03 Jan

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 01/2019

Für vier Schüler des Mariengymnasiums wird das neue Jahr wohl auf jeden Fall ein ganz besonderes: Denn sie werden einen Monat lang im Ausland erste Berufserfahrungen sammeln. Dies haben sie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung zu verdanken: Sie haben nämlich eins der Schülerstipendien für Betriebspraktika im Ausland ergattert, das diese Stiftung vergibt – das erste Mal überhaupt, dass eine dieser Stipendien, die seit 1998 vergeben werden, an das Mariengymnasium geht.

Gregor Lauenburger betreut als Schulseelsorger durchaus auch viele Erwachsene. Für die Selbsthilfegruppe Angst und Depression Werden im Haus Heck hatte er drei Hoffnungsgeschichten aus der Bibel für die Gesprächsrunde ausgewählt. Wie diese Geschichten laut Lauenburger in dunklen Stunden helfen können, steht in der aktuellen Ausgabe der Werdener Nachrichten!

1988 hatte viel zu bieten. Das Gladbecker Geiseldrama und das schreckliche Flugtagunglück in Ramstein. Flugzeugattentat über dem schottischen Lockerbie. Der erste Golfkrieg. Steffi Graf gewann alle vier Grand Slams und auch das olympische Tennisturnier. Bobby McFerrin trällerte: „Don’t worry, be happy“. Als wäre das ihr Stichwort gewesen, beschließt in der Kneipe Borner Tor eine lustige Truppe rund um Wirt Dieter Altenfeld: „Wir kegeln jetzt.“ Dazu wird von zwölf Mann ein Klub gegründet. Alles Werdener, der Vereinsname ist also Programm: „Die Waddischen“.

Das neue Programms „No Woman in Kray“ der Comediams Christian Hirdes und Ludger K. feierte Vorpremiere im Bürgermeisterhaus. Ein Programm, dass die Stadt Essen und ihre Stadtteile ins Zentrum rückte. Für die Welten, die Essen Nord und Süd trennen, fand Comedian Ludger K. humorvolle Abstufungen: Im Norden werde man beklaut, im Süden bestohlen, im Norden geht man Pizza essen, im Süden ‚zum Italiener‘. Bestelle man das Radiomodell, das der Nachbar im Auto verbaut habe, bekäme man im Süden das gleiche Fabrikat, im Norden das Gleiche.

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Haben sie gute Vorsätze fürs neue Jahr gefasst – und pflegen Sie, sie einzuhalten? 
23 Feb

Falsche Zahl bei uns zum Mariengymnasium

Das Mariengymnasium hatte nicht 108 Anmeldungen, sondern 125 Anmeldungen. Wie das Gymnasium Werden auch musste es Angemeldete ablehnen. Das Mariengymnasium hat von den 70 Mädchen und 55 Jungen, die sich angemeldet haben, 14 Mädchen nicht aufgenommen, und von den 55 Jungen leider 4 Jungen nicht. So entstehen nun jeweils zwei Klassen für Jungen und Mädchen

Das Interesse an den Werdener Gymnasien ist also ungebrochen hoch.

Ich möchte dass korrigieren und mich entschuldigen, weil ich nicht nachrecherchiert habe und städtische Zahlen ohne Nachfrage übernommen habe.

29 Jan

Waren Matschbrötchen jemals aus der Mode?

Manchmal ist man von der Resonanz ja doch erstaunt. Das Wort kam  in einem Artikel über die Ehemaliginnen (ist das jetzt zu politisch korrekt?) des Mariengymnasiums einmal vor, aber war dann in aller Munde vor der Theke des Bäckers. Da lagen sie auch schon bereit. Als ich eins haben wollte, teilte die Bäckerei-Fachverkäuferin mir ungefragt mit, warum das heute so gefragt sei: Es stände in einem Artikel der Waddischen. Ich versuchte, so unwissend wie möglich zu lächeln.

Mann! Schmeckte das gut, dabei habe ich das früher in dem dazu passenden Alter ganz selten gegessen; mochte eher den Kuss pur. Damals hieß er noch Negerkuss, manche nannten ihn Mohrenkopf, heute gilt: Schokokuss. Geht auch, keine Frage. Früher war der Kuss bisweilen alt und dann  zäh statt luftig. Das hatte er mit dem alten Brötchen gemeinsam. Heute ist die Chemie irgendwie weiter, für den Kuss natürlich.

War er eigentlich jemals aus der Mode? Keine Ahnung. Ich empfehle jedenfalls, uns  vernünftigen Erwachsenen noch einmal ins Früher zu beißen. Ein Genuss, so ein Hamburger-Kuss.

09 Nov

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 45/2017

Es gibt Stimmen, die meinen, G8 – also die Verkürzung der gymnasialen Zeit von neun auf acht Jahren habe der rot-grünen Landesregierung den Kopf gekostet. Unbeliebt war die Regelung auf alle Fälle. Nachdem die neue Landesregierung angekündigt hat, wieder zu G9 zurückkehren zu wollen, schafft das Mariengymnasium Fakten: Schüler dort sollen künftig wieder in insgesamt 13 Schuljahren ihr Abitur machen.

Dazu unsere aktuelle Umfrage: Zurück zu neun gymnasialen Jahren am Mariengymnasium. Richtige Entscheidung?

Schnell in Gang wollen die Bezirkspolitiker auch die Elektro-Mobilität: Doch für Autos mit Elektromotor gibt es im Bezirk Werden/Kettwig praktisch keine Infrastruktur. Das wollen CDU und SPD nun ändern: In der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung wollen sie die Verwaltung auffordern, auch in Werden Standorte für Ladesäulen zu prüfen.

Außerdem: Für den SC Werden-Heidhausen brechen düstere Zeiten an: In der Tabelle sind sie im Niemandsland angekommen. Zudem haben wir Vikar Johannes Brakensiek auf dessen Ordinationsfeier begleitet.