25 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 26/2026: RadEntscheid, Radplaner, junge Schwimmtalente und Festivalförderung

Gerd Haehnel stellt Radplaner für Werden vor

Wer in Essen-Werden mit dem Fahrrad unterwegs ist, braucht oft Geduld, Ortskenntnis und Kompromissbereitschaft. Genau hier setzt Gerd Haehnel mit seinem Projekt „Radplaner Essen Werden“ an. Der Autor und passionierte Radfahrer hat 20 Routen entwickelt, die möglichst abseits der Hauptstraßen verlaufen und über Komoot abrufbar sind. Sechs Jahre lang hat Haehnel an dem Projekt gearbeitet. Auch beim „First Friday“ am 3. Juli stellt er seinen Radplaner vor.


Widerstand gegen neue Leitlinie zum RadEntscheid

Ein gemeinsamer Antrag von CDU und SPD, dem auch AfD, Essener Bürgerbündnis und FDP zugestimmt haben, relativiert die ursprünglichen Ziele. Diese seien aktuell nicht haltbar, so die Antragsteller Fabian Schrumpf und Philipp Rosenau. Der RadEntscheid müsse einem „Realitätscheck“ unterzogen und an die tatsächlichen Mobilitätsbedürfnisse sowie die finanziellen und personellen Möglichkeiten der Stadt angepasst werden.

Die neue Leitlinie des Rats der Stadt Essen zum RadEntscheid stößt in Werden auf Widerstand. „Eine traurige Geschichte ist das. Die wollen jetzt alles zurückdrehen“, findet der Werdener Stadtplaner Michael Happe. Barbara Vlijt schließt sich der Kritik an. Beide unterstützen das erneute Unterschriftensammeln, mit dem der RadEntscheid so umgesetzt werden soll, wie es der Bürgerentscheid im August 2020 formuliert hatte.


Siebenjähriger Fritz Wattenberg erschwimmt Gold

Im Wasser ist Fritz Wattenberg in seinem Element – ob im Urlaub am Meer mit seinen Eltern in Spanien oder im Schwimmbad in Werden. Der Siebenjährige liebt das kühle Nass und schwimmt längst nicht mehr nur zum Spaß: Jüngst hat er sogar das Goldene Schwimmabzeichen abgelegt. „Damit ist er wohl einer der Jüngsten“, sagt Papa Christian stolz.


Diskussion über Social-Media-Verbot am Mariengymnasium

Der Pausengong ertönt, doch die rund 400 Schüler im Forum des Mariengymnasiums bleiben einfach sitzen. Schülersprecher Elias Jaudschus hatte darum gebeten, die Podiumsdiskussion mit Nathanael Liminski, NRW-Minister für Bundes-, Europa- und internationale Angelegenheiten sowie Medien, und Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen nicht zu unterbrechen. Thema war die womöglich folgenreichste Debatte ihrer Generation: Sollen Instagram, TikTok und Co. für unter 16-Jährige verboten werden?


Pfingst Open Air soll weiter gefördert werden

Das Pfingst Open Air im Löwental soll auch in den kommenden Jahren stattfinden können. Der Kulturausschuss der Stadt Essen hat empfohlen, das Festival in den Jahren 2027 bis 2029 mit jeweils 350.000 Euro zu fördern. Insgesamt würde sich die Unterstützung damit auf 1,05 Millionen Euro belaufen.

28 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 22/2026: Pfingst Open Air, Baldeneysee-Rundlauf und wenig Hoffnung bei der Alten Post

Pfingst Open Air lockt 18.000 Besucher ins Löwental

Über 18.000 Besucher feierten bei strahlendem Sonnenschein die 41. Ausgabe des Pfingst Open Airs im Werdener Löwental – erstmals mit drei Bühnen und damit doppelt so vielen Gästen wie im verregneten Vorjahr. „Das Lumpenpack“, Yassin und weitere Acts auf der großen Bühne begeisterten ebenso wie die DJs, die auf der E-Wiese Tanzfieber entfachten. Gut angenommen wurde zudem die dritte Bühne mit lokalen Künstlern, die Premiere gefeiert hat.


