26 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 13/2020


Kontaktsperre in Werden: Krise als Chance

Seit Montag gilt in dieser Stadt eine weitreichende Kontaktsperre: Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind untersagt – damit folgt die Stadt Essen dem Erlass des Landes NRW, der wiederum auf einer weitestgehend bundesweiten Einigung beruht. Ein weiterer Schritt zur Eindämmung des Corona-Virus, um das öffentliche Leben in Werden herunterzufahren. Schon in der vergangenen Woche mussten deshalb sämtliche Restaurants und Einzelhandels-Geschäfte schließen, seit dieser Woche sind auch Frisöre betroffen. Doch in dieser Krise und bei der erzwungenen sozialen Isolation wächst das Städtchen auch zusammen. 


Neuer Geschäftsführer beim Werdener Werbering

Eigentlich wollte sich Peter Allmang am vergangenen Dienstag den Mitgliedern als neuer Geschäftsführer des Werdener Werberings vorstellen und sich deren Fragen stellen. Bekanntlich ist es anders gekommen: Die Corona-Krise macht solcherlei Veranstaltungen momentan unmöglich. Dennoch – am 1. April wird Allmang seinen neuen Job antreten – zunächst im Verbund mit seinem Vorgänger Rolf Sachtleben. 


Lernen an Board

Die „letzte, noch unterrichtete Schulklasse Deutschlands“ befindet sich derzeit auf einem Schulschiff. So auch der Werdener Philippe Gion. Er hat sich auf das wohl spannendste Schulprojekte beworben: Das Schulschiff der High Seas High School. Lernen müssen die Schüler auch hier. Unter anderem Nautik. 

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Wie gehen Sie mit der Kontaktsperre um? 

19 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 12/2020

Corona bestimmt den Alltag in Werden

Corona bestimmt momentan das Geschehen in vielen Teilen der Erde – und auch in Werden bringen die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Virus das öffentliche Leben gänzlich zum Erliegen – und zwar häppchenweise. Die Werdener Nachrichten berichten in ihrer aktuellen Ausgabe ausführlich, welche Auswirkungen die Gefahr in Werden Stadt und Land haben. 

Nicht jeder hält sich an die Allgemeinverfügungen und Erlasse: Trotz Verbots durch die Stadt Essen haben sich am Mittwoch beim besten Frühlingswetter etliche Biker am Haus Scheppen versammelt – darunter auch viele Ältere, die zur Risikogruppe gehören. Polizei und Ordnungsamt mussten einschreiten, das Areal räumen und die Zufahrtswege sperren. 
Nicht zuletzt leiden die Händler und Gastronomen vor Ort. In dieser Woche mussten sie ihre Läden schließen.

Auch Künstler stellt die neue Situation vor ungeahnte Herausforderungen – brechen ihnen damit doch beträchtliche Einnahmen weg. Wie sie mit der Situation umgehen, haben Betroffene den Werdener Nachrichten erzählt. 

Was soll ich tun, wenn ich den Verdacht habe, selbst betroffen zu sein? Finde ich vor Ort die richtige Behandlung? Darüber sprachen die Werdener Nachrichten mit den Krankenhäusern in Werden


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Weil viele Bürger die Mahnungen, zuhause zu bleiben, ignorieren, werden die Stimmen nach einer Ausgangssperre lauter. Wie sehen Sie das? 

12 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 11/2020

Über Kita und Skater im Löwental

Löwental im Sonnenschein. Die Idylle von Narzissen, Spaziergängern, Wanderern und Radlern wird bei einigermaßen trockenem Asphalt auch wieder durch Skater ergänzt. Einen ausführlichen Bericht widmet diese Ausgabe nicht nur den neuesten Erkenntnissen über die Kita, sondern auch den Jugendlichen und ihrem Skaterjargon, der seinen ganz besonderen Charme hat. In der nächsten Woche soll das Hochwasser noch einmal deutlich ansteigen und wird wohl den zweiten Pegel am Wasserpegelhaus erreichen. 


Corona sorgt für Absagen

Das Corona-Virus hat weitreichende Folgen für den Schulalltag. So hat das NRW-Schulministerium alle Schulen empfohlen, auf sämtliche Schulveranstaltungen, zunächst bis zu den Osterferien, zu verzichten. Auch die Werdener Gymnasien sind betroffen. Zudem sagen etliche Veranastlter in Werden ihre geplanten Konzerte, Lesungen, Vorträge etc. ab. 


