13 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 33/2026: First Friday, Edeka-Zukunft, Forensik und Leerstände beschäftigen Werden

First Friday nimmt Besucher mit auf Weltreise

Schon vor 16 Uhr strömten beim vergangenen First Friday zahlreiche Besucher in die Werdener Altstadt, um das Motto „Werden reist um die Welt“ zu erleben. Internationale Spezialitäten wie Bratwurst, Crêpes und Ćevapčići lockten ebenso wie Stände der Evergreen Farm (Foto) und des Puppenstudios von Roswitha Wiwi Raupach.

Für musikalische Unterhaltung sorgte Tico Tico, während im Zentrum 60plus Mutige mit einer Virtual-Reality-Brille auf virtuelle Weltreise gehen konnten.


Hoffnung auf einen neuen Lebensmittelmarkt bleibt bestehen

Der Edeka an der Heckstraße befindet sich sichtbar auf Abschiedskurs. Seit Montag gelten verkürzte Öffnungszeiten bis 16 Uhr, viele Beschäftigte haben den Markt bereits verlassen oder sind in andere Filialen gewechselt. Mitte Oktober soll endgültig Schluss sein.

Dennoch gibt es einen Hoffnungsschimmer: Nach Angaben von Vermieter Peter Jänsch laufen Gespräche mit einem Interessenten. Ziel sei weiterhin ein Lebensmittelmarkt an diesem Standort. Mit einem Vertragsabschluss in den nächsten Wochen sei allerdings eher nicht zu rechnen.


Forensik-Debatte erreicht die Landespolitik

Im Streit um die geplante forensische Klinik für 69 psychisch erkrankte Straftäterinnen in Heidhausen zeichnet sich weiterhin keine schnelle Entscheidung ab. Auch die Landespolitik hat das Thema inzwischen aufgegriffen. Der Essener FDP-Landtagsabgeordnete Ralf Witzel übt deutliche Kritik am Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW und spricht von „Missmanagement und Geldverbrennen“.

Aus seiner Sicht werde dort häufig ineffizient gearbeitet, was zu erheblichen Kostensteigerungen führe.


Gesangskurs unterstützt das Bürgermeisterhaus

Während eines Gesangskurses im Bürgermeisterhaus erfuhren die Teilnehmenden, dass ihre Kursgebühren nicht der Dozentin Barbara Pfeffer zugutekommen, sondern dem Erhalt des Bürgermeisterhauses dienen. Hintergrund sind unsichere Aussichten für den städtischen Zuschuss im kommenden Jahr.

Schatzmeisterin Barbara Schröder betonte deshalb die Bedeutung jedes zusätzlichen finanziellen Engagements für die freie Kulturstätte.


SC startet in die Landesliga mit prominenter Konkurrenz

Der SC Werden-Heidhausen ist in der ersten Runde des Niederrheinpokals ausgeschieden. Matchwinner für den Rheydter SV war der frühere kroatische Profi Branimir Galic mit drei Treffern. Nun richtet sich der Blick auf den Saisonstart in der Landesliga. Wegen des noch nicht fertiggestellten Kunstrasens wurde das Heimrecht der vierten Mannschaft getauscht. Die offizielle Eröffnung des neuen Platzes ist für den 21. August vorgesehen.

Zum Ligaauftakt wartet mit der DJK Neuss-Gnadental ein Gegner, in dessen Reihen unter anderem der frühere Bundesliga- und Champions-League-Profi Ibrahima Traoré steht.


Leser blickt mit Sorge auf Werdens Leerstände

WN-Leser Christian Meisert schildert seine Eindrücke eines Sommerspaziergangs durch die Werdener Altstadt. Sein Fazit fällt ernüchternd aus: Immer mehr Geschäfte und Gaststätten stehen leer – teilweise bereits seit Jahren. Er stellt die Frage, ob fehlende Interessenten, zu hohe Mieten oder der Zustand der Gebäude für den schleichenden Bedeutungsverlust der Innenstadt verantwortlich sind. Ein fotografischer Rundgang dokumentiert die zahlreichen Leerstände.