Werden verliert Hoffnung auf Nahversorger in der Alten Post

Der Traum von einem Supermarkt oder Discounter in der Alten Post ist geplatzt: „Die traurige Nachricht ist, dass der Lebensmittelmarkt nicht kommen wird“, bestätigt Horst Giesen von der Eigentümerfamilie der Immobilie.

Nicht nur für den 91-Jährigen bedeutet dies, dass er sich von einem persönlichen Herzensprojekt verabschieden muss: Auch viele Werdener dürften enttäuscht sein darüber, dass mit dem geplanten Auszug von Edeka an der Heckstraße die Altstadt nun auf absehbare Zeit ohne Nahversorger mit breitem Sortiment dastehen wird. Stattdessen sollen nun neue Wohnungen im bestehenden Postgebäude entstehen.


Katja Michalek macht den Baldeneysee-Rundlauf zum Kult

„Ich war überzeugte Nicht-Joggerin“, sagt Katja Michalek, deren Baldeneysee-Rundlauf in seiner siebten Auflage immer mehr zum Kult wird. Der Stock des Anstoßes waren Nordic-Walking-Stöcke, die sie zuhause vergessen hatte und nun doch schon mal am See war. Zurückfahren hätte nur drei Minuten gedauert, aber schneller war eine App heruntergeladen.

Eine Trainingsapp, die den Spaziergang aufpeppen sollte. „8 mal 2 Minuten und 2 Minuten gehen. Ich dachte nach den ersten 2 Minuten: Ich muss sterben.“ Dann sprang der Wille an. Mit Freunden, die Zeugen sein sollten und einem Laufpartner schaffte sie ihr Ziel unter der vorgegebenen Zeit: 30 Minuten laufen ohne Pause in sechs Wochen.


Bürgermeisterhaus hält finanziell die Waage

Manfred Schunk, Vorsitzender der Freude und Förderer des Bürgermeisterhauses, verriet, dass er die Schatzmeisterin „in sein Morgengebet“ miteinschließe, so dankbar sei er für den „Elan und das Feuer“, mit der sie die „wichtigste und schwierigste Aufgabe“ des Vereins betreue.

Bärbel Schröder, die später die Zahlen präsentierte, hatte gut Lächeln. Durch vereinte Anstrengungen war es wieder gelungen, finanziell die Waage zu halten. Keine leichte Aufgabe in Zeiten, in denen sich die Stadt Essen zwar das Schlachtschiff von Theater und Philharmonie sowie Museen leistet, jedoch bei den jährlichen Zuzahlungen bei den freien Kulturstätten zunächst zauderte.


Vortrag erinnert an Bombardierung am Klemensborn

Am 13. Januar 1943 erlebte die Stadt Essen, einschließlich Werden, einen schweren alliierten Luftangriff durch die britische Royal Air Force. Dies war der erste von insgesamt acht großen Nachtangriffen auf das Ruhrgebiet im Januar 1943, bei denen britische Bomber Tagesziele im Essener Raum angriffen.

Damals flogen 101 Flugzeuge der Royal Air Force nach Essen und warfen rund 326 Tonnen Bomben ab, was zu erheblichen Zerstörungen und Schäden in der Zivilbevölkerung und Infrastruktur führte. Die Luftangriffe zielten im Zweiten Weltkrieg darauf ab, die Rüstungsindustrie (vor allem die Krupp-Werke) zu schwächen und die Moral der Bevölkerung im Ruhrgebiet zu brechen.

Unter der Führung des Waddisch-Clubs Komm-Omend im Werdener Bürger- und Heimatverein hatte Herbert Soer zu einem Ausflug in die Geschichte im Zentrum 60plus eingeladen. Das Thema des Vortrags handelte von der Bombardierung von Wohnhäusern am oberen Klemensborn.

