24 Okt

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 43/2019

Proteste der Bauern gegen Agrarpolitik

Rund 5500 Landwirte haben sich am Dienstag mit rund 2000 Traktoren aufgemacht nach Bonn, um gegen das Agrarpaket der Bundesregierung zu demonstrieren – darunter auch Thomas Leuchten aus Werden. Der zieht aus der Aktion ein positives Zeichen: „Das Medienecho war groß und wir haben viel Zuspruch erhalten“, freut er sich. Und auch die Werdener Nachrichten berichten natürlich von der Fahrt vom Ruhrtal nach Bonn. 


Grundsteuerreform und Denkmalsatzung in der Diskussion

Oberbürgermeister Thomas Kufen sehnt sich den Beschluss des Bundesrats zur Grundsteuerreform herbei. Doch die wird von der FDP heftig kritisiert: Beim Stammtisch der Werdener Liberalen in den Domstuben mahnte der Landtagsabgeordnete Ralf Witzel sieht besonders auf Stadtteile wie Werden eine starke Belastung durch das vom Finanzminister Olaf Scholz (SPD) angestoßene Modell starke Belastungen zukommen. Warum, verraten die Werdener Nachrichten 
Die Verwaltung der Stadt Essen hat, wie erwartet, dem Wunsch der Bezirksvertretung einer Denkmalbereichssatzung für Werden zu erteilen, eine Absage erteilt. Die Begründung ist simpel wie ernüchternd: Es fehlt das Geld fürs notwendige Personal. Die Details: Morgen in den Werdener Nachrichten! 


Neuer Heimat-Krimi von Klaus Heimann

Heißt es „der Wesselwerth“, „die Wesselwerth“ oder „das Wesselwerth?“ Vor dieser Frage stand Klaus Heimann, während er seinen neuesten Krimi zu Papier gebracht hat. Schließlich ist die Straße in Werden ein zentraler Schauplatz seines Werks „Tod einer Bikerin“. Denn darin wird eben die Motorradfahrerin, wie der Titel verrät, leblos aufgefunden – und Hauptkommissar Sigi Siebert kehrt aus seinem Ruhestand zurück, um in dem Mordfall zu ermitteln. Die Werdener Nachrichten stellen den Autoren und sein Buch vor. 


Neue Zeitungskolumne auf waddisch Platt

Die Werdener Nachrichten, kennen Sie, liebe Leser, ja vielleicht auch unter ihrem Spitznamen „Die Waddische“. Und von heute an nehmen wir diesen Namen noch etwas ernster, denn auch das Waddische soll künftig verstärkt eine Rolle spielen in der Waddischen. Auf Seite 8 finden Sie den ersten Teil unserer Kolumne mit Texten in waddischer Mundart. Damit wollen wir dieser Werdener Sprach-Tradition wieder ein kleines Forum bieten. Dank der Kommomend-Gruppe, die das waddsich Platt weiter lebendig hält, wollen wir Woche für Woche aktuelle und geschichtliche Texte auf waddisch abdrucken. Und Vokabeln zum „Lernen“ gibt es obendrein – viel Spaß! 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Auch aus Werden haben sich Landwirte beteiligt, um gegen das geplante Agrarpaket der Bundesregierung zu protestieren. Zu Recht? 

17 Okt

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 42/2019

Werden und Heidhausen bekommen E-Ladesäulen

Wer die Park-and-Ride-Parkplätze am S-Bahnhof Werden nutzt, weiß: Die Stellplätze dort sind knapp bemessen. Nicht zuletzt das abrissreife Vereinsheim in unmittelbarer Nachbarschaft kostet wertvollen Parkraum. Und bald dürfte es noch knapper werden: Einige Plätze werden dann ausschließlich E-Autos vorenthalten sein.

