29 Mai

Wilde Camper lösen Brand im Waldgebiet aus

Einen Brand haben wilde Camper offenbar am gestrigen Donnerstagnachmittag in einem Waldgebiet in Heidhausen ausgelöst. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 17 Uhr ging bei der Feuerwehr die Meldung über starke Rauchentwicklung im Waldgebiet der Straßen Pauline, In der Pieperbeck, Klusemannsweg und Pastoratsberg ein, so die Polizei Essen.

Mit einem Polizeihubschrauber unterstützte sie die Feuerwehr bei der Suche nach der genauen Brandquelle in dem schwer begehbaren Gelände. Dieser konnte den Brand auf einem etwa 50 Quadratmeter großen Areal an einem Hang orten.

Ermittler konnten an dieser Stelle Hinweise auf ein Campinglager sowie eine Schaufel finden. Zeugen, die Auffälliges beobachtet haben, melden sich bitte bei der Polizei unter: 0201/829-0 (Kriminalkommissariat 11).

28 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 22/2020

Fußwege zu eng für Schüler

Mindestens bis zum 29. Juni sollen die coronabedingten Kontaktbeschränkungen gelten – darauf hatten sich Bund und Land am Dienstag geeinigt. Doch diese Beschränkungen sind nicht immer alltagstauglich. Besonders vor Schulen, etwa vorm Gymnasium Werden, seien die Fußwege so eng, dass die Schüler die anderthalb Meter Sicherheitsabstand kaum einhalten können, meinen die Grünen im Bezirk IX (Werden/Kettwig/Bredeney). Sie wollen zeitweise Fuß- und Radwege auf der Straße schaffen. Dafür müssten rotweiße Baustellenbaken und gelbe Klebestreifen auf dem Asphalt den Raum für Autofahrer entsprechend verengen – im Fall des Werdener Gymnasiums schlagen sie zwischen Joseph-Breuer-, Ecke Heckstraße und der Einmündung der Grafen- in die Brückstraße eine solche Maßnahme vor. 
Das beschäftigt uns auch in unserer Frage der Woche.


Baupfusch bei der Brehmbrücke?

„Pfusch am Bau“ wähnt das Essener Bürger-Bündnis Freie Wähler (EBB-FW) bei der Brehminsel: Nicht die viel gescholtenen Aussichts-Plattformen geben diesmal den Anstoß für Kritik – es ist die neue Brehmbrücke, die der bürgerlich-konservativen Wählergruppe sauer aufstößt. 


Ortsbus und Linienänderungen für Werden

Anfang des Jahres 2021 soll in Werden das neue Ortsbussystem eingeführt werden. Im Nahverkehrsplan der Stadt Essen ist erläutert, wie zukünftig das Bussystem im Essener Süden aussehen wird. Die Maßnahmen sollen zur Erhöhung der Fahrgastkapazitäten und zum Abbau von unwirtschaftlichen Angeboten umgesetzt werden. Bei den bisherigen Linien 180 und 190 soll einiges anders werden, bei den Linien 169 und SB 19 dagegen wird nichts geändert. 


Viele Feierlichkeiten werden verschoben

„Change the Date“ – Ändere das Datum: Karten mit dieser Aufschriften erreichten enttäuschte Adressaten, die allerdings kaum andere Bescheide erwarten. Sie sind häufig geworden. Auch Anne und Sebastian Karras hatten sich auf eine Hochzeitsfeier im Kreis ihrer Lieben gefreut. Doch wenn Oma nicht mitfeiern kann und der Abstand zwei Meter an den Restauranttischen betragen würde, macht es nicht den Spaß, den es sollte. Statt zu feiern, sind die Gäste auszuladen. Das erwies sich einfacher als gedacht: Ute Köppen vom Oefter Wald zeigte Verständnis, und ein neuer Termin im nächsten Jahr war schnell gefunden. Die Hochzeitsfeier hätte am heutigen Freitag stattgefunden. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche! 
Soll vor Schulen während der Corona-Krise mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zulasten des Autoverkehrs geschaffen werden? 

26 Mai

Polizei sucht vermisste Werdenerin

Seit vergangener Samstagnacht sucht die Polizei intensiv nach der vermissten Werdenerin Sandra H.

Vermisst: Sandra H.

Am Freitagmorgen, 22. Mai, verließ sie ihre Wohnung an der Kirchhofsallee und begab sich zur Arbeit. Wegen ihres gesundheitlichen Zustandes konnte sie jedoch nicht arbeiten, weshalb sie ihre Arbeitsstelle wieder verließ – seitdem ist sie verschwunden. Möglicherweise ist sie in einer psychischen Ausnahmesituation, so die Polizei Essen. Sandra H.s Ehemann meldete seine Frau Samstagabend bei der Polizei als vermisst. Noch in der Nacht begann die Polizei mit den Ermittlungen. Aber auch mit Hilfe eines Mantrailerhundes konnte sie die 44-Jährige bislang nicht auffinden.

Nun bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe: Sandra H.ist 1,75 Meter groß, hat eine normale bis schlanke Gestalt, hat mittellange blonde Haare und ist vermutlich mit einer Jeans, einer beigefarbenen Bluse sowie einem beigefarbenen Schal bekleidet. Auf dem linken Oberarm hat sie ein Tribal-Tattoo. Hinweise unter dem Notruf 110 oder an jede Polizeidienststelle. 

