09 Dez

Weihnachtspreisrätsel

Und der Steiger kommt nicht mehr…

20 Fragen rund um das Ende des Bergbaus in Deutschland warten auf vier Extra-Seiten in der aktuellen Ausgabe der Werdener Nachrichten. Wer die Antworten weiß, bekommt den Lösungssatz heraus, mit dem man die Chance auf einen von vielen schönen Preisen hat! Also: Die Heimatzeitung holen und miträtseln!

05 Dez

Trickdiebstahl in der Hufergasse: Zeugen gesucht!

Mit einem sogenannten „Wechseltrick“ hat ein Mann am vergangenen Freitagmorgen in der Hufergasse einer Seniorin Geld aus dem Portemonnaie gestohlen. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Der bislang unbekannte Täter sprach am Freitag, 30. November, um 10:17 Uhr, eine 80-jährige Frau an: Er bat sie darum, ihm Geld zu wechseln. Daraufhin holte die Dame ihre Geldbörse hervor und griff ins Münzfach.
Diese Gelegenheit nutzte der Tatverdächtige, um ebenfalls ins Portemonnaie zu greifen. Mit mehreren Geldscheinen in der Hand flüchtete der Mann.
Laut Polizei ist der Gesuchte etwa 30 Jahre alt und circa 1,80 Meter groß. Er hat kurze, dunkle Haare und ein glatt rasiertes Gesicht. Er hatte ein gepflegtes Erscheinungsbild und sprach akzentfrei Deutsch. Er trug dunkle Kleidung.
Hinweise zu dem Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter  Tel. 0201/829-0 entgegen.

04 Dez

Verkehrschaos vor Werdens Toren

An der Kreuzung vor der Gustav-Heinemann-Brücke am S-Bahnhof Werden, zwischen Bredeneyer Straße und Ruhtalstraße, ist die Ampelanlage ausgefallen. Offenbar knallte bereits gegen Mitternacht ein Fahrzeug gegen den Fußgänger-Signalgeber einer Ampel, wodurch die Anlage komplett ausfiel. Am Morgen gegen 8.20 Uhr kam es zu einem weiteren Unfall zwischen zwei Pkws.

Stunden später dauert das Chaos noch an, Unfall und Ampel-Ausfall haben zu einem ein kilometerlangen Verkehrsstau vor  allem auf der Bredenyer Straße geführt.  Details zur Unfallursache sind aktuell noch nicht bekannt.

Gegen 15 Uhr wurden die Sperrungen an der Kreuzung geräumt, der Verkehr konnte sich normalisieren.

Die Werdener Nachrichten werden in der kommenden Ausgabe ausführlich berichten.

16 Nov

Fahrverbote könnten auch noch Werden treffen

Fassungslosigkeit und Kopfschütteln macht sich in der Politik breit, nachdem das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gestern flächendeckende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, aber auch für alte Benziner beschlossen hat. In seltener Einigkeit haben Parteien und Verantwortliche in Kommune, Land und Bund die Schuldigen ausgemacht: die anderen.

Ganze 18 Stadtteile betrifft das Fahrverbot in Essen, das ab Juli 2019 in Kraft treten soll. Werdener können zunächst aufatmen, zumindest, wenn sie nicht durch einen dieser Stadtteile fahren müssen – oder über die A40, denn auch auf Teilstrecken der Autobahn durchs Stadtgebiet soll das Verbot greifen. Doch der Burgfrieden könnte auch im Essener Süden von kurzer Dauer sein: Denn mit einigen Teilstrecken der B224 steht die Velberter Straße nun unter gesonderter Beobachtung. Das Gericht hat die Bezirksregierung Düsseldorf verpflichtet, bis zum 1. April 2019 zu prüfen, ob der Stickoxid-Grenzwert dort eingehalten wird. Sollte dies nicht der Fall sein, könnten auch hier Fahrverbote drohen.

Die Verantwortlichen schieben sich indes gegenseitig den Schwarzen Peter zu: Für Oberbürgermeister Thomas Kufen sind die Verantwortlichen im Bund und Land, im Land, schaut man vor allem auf den Bund. Und der Bund? Schimpft über die EU und ihre Grenzwerte. Als hätte man vorher etwas getan, um sie zu verhindern.

Und wahlweise wird auch die Deutsche Umwelthilfe zum Schuldigen gemacht, schließlich wagte der gemeinnützige Verband ja zu klagen. Eine Petition im Internet will dem Verein gar die Gemeinnützigkeit aberkennen. Auch das Gericht selbst wird Ziel von Anfeindungen, das Urteil „absurd“ oder gar „weltfremd“ genannt. Das hat etwas von den Boten erschießen: Denn nicht der, der feststellt, das Recht gebrochen wird, hat doch Schuld am Rechtsbruch!

Nein, Schuld ist eine Verkehrspolitik in Bund, Land, aber auch in der Kommune, die vor allem die Autos und die Autoindustrie im Visier hat und bei der Infrastruktur für Rad, Elektromobilität oder einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr nur widerwillig geschaffen wird. Die bislang  geplanten Maßnahmen von Land und Kommune, um die Luft reiner zu bekommen, reichen längst nicht aus: Das jedenfalls hat das Gericht in seinem Urteil klargestellt.

Die Quittung dafür zahlen nun diejenigen, die auf ihr Auto angewiesen sind, für die der ÖPNV dank teils miserabler Taktung und dürftigem Streckennetz keine Alternative ist und die nicht das nötige Kleingeld haben, um sich ein neues Fahrzeug zu kaufen.

Die Hoffnungen der politischen Entscheider, die bislang bei dem Thema nur die Hände in den Taschen hielten, ruhen nun aufs Land NRW: Dieses will in Revision gehen. Doch sollten sich die Verantwortlichen nicht abermals auf die Hoffnung ausruhen, dass die nächst höhere Instanz die Fahrverbote einzukassieren.

Aber immerhin: Sollte im kommenden Jahr auch auf der Velberter Straße es zu einem Fahrverbot kommen, könnte das das Ende für den Last-Fernverkehr über die B224 durch Werden bedeuten. Dann kann man ja wieder kräftig übers Werdener Verkehrskonzept diskutieren…

14 Nov

Schwerer Unfall auf der Velberter Straße

Lebensgefährlich verletzt wurde ein 79-jähriger Fußgänger am Dienstagabend auf der Velberter Straße nach einem Zusammenstoß mit einem Motorrad. Ein 21-Jähriger war gegen 18.30 Uhr mit seinem Motorrad auf Velberter Straße in Richtung Velbert unterwegs. Die Polizei vermutet, dass der ältere Herr auf Höhe der Hausnummer 70 die Straße überqueren wollte. „Es ist nicht auszuschließen, dass der Kradfahrer den Mann aufgrund der Dunkelheit und der dunklen Bekleidung zu spät gesehen hat“, so die Polizei. Zwar reagierte der Motorradfahrer sofort mit einer Notbremsung, dennoch kollidierte sein Gefährt mit dem 79-Jährigen und verletzte ihn dabei lebensgefährlich. Der 21-Jährige stürzte und verletzte sich leicht. Rettungskräfte kümmerten sich um den Senior, der dann in ein nah gelegenes Krankenhaus gebracht wurde. Ein unabhängiger Sachverständiger wurde zur Unfallstelle gerufen.
Die Velberter Straße musste in Folge des Unfalls für längere Zeit in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Feuerwehr Essen unterstützte die Aufnahme des Unfalls, indem sie die Unfallstelle ausleuchteten und auslaufende Betriebsflüssigkeiten mit Bindemittel sicherten. Das Verkehrskommissariat ermittelt nun.