29 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 05/2026: Neue Postfilliale, mehr Fahrradständer und ein kontroverser Bürgerdialog

Die Altstadt erhält eine vollständige Post-Filiale mit Mode-Outlets

JS Shop von Joachim Krause in der Heckstraße wird vom „Pottliebe“-Design ergänzt.

Der DHL-Standort in der Heckstraße 24 ist ab Februar eine vollwertige Post mit einigen Besonderheiten. Damit stehen den Kundinnen und Kunden wieder sämtliche Dienstleistungen rund um den Paket- und Briefversand zur Verfügung.

Ausgangspunkt der Entwicklung war die Schließung der früheren DHL-Filiale, die Ende Februar des vergangenen Jahres ihren Betrieb eingestellt hatte, nachdem sie die Post in Werden ersetzt hatte. Seitdem war die Altstadt faktisch ohne klassische Postfiliale. Für viele Bürgerinnen und Bürger bedeutete das längere Wege, insbesondere für den Versand von Briefen oder Paketen ins Ausland – Leistungen, die in reduzierten Paketshops nicht angeboten werden.

Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.30 bis 12 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr, samstags von 9.30 bis 13 Uhr.


Fahrradständer auf der Heckstraße

Die weiteren vier Abstellmöglichkeiten werden kontrovers diskutiert.

Anfang Februar 2024 legte die Fraktion der Grünen in der Bezirksvertretung IX (BV Kettwig/Bredeney/Schuir/Werden) eine Beschlussvorlage durch Ludger Hicking-Göbels vor, dass im Zusammenhang „mit der Diskussion über die Verkehrssicherheit in der Heckstraße in Werden in den Sitzungen der BV IX am 28. 2. 2023 sowie am 28. 11. 2023“ von Seiten der Stadtverwaltung mitgeteilt worden sei, dass alternativ zu einer angeregten Grenzmarkierung (Zickzacklinie) im Bereich der Heckstraße in Höhe der Straße Haus Fuhr als Lösung „auch Radfahrbügel aufgestellt werden“ könnten. 


Heidhausen wurde als geeignet bewertet

Vehemente Kritik beim Bürgerdialog zur geplanten Forensischen Klinik in der Jonakirche.

Selten hat die Jonakirche so einen emotional aufgeladenen Abend erlebt. Wenn der sehr kontrovers diskutierte Bürgerdialog zum geplanten Bau einer Forensischen Klinik für Straftäterinnen in Heidhausen eines aufzeigte, dann tief sitzenden Argwohn gegen die Entscheidungsträger Land, Landschaftsverband Rheinland und Stadt Essen. Die Anwohner rund um den geplanten Standort Barkhovenallee sind alarmiert. Das war vielen spontanen und nicht immer fairen Zwischenrufen anzumerken. Manche Eltern fühlten sich hinterher sogar noch verunsicherter als im Vorhinein. Zu vieles sei offengeblieben, zu oft sei Fragen ausgewichen worden. So entbrannte ein Streit um die wiederholte Nachfrage, ob es denn eine Prüfung alternativer Flächen gegeben habe oder doch nicht. 


Bilder vom Neubau der Fischlaker Schule


Werdens Stolpersteine sind wieder blitzeblank

22 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 04/2026: Neue Jahresprogramme, neue Fahrschule neue Ausstellung und ein Neujahrsempfang

Geschichts- und Kulturverein sowie Heimatverein präsentieren neues Jahresprogramm

Zwischen der dramatischen Weltumrundung einer Frau am Steuer eines Automobils in den 1920er-Jahren und den verzweifelten Bittschreiben jüdischer Familien an den Vatikan spannt sich im kommenden Jahr der thematische Bogen des Geschichts- und Kulturvereins Werden und der Werdener Bürger- und Heimatvereins. Geschichte lebendig zu erzählen und große Fragen anhand konkreter Schicksale und regionaler Bezüge verständlich zu machen ist das Anliegen der beiden hiesigen Traditionsvereine.

An jedem zweiten Dienstag im Monat – außer in den Schulferien – haben die Experten jeweils um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Werden, Grafenstraße 9, ihren großen Auftritt.


