16 Juli

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 29/2026: Mamma Mia, Propst-Wechsel, Werbering-Ideen und Feuerwehrfest

Musikklasse bringt „Mamma Mia“ auf die Bühne

Mit viel Elan und Rhythmusgefühl hat die Musikklasse des siebten Schuljahrgangs des Gymnasiums Werden das populäre ABBA-Musical „Mamma Mia“ auf die Bühne der Schulaula gebracht. Die leichte Liebesgeschichte mit den bekannten Hits der schwedischen Poplegende – von „Money, Money, Money“ und „Dancing Queen“ bis zu „The Winner Takes It All“ – begeisterte das Publikum.


Wechsel an der Spitze von St. Ludgerus

Ein bedeutender Wechsel an der Spitze der katholischen Pfarrei St. Ludgerus steht bevor: Propst Jürgen Schmidt verabschiedet sich im kommenden Frühjahr nach gut 14 Jahren als Propst von St. Ludgerus in den Ruhestand. Sein Nachfolger steht bereits fest. Kai Reinhold, bislang oberster Personalverantwortlicher für die Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bistum Essen, übernimmt zum 1. April die Leitung der Kirchengemeinde in Werden Stadt und Land sowie in Bredeney. Reinholds Weg ins Priesteramt ist ungewöhnlich: Er begann seine Ausbildung erst mit 34 Jahren – zuvor arbeitete er für das Bekleidungsunternehmen C&A.


Werbering will Werden weiter beleben

Der Werbering will Werden weiterentwickeln: Ein Apfelfest statt des ausfallenden Stoffmarktes, zusätzliche Adventsmarkt-Wochenenden, digitale Angebote und solarbetriebene Sterne sind Ideen, die den Stadtteil beleben sollen. Veranstaltungen bringen Menschen zusammen und sorgen dafür, dass Geschäfte wahrgenommen werden. Die Hauptversammlung machte zugleich deutlich, wie abhängig ehrenamtliches Engagement von verlässlichen Partnern ist.


Holzwerkstatt Werden bekommt neuen Chef

Am Frielingsdorfweg in Essen-Heidhausen wird bei der Holzwerkstatt Werden kräftig auf- und umgeräumt. Neue Maschinen sollen kommen, sagt der neue Chef Karim Naal: „Da muss man mit der Zeit gehen.“ Für Tischlermeister Martin Rohde ist das völlig in Ordnung. Nach 33 Jahren übergibt der 59-Jährige die 1981 gegründete Holzwerkstatt an seinen Nachfolger. Rohde ist froh und dankbar, einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben.


SC Werden-Heidhausen trifft auf Rheydter SV

Der SC Werden-Heidhausen hat im Verbandspokal ein tückisches Los erwischt. Auswärts geht es gegen den Rheydter SV. Auf dem Papier klingt ein Kreisligist machbar, doch der Gegner ist gerade in die Bezirksliga aufgestiegen und gilt als Geheimfavorit auf den direkten Durchmarsch in die Landesliga. In Mönchengladbach wurde kräftig eingekauft, unter anderem mit etablierten Oberligaspielern. Wie stark die Rheydter wirklich sind, wird sich am 9. August zeigen. Ein erstes Testspiel machte Hoffnung.


Freiwillige Feuerwehr zählt 280 Einsätze

Weil Brandmelder in Wohnungen üblich geworden sind, sei die Zahl der Feuerwehreinsätze zur Löschung von Wohnungsbränden stark zurückgegangen, berichtet Florian Classen, Chef der Freiwilligen Feuerwehr Werden/Heidhausen. Dennoch kam seine Mannschaft im vergangenen Jahr auf 280 Einsätze – und das ohne große Unwetterlagen. Beim Feuerwehrfest auf dem Platz der Werdener Feintuchwerke stellte sich die Freiwillige Feuerwehr mit Mannschaft und Fahrzeugen vor, informierte die Bevölkerung und kam mit vielen Besuchern ins Gespräch.


Bilder aus Musik und Kultur

02 Juli

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 27/2026: Turmhahn, Stadtlastenrad, Wasserrettung und Werdener Geschichte

Turmhahn kehrt auf die Basilika St. Ludgerus zurück

Stolz strahlt der Hahn wieder auf der Spitze der Basilika St. Ludgerus: Im Zuge der Restaurierungsarbeiten am Kirchturm wurde gestern auch das golden schimmernde Federtier wieder aufs Kreuz der rund 40 Meter hohen Kirchturmspitze installiert. Zuvor hatte ein Team der Regionalen Kulturstiftung das Stück behutsam und fachgerecht instand gesetzt. Bei den Arbeiten zeigte sich, dass sich der Turmhahn offenbar seit längerer Zeit nicht mehr einwandfrei drehen konnte.