In den vergangenen Tagen wurde auf dem Parkplatz, nahe der Einfahrt, eine E-Ladesäule errichtet. Dennoch parken auch Benziner und Diesel dort munter weiter. Denn noch fehlen die Schilder, die die an die Säule angrenzenden Parkbuchten exklusiv für E-Autos, die sich daran aufladen, reservieren sollen. Wann sie kommen, ist noch unklar: Der Stadtverwaltung lägen bisher noch keine Information vor, wann der Betreiber die Ladesäule fertigstellt. „Aus diesem Grund kann vom Amt für Straßen und Verkehr noch keine entsprechende Beschilderung veranlasst werden“, erläutert Patrick Opierzynski, Pressereferent der Stadt Essen.


Große Aufregung um einen Kletterbaum

Zwei gelbgrüne Punkte. Auf einer Baumrinde aufgesprüht, bedeutet das nichts Gutes. Das Forstamt der Stadt Essen hatte am Eingang des Spielplatzes am Brosweg eine Hainbuche zum Fällen markiert. Nach einem Einspruch des Spielplatzpaten Harald Bruckmann wurde nun ein Ortstermin vorgenommen. Wo zunächst viel Wirbel war und großer Ärger drohte, fand sich letztlich doch ein Kompromiss, mit dem man wird leben können.

Anstatt weiter Geld in zusätzliche Gutachter zu investieren, werden nun diese Mittel in zwei neue große Bäume investiert, die an die Stelle des zu fällenden Baumes kommen und weiterhin als Schattenspender dienen. Melanie Ihlenfeld, Leiterin von Grün und Gruga, sagte zu: „Wir werden noch in diesem Jahr zwei Neuanpflanzungen vornehmen. Die Art der Bäume dürfen die Paten bestimmen.“


Der Fischlaker Holzkünstler Roger Löcherbach schafft auf der Brehminsel einen „Aakesbaas”.

Kunst am Baum

Die Kettensäge singt. Die Spaziergänger blicken nicht wenig irritiert. Neben dem Spielplatz der Brehminsel sind die Reste einer alten Platane eingezäunt. Auf einem rundherum um den Baumstumpf führenden Gerüst steht ein Mann. Roger Löcherbach schafft ein Kunstwerk.

Nicht wie sonst in seinem Fischlaker Atelier, wo er in abgeschiedener Idylle seine beliebten Holzskulpturen herstellt. Werke, die durchscheinen lassen, wie genau der Künstler seine Umwelt und seine Mitmenschen beobachtet. Nun kann er bei der Arbeit beobachtet werden. Auf dem Brehm gibt es umsonst und draußen Einblicke in künstlerische Schaffensprozesse.


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: Braucht Werden Ladesäulen für E-Autos?

10 Okt

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 41/2019

Es bleibt spannend bei Beul und Bonmann

Die beiden Wahlergebnisse bei den Nominierungsveranstaltungen der CDU-Ortsverbände Heidhausen-Fischlaken und Bredeney zeigen: Es bleibt spannend im Wettkampf von Ulrich Beul und Michael Bonmann um den Sitz im Rat. „Titelverteidiger“ Beul konnte in den Werdener Domstuben mit 11 zu 3 Stimmen die Mehrheit der CDUler aus Fischlaken und Heidhausen für sich gewinnen, Bezirksbürgermeister Bonmann gewann die Wahl in Bredeney mit 27 zu 16 Stimmen. Die Details zur Wahl gibt’s in den Werdener Nachrichten. 


Welle Werden geht auf Sendung

Mit einer Sendung über Angst und Depression, die eine Selbsthilfegruppe fürs Bürgerradio produziert hat, hat vor fünf Jahren alles angefangen. „Sechs Sendungen zu diesem Thema haben wir gemacht“, so Uli Tonder, der als einziger vom Gründungsteam noch dabei ist. Schließlich widmete sich das Team auch anderen Themen. „Wir haben uns von Anfang an Radio Werden gemacht, also war dem Namen nach alles möglich, vom Verkehrskonzept über die Kneipenszene Werdens bis hin zum Bollerwagenumzug und Kulturelles”, so Tonder. Jetzt hat der ehrenamtliche Werdener Radio-Pionier ein neues Team um sich gesammelt – und das geht unter neuem Namen auf Sendung: Die Werdener Nachrichten“ porträtieren die Macher von „Welle Werden“