16 Apr.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 16/2026: St. KÖB Kamillus schließt, Favourite Sidewalk Couch spielt und Kunstwerden zieht positives Fazit


Favourite Sidewalk Couch spielt beim Pfingst Open Air
Local Stage feiert Premiere

„Auf dem Pfingst Open Air zu spielen, war immer ein Traum.“ Bislang war Leonard nur als Zuschauer auf dem Umsonst-und-Draußen-Festival im Löwental zu Gast. In diesem Jahr wird dieser Traum wahr: Zusammen mit seiner Band „Favourite Sidewalk Couch“ wird der Essener am Pfingstsamstag, 23. Mai, die „Local Stage“ bespielen, die bei der neuen Ausgabe Premiere feiern wird.

> Zur Website der Band Favourite Sidewalk Couch

„Damit werden wir unserem Anspruch gerecht, Newcomern und jungen Talenten aus der Region Auftrittsmöglichkeiten als Sprungbrett zu bieten“, so Maximilian Janetzki, Inhaber von Indie Radar Ruhr. Der Oberhausener Veranstalter richtet das Festival nun bereits zum zweiten Mal in Folge aus. Einerseits will er an die Tradition des 45 Jahre alten Festivals anknüpfen, andererseits soll es durch einige Neuerungen „relevant und richtungsweisend“ bleiben – und das unter finanziell äußerst schwierigen Bedingungen.


Jürgen Kettner ist „Gastgeber des Jahres 2026“

Jürgen Kettner und sein Restaurant „Kamota“ in Essen-Werden sorgen für lässige Atmosphäre und nehmen Berührungsängste. Aber kann das richtig sein? „Der Große Restaurant & Hotel Guide“ hat den Wahl-Werdener nun zum „Gastgeber des Jahres 2026 “ ernannt. Eienn Koch? Das sei kein Versehen, betont der Gastroführer, ein Nachschlagewerk für über 2.000 Restaurants und Hotels im deutschsprachigen Raum, und lobt Jürgen Kettner und sein „Kettner’s Kamota“ in Werdens Fußgängerzone, welches er 2021 mit Geschäftspartnerin Wiebke Meier eröffnete.

Der Steirer bringe der Kundschaft seine österreichische Küche näher, mit japanischen Einflüssen. Aber der Koch sei auch „im Gastraum und an den Tischen sehr präsent“. Und schaffe so mit Charme eine Atmosphäre, in der „man sich nicht nur wie ein Gast fühlt, sondern wie ein gern gesehener Freund“. Was der 37-Jährige mit seinem oft frechen Schmäh kontert: „Wir haben ja auch die besten Gäste der Welt.“

Etwas dick aufgetragen, möchte man meinen. Kettner präsentiert halt eine Generation junger Köche, die sich nicht allzu bierernst nehmen: „So abgedroschen das auch klingen mag, der Preis gebührt meinem gesamten Team.“

(Fotos: Sascha Perrone)


Erinnerungen an die Jugendarrestanstalt am Wesselswerth

Die ehemalige Jugendarrestanstalt am Wesselswerth 10 wird zu einem Studierendenheim umgebaut. Da kommen Erinnerungen hoch. Klaus Vogeler war von 1968 bis 2003 Jugendrichter und hatte als „Vollzugsleiter“ regelmäßig Dienst in der Werdener Jugendarrestanstalt. Der 86-Jährige erinnert sich noch lebhaft: „Ich war für das Wohlergehen der Delinquenten zuständig, die waren zwischen 14 und 21 Jahre alt. Ich habe mit ihnen über ihre Taten gesprochen. Das waren keine großen Schandtaten. Kleine Schlägereien, Drogendelikte, Ladendiebstähle, Schwarzfahren, sowas.“

