05 Dez

Abriss des Kaiser-Friedrich-Hauses hat begonnen

 

Am Dienstag wurden die ersten Schritte zum Abriss des Kaiser-Friedrich-Haus getätigt. Schon Tage zuvor war bekannt  geworden, dass Bagger anrollen, um zwei Bäume  vor dem Jugendstil-Gebäude abzureißen, um dessen Schutz sich viele Werdener vergeblich bemüht hatten: Doch auch den  Vorbau der Haus-Fassade, die vor einem Jahr noch als gerettet galt, rissen die Arbeiter ab: Offenbar wollte der Eigentümer Fakten schaffen, nachdem das städtische Amt für Denkmalpflege den vorläufigen Schutz kürzlich wieder einkassierte und damit den Weg für den Abriss ebnete. Die beiden Bäume mussten fallen, weil die Stadt deren Standfestigkeit durch den Gebäude-Abriss gefährdet sah.

Ein paar Werdener haben vergeblich gegen den Abriss der beiden Bäume protestiert: Schließlich stünden diese in dem als Denkmal markierten Bereich, argumentierten sie.

Sie konnten die Arbeiten jedoch nur um eine Stunde verzögern, bevor die Polizei Sorge dafür trug, dass sich niemand mehr im Gefahrenbereich der Baustelle aufhielt und damit  Bagger und Sägen ihre Arbeit tun konnten.

Nun bleibt das Gebäude mit beschädigtem Gesicht wohl vorerst stehen. Nicht vor Januar sollen die Bagger wieder anrollen, um den Rest des Gebäudes dem Erdboden gleichzumachen und damit Platz zu machen für einen Neubau.

Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe der Werdener Nachrichten.

21 Mrz

Wohnungsbrand in Fischlaken

Eine Wohnung an der Rebenranke in Fischlaken brannte heute am frühen Morgen lichterloh: Flammen schlugen aus dem Fenster des Dachgeschosses auf der Rückseite eines freistehenden Einfamilienhauses, als die Feuerwehr eintraf. Die Bewohnerin des Hauses wurde von ihrem Sohn aus dem Gebäude geführt, als die Feuerwehr eintraf. Mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung kam sie ins Krankenhaus.

Zwei Trupps waren nötig, um den Brand zu bekämpfen, der sich aufs gesamte Dachgeschoss ausbreitete. Ein Statiker musste vor Ort wurde sicherstellen, dass die Decken halten: Denn der Brand und das Löschwasser hazzen die Tragfähigkeit der Decken erheblich beeinträchtigt.

Nach knapp eineinhalb Stunden war der Brand gelöscht, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Vormittag. Der erhebliche Schadens hat das Haus vorerst unbewohnbar gemacht. Die Polizei ermittelt nun wegen der Brandursache.

17 Jan

Polizeieinsatz in Werden: Senior mit Waffe

Mehrere Polizisten hielten heute Mittag die Grafenstraße in Atem: Eine Spaziergängerin hatte die Polizei gerufen, weil sie einen älteren Herren mit einer Waffe gesehen habe — dieser wolle „aufräumen“, habe sie ihn offenbar sagen hören.
Tatsächlich konnte die Polizei den 79-jährigen Bewaffneten festnehmen. Sie stellte bei ihm eine Schreckschusspistole sicher, die er in einem Rucksack hatte.

Aufräumen wollte der Heidhauser nicht mit der Waffe, wie die Polizei nach dem Anruf wohl befürchten musste, sondern mit Handschuhen und Plastiktüte: Er wollte nach eigenen Angaben Müll rund um die Brehminsel sammeln und entsorgen. Die Waffe führte er „zur Selbstverteidigung“ mit sich: In jüngster Zeit kam es auf der Brehminsel vermehrt zu Vandalismus. Er habe Angst gehabt, bei seiner Aufräumaktion attackiert zu werden, sagte er den „Werdener Nachrichten“.

Mehr zum Thema in der nächsten Ausgabe der Werdener Nachrichten!