01 Jun

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 22/2017

Es geht um Brücken, die zum Brehm soll erneuert werden und damit auch neue Möglichkeiten schaffen, die große Ruhrbrücke bleibt, aber wie wäre ein Tretbootbus.

Im Löwental wird das Viertel-Jahrhundert Flüchtlingsheim enden. Dafür kommt eine Kita an diese Stelle; und eine Kita an der Jacobsallee ist auch wieder geplant, verspricht das Jugendamt.

Einen guten Start legte das Baden im See hin, bis starke Regenfälle wieder einen Stopp brachten, weil überlaufende Rückhaltebecken die Ruhr verschmutzen könnten. Unsere Umfrage diesmal:

Wie gefällt Ihnen aber die neue Badestelle für den Baldeneysee im Seaside Beach?

Es gibt eine Kirmes diesmal an Pfingsten, aber kein Schützenfest. Wir berichten über eine besondere Fahrradtour nach Werden und eine Reise von Werden zurück auf eine Insel. Es geht außerdem um inzwischen hübschere Stützen und vieles mehr.

12 Feb

Die Bilder der Woche, Ausgabe 6/2016

18 Sep

Wickie ist nun eingeweiht

Für das Tauffoto der Aaake stieg Verwaltungsbeauftragte Brigitta Hartin auf eines der beiden Holzpferde. Bezirksbürgermeister Michael Bonmann hat sich geschworen, nie auf ein Pferd zu steigen; so durfte er das Treidelpferd und damit Brigitte Harti führen.

Für das Tauffoto der Aaake stieg Verwaltungsbeauftragte Brigitta Hartin auf eines der beiden Holzpferde. Bezirksbürgermeister Michael Bonmann hat sich geschworen, nie auf ein Pferd zu steigen; so durfte er das Treidelpferd und damit Brigitte Harti führen.

Auf „Wickie“ wurde gestern die Aake auf dem Brehm getauft. Noch steht der Name nicht dran, aber es gab keinen Einwand von Seite der Taufgemeinde aus BV-Vertretern, Mitarbeitern des Grünflächenamtes und der Bürger- und Heimatvereins, der zwar an dieser Aktion nicht beteiligt war, aber sonst mit dem Treidelplatz und eben der Heimat beschäftigt ist.

Peter Bankmann (Dingerkushaus und Ruhrschifffahrtsforscher) hatte die Idee, den Spielplatz mit einer Aake zu verschönern, Dirk Heimeshoff, umtriebiger Beauftragter von Grün & Gruga für den Essener Südwesten, formte aus der Idee mit Fachfirmen ein tragfähiges Konzept, das mit einem Förderturm ergänzt wurde. „Das lag ja auf der Hand“, erläutert der Ideengeber. Auch sei das Spielschiff ein guter Kompromiss aus  Spielen und Ähnlichkeit mit einer Aake. „Wenn es genau historisch ausgesehen hätte, wäre es eben kein Spielschiff gewesen. Auch die Pferde sind nicht ganz so groß. Insgesamt war eine Aake im Original wohl gut doppelt so groß wie das Spielschiff, das mit 16 Metern aber auch schon etwas hermacht. Die neue Anlage nördlich des bisherigen Spielplatzes ist ein Gewinn, die als Park ja stadtweit genutzt wird. Der Name „Wickie“ hat jetzt zwar keinen direkten Bezug zur Tradition des Ruhrgebietes, aber so wecke es bei den Kindern eben sofort Spielideen, meinte die Kinderbeauftragte der Bezirksvertretung, Tanja Schmitz. Die BV gan 30.000 Euro. Gekostet hat die gesamte Anlage mit Schiff 130.000 Euro; aber eben auch ein Projekt, das ganz Essen nützen wird.

Dirk Heimeshoff

Dirk Heimeshoff