Als junger Jurist fing Vogeler beim Landgericht an und wechselte bald zum Amtsgericht Essen-Mitte: „Zivilsachen, also Bau und Blech und Boden.“ Wenig spannend. Als er gefragt wurde, ob er nicht Jugendrichter werden wollte, griff er zu: „Ich hatte zwar keine Ahnung vom Jugendrecht. Aber ich hab’s gewagt und war zuständig für die Nachnamen mit den Anfangsbuchstaben D, F, P und Z, später auch S und Sch.“


Marla Langhof gewinnt den Vorentscheid beim Vorlesewettbewerb

Unter lauter Leuten stand sie da, das Publikum applaudierte frenetisch, doch Marla schien in einer anderen Welt. Stand da ganz still. Realisierte erst nach und nach, was der Werdener Buchhändler Dennis Hasemann soeben verkündet hatte: „Du hast gewonnen!“ Das war so einer dieser Momente, wo man die berühmte Stecknadel hätte fallen hören können: „Ich habe mich gefreut, wirklich. Aber ich bin halt cool geblieben.“ Marla Langhof vom Gymnasium Essen-Werden stand zusammen mit Noah Schwittek von der Gustav-Heinemann-Gesamtschule auf dem Siegerpodest des Vorentscheides beim bundesweiten Vorlesewettbewerb.


SC Werden-Heidhausen verliert knapp beim SV Scherpenberg

Der Fußball-Landesligist kämpfte vorbildlich und hätte dem Aufstiegskandidaten fast einen Punktverlust zugefügt. Aber eben nur fast. Am Ende unterlag der SC Werden-Heidhausen auswärts gegen den SV Scherpenberg mit 3:1 aus Sicht des Gastgebers. Die meisten SC-Treffer (6) hat bisher der momentan verletzte Jacob Mertes erzielt. Damit liegt er in der Torschützenliste der Landesliga auf dem 41. Platz. Die Damen holten gegen Frintrop einen nicht unbedingt zu erwartenden Zähler und die Zwote überstand das schwierigste Geläuf der Saison. „Dreite“ und „Bierte“ konnten nicht punkten.

15 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 03/2026: Büchereischließung, neue Buslinie und besondere Sternsinger

© FUNKE Foto Services | Dirk A. Friedrich

KÖB St. Kamillus schließt – Trauer über weiteres leerstehendes Gebäude

„Ich bin mehr als traurig“, sagt die Leiterin der nun geschlossenen Katholischen Öffentlichen Bücherei (KÖB) St. Kamillus, Petra Zentarra. Nach dem letzten Flohmarkt am vergangenen Sonntag ist das Gemeindezentrum St. Kamillus das dritte brachliegende katholische Gebäude in Werden: Auf die Dom­stuben in Werden folgte die Kirche Christi-Himmelfahrt in Fischlaken und nun das Don-Camillo-Zentrum in Heidhausen.


Sternsinger der besonderen Art: Erwachsene sammeln in Werdener Kneipen

Seit einigen Jahren klappert an zwei Januarabenden ein etwas anderes Dreikönigssingen die Werdener Gastronomie ab. Schulseelsorger Gregor Lauenburger hat’s erfunden und erklärt die ungewöhnliche Aktion. Da Kinder nun mal nicht abends los ziehen dürften, und schon gar nicht durch Gaststätten, habe er sich das mit den erwachsenen Sternsingern überlegt.

Zumal es immer weniger Sängernachwuchs gebe und folglich immer weniger Haushalte besucht werden könnten. Bei ihrer XXL-Kneipentour durch Werden stoßen die hier und heute fünf Weisen aus dem Morgenland auf breite Zustimmung, erkennbare Irritation, höchst reservierte Gäste und auf eine vergnügte Kegeltruppe. Doch davon später.