Dritte Fahrschule unter dem Namen Schmitz eröffnet

Es ist die dritte Fahrschule, die Kai Schmitz unter dem Namen seines Vaters Rolf in der Grafenstraße eröffnet. Der Ort gefiel ihm schon immer. Und dies trotz der Zurückhaltung bei den Anmeldungen, die spürbar ist. „Die meisten haben irgendwo aufgeschnappt, dass es billiger werden soll“, sagt er ruhig. Doch was genau geplant sei, wüssten die wenigsten – schon deshalb, weil man seit Oktober letzten Jahres in der Findungsphase ist.

„Ende März werden sich die Verkehrsminister der Länder in der Konferenz zusammensetzen und für die Bundesebene die in ihren Gremien erarbeiteten Vorschläge einbringen. Die frühestmögliche Änderung würde also Ende 2026 oder 2027 kommen.“ Grundsätzlich erwarte er nach der Änderung des Gesetzes nur eine minimale Verbilligung des Führerscheins: Denn es werden vielleicht nur noch sechs statt zwölf Sonderstunden vorgeschrieben sein. Die Theorie könnte online absolviert werden. Doch wie lange jemand braucht, um die Reife zur Prüfung zu haben,


Schachfreunde Werden feiern außergewöhnlichen Erfolg

Die Schachfreunde Essen-Werden sind längst mehr als ein Traditionsverein, sie sind eine Talentschmiede. Rund 130 Mitglieder zählt der Club, etwa 50 davon sind Kinder und Jugendliche – damit sind die Werdener mittlerweile der größte Schachverein in Essen.

Gekrönt wurde diese Entwicklung jüngst durch den Gewinn der Deutschen Jugendvereinsmeisterschaft im U20 der Mädchen– ein Erfolg, wie es ihn in Werden und seit Jahrzehnten in Essen kaum gegeben hat.

„Wie alles: harte Arbeit“, sagt Jugendwart Stefan Hütte trocken, wenn man ihn nach dem Geheimnis hinter dem Höhenflug fragt. Hütte, 56 Jahre alt, Steuerberater von Beruf und seit Jahrzehnten im Verein verwurzelt, leitet die Jugendarbeit mit einem klaren Doppelziel: sportliche Spitze und soziale Stärke. „Wir wollen natürlich gut sein“, sagt er, „aber wir wollen auch das Teambuilding nicht vernachlässigen.“


Zonta-Benefizkonzert für Folkwang-Stipendien

Die beiden Essener Zonta-Clubs laden am Mittwoch, 11. Februar, in die Neue Aula der Folkwang-Universität der Künste zu einem Benefiz-Konzert ein. Der Abend soll neun weitere „Deutschland-Stipendien“ ermöglichen, die an „begabte und leistungsfähige“ Folkwang-Studentinnen vergeben werden. Gestaltet wird das Programm von den diesjährigen Stipendiatinnen.

Sie treten auf mit Geige, Fagott, Cello, Bratsche, es gibt eine Mezzosopranistin und Talente aus den Bereichen Musical, moderner Tanz und Jazz zu erleben. Und eben auch Schlagzeugerin Polina Bataeva. Die wirbelt auf Marimba, Snare Drums und Kesselpauken. Seit 2024 absolviert die gebürtige Moskauerin in Essen ein Masterstudium bei Professorin Katarzyna Myćka. Im Sommer steht das finale Konzertexamen an: „Ein großer Tag, der viel Vorbereitung benötigt.“


Kunstverein Kunstwerden zeigt kritische Ausstellung zum Fleischkonsum

Wer einer Kuh auf dem Weg zur Schlachtung in die Augen sieht, erblickt darin lautlose Tränen extremer Todesangst. Die feuchten Augen der Schlachttiere spiegeln das stille Grauen vor dem sicheren Tod. In den Schlachthöfen schreit dieses Entsetzen aus jedem Blick, noch bevor das kalte Eisen ihre Haut berührt, der erste tödliche Schlag sie trifft.