Die Sonnenfinsternis konnte man auch in Werden bestaunen

06 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 32/2026: Werbering in Turbulenzen, Tanztheater, Ruder-Gold und Werdener Geschichte

WTB modernisiert Kursraum im Schwimmbad

Der Werdener Turnerbund nutzt die Sommerpause, um den Kursraum im ersten Obergeschoss des Werdener Schwimmbads an der Körholzstraße umfassend zu modernisieren. Erneuert werden unter anderem Decke, Beleuchtung, Sonnenschutz und Elektrik.

Der Verein verbessert damit die Rahmenbedingungen für seine Sport- und Gesundheitsangebote.


Werbering muss nach verweigerter Entlastung neu sortieren

Mit dem aktuellen Vorstand des Werberings ist in den vergangenen Jahren viel Bewegung nach Werden gekommen. Neue Veranstaltungsformate wie „Werden swingt“, der Löwen-Flohmarkt und der monatliche „First Friday“ haben die Altstadt belebt.

Der nächste First Friday am 7. August steht unter dem Motto einer kulinarischen „Weltreise“. Trotz dieser erfolgreichen Veranstaltungen geriet der Werbering zuletzt in schwieriges Fahrwasser: Bei der jüngsten Mitgliederversammlung verweigerten die Mitglieder dem Vorstand die Entlastung.


Szene 2wei steht für inklusives Tanztheater

Seit mehr als 15 Jahren setzen sich William Sánchez H. und Timo Gmeiner mit ihrer 2009 in Essen gegründeten Kompanie Szene 2wei dafür ein, die Grenzen des zeitgenössischen Tanzes zu erweitern. Ihr Tanztheater versteht Vielfalt als künstlerische Stärke und möchte Menschen zusammenbringen.

Unterstützt von der Aktion Mensch, der Stadt Essen und der Folkwang Universität entstand ein Konzept, das insbesondere Menschen mit Behinderung professionelle Möglichkeiten auf und hinter der Bühne eröffnet.


Kathleen Bartkowiak wird Deutsche Großbootmeisterin

Nur zwei Wochen nach den Deutschen Juniorenmeisterschaften fanden auf dem Elfrather See in Krefeld die Deutschen Großbootmeisterschaften statt. Für den Essen-Werdener Ruderclub ging Kathleen Bartkowiak im Vierer ohne über 1.000 Meter an den Start.

Gemeinsam mit Greta Renate Coldewey, Pauline Seehafer und Paula Becher aus Hannover setzte sich das Boot früh an die Spitze und verteidigte die Führung bis ins Ziel. Der Lohn war der Titel der Deutschen Großbootmeisterin.


SC Werden-Heidhausen sammelt Selbstvertrauen

Der SC Werden-Heidhausen belegte beim Geno-Cup den vierten Platz. Im Halbfinale fehlte lediglich das entscheidende Quäntchen Glück. Nun richtet sich der Blick auf die erste Runde des Niederrheinpokals beim Rheydter SV in Mönchengladbach.

Währenddessen bereiteten sich auch die weiteren Mannschaften intensiv auf die neue Saison vor: Die Reserve absolvierte unter anderem eine Pilates-Einheit, die „Dreite“ testete fleißig und die „Bierte“ überraschte mit starken Leistungen.


Historischer Blick auf Werden um 1900

Wie sah Werden um 1900 aus? Ein Rückblick der Werdener Nachrichten aus der Silvesterausgabe 1949/50 zeichnet das Bild eines Stadtteils im Wandel. Die Zeitung beschreibt die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts als prägende Epoche, in der das beschauliche Werden von Technik, Modernisierung und dem Verlust seiner kommunalen Selbstständigkeit geprägt wurde.

Ergänzt wird der historische Rückblick durch die Erinnerungen von Luise Wenz, geborene Kowertz. Die damals 94-Jährige schilderte in bemerkenswerter geistiger Frische ihre Kindheit und Jugend im alten Werden.


Bilder aus Werden

30 Juli

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 31/2026: 

Rathaus Werden bleibt auf unbestimmte Zeit eingerüstet

Das Rathaus Werden bleibt vorerst eingerüstet. Grund dafür sind Schäden an der bröckelnden Fassade. „Das Gerüst wurde aufgestellt, um Fußgängerinnen und Fußgänger vor herabfallendem Material zu schützen“, erklärte Pressesprecherin Silke Lenz. Bevor die Fassade und die historischen Fenster saniert werden können, sei eine umfangreiche Grundlagenermittlung erforderlich.

