27 Jan

Werdener Hof – Weitersagen — – Erinnerungen gefragt

Was haben die alten Werdener erzählt vom Werdener Hof?

Es ist nicht verwunderlich, aber schon beeindruckend, wie viele Menschen dem Gebäude des Kaiser Friedrich nachtrauern. Das Lokal war auch in ganz Essen eine große Nummer.  Das Gebäude selbst prägt und trägt ohne Zweifel das Rondell. Wir würden uns über Erinnerungen freuen, die besten veröffentlichen wir.

Ebenso ist es mit dem Werdener Hof, wenn auch da nicht mehr so viele Lebende sich an dessen beste Zeiten erinnern.  Wer hat dort die Liebe seines Lebens kennengelernt. Denn dort soll es eine Tanz-Parkett gegeben haben, auf dem auch die Herren in Schwung kamen: Vielleicht gibt es noch Erinnerungen der Eltern? Wir sind sehr interessiert!

Aller guten Dinge sind Drei: Auf einmal sind Großlager im Gespräch für die Flüchtlinge, das Kutel  ist zwar kein Lager, hat aber das Potential, mit seinen 800 Plätzen. Man wird sehen. Aber Kutel-Erinnerungen würden uns auch interessieren.

05 Dez

Abriss des Kaiser-Friedrich-Hauses hat begonnen

 

Am Dienstag wurden die ersten Schritte zum Abriss des Kaiser-Friedrich-Haus getätigt. Schon Tage zuvor war bekannt  geworden, dass Bagger anrollen, um zwei Bäume  vor dem Jugendstil-Gebäude abzureißen, um dessen Schutz sich viele Werdener vergeblich bemüht hatten: Doch auch den  Vorbau der Haus-Fassade, die vor einem Jahr noch als gerettet galt, rissen die Arbeiter ab: Offenbar wollte der Eigentümer Fakten schaffen, nachdem das städtische Amt für Denkmalpflege den vorläufigen Schutz kürzlich wieder einkassierte und damit den Weg für den Abriss ebnete. Die beiden Bäume mussten fallen, weil die Stadt deren Standfestigkeit durch den Gebäude-Abriss gefährdet sah.

Ein paar Werdener haben vergeblich gegen den Abriss der beiden Bäume protestiert: Schließlich stünden diese in dem als Denkmal markierten Bereich, argumentierten sie.

Sie konnten die Arbeiten jedoch nur um eine Stunde verzögern, bevor die Polizei Sorge dafür trug, dass sich niemand mehr im Gefahrenbereich der Baustelle aufhielt und damit  Bagger und Sägen ihre Arbeit tun konnten.

Nun bleibt das Gebäude mit beschädigtem Gesicht wohl vorerst stehen. Nicht vor Januar sollen die Bagger wieder anrollen, um den Rest des Gebäudes dem Erdboden gleichzumachen und damit Platz zu machen für einen Neubau.

Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe der Werdener Nachrichten.