In der Ausstellung „Kühe sehen – meet your meat“ im Kunstverein Kunstwerden konfrontieren die Künstler Carina Hommel, Julian Baer, Christiane Voigt und Thomas Hannappel das Publikum direkt und eindringlich mit der Herkunft des eigenen Fleischkonsums – ohne jede beschönigende Distanz.

zur Website der Veranstaltung


SC Werden-Heidhausen mit Fairness-Preis ausgezeichnet

Der SC Werden-Heidhausen erreichte bei den 30. Essener Hallenfußballmeisterschaften den finalen Tag. In der Runde der besten Acht verkauften sich die Löwentaler gut. Alles in allem gab es in der diesjährigen Hallensaison nur ein einziges Spiel, wo die Werdener nicht mithalten konnten. Stolz können sie auf eine ganz besondere Ehre sein.

An einem Tag mit vielen hitzigen Konflikten, nickeligen Fouls und sogar einem skandalösen Spielabbruch holten sie sich den Titel der fairsten Mannschaft in Essen. Was Trainer Danny Konietzko so kommentierte: „Als Mannschaft zum wiederholten Mal den Fairness-Preis zu bekommen, zeigt gewisse Werte zu vertreten, die heutzutage sicherlich keine Selbstverständlichkeit mehr sind.“


Ehrung für André Ströttchen beim Neujahrsempfang

Ein besonderer Moment für André Ströttchen: Der Vorstandssprecher vom ERRV Essener Ruder- und Regattaverein nahm auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang der Essener Sport- und Bäderbetriebe (SBE) und des Essener Sportbundes (ESPO) im Congresscenter Essen von Kevin Kerber, 2. Vorsitzender des ESPO, eine Ehrung für sein herausragendes Engagement entgegen. Für diese Auszeichnung hatten ihn seine Vorstands- und Ruderkollegen vorgeschlagen.

Seit nunmehr über zwei Jahrzehnten engagiert sich André Ströttchen mit außergewöhnlichem Einsatz für den Essener Rudersport. Seine ehrenamtliche Laufbahn begann im Jahr 2005 als Trainer beim Essen Werdener Ruderclub. Es folgten zahlreiche weitere Aufgaben und Ämter, unter anderem als Ruderwart, Sportwart und stellvertretender Vorsitzender.


Spektakulär: die Polarlichter über Werden


15 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 03/2026: Büchereischließung, neue Buslinie und besondere Sternsinger

© FUNKE Foto Services | Dirk A. Friedrich

KÖB St. Kamillus schließt – Trauer über weiteres leerstehendes Gebäude

„Ich bin mehr als traurig“, sagt die Leiterin der nun geschlossenen Katholischen Öffentlichen Bücherei (KÖB) St. Kamillus, Petra Zentarra. Nach dem letzten Flohmarkt am vergangenen Sonntag ist das Gemeindezentrum St. Kamillus das dritte brachliegende katholische Gebäude in Werden: Auf die Dom­stuben in Werden folgte die Kirche Christi-Himmelfahrt in Fischlaken und nun das Don-Camillo-Zentrum in Heidhausen.


Sternsinger der besonderen Art: Erwachsene sammeln in Werdener Kneipen

Seit einigen Jahren klappert an zwei Januarabenden ein etwas anderes Dreikönigssingen die Werdener Gastronomie ab. Schulseelsorger Gregor Lauenburger hat’s erfunden und erklärt die ungewöhnliche Aktion. Da Kinder nun mal nicht abends los ziehen dürften, und schon gar nicht durch Gaststätten, habe er sich das mit den erwachsenen Sternsingern überlegt.

Zumal es immer weniger Sängernachwuchs gebe und folglich immer weniger Haushalte besucht werden könnten. Bei ihrer XXL-Kneipentour durch Werden stoßen die hier und heute fünf Weisen aus dem Morgenland auf breite Zustimmung, erkennbare Irritation, höchst reservierte Gäste und auf eine vergnügte Kegeltruppe. Doch davon später.


Neue Buslinie X15 bringt bessere Verbindung nach Essen und Velbert

Beschlossene Sache: Mit dem X-Bus soll Werden künftig eine bessere Verbindung nach Essen Hauptbahnhof in die eine und nach Velbert und Heiligenhaus in die andere Richtung bekommen. „Damit haben die Menschen echte Wahlfreiheit, welches Verkehrsmittel sie nutzen wollen“, hat Stephan Neumann, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen, bei der Dezember-Sitzung des Rats der Stadt Essen frohlockt, in dem die Einführung der neuen Buslinie X15, die die bisherige Schnellbuslinie SB 19 ersetzen soll, einstimmig beschlossen wurde.