Die geplante Fenstersanierung ruhe daher derzeit. Für die Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes müsse erneut die Denkmalbehörde eingebunden werden. Nach deren Freigabe seien die zuständigen politischen Gremien zu beteiligen. Mit einem baldigen Abbau des Gerüstes ist somit nicht zu rechnen.

„Solange die Sanierung der Fassade nicht abgeschlossen ist, wird das Gerüst vor Ort bleiben müssen“, so Lenz.


Essener Kinderprinzenpaar kommt aus Werden

Beim designierten Essener Kinderprinzenpaar Prinz Jakob I. und Prinzessin Assindia Ida I. wird es bei so manchem jecken Werdener klingeln: „Auch die sind das…“ Jakob Husemann und Ida Classen, beide zehn Jahre jung, kommen beide von der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Völl-Freud. Beide freuen sich schon auf ihre Inthronisierung am 14. November.

Unter dem Motto „Grenzenlos Jeck“ werden sie die Säle rocken. Nach einer knapp dreimonatigen Regentschaft sind die beiden ab dem 10. Februar 2027 wieder „Bürgerliche“.


© FUNKE Foto Services | Ralf Rottmann Funke Foto Services

Abschied von einer prägenden Lokaljournalistin

Eine wichtige Stimme des Lokaljournalismus ist verstummt: Felicitas Kapteina ist im Alter von 102 Jahren gestorben.

Mit der Werdenerin verliert die Stadt nicht nur eine Frau mit einer außergewöhnlich langen journalistischen Biografie, sondern eine, die auch das lokale Schreiben über Jahrzehnte hinweg mit Haltung, Mut, Beharrlichkeit und großer Menschenkenntnis geprägt hat.


Neuer Beautysalon setzt auf Selbstliebe und Qualität

Isabelita Park startet mit Mut und guter Energie in die Selbstständigkeit in der Heckstraße. Fragt man sie nach ihrer Definition von Schönheit, dann ist es diese: „Schönheit ist, glücklich zu sein und sich mit Haut und Haaren wohlzufühlen. Es ist das Wertschätzen dessen, was die Natur Dir gegeben hat, und das von der Natur Gegebene zu achten und zu erhalten.“

Erst danach weist sie darauf hin, wie wichtig es sei, bei Beauty-Produkten dafür besonders auf Qualität zu achten. Zum „First Friday“, dem langen Freitag in der Werdener Altstadt, der am 7. August das Motto „Weltreise“ trägt, will sie zu einem Abstecher zu einem wichtigen Strang ihrer Wurzeln laden: nach Spanien. Deshalb hieße ihr Salon auch „Ámate“, was im Spanischen bedeutet: „Liebe dich selbst!“.


SC Werden-Heidhausen am Wochenende in Burgaltendorf im Einsatz

Wer am Wochenende Teams des SC Werden-Heidhausen sehen möchte, sollte nach Burgaltendorf reisen. Beim Geno-Cup testete der Landesligist ausgiebig den großen Kader und trifft nun im Halbfinale auf Rellinghausen. Beim Burg-Cup verpassten die 4. Herren nur knapp den Finaleinzug. Am Samstag greifen die Altherren Ü32 beim Stauder-Cup ins Geschehen ein.


Historisches Notizbuch kehrt nach Essen zurück

Ein wahres Schatzkästlein kann auch mal in Form eines kleinen Oktavheftes daherkommen. In unserem Fall 230 Jahre alt. Mit fast hundert Sinnsprüchen wie „Üb‘ immer Treu und Redlichkeit…“, mit Redewendungen und Versen. Sehr ordentliche Schrift, in deutscher, französischer und lateinischer Sprache, da war jemand gebildet.

Sabine Kneser aus Göttingen, geborene Köster, Nachfahrin einer Werdener Familie, übergab nun ein Notizbuch aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert sowie weitere Dokumente von Frauen ihrer Familie persönlich an das Haus der Essener Geschichte (HdEG): „In Werden, wo ich ja herstamme, gibt es leider kein Heimatmuseum.“


100% Solarstrom bis 2030

Die aus dem Werdener Klimaseminar hervorgegangene Initiative Gemeinsam Für Stadtwandel Werden hat im Frühjahr 2020 verschiedenen Arbeitsgemeinschaften im Rahmen einer Bürgerinitiative gebildet. Eine der Arbeitsgemeinschaften ist Solar WERDEN.  

