04 Okt

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 40/2018

Die Bezirksvertretung fordert die Stadt auf, eine Denkmalsatzung für die Werdener Altstadt aufzustellen: Die CDU hat in der vergangenen Sitzung trotz Kritik aus der Verwaltung an ihrem Antrag festgehalten und bekam vom Rest des Stadtteil-Parlaments Rückendeckung.

Dass die Verwaltung bereits im Vorfeld abgewunken hat und Personalmangel monierte kam indes nicht gut an bei den Bezirksvertretern.

Diese können aber auch anders: Eva Fendel kassierte Lob, als die Leiterin der Bauleitplanung Süd/West/Ost den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Frielingsdorfweg den Politikern vorstellte. Ihre detailreichen Erläuterungen nannten sie vorbildlich.

Politik spielte auch ausnahmsweise an einem Abend im Bürgermeisterhaus die Hauptrolle: Als Theaterstück wäre er angesiedelt irgendwo zwischen dem Schwank „Lustiges aus dem GroKo-Stadl“ und der Tragödie „Trauer muss der Sozi tragen“. Die SPD Werden hat im Dialog mit Politikwissenschaftler Rainer Bovermann die Zukunft der sozialdemokratischen Partei erörtert.

Außerdem haben wir die neuen Aussichtsplattformen auf der Brehminsel und die neuen Radboxen am Bahnhof in Augenschein genommen.

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Ein Gedanke zu „Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 40/2018

  1. Die Denkmalsatzung kommt für Werden viel zu spät. Der Skandal, eine so stilechte Fassade wie am Rondell in einer „Nacht- und Nebelaktion“ abzureißen, ist bereits vollzogen. Fassadenrisse waren sicherlich nicht der Grund. Haben sich die städtischen Abteilungen (Gebäudeabriss, Denkmalamt, Bauaufsicht) nicht ausreichend abstimmen können oder war das so gewollt? Dadurch wurde jedenfalls Platz geschaffen für eine weitere Renditekiste als weitere Wohnverdichtung Werden.
    Auch wenn Frau Fendel die Darstellung für die 5 neuen Hochhäuser im Frielingsdorfweg anschaulich erbracht hat, ist denn auch über die massive Ziel- und Quellverkehrsverdichtung für Werden gesprochen worden? Wurde denn auch einbezogen, dass im Frielingsdorfweg bereits ein weiteres Wohnhaus mit 8 WE errichtet wurde?
    Sicherlich nicht, so wie auch nicht erwähnt wird, dass allein in Fischlaken mehr WE durch neue Wohnhäuser erstellt wurden als auf dem Baugebiet „Grüne Harfe“. Auch die Velberter Str./Ecke Kathagen erfährt eine weitere massive Bebauung.
    … und schon sind wir wieder beim heute schon unzureichenden und völlig verfehlten Verkehrsverlagerungskonzept.
    Einige Mitarbeiter der Stadtverwaltung konstatierten, die Werdener Bürger seien doch am Werdener Verkehrschaos selbst schuld. Nein, das sind sie nicht. Hier wird Ursache mit Auswirkung verwässert.

    Und die Vernichtung von Grünflächen durch die „Grüne Hauptstadt Essen“ hier in Werden, Fischlaken und Heidhausen geht weiter.

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