14 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 20/2026: Wohnbau, Baustellen und Denkmalschutz

70 neue Wohnungen an der Barkhovenallee

Ein weiteres Wohnbauprojekt entsteht in Heidhausen: Im und um das Gebäude an der Barkhovenallee 1, in dem bis vor einigen Jahren der Stifterverband ansässig war, entstehen 70 Wohnungen – davon 34 in einem Neubau. Bauherr ist die in Bottrop ansässige TSW Wohnbau GmbH, die vor drei Jahren an gleicher Stelle noch eine Unterkunft für Geflüchtete bauen wollte.

Nach massiven Protesten aus der Bevölkerung hatte sie das entsprechende Angebot an die Stadt zurückgezogen. Nun werden sich vorwiegend Besserverdienende die neuen Wohnungen leisten können, bei denen vor allem Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen soll.


Neue Großbaustelle auf der Abteistraße

Auf die Autofahrer in Werden kommen in den nächsten Monaten wieder große Verkehrseinschränkungen zu: Erneut wird die Abteistraße Schauplatz einer Großbaustelle. Da die Stadtwerke Essen ab dem ersten Juni neue Trinkwasser- und Erdgasversorgungsleitungen sowie 19 Hausanschlüsse dort verlegen, wird eine Spur in Richtung Heidhausen gesperrt. Der Klemensborn ist bereits seit Freitag vergangener Woche wegen Arbeiten der Stadtwerke voll gesperrt.


Einsatz für die Domstuben und den Denkmalschutz

„Die Domstuben gehören zu Werden und nicht nur der Kirche.“ Lange ist es still geworden um die einst so beliebte Gaststätte an der Brückstraße. Seit über sechs Jahren steht das ehemalige Kolpinghaus leer. Zwischenzeitlich war sogar von Abriss und Neubau die Rede.

Dies will Ludger Hicking-Göbels in seiner neuen Funktion als Denkmalschutzbeauftragter der Bezirksvertretung verhindern. Der Grünen-Politiker, der in dem Gremium auch den Posten des dritten stellvertretenden Bezirksbürgermeisters innehat, setzt sich darüber hinaus für eine Denkmalbereichssatzung für Werden ein.

Ludger Hicking-Göbels 

Bergmann-Ausstellung beim First Friday

Eine kleine Bergmann-Ausstellung zierte die Grafenstraße in Werden zum ersten First Friday in diesem Jahr. Blitzblank, das Gerät, und selbst das sogenannte Arschleder zeigte keine Spuren der Kohle. Von Schaufel, Stock und Licht bis zum Geschirrhandtuch und Unterwäsche zeugten die Gegenstände dennoch, die sich der Vorsitzende des Werdener Werberings ausgeliehen hatte: ein knochenharter Job.


SC Werden-Heidhausen verliert direkten Vergleich

Fußball: Nach einer 0:3-Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten PSV Wesel-Lackhausen hat der SC Werden-Heidhausen immer schlechtere Karten im Abstiegskampf. Sollten nämlich am Ende dieser Landesliga-Saison Teams punktgleich sein, zählt nicht das Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich. Und der wurde gegen den PSV Wesel-Lackhausen mit 5:6 verloren. Damen und „Bierte“ konnten daheim nicht punkten. Die Zwote dagegen holte sich einen zweistelligen Auswärtserfolg und hat den Aufstieg nun in der eigenen Hand.


Kunstwerden blickt zum Jubiläum nach innen

Zum 20-jährigen Bestehen erlaubte sich Kunstwerden, den Blick nach innen zu richten: „Machst du mit?“ lautete die Einladung. Nach Einschätzung der Kuratorin Petra Steinhardt, die im Kunstrat des Vereins die Idee aufgriff, hat der Aufruf möglicherweise nicht alle Mitglieder erreicht, allerdings Odile Baumann, Redakteurin der Werdener Nachrichten. Sie beschreibt, wie es ist Teil einer Ausstellung zu sein.

Mehr Infos auf kunstwerden.de


Mit dem E-Bike von Werden nach Utrecht

Utrecht und Werden verbindet viel – nicht zuletzt der Heilige Ludger. Der Gründer der Abtei und Stadt Werden wurde nämlich im Jahr 742 ganz in der Nähe der heute viertgrößten Stadt der Niederlande geboren, ist an der dortigen Domschule unterrichtet worden und erhielt dort seine theologische Grundausbildung.