> Zur Website der Initiative

23 Juli

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 30/2026: Forensik-Streit, Peter-Ulner-Platz und Spurensuche im alten Volksbad

Peter-Ulner-Platz an der Luciuskirche eingeweiht

Peter Ulner ist in der Werdener Jugendarbeit bis heute in bester Erinnerung. In der evangelischen Jugendarbeit gibt es inzwischen sogar zweimal jährlich ein „Peter-Ulner-Gedächtnistrinken“, bei dem Jugendliche im Wettstreit einen Liter Wasser möglichst schnell austrinken. Der Sieger erhält einen vergoldeten Wanderpokal. Doch weit wichtiger als diese humorvolle Tradition ist Ulners langjähriges Engagement: Seit vergangenem Sonntag trägt die Fläche vor der Luciuskirche offiziell den Namen „Peter-Ulner-Platz“.


Bürgerinitiative zieht wegen Forensik nach Heidhausen vor Gericht

Der Streit um den geplanten neuen Standort einer forensischen Klinik für 69 psychisch erkrankte Straftäterinnen in Essen-Heidhausen geht in die nächste Runde. Die eigens gegründete Bürgerinitiative Barkhovenallee zieht vor Gericht. Ihr Vorsitzender Karsten Beckmann kritisiert, dass das Land bislang nicht offengelegt habe, warum ausgerechnet Essen-Heidhausen ausgewählt wurde und weshalb andere Standorte ausgeschieden seien. Deshalb will die Initiative nun gerichtlich Einsicht in die Akten durchsetzen.


Prälat Heribert Stavinsky feiert 90. Geburtstag

Prälat Heribert Stavinsky blickt zufrieden auf sein Leben zurück. „Mir ist alles geglückt – alles hat gepasst“, sagt der katholische Geistliche, der am 24. Juli seinen 90. Geburtstag feiert. Seit mehr als 25 Jahren lebt er als Priester im Ruhestand in Werden-Hamm und feiert regelmäßig Gottesdienste in der Kirche „Zur Schmerzhaften Mutter Maria“.


Musical-Mäuse bringen irisches Märchen auf die Bühne

„Olivia! Komm dazu“, ruft die Leiterin, während sich die kleine Gruppe sortiert. Sechs Kinder der „Musical-Mäuse“ aus dem Shaktihäuschen Werden bereiten sich auf ihren Auftritt vor. Gespielt wird „Die kleinen Leute von Swabedoo“, ein Kindertheaterstück nach einem irischen Märchen. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaft, Vertrauen, Teilen und der Mut, gemeinsam etwas auf die Bühne zu bringen.


SC Werden-Heidhausen wartet auf neuen Kunstrasen

Der Spielplan der Landesliga steht fest: Für den SC Werden-Heidhausen beginnt die neue Saison am 16. August mit einem Auswärtsspiel bei der DJK Neuss-Gnadental. Das kommt dem Verein gelegen, denn der Austausch des Kunstrasenplatzes im Löwental hat sich verzögert. Eine Spezialfirma aus Dresden hat inzwischen mit den Arbeiten begonnen. Nun hoffen die Verantwortlichen, dass der neue Belag rechtzeitig vor dem beliebten Kinderferiencamp ab dem 24. August fertiggestellt wird.


Spurensuche im Werdener Volksbad

Vor genau 50 Jahren endete die Geschichte der Werdener Volksbadeanstalt im Keller der alten Heckerschule an der Joseph-Breuer-Straße.

Das Bad war 1910 mit zwölf Brause- und sechs Wannenbädern eröffnet worden. Finanziert wurde es aus einer Stiftung, die anlässlich der silbernen Hochzeit von Kaiser Wilhelm II. und seiner Frau eingerichtet worden war.

Auch heute befinden sich die Räume des ehemaligen Volksbades noch unter der alten Heckerschule – Anlass für eine historische Spurensuche.