Rechtsgutachten zu BV-Beschlüssen

Das Verhältnis zwischen der Verwaltung der Stadt Essen und der Bezirksvertretung im Essener Süden gilt eher als angespannt. Quer über Parteien- und Fraktionsgrenzen hinweg erheben die Politiker in den Stadtteilen immer wieder den Vorwurf, die Verwaltung ignoriere ihre Beschlüsse. Im Mai vergangenen Jahres gipfelte der Konflikt in einem Antrag der BV, aus dem der Ärger der Vorort-Politiker sprach: Sie verlangten ein Rechtsgutachten, aus dem hervorgehen sollte, inwieweit die Verwaltung sich an die BV-Beschlüsse halten müsse. Ein knappes Jahr hat sich die Verwaltung Zeit gelassen – und die Antwort dürfte nicht jedem BV-Mitglied gefallen. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche
Auch diese Woche beschäftigt uns Corona: Die Stadt Essen hat Großveranstaltungen ab 1000 Besucher bis auf Weiteres untersagt. Aber auch viele kleinere Veranstaltungen sind betroffen, etliche Veranstalter haben ihre Konzerte,Lesungen, Vorträge etc. abgesagt, um einen Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus zu leisten. Halten Sie das für den richtigen Weg? 

05 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 10/2020


Australien-Projektwoche in der Kita Pusteblume

Gebannt lauschen die Kinder den tiefen Klängen, die Rüdiger Kohl aus dem Didgeridoo herausholt: Ganz erstaunt sind die Kleinen über den langen Atem, den der Musiker dabei beweist. Der Didgeridoo-Spieler hat die Kita Pusteblume im Rahmen ihrer Australien-Projektwoche besucht, in der sich alles um den Fünften Kontinent gedreht hat. Im Rahmen dieser Woche hat die Kita Geld gesammelt, das Koalas und Kängurus im Busch zu Gute kommen soll: Diese sind durch die australischen Waldbrände bedroht. 


Corona-Virus beschäftigt Werdener Bürger

Nachdem die ersten Fälle von den am Corona-Virus erkrankten Essenern bekannt geworden sind, hat die Angst um den Virus auch Werden erreicht. Leser informieren die Werdener Nachrichten über leergekaufte Regale bei Supermärkten in Werden Stadt und Land, das Gymnasium Werden sagt eine Fahrt nach Rom ab – und in den Werdener Krankenhäusern klauen Patienten Atemschutzmasken

>> Die Ruhrlandklinik verhängte unter anderem deswegen bereits ein Besuchsverbot.


Bücherschrank am Pelikanbrunnen zu gefährlich

Mit seiner „Unendlichen Geschichte“ schuf Michael Ende einen absoluten Jugendbuch-Klassiker. Der Roman wäre ideal aufgehoben in dem Bücherschrank, den die Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Bredeney) in Werden aufstellen will. Seit nunmehr zwei Jahren kämpft CDU-Bezirksvertreter Herbert Schermuly für das Freiluft-Mobiliar mit literarisch wertvoller Füllung. Nach einigem Hin und Her mit der Verwaltung sollte er jetzt endlich aufgestellt werden – doch die mit dem Aufstellen beauftragte Firma zog unverrichtete Dinge wieder ab: Sie hält den ausgewählten Standort am Pelikanbrunnen für gefährlich


Ehrung für Dorle Streffer

Am 1. Dezember 2017 schloss sich der Kreis, als Dorle Streffer in ihrem Christlichen Hospiz starb. Es trägt bereits ihren Namen. Geschäftsführer Franz K. Löhr betont: „Uns war sehr wichtig, dass sie noch vor ihrem Tod von dem Vorhaben erfuhr und es auch guthieß. Diese Aufgabe haben wir ihrem Gatten überlassen.“ Christian Streffer konnte im Hospiz ganz bewusst Abschied nehmen von seiner Frau, mit ihr auch den Wunsch nach Umbenennung des Hauses diskutieren: „Zunächst wehrte sie ab. Das wäre sie doch nicht alleine gewesen. Nach langem Zureden stimmte sie aber zu und hat sich dann doch gefreut.“ Heute soll Dorle Streffer eine weitere Ehrung erfahren. Ab jetzt ihr Ölporträt hängt im Entree und begrüßt die Gäste an der Dudenstraße. 


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Beeinflusst Sie die Angst um das Corona-Virus?