In ihrer kommenden Sitzung am 27. Januar kann auch die Bezirksvertretung zu dem neuen Konzept Stellung nehmen. Einfluss auf die bereits gefällte Entscheidung können die Stadtteil-Parlamentarier aber nicht mehr nehmen.


SC Werden-Heidhausen erreicht Endrunde bei Hallenfußballmeisterschaft

Der SC Werden-Heidhausen sprang dem Teufel noch soeben von der Schippe. Alles deutete darauf hin, dass der Landesligist nach schwachem Auftakt direkt rausfliegen würde bei den 30. Essener Hallenfußballmeisterschaften. In der Sporthalle Am Hallo standen die Löwentaler nach zwei Partien mit dem Rücken an der Wand, drehten dann aber auf und kamen doch noch weiter.

In der Endrunde am Samstag messen sich die Schützlinge von Coach Danny Konietzko mit dem SC Frintrop aus der Kreisliga A, dem Landesligisten FC Kray und dem Bezirksligisten VfB Frohnhausen. Bei einem Weiterkommen wäre die Finalrunde der besten Acht am Sonntag erreicht.


Heimvorteil für WTB-Volleyballerinnen in der Quali A

Mit exzellenten Voraussetzungen bestritt die weibliche U16 der WTB-Volleyball-Abteilung die Quali A. Nicht nur war man während der regulären Saison Tabellenführer geworden und konnte so selbstbewusst antreten, man hatte auch das Ausrichtungsrecht erhalten und wurde  im Löwental lautstark von den eigenen Zuschauern unterstützt. Wie wichtig dieser Rückhalt werden würde, sollte sich in den Spielen noch rausstellen.


Rockwerk Orange: Werdener Band mit roher Energie gegen den Streaming-Mainstream

„Hört mehr Obst!“  Mit musikalischer Urgewalt bricht Rockwerk Orange über das Revier herein. Und setzt gegen sterile Streaming-Algorithmen auf die rohe Energie authentischen Hinterhof-Rocks. Die Werdener Formation, die sich seit fast einem Jahrzehnt durch die Clubs des Ruhrgebiets pflügt, beweist mit ihrem Album „Echsenmenschen“, dass der „Pott“ immer noch kocht – und zwar gewaltig. Seit einem Jahrzehnt spielt die Band zusammen: Der Traum der Werdener: Einmal auf dem Pfingst Open Air im Löwental auftreten.

Rockwerkorange.de

Rockwerk Orange bei Instagram


Waldzwerge im Wald
Aussendung der Sternsinger Fischlaken
Wulf Mämpel mit seinem Buch „Ich, Caligula“

08 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 02/2026: Bundesverdienstkreuz, Reparaturcafé und Winterimpressionen

Elisabeth Müller erhält Bundesverdienstkreuz

„Eigentlich bedeutet mir das nichts.“ Fast verschämt lächelt Elisabeth Müller, als sie auf das Bundesverdienstkreuz zeigt, das an der Wand im Flur ihrer Wohnung in der Dückerstraße hängt. Ende November bekam sie die hohe Auszeichnung am Bande im Essener Rathaus von Oberbürgermeister Thomas Kufen verliehen. Nun hängt der Orden gleich neben den Bürgertaler, mit dem sie ein Jahr zuvor ausgezeichnet worden ist. „Aber ich kann das nutzen, um für den Wünschewagen Werbung zu machen.“

Die einstige Ordensschwester hat das Projekt, das Todkranken letzte Wünsche erfüllt, vor knapp zwölf Jahren mitinitiiert – und ist dort noch heute aktiv. Rund 110 Wünsche hat sie miterfüllen können. „Ich bin ganz dankbar und demütig, dass ich das überhaupt noch kann“, unterstreicht die 83-Jährige.


Wahl des Kirchenvorstands in St. Ludgerus bestätigt

Die Wahl des neuen Kirchenvorstands in St. Ludgerus gilt als rechtmäßig: Nachdem der bestehende Kirchenvorstand bereits eingegangene Einsprüche geprüft und zurückgewiesen hatte, hat nun auch der Generalvikar des Bistums Essen diesen Bescheid rechtmäßig bestätigt.


