13 Jun

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 24/2024

Musik lag in der Luft am vergangenen Wochenende. Der Werdener Werbering lud Samstag und Sonntag zu „Werden swingt“ – auch wenn die Hauptbühne auf dem Gelände des nahe gelegenen Biergartens am Ruhrufer stand, spielte dank Straßenkünstlern wie Stephan Tillmans auch in den Altstadt-Gassen die Musik, was das Shoppen am Sonntag versüßte


Bei der WM 2018 war das Rudelgucken noch unter der Werdener Brücke bei den Werdener Wiesn möglich. Aktuell fehlt dafür noch die Genehmigung.

Werdener Wirte sind bereit für die EM – Der Ball rollt in vielen Kneipen und Lokalen

Hat Deutschland Chancen, Europameister zu werden oder fliegt die Mannschaft wieder bereits in der Gruppenphase raus? Diese Frage wird aktuell so kurz vor dem Start der Europameisterschaft im eigenen Land gerne gestellt. Die Fans freuen sich auf die Spiele der neuformierten Nationalmannschaft und hoffen auf ein möglichst langes Turnier der Deutschen – und wer weiß, vielleicht werden wir ja wirklich Europameister. Zum Eröffnungsspiel der Deutschen heute Abend gegen Schottland stellt sich für viele Fußballbegeisterte Werdener die Frage: Schaue ich das Spiel zuhause oder lieber auswärts in einer Lokalität oder ähnlichem in Gesellschaft? Werden bietet dafür viele Möglichkeiten.


CDU in Werden wieder stärkste Kraft

„Das Ergebnis ist absolut enttäuschend“, sagt Ludger Hicking-Göbels, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Essener Bezirk IX, zum Ergebnis seiner Partei bei der Europawahl. Die Grünen hatten große Einbußen in den Stadtteilen zu verzeichnen. Während in der letzten Europawahl 2019 Werden-Stadt noch grün leuchtete, sieht der Stadtteil jetzt wieder schwarz: Die CDU ist auch hier lachende Siegerin.


Wie man Fake News als rechte Propaganda entlarft – Jürgen Langowski zeigt es

„Wir können Opfer.“ Rechtsextremisten seien groß darin, sich selbst als Verfolgte, als Benachteiligte zu inszenieren. Davon ist Jürgen Langowski überzeugt. Ihre Opferrolle nutzen sie, um gegen Minderheiten, Migranten – und gegen Menschen jüdischen Glaubens zu hetzen. „In jedem Rechtsextremisten steckt ein radikaler Antisemit“, sagt der Experte, der davor warnt, dass sich immer mehr antisemitisches und fremdenfeindliches Gedankengut ausbreitet – auch in Form von „Fake News“. Im Bürgermeisterhaus hat er auf Einladung der Grünen im Bezirk IX dem Publikum aufgezeigt, wie man solcherlei Falschnachrichten als rechte Propaganda enttarnen kann. Vor allem, indem man den falschen Fakten richtige entgegensetzt, war die Botschaft des Abends – und dafür rüstete der Experte seine Zuhörerschaft mit Wissen aus.

Der Publizist Jürgen Langowski betreibt seit Mitte der 1990er Jahre die Website Holocaust-Referenz (https://www.h-ref.de) und ist Experte für die Themen Geschichtsrevisionismus, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit. Zuletzt ist von ihm das Buch „Argumente gegen Auschwitzleugner“ erschienen.


Sport in Werden – SC-Reserve musste sich Eiberg geschlagen geben

Zwar wurde die SC-Reserve Tabellenzweiter der Kreisliga B, beste Mannschaft der Rückrunde, auswärtsstärkstes Team, als einzige Mannschaft ohne Platzverweis auch fairstes sowie mit 132 Saisontreffern torhungrigstes Team. Und doch musste sie in die „Verlängerung“. In insgesamt vier Begegnungen mit Preußen Eiberg konnten die Werdener mit zwei Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage den direkten Vergleich gewinnen. Aber durch eine neue Regelung des Fußballverbandes Niederrhein zählte dies alles nicht. Der Fußballgott entschied sich für glückliche Eiberger.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche:
Wo schauen Sie sich die Spiele der Europameisterschaft an?

