07 Apr

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 14/2022

Gemeinsam freiwillig: in Werdens Altstadt wird gerne mit Maske gebummelt

Wenn Ursula Ollenik durch die Geschäfte Werdens bummelt, dann tut sie dies nach wie vor mit einer medizinischen Maske vor Mund und Nase – auch wenn Bund und Land mit Beginn der Woche die pandemiebedingte Maskenpflicht in Innenräumen gekippt haben. „Die Maske ist der beste und vernünftigste Weg“, ist die 71-Jährige überzeugt. So wie die Heidhauserin denken in Werden Stadt und Land offenbar viele: Die meisten Besucher behalten ihre Masken an, wie eine Tour durch die Altstadt am Mittwochmittag zeigt. 


Zwei Dutzend Mammutbäume für den Friedhof

Eine neue Allee aus 24 Urwelt-Mammutbäumen wurde auf dem Bergfriedhof in Fischlaken im Rahmen des Projektes „Essen. Neue Wege zum Wasser“ gepflanzt. Simone Raskob, Beigeordnete für Umwelt, Verkehr und Sport der Stadt Essen, dankte bei dieser Gelegenheit dem Landschaftsarchitekten Thomas Tittel für die langjährige Arbeit, die im Mai enden wird. 


Wöchentlicher Spieletreff im Jupp

Misstrauisch blickt Sarah Penkhofer ihren Sitznachbarn an. Dem steht Siegesgewissheit ins Gesicht geschrieben. Aber kann Peter Weißhardt wirklich wissen, dass er und die übrigen fünf Mitspieler insgesamt zwölf „Dreier“ unter den Würfelbechern verborgen haben? Nein, es müssen weniger sein, glaubt sie. Alle Spieler heben ihre Becher – und: Peter hatte recht – und Sarah hat sich gehörig verzockt. „Na ja, eben ein reines Glücksspiel“, zuckt sie mit den Schultern, „eigentlich spiele ich ja lieber etwas, wo man eigene Strategien entwickeln muss.“ Doch auch dafür gibt es Gelegenheit genug beim neuen montäglichen Spieletreff im Jubb. Dieser beweist: Spiele sind kein Kinderkram. 


Frühjahrsmarkt der Berufe lädt Schüler zum Info-Speeddating ein

Die Schulleitung schaute mit Freude zu. Nachdem die Informationsveranstaltung im Vorjahr ausfallen musste, atmeten Christine Richtscheid und Dr. Christiane Schmidt jetzt einmal kräftig durch: „Endlich können wir unseren Frühjahrsmarkt der Berufe wieder anbieten.“ Im Forum des Mariengymnasium wartete eine so noch nicht dagewesene Auswahl an den unterschiedlichsten Berufsfeldern, Ausbildungs- und Studiengängen auf neugierige Schüler. Die Stufen 9 bis Q2 waren eingeladen zum Speeddating mit viertelstündlichem Wechsel, der mit Gong und Durchsage eingeläutet wurde. Von A wie Arzt oder Agrarwissenschaften bis V wie Versicherung oder Z wie Zollwesen war so ziemlich alles dabei. 


Geschichtsträchtiger Fußball in der Villa Hügel zu bewundern

„Das Runde muss in das Eckige.“ Das wusste schon Sepp Herberger. Und wie die Fußballlegende meint auch Prof. Dr. Ralf Stremmel mit dem „Runden“ einen Ball, als der Leiter des Historischen Archivs Krupp sich dieses Zitat bei der Präsentation eines neuen Fundstücks ausleiht. Mit dem Eckigen meint er aber hier, in den Ausstellungsräumen der Villa Hügel, mitnichten ein Tor, sondern eine Glasvitrine. Dort können Besucher nun einen Fußball bewundern, der offenbar aus dem Weltmeisterschafts-Jahr 1974 stammte und der brasilianischen Nationalmannschaft gehörte. Bei dem Aufspüren dieses museumsreifen Sportutensils half Kommissar Fußball. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Fahren Sie dieses Jahr in den Osterurlaub? 

17 Apr

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 16/2019

Werden und der Straßenverkehr – das scheint eine unendliche Geschichte zu sein. Und so verwundert es nicht, dass Verkehrspolitik den vergangenen Bürgerstammtisch der FDP Werden in den Domstuben dominierte. Der Gast-Referent Ratsherr Hans-Peter Schöneweiß sprach sich dabei gegen Fahrverbote aus, die ja auch die große Koalition im Rat ablehnt. Vor allem wurde deutlich, was die FDP alles nicht will. 

Überhaupt nicht verkehrt: Das Jugend- und Bürgerzentrum Werden bekommt Nachwuchs. Am Wochenende haben gleich zehn neue Jugendgruppenleiter im Jubb-Werden erfolgreich ihre diesbezügliche Ausbildung abgelegt. Die Werdener Nachrichten gratulieren. 

Nachwuchs bei der Werdener Jugendfeuerwehr.

Ebenfalls keine Nachwuchssorgen hat die Jugendfeuerwehr Werden: Diese feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Aktuell zählt sie 27 Jungen und Mädchen in ihrer Mannschaft.

Hanslothar Kranz (CDU Werden) mit Karl-Wilhelm von Plettenberg.

Ohne Vergangenheit keine Zukunft: In einem bewegenden Vortrag erinnerte Karl-Wilhelm von Plettenberg in den Domstuben an seinen Vater. Kurt von Plettenberg gehörte zum engen Verschwörerkreis um Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Am 20. Juni 1944 hatte man vergeblich versucht, Adolf Hitler zu töten und damit die Schreckensherrschaft der Nazis zu beenden. Von Plettenbergs Sohn brachte den Zuhörern, die der Einladung der CDU Werden gefolgt waren, im voll besetzten Saal der Domstuben, die Beweggründe seines Vaters und den Menschen dahinter näher.

Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche:
Ostern ist das wichtigste christliche Fest – gehen Sie dann in die Kirche? 

30 Jul

Die Bilder der Woche, Ausgabe 30/2017

10 Nov

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 45/2016

Der Bollerwagenumzug gehört zu einer liebgewonnen Tradition in Werden, die bisher mit wenig finanziellem Aufwand und dafür umso mehr Herzblut der Narren gestemmt wurde. Doch erhöhte Sicherheitsauflagen der Stadt machen den Zug künftig teuer: 3000 Euro müssen die ehrenamtlichen Narren künftig u. a. für Straßenabsperrungen und Versicherung aufbringen. Die Tradition deswegen einzustellen, ist für die Werdener Jecken jedoch keine Option: Sie gehen nun auf Spendenjagd.


Zum Bollerwagenumzug auch unsere Frage der Woche:


Mit viel Engagement war Gerd Dubiel 37 Jahre lang im Dienste der Jugendkultur der Stadt tätig. Nun geht der Mitbegründer des Jubb und der Initiator des Pfingst Open Airs im Löwental in den Ruhestand.

Als bei Chiquita Mischke vor über 20 Jahren der Ruhestand anstand, da dachte die Krankenschwester aus Fischlaken nicht daran, die Füße hochzulegen: Stattdessen baute sie in einem rumänischen Dorf ein Haus für kranke und behinderte Kinder und Jugendliche auf. Dort, im Haus Lebensquell, will sie auch ihren Lebensabend verbringen.

Dies und mehr in den neuen „Werdener Nachrichten“!

Karikatur von Thomas Plaßmann