22 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 21/2020

Baumaßnahmen für die Gustav-Heinemann-Brücke beginnen 2022

Auf Nachfrage der Heimatzeitung informierte die Stadt Essen über den Stand der Brücke-Sanierung und den weiter geplanten Maßnahmen: „Durch die bautechnische Verstärkung der Gustav-Heinemann-Brücke soll vorbeugend das Tragverhalten verbessert und damit auch die Lebensdauer der Brücke verlängert werden. 
Ursprünglich war vorgesehen, Teilmaßnahmen der Brückenverstärkung vorzuziehen und im Zuge der Straßenbaumaßnahmen zum Verkehrskonzept Werden mit umzusetzen, damit nur einmal ein Eingriff in die Verkehrsführung auf der Brückenplatte erforderlich wird. 
Da das Verkehrskonzept Werden aber zurzeit nicht realisiert werden kann, sollen die notwendigen diversen Bauarbeiten an der Brücke nun zu einer Maßnahme zusammengefasst und in 2022 umgesetzt werden.“ 


Autofahrer missachten Fahrverbot: Tüschener Weg ist ein gefährliches Pflaster für Kröten

Ein gefährliches Pflaster für Kröten, Frösche und Molche ist der Tüschener Weg. Anwohner beklagen sich, dass während der Amphibienwanderungen zahlreiche der Tiere umkommen: Denn besonders Autofahrer kümmern sich nicht um das dortige Fahrverbot. Von über 500 Amphibien, die die Straße zwischen Februar und Mai überqueren, verlieren über 200 so ihr Leben – darunter besonders geschützte Tierarten wie die Erdkröte. Die Untere Landschaftsbehörde fordert nun, den Tüschener Weg während der Krötenwanderung zu sperren. In ihrer nächsten Sitzung am Dienstag, 26. Mai, 16 Uhr, im Ratssaal des Essener Rathaus, berät die Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Bredeney) über das Thema.


Die Fußball-Saison wird abgebrochen – Idee für ein virtuellen Geisterspiel

SC-Kicker nehmen ihren Trainingsbetrieb wieder auf und werben für ein virtuelles Geisterspiel. Die Fußballer werden die seit März ruhende Spielzeit 19/20 nicht wieder aufnehmen. Die Saison wird abgebrochen. Das entschied der Fußballverband Niederrhein nach dem eindeutigen Ergebnis einer Onlineabstimmung: Für einen Abbruch stimmten 93,01 Prozent der Vereine. Nun dürfen zwar in sämtlichen Ligen die Mannschaften aufsteigen, die auf den entsprechenden Aufstiegsplätzen stehen. Es wird aber keine Absteiger geben. 
Der SC Werden-Heidhausen nimmt an der pfiffigen Aktion „Geisterspieltickets“ teil. Hier können die Fans ihren Verein dabei unterstützen, durch die spielfreie Zeit zu kommen: Unter geisterspieltickets.de/sc-werden-heidhausen kann man Eintrittskarten für „SC Werden-Heidhausen gegen die Covid-19-Kickers im Sportpark Löwental“ lösen, virtuell ein Bierchen oder eine Stadionwurst zu sich nehmen. Der Erlös kommt dann weitgehend dem Verein zugute.


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche zum Krötenschutz: Regionale Bestandsrückgänge unter anderem bei Gras- und Moorfröschen zeichnen sich immer deutlicher ab, so der Naturschutzbund (Nabu) und vermutet sei die lange Dürre verantwortlich. Wie weit sollte der Schutz für Amphibien gehen?

14 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 20/2020

Gastronomie und Geschäfte: die Neue Normalität in Werden

In der vergangenen Woche ist auch in Werden das eingekehrt, was man durchaus als „neue Normalität“ bezeichnen kann. Die Altstadt ist nun nicht mehr die Geisterstadt, die sie noch im März im Zuge der Beschränkungen wegen des Corona-Virus war. Nachdem die Läden schon seit einigen Wochen wieder Kunden begrüßen, dürfen auch die Gastronomen wieder ihre Türen öffnen. Doch nicht jeder Gastwirt macht mit Blick auf die strengen Auflagen von dieser Möglichkeit Gebrauch. 


Veranstaltungen wieder ab dem 30. Mai

Auf den ersten Blick scheint es ein Lichtblick zu sein für die Kultur- und Veranstaltungsbranche in der Corona-Zeit: Kleine Freiluft-Konzerte und -Aufführungen dürfen in NRW nach zwei Monaten Stillstand bereits seit Montag wieder stattfinden, Theater, Oper- und Konzerthäuser dürfen ab den 30. Mai wieder ihren Betrieb aufnehmen. Doch die Euphorie der Veranstalter hält sich in Grenzen, denn die der Corona-Pandemie geschuldeten strengen Auflagen machen der Branche weiter das Leben schwer. 


Zum 70. von Werner Dernbach

Die Finanzen immer im Blick: Das ist die Aufgabe von Werner Dernbach. Als Kassenprüfer im Vorstand des Werdener Bürger- und Heimatvereins (WBHV) erfüllt er damit eine besonders wichtige Aufgabe, ist es doch für den gemeinnützigen Verein besonders wichtig, dass viele Vorschriften beachtet werden. Somit ist er dem Verein, dem er seit vielen Jahren als Mitglied treu ist, eine bedeutende Stütze. Nun feiert Werner Dernbach seinen 70-jährigen Geburtstag – und der Verein und ganz Werden Stadt und Land gratulieren. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Ab dem 30. Mai dürfen wieder Konzerte und Theaterstücke stattfinden – aber coronabedingt unter erheblichen Auflagen. Freuen Sie sich, wieder Kulturaufführungen besuchen zu können?