Zehn Jahre Reparaturcafé im Haus Fuhr

„Weg damit!“ – Defekte Gegenstände werden oft sofort durch Neues ersetzt. Dabei können viele Dinge im Reparaturcafé instandgesetzt werden, das bald sein zehnjähriges Bestehen feiert: Im Januar 2016 haben ehrenamtliche Reparateure erstmals das Haus Fuhr in eine bestens ausgerüstete Werkstatt verwandelt – und auch jetzt noch lädt der Treff jeden zweiten Samstag im Monat von 15 bis 18 Uhr ein, sich für mehr Nachhaltigkeit und gegen den Wegwerfwahn zu engagieren.

Menschen erhalten beim Reparaturcafé Hilfe von ehrenamtlichen Fachleuten bei der Instandsetzung ihrer Gegenstände sowie Kaffee, Kuchen und einen Raum für Begegnungen und Austausch.


Bonian Tian wird Professor an der Folkwang Universität

Der Cellist Bonian Tian ist international bekannter Solist und ein gefragter Lehrer an verschiedenen Hochschulen. Er gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe, trat schon mit geradezu unzählig vielen Orchestern auf. Tian gab Celloabende in Berlin und Köln, im Wiener Musikverein, im Lincoln Center New York City, im Kopenhagener Tivoli Konzertsaal, im Seoul Centre for Culture and Music und während einer Privataudienz bei Königin Margrethe II. von Dänemark.

Nun übernahm der 39-Jährige einen Lehrstuhl an der Folkwang Universität der Künste.

Bonian Tian

Der in China Geborene lebt seit 2005 in Deutschland: „Ich habe viel von diesem Land gelernt. Hier gibt es gute Arbeitsmöglichkeiten für Musiker. Da ist es ein schönes Gefühl, etwas zurückgeben zu können. Ich genieße es, mit jungen Musikern arbeiten zu dürfen. Ich sehe in glückliche Augen, und das ist immer ein besonderer Moment.“


SC Werden-Heidhausen sucht neuen Torwart

Der SC Werden-Heidhausen hofft, dass ihm bald ein neuer Torwart für die Landesliga ins Netz geht: Denn Stammkeeper Marcel Niehaus ist  nach  seiner Roten Karte in Schönebeck für zwei Pflichtspiele gesperrt.  Er  war  gut ersetzt worden  von Stefan Cvetkovic. Doch der hat den Verein verlassen. Der eigentliche zweite Mann Marcel Wagener ist dauerverletzt.

Weitere Abgänge  sind  Fynn  Roß, Abdelmalik  El  Ouriachi  und Aurel Jahaj. Für die Restrunde ist das große Ziel der Klassenerhalt.


Leo Blume gewinnt KI-Wettbewerb

„Wir verstehen zu wenig, wie Künstliche Intelligenz funktioniert.“ Lange Zeit schon beschäftigt sich Leo Blume mit dem Thema KI. Vor allem Sprachmodelle wie Chat-GPT interessieren sie. Schon mit 17 hat die frühere Abiturientin des Gymnasiums Werden jetzt ein Informatik-Studium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen begonnen, arbeitet dort gleichzeitig als studentische Hilfskraft, damit sie ihr Lieblingsthema auch in Forschung und Lehre beackern kann.

Mit dem Sieg eines KI-Bundeswettbewerbs hat die Hochbegabte nun für Furore gemacht: Sie hat eine App entwickelt, die das Verhalten von Sprachmodellen erklärbar machen soll. Dass Leo Blume hochbegabt ist, hat sich schon früh gezeigt. „Ich meine, ich war drei oder vier Jahre alt“, sagt sie. Da habe Leo schon rudimentär lesen und schreiben können. „Und dann habe ich einfach einen IQ-Test gemacht. Dabei wurde festgestellt, dass ich hochintelligent bin.“

Damals war Leo noch ein „Er“. Doch in den vergangenen Jahren hat Leo einen Prozess durchgemacht, in dem sie sich zu einer Frau transformiert hat: „Ich fühle mich als weiblich“, stellt die 17-Jährige fest.


Werden im Schnee – Winterimpressionen aus der Leserschaft

Der Schneefall hat in den vergangenen Tagen Werden Stadt und Land in ein echtes Winterwunderland verwandelt. Wir veröffentlichen schöne Schneefotos der Leserinnen und Leser.