Um die Beweglichkeit wiederherzustellen, wurde die Lagerung angepasst und überarbeitet. Eine Kugel im Lager soll nun die Kontaktfläche möglichst klein halten, damit sich der Hahn mit geringer Reibung wieder leichter im Wind bewegen kann.


Wasserrettungseinsatz am Baldeneysee

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, DLRG und Polizei rückte am Samstagnachmittag zu einem Wasserrettungseinsatz am Baldeneysee aus. Gegen 17.35 Uhr war eine junge männliche Person im Bereich des Regattaturms nach einem Sprung zur Abkühlung im Wasser verschwunden. Nach Angaben der Feuerwehr hielt sich eine Gruppe junger Menschen am Seeufer auf, als der Mann in den See sprang und anschließend nicht wieder auftauchte.

Seine Begleiter machten sofort auf die Situation aufmerksam und alarmierten die Rettungskräfte.


Stadtlastenrad-Station am Werdener Markt rückt näher

Mit einem einstimmigen Votum hat die Bezirksvertretung IX am Dienstag im Kettwiger Rathaus den Weg für zwei weitere Stationen des Essener Stadtlastenrad-Systems freigemacht – eine davon am Werdener Markt. Für Werden empfiehlt die Verwaltung einen Standort an der Abteistraße, in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle „Werdener Markt“.

Nach kurzer Diskussion folgte die Bezirksvertretung dieser Einschätzung. Damit rückt ein neues Mobilitätsangebot für die Werdener Innenstadt näher.


Static Roots Welcome Night im Jubb

Das Ruhrgebiet gilt bundesweit als Zentrum der Americana-Szene. Diese Musikrichtung verbindet Folk, Country, Blues, Bluegrass und Rhythm & Blues und setzt auf handgemachtes Songwriting. Seit einer Dekade feiert sie sich und ihre internationalen Interpreten beim „Static Roots Festival“. Das Jubiläum steigt am 10. und 11. Juli im Oberhausener Zentrum Altenberg.

Aufwärmen können sich die Fans schon einen Tag vorher in Werden: Am Donnerstag, 9. Juli, lädt das Jubb zur „Static Roots Welcome Night“.


3D-Modell zeigt Werden im Jahr 1803

Wie sah Werden vor gut 200 Jahren aus? Ein neues 3D-Modell gibt darauf nun eine anschauliche Antwort. Am Samstag wurde es im Bürgermeisterhaus Werden feierlich an die Bürgerinnen und Bürger übergeben. Es zeigt Werden im Jahr 1803 – zu der Zeit, als der Ort an Preußen fiel. Die Idee zu dem Modell stammt vom Lokalpolitiker Hanslothar Kranz, der in diesem Jahr verstorben ist.

Vor rund zehn Jahren stieß der langjährige Vorsitzende der CDU Werden das Projekt an und ließ nicht mehr locker. Für Kranz war das Modell ein Symbol für Identität, Geschichte und Zukunft des Stadtteils.


SC-Jugend erlebt schwere Relegation

Für die C1-Junioren des SC Werden-Heidhausen gab es im zweiten Relegationsspiel zur Landesliga ein Debakel. Alle drei Qualifikationspartien der Jugend waren aufgrund der Hitze verlegt worden. Alle drei Begegnungen endeten mit deutlichen Niederlagen für den SC-Nachwuchs.

Nun dürfte es guttun, den jüngeren Kickern und Kickerinnen des Großvereins zuzuschauen, denn für die Jugendabteilung des SC Werden-Heidhausen steht der Saisonhöhepunkt an.


Impressionen: Kunst, Kultur und Musik in Werden

04 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 23/2026: Baustellen, Ortsbus, WM-Fieber und Orgelfestival in Werden

Abteistraße wird für drei Monate zum Nadelöhr

Frust ist vorprogrammiert bei vielen Autofahrern, die über die Abteistraße durch Werden gelangen wollen: Seit Montag verlegen dort die Stadtwerke Essen neue Trinkwasser- und Erdgasversorgungsleitungen sowie 19 Hausanschlüsse. Die Folge: Zwischen der Laupendahler Landstraße und der Straße Klemensborn ist die linke der beiden Fahrspuren Richtung Velbert gesperrt – und das für rund drei Monate. Voraussichtlich bis zum 31. August dauern die Arbeiten. Damit ist die Freude darüber, dass der Klemensborn wieder frei ist, wohl etwas getrübt, Autofahrer beklagen sich über Staus und Zeitverzögerungen durch das Nadelöhr. Und nach der Baustelle ist vor der Baustelle: Denn im Herbst wartet die Gustav-Heinemann-Brücke auf ihre Sanierung.