Blick auf das Werdener WehrNiedrigwasser schafft neue Inseln

Der niedrige Wasserstand an der Ruhr macht vor dem Werdener Wehr zahlreiche Kiesbänke sichtbar. Wasservögel nutzen die kleinen Inseln als Rastplatz.

16 Juli

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 29/2026: Mamma Mia, Propst-Wechsel, Werbering-Ideen und Feuerwehrfest

Musikklasse bringt „Mamma Mia“ auf die Bühne

Mit viel Elan und Rhythmusgefühl hat die Musikklasse des siebten Schuljahrgangs des Gymnasiums Werden das populäre ABBA-Musical „Mamma Mia“ auf die Bühne der Schulaula gebracht. Die leichte Liebesgeschichte mit den bekannten Hits der schwedischen Poplegende – von „Money, Money, Money“ und „Dancing Queen“ bis zu „The Winner Takes It All“ – begeisterte das Publikum.


Wechsel an der Spitze von St. Ludgerus

Ein bedeutender Wechsel an der Spitze der katholischen Pfarrei St. Ludgerus steht bevor: Propst Jürgen Schmidt verabschiedet sich im kommenden Frühjahr nach gut 14 Jahren als Propst von St. Ludgerus in den Ruhestand. Sein Nachfolger steht bereits fest. Kai Reinhold, bislang oberster Personalverantwortlicher für die Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bistum Essen, übernimmt zum 1. April die Leitung der Kirchengemeinde in Werden Stadt und Land sowie in Bredeney. Reinholds Weg ins Priesteramt ist ungewöhnlich: Er begann seine Ausbildung erst mit 34 Jahren – zuvor arbeitete er für das Bekleidungsunternehmen C&A.


Werbering will Werden weiter beleben

Der Werbering will Werden weiterentwickeln: Ein Apfelfest statt des ausfallenden Stoffmarktes, zusätzliche Adventsmarkt-Wochenenden, digitale Angebote und solarbetriebene Sterne sind Ideen, die den Stadtteil beleben sollen. Veranstaltungen bringen Menschen zusammen und sorgen dafür, dass Geschäfte wahrgenommen werden. Die Hauptversammlung machte zugleich deutlich, wie abhängig ehrenamtliches Engagement von verlässlichen Partnern ist.


Holzwerkstatt Werden bekommt neuen Chef

Am Frielingsdorfweg in Essen-Heidhausen wird bei der Holzwerkstatt Werden kräftig auf- und umgeräumt. Neue Maschinen sollen kommen, sagt der neue Chef Karim Naal: „Da muss man mit der Zeit gehen.“ Für Tischlermeister Martin Rohde ist das völlig in Ordnung. Nach 33 Jahren übergibt der 59-Jährige die 1981 gegründete Holzwerkstatt an seinen Nachfolger. Rohde ist froh und dankbar, einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben.


SC Werden-Heidhausen trifft auf Rheydter SV

Der SC Werden-Heidhausen hat im Verbandspokal ein tückisches Los erwischt. Auswärts geht es gegen den Rheydter SV. Auf dem Papier klingt ein Kreisligist machbar, doch der Gegner ist gerade in die Bezirksliga aufgestiegen und gilt als Geheimfavorit auf den direkten Durchmarsch in die Landesliga. In Mönchengladbach wurde kräftig eingekauft, unter anderem mit etablierten Oberligaspielern. Wie stark die Rheydter wirklich sind, wird sich am 9. August zeigen. Ein erstes Testspiel machte Hoffnung.


Freiwillige Feuerwehr zählt 280 Einsätze

Weil Brandmelder in Wohnungen üblich geworden sind, sei die Zahl der Feuerwehreinsätze zur Löschung von Wohnungsbränden stark zurückgegangen, berichtet Florian Classen, Chef der Freiwilligen Feuerwehr Werden/Heidhausen. Dennoch kam seine Mannschaft im vergangenen Jahr auf 280 Einsätze – und das ohne große Unwetterlagen. Beim Feuerwehrfest auf dem Platz der Werdener Feintuchwerke stellte sich die Freiwillige Feuerwehr mit Mannschaft und Fahrzeugen vor, informierte die Bevölkerung und kam mit vielen Besuchern ins Gespräch.


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