20 Jan

Sucht für Erwachsene

PaniniSie gingen in der WNGeschäfststelle weg wie warme Semmeln mit Leberkäs. Nichts wird die wunderbaren Fußballbildchen ersetzen können, also habe ich erst einmal kein Tütchen mit den Ruhrpott-Sammelbildchen angerührt, aber dann lag da so eine Tüte. Also mal investiert und in der Zeitung war dann auch noch eine; und gleich mit dem Neururer mit blauweißen Haaren. . . ich bin jetz angefixt; und gebe allen Recht, die nichts von der Idee halten. Aber waren nichts schon die Fußballbilder eine böse Idee, Kindet abzu zocken. Hier ist die Gefahr eindeutig bei Erwachsenen; und das ist doch schon fast anständig.

17 Jan

Zu rote Wangen

Drucken ist immer noch ein Handwerk, sieht man bisweilen bei der Farbmischung. Etliche Fehler meinerseits hat die Druckerei schon feinsinnig ausgeglichen, doch bei den Paketen, die wir bekommen haben, ist das Rot (nur) auf der Titelseite eindeutig zu stark. Ich möchte mich bei allen Abgebildeten entschuldigen. So rote Gesichter haben sie nicht, sogar unsere Waddische Internethand ist gerötet vor Scham. Bei dem Titelbild auf der Internetseite kann man es sehen: So rot war das Original nicht, aber man sieht auch, dass ich einige Ansätze übersehen habe, aus denen eine Druckmaschine so etwas machen kann, wenn sie gerade ihre rote Periode bekommt. Das hätte ich ahnen können. Ich werde in Zukunft mehr aufpassen, hoffe ich.

29 Dez

Heimat war nie unmodern

FASHeimatMein ehemaliger Chef, Walter Wimmer, hat immer an die Heimat geglaubt und er lacht heute noch, wenn er wieder hört, der Begriff sei von gestern: „Heimat kann gar nicht unmodern sein, höchstens scheinen.“

Nun widmet heute die „Frankfurter Allgemeine am Sonntag“ ein ganzes Produkt (Buch oder zusammengefalteter Teil einer Zeitung) dem Thema „Heimat“; das ist ein guter Tag für eine Heimatzeitung, die sich dem Schein von immer wieder als modern erklärter Heimatlosigkeit entgegengestellt hat: Längst die internationale Folkwang Uni froh, dass sie ihren Schülern mit Werden eine sehr abgerundete Heimat gefunden hat, seit nun bald 70 Jahren. Und nicht umsonst hat sie ein öffentliches Büro an der Abteistraße errichtet.

Ich mache mich mal ans Lesen, und bis später dann.

 

Heimatgefühl war lange Zeit verboten, höchstens das Grundgesetz durfte man lieben, sein Auto oder seine Frau. „Ortsgespräch“ Florian Illies