Haltestelle Schaphausstraße lässt weiter auf sich warten

Die Politik hat jüngst die vorgesehene Kürzung der Taktung des Ortsbusses verhindert. Doch die Haltestelle Schaphausstraße lässt trotz aller Versprechen immer noch auf sich warten. Mit einer „Rollator-Demo“ hatten Anwohner der Adolphi-Stiftung diese bereits am 17. August 2023 eingefordert und dafür auch Rückhalt aus der Politik erhalten. Seitdem brauchen die Bewohner dort einen langen Atem. Daran ändert auch der Fahrplanwechsel nichts, der am 14. Juni in Kraft tritt.


Public Viewing zur Fußball-WM in Werden

Bald rollt wieder das runde Leder: Am Donnerstag kommender Woche, 11. Juni, beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Kanada, Mexiko und die USA teilen sich die Austragungsorte. Spätestens seit der WM im eigenen Land 2006 gehört das „Public Viewing“ – das gemeinsame Schauen der Spiele an öffentlichen Orten – fest zum Turnier. Auch in Werden ist an einigen Orten wieder „Rudelgucken“ angesagt. Die „Werdener Nachrichten“ verraten, wo man gemeinschaftlich jubeln, bangen und prosten kann.


Ralph Ruthe signiert in der Buchhandlung Schmitz

Ralph Ruthe spendierte eine Signierstunde bei Inhaber Dennis Hasemann in der Buchhandlung Schmitz. Offenbar erreichte der Protest den Cartoonisten in Bielefeld, bei dem die Werdener Buchhandlung die geplante Verleihung des Gütesiegels des Deutschen Buchhandlungspreises 2025 als unabhängige Buchhandlung ablehnte. Sie monierte, dass der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in die Juryentscheidung eingriff und links orientierte Geschäfte von der Liste der unabhängigen Jury entfernt wurden.


Erstes Werdener Orgelfestival startet

Es wird ein Fest der Orgelpfeifen, wenn die Instrumentenköniginnen in Werden-Stadt beim ersten Werdener Orgelfestival in neun Konzerten einen Monat lang ebenso mit ihren Klangqualitäten wie mit ausgewählter Orgelliteratur einen Konzertklangraum bilden. „Klangraum“ meint die Abteistadt mit ihren vier Orgeln und es meint die Musik, die die Konzertbesucher umfangen möchte. Darum haben Eugene Kang, Organistin und Kantorin an der Abteikirche St. Ludgerus, und ihr Kollege von der Evangelischen Kirche, Musikwissenschaftler Matthias Geuting, ein Sommerprogramm mit neun Konzerten vom 10. Juni bis zum 6. Juli erstellt, bei denen aus der Region und darüber hinaus kommende renommierte Organisten mitwirken.


SC Werden-Heidhausen vor entscheidendem Spiel

Der SC Werden-Heidhausen steht vor einem der wichtigsten Spiele seines 139-jährigen Bestehens. Am Sonntag um 15 Uhr kommt es im Löwental zum „Endspiel“ gegen den Abstieg aus der Landesliga. Die „Bierte“ spielte 4:4 unentschieden. Die anderen drei Teams holten allesamt deutliche Siege bei 26:7 Toren.

22 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 21/2026: Ruhrinseln, Nachrufe, Aufstieg und Jubiläen

Ruhrverband will Inseln vor dem Wehr entfernen

Spaziergänger entlang des Werdener Ruhrufers kennen sie gut, die drei kleinen, grünen Inseln vor dem Wehr. Immer wieder bleiben Menschen dort stehen, um den Vögeln bei ihrem bunten Treiben zuzusehen. „Dort brüten Schwäne und Graugänse“, hat auch WN-Leserin Sabine Sherin Mocek beobachtet. „Und sie werden für die Jungtiere gerne als Schutzräume verwendet“ Umso schockierter ist sie, nachdem sie erfahren hat, dass der Ruhrverband diese Inseln in diesem Sommer entfernen will, um der Hochwassergefahr zu begegnen. „Ich glaube kaum, dass sich die Hochwassergefahr durch die Entfernung der Inseln reduzieren wird und finde wieder einmal traurig, wie den Tieren einfach so Lebensräume geraubt werden.“

Beim Ruhrverband bestätigt man das Vorhaben. Dort hält man die Maßnahme jedoch tatsächlich für unverzichtbar – die Wasservögel habe man dabei jedoch im Blick, versichert Britta Balt, stellvertretende Abteilungsleiterin der Unternehmenskommunikation. „Die Inseln werden in diesem Sommer entfernt“, bestätigt Balt. Derzeit befinde sich die Maßnahme in der Ausschreibung. „Voraussichtlich im Juli werden wir damit beginnen.“ Drei Monate sollen die Arbeiten in Anspruch nehmen.


