24 Jun

Post morgen offen

Ich könnte ja . . . mich ärgern, tue ich auch. Ich habe zu viel versprochen, weil man es mir versprochen hat; nun hier die Antwort, die weniger ist, als ich versprochen bekommen hatte.

Nach aktuellem Planungsstand hat das Postbank Finanzcenter am morgigen Samstag geöffnet.

Für die kommende Woche lässt sich leider noch keine Prognose aufstellen, da wir erst Anfang der kommenden Woche wissen, mit wie vielen Mitarbeitern wir planen können.

15 Jun

Wenig Fahrraddiebstähle in Essen

So geht es doch besonders gut

So geht es doch besonders gut

Ich könnte ja . . .  was über das Fahrradfahren schreiben; aber hier erst einmal eine Antwort auf die Frage: Wo bleibt das Positive. Vielleicht ist es ja gut, dass Essen so viele Schwarzfahrer hat, dann klauen die wenigstens keine Räder. Jedenfalls wird heute nicht nur bekannt: Essen führt bei den Schwarzfahrern, liegt aber im Mittelfeld bei den Fahrraddiebstählen: Nur 595 pro 100.000 Einwohnern. Also nur jeder 200. klaut Räder, oder noch weniger klauen mehrmals.

In Münster sind es dreimal so viele, und wenn man bedenkt, dass dort so viel Rad gefahren wird, dann vielleicht nur, weil sie viele einfach ein Rad nehmen. Unsinn? Nun ja, wir sind im Reich der Statistiken. Also weiter: Bei der Aufklärungsquote ist Essen mit 4 % eher ganz weit hinten. Haben wir nun schlaue Diebe, oder dumme oder faule Polizisten? Alles Drei wohl eher nicht. Wie auch immer: Radfahrern, die um ihr kostbares Stück bangen, kann man Jena empfehlen: da wird noch viel weniger gestohlen, und fast ein Viertel aller Diebstähle aufgeklärt. Alle Achtung! Solingen, die Stadt der Schlösser, hat übrigens die zweitniedrigste Diebstahlsquote: Wer sagt es denn?!

So wie hier auf der Werdener Brücke kann man ein Rad auch sichern

So wie hier auf der Werdener Brücke kann man ein Rad auch sichern

14 Jun

Haus Scheppen für die Sportjugend

Es ist schon einiges eingefallen bei dem alten Landhaus, das erst 1933 ein Wasserschloss wurde, aber nie als solches gebaut worden war.

Es ist schon einiges eingefallen bei dem alten Landhaus, das erst 1933 ein Wasserschloss wurde, aber nie als solches gebaut worden war.

Ich könnte ja . . . aus den vergangenen drei Jahrzehnten plaudern, in denen große Pläne mit den Steinen des Haus Scheppen untergingen, aber das kommt erst später ganz kurz; und andererseits ist jeder Versuch lobenswert: Laut Meldung von Radio Essen entscheidet sich heute im Ratsausschuss womöglich, ob die Sportjugend Essen das Lokal in der Ruine des Haus Scheppen pachtet. Das Gartenlokal mit einem Raum im nahezu letzten noch verbliebenen Gebäudeteil, außer dem Segelclub, ist wieder verwaist. Heute im Jugendhilfeausschuss entscheidet sich, ob die Sportjugend Zuschüsse bekommt, um das Lokal anzumieten. Dort wäre dann der Kernpunkt eines Jugend- und Sportzentrums, von dem aus Boote verliehen und Kurs vergeben werden. Dafür gibt es einen Plan, der durchaus ehrgeizig klingt. Sogar der Verfall des Gebäudes soll damit gestoppt werden.Blogschepp3

Für das Gebäude-Viereck gab es in den vergangenen Jahren schon einige Pläne,vom Hotel bis zum Tagungszentrum. Da planten einst Karstadt und andere Schwergewichte. Doch nichts ließ sich umsetzen. Stattdessen fiel eine Mauer nach dem anderen; oder wurde sicherheitshalber umgeworfen. Man darf gespannt sein, ob es einen Plan gibt, der nicht nur der Stadtkasse pur auf der Tasche liegt. Der Anfang klingt doch jetzt etwas danach. Aber andererseits klingt das Vorhaben gut und naheliegend. Das könnte was werden.

Alte Pracht des Gebäuderechtecks

Alte Pracht des Gebäuderechtecks

10 Jun

Flaschen überall

Tschuldigung, dass ich Sie mit meinem Ärger belästige. Ich könnte ja ...

Tschuldigung, dass ich Sie mit meinem Ärger belästige. Ich könnte ja …

Ich könnte ja . . . politisch korrekt Verständnis haben: Habe ich auch. Sicher bin ich anderen Menschen auch täglich zigmal im Weg und zu langsam. Aber heute war es schon etwas krass: Am Automaten für die Flaschenrückgabe stand eine Frau, die sehr langsam ihre Flaschen aus der Tasche holte, sie anschaute, prüfte, noch einmal in Form brachte und dann ausgesprochen sorgsam entsorgte.

„Macht nichts“, dachte ich und drehte noch eine Einkaufsrunde. Bei der Rückkehr war sie noch da, was mich nicht wunderte, aber hinter ihr eine Dame mit einem ähnlichen Flaschenvorrat, die aber dann doch etwas schneller war, noch weit entfernt von effizient.

Nach gefühlt Stunden war ich an der Reihe, auch mein Können mit dem Gerät in unserem Miteinander das Maschinentempo optimal auszuloten. Diese Maschinen haben ein eigenes Höchsttempo, das bei Überschreitung, mit Strafrunden droht.

Ich fand mich sehr nah am Optimalen, als eine Frau hinter mir ihre Einkaufstasche in meinen Rücken rammte. „Ich habe nicht so viel Zeit“, sagte sie.

Ich weiß: Mit gläsernen Mehrwegflaschen passiert das so nicht; und  Männer können auch langsam sein,sind es womöglich immer. Ich bin ja auch schon wieder ganz ruhig. Hoffentlich nicht so ruhig, das ich irgendwo irgendwie jemanden ausbremse.

06 Jun

Lob für Recycler

BlogRecyclingIch könnte ja . . . hier den Platz nutzen, um über Menschen zu schimpfen, die ungeduldig auf dem Werdener Recyclinghof drängen, keine Zeit haben, dann aber selber ungeschickt den Grünschnitt nicht aus ihren Säcken bekommen. Aber das verkneife ich mir.

Lob verdient immer wieder das Team vom Werdener Recyclinghof. Ob mit Strohhut oder der Mütze der Konföderierten gegen die Sonne geschützt, die Jungs sind einfach spitze.