13 Jun

Polizei nimmt zwei Einbrecher in Bäckerei fest

Zwei Tatverdächtige konnte die Polizei am frühen Donnerstagmorgen nach einem Einbruch in der Bäckerei Peter an der Ruhrtalstraße festnehmen. Ein dritter Komplize konnte fliehen. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 1.45 Uhr hat die Polizei die Meldung erhalten, dass mehrere Personen in die Bäckerei eingebrochen seien.
Als die Polizei an der Bäckerei eintraf, flüchteten drei Tatverdächtige durch eine zerbrochene Fensterscheibe zu Fuß in Richtung Schuirweg.
Einen Jugendlichen konnten die Polizeibeamten aufhalten und festnehmen. Seinen Komplizen verfolgten die Polizisten auf das nahe gelegene Gelände einer Autovermietung, wo sie auch ihn festnehmen konnte. In seiner Jackentasche fanden die Beamten eine Geldkassette.
Der dritte Tatverdächtige konnte fliehen: Daran konnte auch die unverzüglich eingeleitete Fahndung mit Unterstützung eines Hubschraubers und eines Diensthundes nichts ändern.
Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich laut um einen 16-Jährigen und einen 25-Jährigen aus Heiligenhaus. Beide wurden leicht verletzt.
Wer Hinweise zum Einbruch oder/und zum flüchtigen Tatverdächtigen geben kann, bittet die Polizei Essen, sich zu melden unter: 0201/829-0 oder hinweise.essen@polizei.nrw.de

07 Jun

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 23/2024

Vom Fensterplatz im Erdgeschoss der Folkwang Universität konnten diese Zuschauerinnen das Konzert „Serenaten für einen Sommerabend“, besonders gut verfolgen, das am Freitagabend hochklassige Blasmusik von Folkwang-Studierenden wechselhafter Wetteraussichten zum Trotz in den Abtei-Innenhof gebracht hat. 


Tausende Anti-AfD-Protestler wollen im Löwental campen

„Friedlich und freundlich“ wollen sich die Protestler Ende Juni dem geplanten Bundesparteitag der AfD entgegenstellen. Und das soll auch in Werden gelten: Im Löwental nämlich planen die Organisatoren ein Camp für tausende AfD-Gegner aus ganz Deutschland, die vom 28. bis 30. Juni dort übernachten, diskutieren und auch feiern können sollen.


Jazz-Format „Werden swingt“ feiert Premiere in der Altstadt

Musik kann Menschen zusammenbringen und ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Andreas Miksch, Vorsitzender des Werdener Werberings setzt dafür auf „leichte Musik für Jung und Alt“. Jazz spreche ein „breites Spektrum“ an und sei somit „perfekt geeignet“ für das neue Veranstaltungsformat „Werden swingt“. Am kommenden Wochenende, Samstag, 8. Juni und Sonntag, 9. Juni, feiert das Event Premiere. Der Werdener Werbering unter der Leitung von Andreas Miksch hat sich damit für eine Veränderung in der Eventplanung entschieden, die Menschen zu einem Besuch in der Werdener Altstadt bewegen soll. 


Werden als „Scharnier zum Baldeneysee“ – barrierefreier Umbau des Werdener Wehrs im Fokus der Planung

Ein „Scharnier zum See“ soll Werden sein – zumindest nennen die Planer der Stadt die Funktion, die das Abteistädtchen ihrer Ansicht nach in Bezug auf den Baldeneysee einnehmen soll, so. Denn der Baldeneysee ist beliebt – so beliebt, dass die Verantwortlichen die Besucherströme entzerren und damit den Blick auch auf andere, nahe gelegene potenzielle Touristenattraktionen lenken wollen. Auch der barrierefreie Umbau des Werdener Wehrs rückt dabei wieder in den Fokus der Planer. Eine Lösung der damit einhergehenden Probleme ist allerdings weiter nicht in Sicht. 