Werden trauert um Christian Streffer

Am 7. Mai verstarb der international renommierte Strahlenbiologe Christian Streffer im Alter von 91 Jahren. Streffer, der auch in seinen 90 Jahren noch aktiv war und seine Frau Dorle wählten vor rund 50 Jahren Werden als Domizil nach ihrer Studentenzeit in Freiburg, als Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Streffer seinerzeit von der Universität Essen auf den Lehrstuhl für Medizinische Strahlenbiologie berufen wurde. Mit seiner Frau Dorle Streffer zog er vier Kinder groß und freute sich über eine stattliche Anzahl von Enkeln. Dorle Streffer starb am 1. Dezember 2017 in dem Hospiz, das seit 2018 ihren Namen trägt. Denn es blieb nicht nur bei der Aussicht auf die Turmspitzen von St. Ludgerus, Evangelischer Kirche und Luciuskirche im gemeinsamen Haus Auf dem Sutan: Eine Herzensangelegenheit war dem Ehepaar die Ökumene.


SC-Reserve steigt in die Kreisliga A auf

Es ist vollbracht: Nach zehn Jahren spielt der SC Werden-Heidhausen II endlich wieder in der Kreisliga A. Zwei Spieltage vor Schluss kann die SC-Reserve nicht mehr eingeholt werden. Dementsprechend feucht-fröhlich wurde gefeiert, einschließlich zünftiger Sektdusche für die Erfolgstrainer Jason Munsch und Dirk Thüning. Dem Landesligisten gelang ein ganz wichtiger Sieg.


DRK trägt Licht der Hoffnung über die Brehminsel

Am Sonntag beteiligte sich das Deutsche Rote Kreuz Essen erneut am „Fackellauf nach Solferino“. Im Rahmen der bundesweiten Aktion wurde das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ von Ehrenamtlichen des Deutsche Rote Kreuz (DRK) Essen auf seinem Weg durch Deutschlandauch auf der Brehminsel weitergetragen.


Foto: Volker Hartmann

Jan Bierther prägt die Jazzszene im Ruhrgebiet

Seit vielen Jahren gehört Jan Bierther zu den prägenden Persönlichkeiten der Jazzszene im Ruhrgebiet. Der 1970 in Essen geborene Gitarrist, Komponist, Musikpädagoge und Kulturmanager lebt und arbeitet in Werden und gilt weit über die Region hinaus als wichtiger Vernetzer der nordrhein-westfälischen Jazzlandschaft. Seine musikalische Ausbildung absolvierte Bierther von 1992 bis 1996 an der Amsterdamer Hochschule der Künste in Hilversum. Dort studierte er Jazzgitarre bei dem renommierten Dozenten Wim Overgaauw und schloss mit dem Examen zum „Docerend Musicus“ ab.

Weitere Impulse erhielt er durch Workshops und Masterclasses bei internationalen Größen wie John Scofield, Mike Stern, Jim Hall, Tal Farlow und Steve Khan.

> Zur Website von Jan Bierther


Bürgerschützenverein „Gut Ziel“ feiert 100 Jahre

Am 8. Januar 1926 wurde der Bürgerschützenverein „Gut Ziel“ Essen- Werden-Heidhausen 1926 gegründet. Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens fand jetzt die Jubiläumsfeier mit den Mitgliedern und den eingeladenen Ehrengästen statt. Zu diesen zählten der Oberbürgermeister Thomas Kufen, der Vizepräsident des Rheinischen Schützenbundes Eckhard Wilms, der Vorsitzende des Schützenbezirks 02 Uwe Schraven, die Vorsitzende des Kreises 023 Sibille Ebert und der Vorsitzende des Essener Sportbundes Jochen Sander, sowie der Assindia-König Hans-Albert Honnacker.

Ebenso gerne der Einladung gefolgt waren die Bezirksbürgermeisterin Gabriele Kipphardt, Ratsherr Plarent Kazani und aus der Bezirksvertretung IX Benjamin Brenk und Ludger Hicking-Göbels.

