31 Dez

Ein Kalifornischer Coketag in Zoetermeer

Es grüßen aus Zoetermeer Thorben und Gereon.

Wir haben uns mal wieder einen „Kalifornischen Coketag“ gegönnt. Der Name kommt für mich aus den Achtzigern, als ich mit meinem Freund Michael in einem Motel in San Francisco im TV einen Spot von Coca Cola sah, bei dem Jugendliche morgens am nahen Lake Tahoe im Schnee Ski fuhren, sich auf einen Pick up schwangen  und nachmittags an der Interstate 1 im Pazifik surften. Das war für uns Teens eine echte Anregung: Solche Tage auf die Beine zu stellen;auch in Europa.

Wie gesagt: Morgens diesmal mit Sohn Thorben nach gut zwei Stunden Fahrt in Scheveningen um 9 Uhr mit Blick auf das Meer gefrühstückt (traumhaft lecker und das Meer noch kälter als in jeder Erinnerung), dann kurz nach Zoetermeer (10 Minuten), eine Vorstadt von Den Haag zur Surfwelle

Waddsurf2(siehe Spot und Links, drei fahren parallel), anschließend im Silver Dome geliehene Eisschnelllauf-Schlittschuhe (die schnellen Klappskates wollten sie uns nicht ausleihen. Unverschämtheit! Die Holzschuhbanausen aus Holland sollten zur Rache im Sauerland ab jetzt nur alte Skier mit Federbindung fahren dürfen) auf einem 250 langen Eis-Oval ausprobiert und über die eleganten Holländischen Schnelllauf-Senioren gestaunt. Die haben da eine große Tradition!  (alles andere geht in Zoetermeer auch, Kunstlaufen, Hockey, sogar lernen mit Laufhilfen).

Nebenan der Wildwasserkanal für Kanus war leider „winterzu“, das Freibad auch; aber das bremste uns nur wenig:

Die Skihalle in Zoetermeer ist viel liebevoller ausgestaltet als Bottrop und mit Stundenpreisen auch für solche Coke-Tage ideal.

Daneben steht ein einladend aussehender Kletterpark, indoor und outdoor, den wir aber ausgelassen haben.

Waddbad1Uns stand dann der Sinn nach einem Spaßbad. Doch da gefiel das Zoetermeer-Angebot nicht so sehr: Also zurück an die Küste nach Wassenaar mit einem irren Spaßbad (Tiki) mit Rutschen, wie wir sie noch nicht kannten. Der ohnehin sehr schnelle Cycloon endet in einer Art Strudelkreisel, aus dem man in ein Becken stürzt; – ich natürlich auf den Rücken, der sich etwas rötete.
http://www.youtube.com/watch?v=oD36l0fBcv0#t=39
Auf einer anderen Bahn geht es auf DoppelReifen zu Zweit durch eine ebenfalls rasante Bahn (Ins Bad wieder Eintritt nach Stunden berechnet, was bei so einem Tag hilft. Sehr nettes Personal).

Bilder haben wir leider keine gemacht, war alles zu rasant. Abends (inzwischen war es 21 Uhr) dann ganz ruhig Spare Ribs in Katwijk on See -mit Blick auf die nächtliche Nordsee.

Vor einem Jahr waren wir beide zwischen Zandvoort und Amsterdam (Ajax Stadion-Tour und Altstadt unterwegs, mit Speedskates durch die Grachten), das war „abgefahren und spannend.“ Es war auch eine weniger geldaufwändige Coketour.

p.s. Ich habe zwar keinen Werbevertrag mit Holland; aber das ist schon etwas euphorisch hier, muss ich zugeben. Wenn das Fremdenverkehrsamt Geld gibt für einen Bericht über einen ehrlich total klasse Coke-Tag, immer gerne!

Alternativen gibt es ohne Ende, je nach Sport- oder Funvorlieben; und die Nordsee im Winter allein ist die Fahrt schon wert.

Weiß jemand, wie man wohl diesen alten Coke-Werbespot findet?

 

Skihalle:

http://www.snowworld.com/de

Spaßbad:

http://www.duinrell.de/tikibad

 

Videos aus!!! allen Rutschen:

 

http://www.youtube.com/watch?v=oD36l0fBcv0#t=39

 

Indoorsurfen:

31 Dez

Gemütliche Brückstraße

WaddTischHeute mittag fiel es mir wie Christbaumlametta von den Augen. Mit ein wenig persönlicher Initiative kann die Brückstraße erheblich gemütlicher gestaltet werden. Mit noch mehr Mut stellen sich bald auch ein paar Stehsekt-Genießer an den Tisch; was kann dann einer einfach beruhigten Bundesstraße noch im Wege stehen? Das macht doch Mut für 2014. Und an der Abteistraße pflanzen wir als Stadtpiraten Bäume.

29 Dez

Heimat war nie unmodern

FASHeimatMein ehemaliger Chef, Walter Wimmer, hat immer an die Heimat geglaubt und er lacht heute noch, wenn er wieder hört, der Begriff sei von gestern: „Heimat kann gar nicht unmodern sein, höchstens scheinen.“

Nun widmet heute die „Frankfurter Allgemeine am Sonntag“ ein ganzes Produkt (Buch oder zusammengefalteter Teil einer Zeitung) dem Thema „Heimat“; das ist ein guter Tag für eine Heimatzeitung, die sich dem Schein von immer wieder als modern erklärter Heimatlosigkeit entgegengestellt hat: Längst die internationale Folkwang Uni froh, dass sie ihren Schülern mit Werden eine sehr abgerundete Heimat gefunden hat, seit nun bald 70 Jahren. Und nicht umsonst hat sie ein öffentliches Büro an der Abteistraße errichtet.

Ich mache mich mal ans Lesen, und bis später dann.

 

Heimatgefühl war lange Zeit verboten, höchstens das Grundgesetz durfte man lieben, sein Auto oder seine Frau. „Ortsgespräch“ Florian Illies

28 Dez

Raub auf offener Heckstraße

Aktuelle Polizeimeldung von gestern:

 

 

Der Mann lief am 27. Dezember gegen 2 Uhr auf der Heckstraße, als er von einem unbekannten Mann nach Feuer gefragt wurde. Der cirka 40-Jährige (unter 180cm groß), nahm den Hilfsbereiten in den Schwitzkasten und forderte ihn mit vermutlich osteuropäischem Akzent auf, sein Geld herauszugeben. Der Werdener gab sich aber nicht geschlagen und setzte sich zur Wehr. Unglücklicherweise stand noch ein Komplize (über 180cm groß) parat, der seinem Kumpel zur Hilfe eilte. Gemeinsam verletzten sie ihren Kontrahenten so schwer, dass er mit dem Rettungswagen in ein Klinikum zur stationären Behandlung verbracht wurde. Die Räuber flüchteten ohne Beute in Richtung Brückstraße. Hinweise bitte an die Polizei Essen, Tel.: 0201-829-0. / MUe.

Dreist! Genau um diese Zeit war übrigens zufällig der Leiter des Polizeibereichs Süd in der Dudenstraße und überreichte eine Spende der Polizei. Aber seinen Begleiter und ihn, beide in Uniform, hätten sie wohl nicht überfallen.