SC Werden-Heidhausen spielte zuhause um den Aufstieg in Kreisliga A

Eigentlich ist die Saison beendet. Doch der SC Werden-Heidhausen geht in die Verlängerung. Die Reserve darf gegen punktgleiche Eiberger in Hin- und Rückspiel um den Aufstieg in die Kreisliga A spielen. Trainer Jason Munsch gab die Richtung vor: „Nach einer sehr starken Saison haben sich die Jungs den Aufstieg verdient. Wir sind heiß und machen unsere Hausaufgaben – auch wenn wir jetzt zum Nachsitzen in die Relegation müssen.“ Doch der erste Versuch scheiterte kläglich: Zuhause unterliegt die Reserve den Eibergern mit 1:5


Werdener Kult-Eisdiele wechselt den Besitzer

„Schon vor 40 Jahren habe ich mir als kleiner Junge bei Kika‘s mein Eis geholt“, erzählt Lars Schulte fröhlich und verdeutlicht dadurch seine Verbundenheit mit Werden. Die Brüder Lars (50) und Justus Schulte (27), Geschäftsführer der Schulte Immobiliengruppe, sind in Werden aufgewachsen und mit dem Stadtteil verbunden. Der Kauf des Kika‘s-Hauses ist für die Familie Schulte eine „Herzensangelegenheit“.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Braucht das Werdener Wehr einen barrierefreien Ausbau?

05 Jun

Kellerstraße bis Ende des Monats gesperrt

Auf der Kellerstraße lässt die Stadt Essen eine neue Asphaltschicht anbringen: Deshalb ist die Straße seit heute zunächst im Bereich Steinbeck bis zur Hausnummer 107 für rund anderthalb Wochen gesperrt, teilt die Stadt Essen mit. Danach geht es weiter mit dem Abschnitt zwischen Steinbeck und Ludgerusschule: Nachdem die vorherige Sperrung aufgehoben wird, soll dann auch dieser Bereich für rund anderthalb Wochen gesperrt werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 28. Juni, witterungsbedingt könne es jedoch zu Verzögerungen kommen. Auch Anliegerverkehr wird in dieser zeit nicht möglich sein, warnt die Stadt, die für die Kurzfristigkeit der Ankündigung um Entschuldigung bittet: Eine anstehende geplante Maßnahme der Stadtwerke hätte eine Sanierung der Straße sonst erst im kommenden Jahr möglich gemacht.

04 Jun

Tödlicher Radunfall am Rande der Altstadt

Nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw auf der Laupendahler Landstraße am frühen Donnerstagnachmittag vergangener Woche ist ein 68-jähriger Radfahrer an seinen schweren Verletzungen gestorben.
Der 68-Jährige war mit seinem Fahrrad auf der Laupendahler Landstraße in Richtung Werden unterwegs, berichtet die Polizei Essen. Er fuhr auf dem Gehweg auf der Ruhrseite, der auch für Fahrräder freigegeben ist. Gegen 13 Uhr wollte der 68-Jährige zwischen Rittergasse und Gyrenkampstraße, kurz vor der Altstadt, wohl auf die Fahrbahn wechseln, vermutet die Polizei. Dabei stieß er mit einem weißen VW Golf zusammen, der ihm entgegengekommen war und von einem 72-jährigen Essener gesteuert wurde. Der Radfahrer prallte daraufhin zunächst gegen die Windschutzscheibe des Pkws und fiel anschließend schwer verletzt zu Boden. Noch vor Ort wurde er durch einen Notarzt versorgt, bevor er zur Operation in ein Krankenhaus gebracht wurde. Einen Tag später erlag er dort trotz intensivmedizinischer Versorgung seinen schweren Verletzungen.