10 Aug

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 32/2017

Die Bürgerinitiativen „Fließend Werden“ und „B224 Werden“ ziehen wegen des Werdener Verkehrskonzeptes vor das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Wir haben nachgehört.

Auf der Brehminsel und in anderen Grünanlagen sollen demnächst Parkhüter zum Einsatz kommen.  Hier gibt es Details zum Projekt. Und unsere Frage der Woche:

Was denken Sie zur Sauberkeit auf der Brehminsel und den neuen Parkhütern?

Außerdem haben wir mehr als einen Blick in die Ausstellung „Inside – Outside“ im Bürgermeisterhaus geworfen und uns im Literaturcafé mit Sara Ruge amüsiert. Wir gehörten zu den rund 80 Besuchern auf dem jüdischen Friedhof und haben einiges herausgefunden.

Einiges herausgelesen haben wir aus den „Sieben Folkwang-Gesetzen“ des emeritierten Professors Peter Siefert. Wir waren beim Saisonauftakt des SC Werden-Heidhausen dabei und haben beim Zirkus hinter die Kulissen geschaut.

30 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 13/2017

Am Sonntag lockt der Stoff und Tuchmarkt wieder Tausende nach Werden. Doch die Einzelhändler haben diesmal das Nachsehen: Eine Klage von Verdi hat den an dem Termin geplanten verkaufsoffenen Sonntag gekippt. Doch die Werdener Kaufleute wollen nicht kleinlaut beigeben, sondern planen am Sonntag eine Protestaktion: Wie diese aussieht, steht morgen in den Werdener Nachrichten.

Außerdem: Gegen die geplanten Aussichtsichtsplattformen auf der Brehminsel hat sich der Beirat der Unteren Landschaftsbehörde ausgesprochen. Verwaltung und Politik hoffen dennoch, ihre Pläne umsetzen zu können und damit die Brehminsel noch ein Stück attraktiver zu machen. Und was meinen Sie:

Soll die Brehminsel Aussichtsplattformen bekommen?

Zudem waren wir eine halbe Stunde bei den Chorproben in der Jona-Gemeinde zu Gast und haben bei der Einweihung des neuen Bewegungsparks im Löwental mitgefeiert.

12 Okt

Alles pico bello dank Unfugknöllchen und Co.

DSC00548Tausendmal daran vorbeigelaufen, tausendmal unterbewusst wahrgenommen, aber nie gelesen. Dennoch ist das pico bello-Schild direkt hinter der Brücke auf der Brehminsel einen genaueren Blick wert, wie ich letztens eher zufällig festgestellt habe. Mit erhobenem Zeigefinger empfängt es jeden Spaziergänger auf der Brehm mit einer Liste von Vergehen, die mit unterschiedlich teuren Knöllchen bestraft werden. So weit, so gut. Es ist wohl jedem klar, dass man seinen Müll nicht herum liegen lassen oder den Spielplatz beschmutzen sollte. Also inhaltlich ist alles erst mal nachvollziehbar.
Aber eine Sache ist mir nicht klar: Wer hat sich bitte die ulkigen Namen ausgedacht? Unfugknöllchen, Trotzknöllchen, Krawallknöllchen… Es muss ein wahrer Scherzkeks im Geiste gewesen sein.
Ein Köttelknöllchen bekommt, wer Straßen und Anlagen mit Hundekot beschmutzt. Und wenn jetzt jemand meint, das Pinkelknöllchen verbietet Hunden ihr Beinchen zu heben, der irrt. Sie dürfen es, ihre zweibeinigen Freunde aber nicht.
Noch schlimmer ist es, den Spielplatz mit Hundekot zu beschmutzen. Wer das macht, darf das Große Köttelknöllchen (also im Ernst, wer denkt sich so was aus?) von 100 Euro zahlen.
Sudeln ist am teuersten. 150 Euro kostet einen der Spaß (siehe Sudelknöllchen).
Irgendwie ist es doch schön, dass ein Knöllchen einen zur Abwechslung auch mal zum Schmunzeln bringen kann.