08 Apr

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 15/2020

Gregor Lauenburger über Chancen

Für viele Familien wird dieses Osterfest ein ganz anderes als gewohnt. Die Corona-Krise fordert auch in dieser Hinsicht ein Umdenken und die Veränderung lang etablierter Verhaltensweisen. Doch es können sich auch neue Chance ergeben, meint Schulseelsorger Gregor Lauenburger


Nähe durch Technik in der Politik

Corona nimmt auch erheblichen Einfluss auf die politische Arbeit in der Kommune und dem Stadtbezirk: So verbietet die Kontaktsperre, mit deren Hilfe der das Virus eingedämmt werden soll, auch dem Rat und den Bezirksvertretungen, zu tagen und in öffentlichen Sitzungen zu treffen. Dennoch geht die politische Arbeit weiter: Wo der persönliche Kontakt nicht sein darf, hilft auch hier die Technik – auch im Bezirk IX (Werden/Kettwig/Bredeney). 


TV-Experiment von Werdener Filmemacher

„Gerade jetzt in der Krise läuft die Zusammenarbeit super“, freute sich der Werdener Filmemacher Dirk Gion. Von der Idee zum Film-Upload dauerte es nur zwei Tage. „Jetzt steht fest: Zusätzlich zum Abstandhalten, Händewaschen und der Vermeidung von Kontakten, ist nahezu jede Art von Maske – auch die Selbstgenähte und der Kaffeefilter – in der Lage, die Tröpfchen zu filtern, die sonst möglicherweise zur Corona-Ansteckung anderer führen. Details zum TV-Experiment gibt es in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten – wegen Karfreitag schon am Gründonnerstag erhältlich! 


Yoga hilft immer

Lachen ist gesund – das gilt erst Recht in Krisenzeiten. Kaum einer weiß das besser als Willi Hagemann: Seit sechs Jahren ist er als Lachyoga-Trainer aktiv. Doch auch Corona lässt ihn das Lachen nicht verlernen: In Zeiten der Krise lacht er virtuell – und das mit der ganzen Welt. 

02 Apr

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 14/2020

Werdens Patient Nr. 1 genesen

Es gibt auch gute Neuigkeiten: Die Zahl der Patienten, die nach einer Corona-Erkrankung genesen, steigt an. Auch der Werdener „Patient Nr. 1“, der sich Ende Februar in der Lombardei mit dem Virus infiziert hatte, ist inzwischen aus der Quarantäne entlassen. Die Werdener Nachrichten hatten Gelegenheit, mit ihm über seine Erfahrung mit Corona zu sprechen. 


Alltag am Limit für hiesige Praxen

In der Corona-Krise bleibt die Lage angespannt. Wir haben nachgefragt bei einer der gefährdetsten Gruppen: den ansässigen Ärzten. Augenärztin Nicolette Gion schildert den Alltag in der Praxis, der das sonst fröhliche Team bis ans Limit fordert: mangelnde Schutzkleidung und Desinfektionsmittel erschweren die Bemühungen, zu helfen. Psychologin Diana Wolf-Neghina sieht derzeit durch den jahrelangen Mangel an Therapieplätzen große Not für Menschen, die bereits seit Monaten warten und zusätzlich bei denen, bei jenen, bei denen die Krise eine akute Belastungsstörung auslöst. 


Abi in Zeiten von Corona

Schüler, die kurz vorm Abi stehen und ausgelassen den letzten Schultag feiern – mit Mottowochen gut gelaunt, in schrägen Kostümen, zusammen lachend und trinkend – das wären die Bilder, die in der vergangenen Woche das Bild an den Werdener Schulen und auch an beliebten Treffpunkten wie dem Regattaturm am Baldeneysee bestimmt hätten – hätte Corona dem nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und so kam der letzte Schultag für viele unvermittelt und unfreiwillig vor drei Wochen – und die Abitur-Vorbereitungen der Werdener Gymnasiasten sind von vielen Unsicherheiten geprägt. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Montag beginnen die Osterferien: Normalerweise für viele eine Zeit, um nochmal in den Urlaub zu fahren zum Beispiel auf Skitour, Wie beeinflusst Sie Corona in Ihren Urlaubs- und Ferienplanungen? 

26 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 13/2020


Kontaktsperre in Werden: Krise als Chance

Seit Montag gilt in dieser Stadt eine weitreichende Kontaktsperre: Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind untersagt – damit folgt die Stadt Essen dem Erlass des Landes NRW, der wiederum auf einer weitestgehend bundesweiten Einigung beruht. Ein weiterer Schritt zur Eindämmung des Corona-Virus, um das öffentliche Leben in Werden herunterzufahren. Schon in der vergangenen Woche mussten deshalb sämtliche Restaurants und Einzelhandels-Geschäfte schließen, seit dieser Woche sind auch Frisöre betroffen. Doch in dieser Krise und bei der erzwungenen sozialen Isolation wächst das Städtchen auch zusammen. 


Neuer Geschäftsführer beim Werdener Werbering

Eigentlich wollte sich Peter Allmang am vergangenen Dienstag den Mitgliedern als neuer Geschäftsführer des Werdener Werberings vorstellen und sich deren Fragen stellen. Bekanntlich ist es anders gekommen: Die Corona-Krise macht solcherlei Veranstaltungen momentan unmöglich. Dennoch – am 1. April wird Allmang seinen neuen Job antreten – zunächst im Verbund mit seinem Vorgänger Rolf Sachtleben. 


Lernen an Board

Die „letzte, noch unterrichtete Schulklasse Deutschlands“ befindet sich derzeit auf einem Schulschiff. So auch der Werdener Philippe Gion. Er hat sich auf das wohl spannendste Schulprojekte beworben: Das Schulschiff der High Seas High School. Lernen müssen die Schüler auch hier. Unter anderem Nautik. 

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Wie gehen Sie mit der Kontaktsperre um? 

19 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 12/2020

Corona bestimmt den Alltag in Werden

Corona bestimmt momentan das Geschehen in vielen Teilen der Erde – und auch in Werden bringen die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Virus das öffentliche Leben gänzlich zum Erliegen – und zwar häppchenweise. Die Werdener Nachrichten berichten in ihrer aktuellen Ausgabe ausführlich, welche Auswirkungen die Gefahr in Werden Stadt und Land haben. 

Nicht jeder hält sich an die Allgemeinverfügungen und Erlasse: Trotz Verbots durch die Stadt Essen haben sich am Mittwoch beim besten Frühlingswetter etliche Biker am Haus Scheppen versammelt – darunter auch viele Ältere, die zur Risikogruppe gehören. Polizei und Ordnungsamt mussten einschreiten, das Areal räumen und die Zufahrtswege sperren. 
Nicht zuletzt leiden die Händler und Gastronomen vor Ort. In dieser Woche mussten sie ihre Läden schließen.

Auch Künstler stellt die neue Situation vor ungeahnte Herausforderungen – brechen ihnen damit doch beträchtliche Einnahmen weg. Wie sie mit der Situation umgehen, haben Betroffene den Werdener Nachrichten erzählt. 

Was soll ich tun, wenn ich den Verdacht habe, selbst betroffen zu sein? Finde ich vor Ort die richtige Behandlung? Darüber sprachen die Werdener Nachrichten mit den Krankenhäusern in Werden


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Weil viele Bürger die Mahnungen, zuhause zu bleiben, ignorieren, werden die Stimmen nach einer Ausgangssperre lauter. Wie sehen Sie das?