14 Juli

Wir werden See(n) 4

Gestern am Haus Scheppen war wieder mächtig etwas los so um 20 Uhr. Neben Harleys, zwei sehr schönen Ducatis und einer echten alten BSA waren vor allem entspannte Rentner zu sehen, die sich ihre Stühle wie eine Arena aufegbaut hatten. Eine BMW wurde mit Service-Laster betreut, kam aber durch den BMW-Experten auch so wieder in Fahrt. Das ist schon doll, was BMW bietet. Ich übe an dem Spiel: Raten, wer welche Maschine fährt. Bei den Männern hatte ich gestern 0 Prozent richtige Rateerfolge. Selbst die Harley-Jacken halfen nicht. Nur, dass ein besonders bunt gekleideter Senior einen Japsen-Chopper steuert, der zudem hässlich war, das ahnte ich. Bei einer blonden Mittvierzigerin allein wusste ich: Eine italienische Maschine. Richtig. Ich trainiere weiter.

14 Juli

Noch mal Hickory Cats im Hapa Haole

Ich könnte . . .

. . . immer noch mit den Füßen wippen. Nach dem Live Abend in Rüttenscheid habe ich zufällig die Hickory Cats wieder entdeckt. Die Band spielt irgendwo zwischen Rockabilly und Rock’n Roll. Country soll es auch sein; von mir aus. Kontrabass, zwei Hickory Cats Promotionfoto 1 ohne Schrifthervorragende Gitarristen (wobei Andreas Haferkamp irre gut spielt), ein reifer Kontrabassist und ein Sänger, der unterhält. Das geht mächtig ab.

Die größere Entdeckung ist für mich aber ein Lokal, das leider außerhalb Werdens liegt. Mülheim. Das Hapa Haole an der Sandstraße, Frachtbahnhof im Westen des Nachbarn, das einfach wunderschön ist, groß, Atmosphäre und eine Burger-Speisekarte, die sagenhaft Appetit macht. Leider bekam ich kein Essen, da man Burger nur an Tischen (leider ausgebucht) bekommt; auch die

Alte Frachthalle super Bühne und Gestaltung; hoier mit Hickory Cats gestern, kleiner Sänger, große Musik

Alte Frachthalle super Bühne und Gestaltung; hoier mit Hickory Cats gestern, kleiner Sänger, große Musik

10  Euro-Verzehrkarte, die einem aufgeschwatzt wird (nicht nehmen) ist Mist; aber sonst eine Tikibar mit sagenhafter  Atmosphäre. Alle Altersschichten.

13 Juli

Der gute alte Carryman Richard Unger

Richard Unger, Folkwang Absolvent, Fotograf, und Erfinder

Richard Unger, Folkwang Absolvent, Fotograf, und Erfinder

Wofür so Skatetouren gut sein können! Ich habe einige Werdener getroffen; und einen Ex-Werdener: Richard Unger, einst an der Brückstraße zuhause, ist nun erfolgreicher Fotograf in Düsseldorf (C&A, aber auch Fotostrecken in Zeitschriften). Der Designer entwarf damals einen sensationellen Rollschuh, den man per Segeltuch über die Schuhe ziehen konnte und dann normal im Büro gehen konnte. Doch die Industrie war zu vorsichtig damals. Inzwischen verhandelt er wieder.

CarrymanEin Patent hat er, das gerade Furore macht: Den Carryman, mit dem man Bierkästen und alles mögliche sehr gut tragen kann. Ein variabler, genial einfacher Tragegurt.

Siehe unter www.carryman.de

Werde bald mal einen Beitrag machen für die Werdener Nachrichten. Und ihn heute auch probieren. Überzeugend für alle, die gerade eine Hand frei brauchen. Dazu gibt es noch einen Sack/Tasche für Pet-Flaschen.

Das ist schon nicht schlecht.

CARRYMAN_Coke_Beetle

 

 

12 Juli

Essener Skatenacht

Nightskate12072013

An der Kreuzung auf die Altenessener. Bald geht es aber rechts nach Stoppenberg ab und dann am Bischöflichen Gymnasium vorbei über Nebenstraßen zur Zeche. Getränek gratis, Schrittzähler, immer kräftige Musik, staunende Zuschauer an der Strecke. mitgroovende Kids.

Ob es nun 1500 Teilnehmer (Veranstalter) oder 150 (Spötter) ist egal, die Essener Skatenacht hat Spaß gemacht. Ob die Strecken durch Stoppenberger Wohnviertel oder nachher über den Beitz Boulevard im Dunkeln, oder die Pause auf Zollverein, alles war gut organisiert. Zwar waren die Essener Polizisten noch entspannter als die Düsseldorfer Ordner, aber daran kann man noch arbeiten. Es ist jedenfalls nett, dass die Düsseldorfer ihre fuinktionierende Skatenacht einmal verliehen haben, und ein paar Düsseldorfer Skater gleich mit. Hoffentlich kommt die Skateprovinz Essen mit der schönsten Streckle der Republik, dem See, nächstes Jahr wenigstens eine Nacht wieder geliehen aus der Landeshauptstadt.

12 Juli

Was für ein Genuss

Ich könnte ja. . .

. . . manches Essen in Werden empfehlen, also Mittagsmahl in der Stadt Werden, aber heute hat es mal ein besonderer Geheimtipp von mir verdient. Das California Burrito beim Mexikaner gegenüber dem Gymnasium ist mittags zu 5,70 Euro einfach ein Gaumenschmaus. Viel Salat, richtig knackig, leckere Sauße, das Burrito um Schinken und Pfirsich und meist noch was zergeht auf der Zunge. IMG_20130712_144456Das Foto habe ich so spät gemacht, weil ich erst etwas essen musste. Es fehlt leider schon ein Drittel. Das ist als Mittagsangebot  für 5,70€  doch wirklich reichlich. Großer Teller. Ich versichere, mit dem Anbieter weder verwandt noch verschwägert zu sein, bekomme auch keine Rabatte, aber womöglich als Stammkunde ein liebevolles Tellerdesign des Herrn des Hauses. Ich finde es jedenfalls jedes Mal ein wenig leckerer.