14 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 20/2026: Wohnbau, Baustellen und Denkmalschutz

70 neue Wohnungen an der Barkhovenallee

Ein weiteres Wohnbauprojekt entsteht in Heidhausen: Im und um das Gebäude an der Barkhovenallee 1, in dem bis vor einigen Jahren der Stifterverband ansässig war, entstehen 70 Wohnungen – davon 34 in einem Neubau. Bauherr ist die in Bottrop ansässige TSW Wohnbau GmbH, die vor drei Jahren an gleicher Stelle noch eine Unterkunft für Geflüchtete bauen wollte.

Nach massiven Protesten aus der Bevölkerung hatte sie das entsprechende Angebot an die Stadt zurückgezogen. Nun werden sich vorwiegend Besserverdienende die neuen Wohnungen leisten können, bei denen vor allem Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen soll.


Neue Großbaustelle auf der Abteistraße

Auf die Autofahrer in Werden kommen in den nächsten Monaten wieder große Verkehrseinschränkungen zu: Erneut wird die Abteistraße Schauplatz einer Großbaustelle. Da die Stadtwerke Essen ab dem ersten Juni neue Trinkwasser- und Erdgasversorgungsleitungen sowie 19 Hausanschlüsse dort verlegen, wird eine Spur in Richtung Heidhausen gesperrt. Der Klemensborn ist bereits seit Freitag vergangener Woche wegen Arbeiten der Stadtwerke voll gesperrt.


Einsatz für die Domstuben und den Denkmalschutz

„Die Domstuben gehören zu Werden und nicht nur der Kirche.“ Lange ist es still geworden um die einst so beliebte Gaststätte an der Brückstraße. Seit über sechs Jahren steht das ehemalige Kolpinghaus leer. Zwischenzeitlich war sogar von Abriss und Neubau die Rede.

Dies will Ludger Hicking-Göbels in seiner neuen Funktion als Denkmalschutzbeauftragter der Bezirksvertretung verhindern. Der Grünen-Politiker, der in dem Gremium auch den Posten des dritten stellvertretenden Bezirksbürgermeisters innehat, setzt sich darüber hinaus für eine Denkmalbereichssatzung für Werden ein.

Ludger Hicking-Göbels 

Bergmann-Ausstellung beim First Friday

Eine kleine Bergmann-Ausstellung zierte die Grafenstraße in Werden zum ersten First Friday in diesem Jahr. Blitzblank, das Gerät, und selbst das sogenannte Arschleder zeigte keine Spuren der Kohle. Von Schaufel, Stock und Licht bis zum Geschirrhandtuch und Unterwäsche zeugten die Gegenstände dennoch, die sich der Vorsitzende des Werdener Werberings ausgeliehen hatte: ein knochenharter Job.


SC Werden-Heidhausen verliert direkten Vergleich

Fußball: Nach einer 0:3-Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten PSV Wesel-Lackhausen hat der SC Werden-Heidhausen immer schlechtere Karten im Abstiegskampf. Sollten nämlich am Ende dieser Landesliga-Saison Teams punktgleich sein, zählt nicht das Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich. Und der wurde gegen den PSV Wesel-Lackhausen mit 5:6 verloren. Damen und „Bierte“ konnten daheim nicht punkten. Die Zwote dagegen holte sich einen zweistelligen Auswärtserfolg und hat den Aufstieg nun in der eigenen Hand.


Kunstwerden blickt zum Jubiläum nach innen

Zum 20-jährigen Bestehen erlaubte sich Kunstwerden, den Blick nach innen zu richten: „Machst du mit?“ lautete die Einladung. Nach Einschätzung der Kuratorin Petra Steinhardt, die im Kunstrat des Vereins die Idee aufgriff, hat der Aufruf möglicherweise nicht alle Mitglieder erreicht, allerdings Odile Baumann, Redakteurin der Werdener Nachrichten. Sie beschreibt, wie es ist Teil einer Ausstellung zu sein.

Mehr Infos auf kunstwerden.de


Mit dem E-Bike von Werden nach Utrecht

Utrecht und Werden verbindet viel – nicht zuletzt der Heilige Ludger. Der Gründer der Abtei und Stadt Werden wurde nämlich im Jahr 742 ganz in der Nähe der heute viertgrößten Stadt der Niederlande geboren, ist an der dortigen Domschule unterrichtet worden und erhielt dort seine theologische Grundausbildung.

Grund genug für Gordon K. Strahl, Redaktionsleiter der Werdener Nachrichten, eine kleine Reise in dieses schöne holländische Kleinod zu unternehmen – und zwar mit dem Fahrrad, genauer gesagt mit dem E-Bike. Den Reisebericht gibt es in der neuen Ausgabe der „Werdener Nachrichten“!