23 Dez.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 52/2025: Weihnachtsfreude, Literatur, Therapiehunde und kulinarische Spitzenküche

Die Magie von Weihnachten – Doreen Pelizaeus und ihre Liebe zum Fest

Wenn es draußen kalt ist und es drinnen gemütlich nach Tannennadeln riecht und die geschmückte Stube im Kerzenschein schimmert, dann blüht Doreen Pelizaeus richtig auf. „Diese Magie, diese Lebensfreude gipfelt in der Weihnachtszeit“, macht sie aus ihre Leidenschaft für das Christfest keinen Hehl. „Das habe ich als Kind schon so erlebt, Und ich möchte davon so viel weitergeben, wie ich kann.“ Und natürlich steht schon mindestens seit dem ersten Advent ein festlich geschmückter Tannenbaum im Wohnzimmer. „Ich kann niemanden verstehen, der damit bis Heiligabend wartet – dann hat man doch kaum noch etwas davon!“

Ihre Begeisterung für Weihnachten hat sie in etliche Bücher fließen lassen, um möglichst viele andere Menschen anzustecken. Zum Beispiel in literarische Adventskalender: Einen für Paare etwa, ein Advents-Vorlesebuch für die ganze Familie, einen für Mamas, 24 Türchen für vier Pfoten, ein Quiz-Kalender für Wissensdurstige und und und…


Katholische Bücherei St. Kamillus schließt zum Jahresende

Die Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB) St. Kamillus schließt zum Jahresende: Das hat die Propsteipfarrei mit Blick auf die „angespannte Haushaltslage der Pfarrei“ bekanntgegeben. Eigentlich hatte der Kirchenvorstand vor längerer Zeit beschlossen, dass die KÖB trotz der Schließung des Gemeindeheims St. Kamillus bis auf weiteres geöffnet bleiben kann. Doch die finanzielle Situation der Pfarrei lässt nun auch das nicht mehr zu.


Bailey in der Ausbildung zum Therapiebegleithund

Hunde wie Bailey werden gezielt in der Ergotherapie eingesetzt, um motorische, kognitive, emotionale und soziale Fähigkeiten zu fördern. Bailey ist eine Labradoodle-Hündin, lieb und verschmust. 17 Monate alt und Auszubildende. Das muss Frauchen Corinna Zuschlag erklären: „Wir machen zurzeit die Ausbildung zum Therapiebegleithund bei Angela Davachi von Casa Canis in Velbert. Das Ganze dauert ein Jahr und beinhaltet ein Praktikum, eine Facharbeit und eine praktische wie theoretische Prüfung.“

Bailey wird intensiv darauf vorbereitet, ruhig, sicher und kontrollierbar in therapeutischen Situationen mitzuwirken.


Die besten Restaurants Deutschlands: Auch ein Österreicher ganz vorne dabei

Das renommierte Gastromagazin „Der Feinschmecker“ hat wieder die Besten der deutschen Koch-Szene gekürt. Dafür waren Tester und Testerinnen unterwegs, die anonym und unabhängig die Leistungen in verschiedenen Kategorien wie Küche, Service und Ambiente bewerteten. Ganz oben thront das „Jan“ in München. Doch was, wenn man nach ausländischer Küche sucht, sagen wir mal: „Wo finde ich den besten Italiener in Deutschland?“ Kein Problem, das „Carmelo Greco“ in Frankfurt / Main führt diese Kategorie an. Bei asiatischer Küche ist es das Taku in Köln. Und wer französische Küche mag? Der sollte in den Schwarzwald, ins „Le Pavillon“ pilgern.

Nur ein paar Schritte dagegen sind es zum „besten Österreicher“ in Deutschland. Denn die Gastrokritiker werteten „Kettner‘s Kamota“ an die Top-Position. Den Lesern Werdener Nachrichten verrät der Sternekoch aus der Steiermark zudem sein liebstes Gansrezept!


Gewinnerinnen und Gewinner des Weihnachtspreisrätsels 2025

Wer darf sich über einen der vielen Preise freuen, die wir beim Weihnachtspreisrätsel 2025 ausgelost haben? Die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner stehen auf Seite 13 dieser Ausgabe!


Folkwang Abendkonzert zur Weihnachtszeit


Himmel über Werden