30 Apr

Laubpuster und Fahrradkette

Etwas verwirrend finde ich, dass die Männer mit den Laubpustern nun auch Blüten wegblasen. Die Truppe hatte ich eigentlich erst im Herbst wieder erwartet. Gestern und auch heute hatte ich nicht genug Zeit zu schauen, wohin sie denn blasen. Ist auch egal. Sie blasen wieder.
Auf You tube schaue ich mir jeden Morgen erst einmal „Hätte Hätte Fahrradkette“ an. Wunderbar! Die Welt ist schön. Ich habe Steinbrück mal einen Morgen in der Kindertagsstätte Jona erlebt. Der Mann kann nicht anders: Das ist einerseits auch gut so, aber einen Kanzler, der nach der Schweiz jedem Land mal die passenden Worte sagt, das wird uns etwas einsam machen.

30 Apr

Noch ein Korn

Bisher war ja Schuir weitgehend werbefrei, sieht man mal von der Vermarktung der Landwirte ab. Aber nun wirbt eine Anhänger für eine Autoreparatur. Das haut schon etwas rein. Vielleicht wäre etwas Angepassteres besser: Wenn zum Beispiel ein Schnapshersteller werben würde „Noch ein Korn“, oder wie wäre es statt eines Werbeanhängers mit Kornkreisen mit dem Logo des Unternehmens. Das M eines Burgerbraters wäre so von oben kommend ein echter Schmuck dieses so schönen Hochplateaus.

29 Apr

Pförtner und ein Kran

Die Abteistraße ist eine empfindliche Nahtstelle, auch wenn sie noch zweispurig ist. Heute wurde per Kran an der Antenne auf dem Füth-Haus montiert. Da ging nicht mehr viel beim Verkehr am Morgen. Aber was uns das über die Planung sagt, weiß ich auch nicht. Es erinnert mich aber an die lästernde Bemerkung eines Werdeners: Es sei offenbar nicht dasselbe, ob man dieser Straße mehr Verkehr zumute, oder eine häßliche riesige Antenne und Elektrosmog. — Ist auch wirklich nicht dasselbe, andereseits . . .
Sonst ist Werden wieder von Baustellen umzingelt: Heftig ist die am Bredeneyer Berg. Aber siehe oben: Selbst diese Pförterschaltung (und die an der Ruhrtalstraße) hilft Werden nicht gegen einen Stau in der Abteistraße.

 

 

28 Apr

Raus mit der Badewanne

Sogar eine Badewanne gab es noch im Pfarrheim Kamillus. Die ist nun raus, und so präsentiert sich die neue Leihbücherei der Gemeinde in neuem Licht mit Leseecken, wo einst das Badezimmer war. Denn das Haus hatte damals beim Bau eine zweite Wohnung bekommen, die nie bezogen wurde. Heute ist auf dem Heidhauser Hügel der Tag der Kommunion, weiter unten der Tag der Konfirmation, und der Neueröffnung der Bibliothek. Viel feierlich also, und da scheint auch die Sonne drauf.

27 Apr

Sicher und sichtbar

Bei einem Spaziergang zum Wehr lohnt sich nun ein Blick auf den verankerten Felsen unter der Charlottenhöhe. Klar haben die Hangsicherer ganz schön abgeräumt, aber nun ist auch sichtbar, wie einst hier in den Berg gegraben (gemeißelt?) wurde. Der Blick auf den Stollenbeginn ist schon sehenswert. Man bekommt wieder etwas mehr Gefühl für die Vorgeschichte und das Stollensystem unter der Forstmannstraße und weiter.

Wie gesagt: Bergleute sagen ja, diese Sicherung war nicht notwendig. Der Laie wundert sich eher, dass man jemals unter solchen steilen Hängen sicher war. Allerdings wirken die sehr zahlreichen Anker nun auch im wahren Sinne herausragend.