Neue Buslinie X15 bringt bessere Verbindung nach Essen und Velbert

Beschlossene Sache: Mit dem X-Bus soll Werden künftig eine bessere Verbindung nach Essen Hauptbahnhof in die eine und nach Velbert und Heiligenhaus in die andere Richtung bekommen. „Damit haben die Menschen echte Wahlfreiheit, welches Verkehrsmittel sie nutzen wollen“, hat Stephan Neumann, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen, bei der Dezember-Sitzung des Rats der Stadt Essen frohlockt, in dem die Einführung der neuen Buslinie X15, die die bisherige Schnellbuslinie SB 19 ersetzen soll, einstimmig beschlossen wurde.

In ihrer kommenden Sitzung am 27. Januar kann auch die Bezirksvertretung zu dem neuen Konzept Stellung nehmen. Einfluss auf die bereits gefällte Entscheidung können die Stadtteil-Parlamentarier aber nicht mehr nehmen.


SC Werden-Heidhausen erreicht Endrunde bei Hallenfußballmeisterschaft

Der SC Werden-Heidhausen sprang dem Teufel noch soeben von der Schippe. Alles deutete darauf hin, dass der Landesligist nach schwachem Auftakt direkt rausfliegen würde bei den 30. Essener Hallenfußballmeisterschaften. In der Sporthalle Am Hallo standen die Löwentaler nach zwei Partien mit dem Rücken an der Wand, drehten dann aber auf und kamen doch noch weiter.

In der Endrunde am Samstag messen sich die Schützlinge von Coach Danny Konietzko mit dem SC Frintrop aus der Kreisliga A, dem Landesligisten FC Kray und dem Bezirksligisten VfB Frohnhausen. Bei einem Weiterkommen wäre die Finalrunde der besten Acht am Sonntag erreicht.


Heimvorteil für WTB-Volleyballerinnen in der Quali A

Mit exzellenten Voraussetzungen bestritt die weibliche U16 der WTB-Volleyball-Abteilung die Quali A. Nicht nur war man während der regulären Saison Tabellenführer geworden und konnte so selbstbewusst antreten, man hatte auch das Ausrichtungsrecht erhalten und wurde  im Löwental lautstark von den eigenen Zuschauern unterstützt. Wie wichtig dieser Rückhalt werden würde, sollte sich in den Spielen noch rausstellen.


Rockwerk Orange: Werdener Band mit roher Energie gegen den Streaming-Mainstream

„Hört mehr Obst!“  Mit musikalischer Urgewalt bricht Rockwerk Orange über das Revier herein. Und setzt gegen sterile Streaming-Algorithmen auf die rohe Energie authentischen Hinterhof-Rocks. Die Werdener Formation, die sich seit fast einem Jahrzehnt durch die Clubs des Ruhrgebiets pflügt, beweist mit ihrem Album „Echsenmenschen“, dass der „Pott“ immer noch kocht – und zwar gewaltig. Seit einem Jahrzehnt spielt die Band zusammen: Der Traum der Werdener: Einmal auf dem Pfingst Open Air im Löwental auftreten.

Rockwerkorange.de

Rockwerk Orange bei Instagram


Waldzwerge im Wald
Aussendung der Sternsinger Fischlaken
Wulf Mämpel mit seinem Buch „Ich, Caligula“

12 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 24/2025: Pfingst Open Air, Workshops und Italienisches Flair

Pfingst Open Air: Premiere unter nassen Bedingungen, aber mit großem Erfolg

„In der Rückschau in ein paar Wochen werde ich den ganzen Regen wohl vergessen haben, und es als den glücklichsten Tag meines Lebens betrachten“: Erschöpft, aber glücklich zeigt sich Maximilian Janetzki nach dem Pfingst Open Air im Werdener Löwental: Mit seinem Unternehmen „Indie Radar Ruhr“ hat er das traditionsreiche Festival erstmals veranstaltet, nachdem der Rockförderverein Essen, der das Event bislang mit dem Jugendamt auf die Beine gestellt hatte, hinschmiss. Und wenngleich die Premiere, die zugleich 40. Jubiläum des Festivals war, mehr einer Wasser- denn Feuertaufe glich, sind 9000 Leute ins Löwental geströmt, um Bands und Musiker wie „Blumengarten“, Apsilon oder „Team Scheisse“ live zu erleben. Bereits jetzt kündigt Janetzki an: Nächstes Jahr kehrt das Pfingst Open Air zurück ins Löwental – und dann vielleicht sogar erstmals für zwei Tage.