Großer Andrang bei Kunstdarbietungen am Gymnasium Werden

Die Bühne ihrer Schulaula füllten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Werden unter dem Motto „Tanz, Musik, Spiel und Spaß für kleine und große Leute“. Das  in kurzweiliger Folge Gebotene gefiel dem Publikum auf den Sitzplätzen und mit Stehplätzen, denn die Stühle reichten nicht für alle, die gekommen waren, um sich zum Abschluss des ersten Schuljahrquartals mit Kunstbeiträgen unterhalten zu lassen. Die Werdener Nachrichten waren dabei. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche
Am Sonntag startet wieder der Marathon um den Baldeneysee. Wie halten Sie sich fit? 

02 Okt

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 40/2019

Essen will die Verkehrswende – und die soll auch im Süden spürbar sein: Der Rat lässt auf Antrag von CDU und SPD die Verwaltung prüfen, ob ein Radweg von Werden nach Essen möglich sei. Während Ulrich Beul, Ratsherr für Schuir, Fischlaken und Bredeney, diese Aussicht als „wichtigen Lückenschluss des Radwegenetzes“ lobt, kommt Kritik von Grünen und Linken: Denn gravierende Einschränkungen des Autoverkehrs will die Große Koalition ausschließen. 


Neubauvorhaben im Essener Süden

Auch wenn das Bürgerforum der Stadt Essen jüngst ergab, dass sich die Essener möglichst keine Neubebauung im Essener Süden wünschen – gerade das Werdener Land bleibt beliebtes Wohngebiet – auch für Neuankömmlinge. Das zeigen auch einige Neubauvorhaben, die Evelyn Meyer, Leiterin des städtischen Bauaufsichtsbezirks Süd, der Bezirksvertretung vorgestellt hat. Die Werdener Nachrichten waren dabei und sagen den Lesern, wo was gebaut werden soll. 


Der Baldeneysteig bekommt Zuwachs

Nach dem 26,7 Kilometer langen Wanderweg rund um den Baldeneysee, der zur Grünen Hauptstadt installiert wurde, soll Anfang kommenden Jahres ein neuer Wanderweg im Essener Süden eröffnen: „Kettwiger Panoramasteig“ soll er heißen und – trotz seines Namens – auch durch Werden und Heidhausen führen. 


Mundart in Werden

Net völl Kääls on Wechter sind em Waddischen on Wadden-Laund, em He-itzen, Hippen-Hamm on Feschlaken, de’t aule Platt spräken on verstohn. Ja, nicht mehr viele Menschen hier in der Region können das alte Platt noch sprechen und verstehen. Doch ein wenig Hoffnung bleibt: Et göwt all noch den KommOmend on Lüht, de sech bekömmern. 


Neue Referentinnen in St. Ludgerus

Eigentlich hat sich Franziska Parzinger ihre Zukunft an der Universität vorgestellt – den Studiengang der Theologie in Bochum hatte sie gewählt, weil ihr gerade das wissenschaftliche Arbeiten Spaß machte. Doch dann ging sie 2014 für ein Jahr nach Kenia. Das hat sie nachhaltig geprägt: „Der Glauben der Menschen ist dort viel präsenter als hierzulande.“ Von dieser Spiritualität bewegt, hat sie sich entschlossen, aktiv in den Dienst der Kirche zu treten – und dies tut sie seit August als neue Pastoralreferentin in der Propsteipfarrei St. Ludgerus. Die Werdener Nachrichten stellt sie und ihre ebenfalls neue Kollegin, Gemeindereferentin Martina Dautzenberg vor. Der Heimatzeitung haben die beiden starken Frauen auch verraten, was sie von der kirchlichen Frauenbewegung „Maria 2.0“ halten. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Die Bewegung „Maria 2.0“ fordert mehr Mitspracherecht von Frauen in der katholischen Kirche. Zu Recht?