Pfingstkirmes begeistert Jung und Alt

Bunte Lichter, verlockende Düfte und fröhliches Lachen erfüllten den Rundgang der Pfingstkirmes, die viele Besucher am vergangenen Wochenende auf den Platz der Werdener Feintuchwerke lockte.

Immer verließen junge Gäste den Platz mit einem riesigen Plüschtier. Ob Jung oder Alt – für jeden war etwas dabei.


Italienisches Flair in der Altstadt

Das Land des Stiefels, Italien, wurde am Freitag in der Nachmittags- und Abendzeit auf Werden übertragen. Die Landesfarben wehten als Fähnchen, Luftballone oder Tischdekoration. Vespas, teilweise im Wohnwagen nach Werden gefahren, dekorierten die Altstadt mit dem Flair des Mittelmeerparadieses. Aber auch einige Oldtimer der Marke Alfa Romeo konnten bestaunt werden.


Vikar Christian Koch verabschiedet sich von Werden

Zu Werden habe er schnell eine gute Verbindung gehabt, berichtet Christian Koch, Vikar an der Evangelischen Kirche Werden. „Ich habe mich hier super eingelebt“, zählt er begeistert „die Nähe zu Natur, Stadt und Kultur“ auf. Aber schon vor seiner zweieinhalbjährigen Vikarszeit habe Werden für seine Familie „zufällig“ eine Bedeutung bekommen: „Wir haben 2018 in Haus Fuhr unsere Hochzeit gefeiert. Meine Frau kommt aus Velbert.“ Nun steht mit Kochs Ordination die Einsetzung ins Pfarreramt und zugleich der berufliche Abschied von Werden an.


Kreativer Workshop im Bürgermeisterhaus

Bewegung und Kreativität verbinden sich auf faszinierende Weise in dem Workshop, zu dem Elena Schmitz und Hanna Buiting am Samstag, 28. Juni, ins Bürgermeisterhaus einladen: Unter dem Thema „Haltung“ lädt der ganztägige Kurs dazu ein, durch Yoga-Körperübungen und kreatives Schreiben zu einer inspirierenden Auseinandersetzung zu finden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich auf einen Tag voller Inspiration und Selbstreflexion freuen. Der Workshop beginnt mit sanften Yoga-Sequenzen, die dabei helfen, den Körper zu entspannen und die Wahrnehmung auf die eigene Haltung zu lenken – äußerlich wie innerlich.


Abschied der Karmelitinnen aus dem St. Josef Krankenhaus

Mit einer Messe in der Kapelle des St. Josef Krankenhaus Werden haben Diakon Frank Kühbacher und Pater Siegmund Malinowski die Ordensschwestern Gini und Rocksey feierlich verabschiedet. Mit deren Weggang geht für die Werdener Klinik gleichzeitig eine besondere Ära zu Ende: Nach mehr als 33 Jahren verlässt der Orden der indischen Karmelitinnen das St. Josef Krankenhaus Werden.


Ruder-Nachwuchs sammelt Erfahrungen in Hamburg

Für die Juniorinnen und Junioren des Essen-Werdener Ruderclubs (EWRC) ging es zu einem letzten Erfahrungensammeln vor den Deutschen Meisterschaften, die vom 19. bis 22. Juni in Köln steigen, nach Hamburg zur internationalen Juniorenregatta auf der Regattastrecke Allermöhe.