Grund genug für Gordon K. Strahl, Redaktionsleiter der Werdener Nachrichten, eine kleine Reise in dieses schöne holländische Kleinod zu unternehmen – und zwar mit dem Fahrrad, genauer gesagt mit dem E-Bike. Den Reisebericht gibt es in der neuen Ausgabe der „Werdener Nachrichten“!

12 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 33/2021

Olympisches Silber glänzt wie Gold

Jakob Schneider feierte im Ruderklub am Baldeneysee seine Silbermedaille im Deutschlandachter mit Oberbürgermeister Kufen.

Wie Silber schmeckt, wusste Jakob Schneider am Sonntag nicht. Er habe die Medaille noch nicht probiert, sagte der Gefeierte aus dem Deutschlandachter, der in seinem Wahlverein, dem Ruderklub am Baldeneysee, für die herausragende Leistung gefeiert wurde, die er bei Olympia in Tokio gemeinsam mit seinen Mitstreitern erbrachte.


Erdgasspürgeräte  schlugen Alarm – Erdgasleitungs- und Wasser-Baumaßnahmen auf der Abteistraße

Mindestens zwei weitere Wochen werden sich die Baumaßnahmen an der Abteistraße hinziehen. Dazu berichtete Dirk Pomplun, Unternehmenssprecher der Stadtwerke Essen, dass die Stadtwerke ihre Rohrnetze regelmäßig überprüfen. „Hierbei werden alle Kanäle, alle Wasserleitungen und auch Erdgasleitungen kontrolliert. Die Abwasserkanäle werden begangen oder mit der Videokamera befahren.“ 

So kommt bei den Wasserleitungen auch ein „Wasserhorcher“ zum Einsatz. „Das ist ein Kollege, der mit Geräten in den Boden hineinhorcht und so Wasserrauschen im Boden aufspüren kann.“ so der Pressesprecher. 

Zum zeitlichen Rahmen, der derzeit zeitweise Staus bis auf den Bredeneyer Berg verursacht gibt er an:  „Derzeit gehen wir davon aus, dass wir hier noch mindestens 14 Tage tätig sind.“


Baustellen am Viehauser Berg 

„Gleiches gilt für den Viehauser Berg. Auch hier ist der „Gasspürteppich“ fündig geworden und es wurden minimale Undichtigkeiten gemessen. Wir sind auf Höhe der Hausnummern 17, 64 und 103a derzeit tätig.“ 

Aktuell laufen die Reparaturarbeiten an den Erdgasleitungen. Wie lange es hier noch dauert kann er allerdings derzeit nicht sagen. Es bestehe durchaus die Möglichkeit, dass die Baugruben noch einmal etwas vergrößert werden müssen. „Vorsorglich wird dann ein größeres Teilstück der Erdgasleitung erneuert, um nicht zu einem späteren Zeitpunkt an fast der gleichen Stelle wieder erneut reparieren zu müssen. Auch unter Kostengesichtspunkten ist das die beste Lösung.“   


Warnung vor unseriösen Teppichreinigern – Nach der Reinigung kommt der Wucherpreis-Schock

Mohsen Sabeti war, bevor er Herr der Werdener Salzgrotte wurde, 36 Jahre lang als Teppich-Restaurator tätig. Noch heute wenden sich viele seiner früheren Stammkunden an ihn. In letzter Zeit allerdings suchen ihn zunehmend verzweifelte Menschen auf, die eine böse Überraschung erlebt haben, nachdem sie ihren Teppich woanders reinigen ließen: Bis zu 40.000 Euro sollte zum Beispiel ein Werdener dafür berappen. Für Sabeti eindeutig „nicht seriös, ein klarer Fall von Wucher!“ Er will nun andere vor solcherlei Bauernfängerei warnen.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat gestreikt. Hat Sie der Streik  ausgebremst?

05 Juli

Noch einmal eng

Kurz vor den Ferien wurde es in Werden noch einmal eng: In der Heckstraße parkten gleich mehrere Autos mit dem Heck zu weit draußen.

Auf der Abteistraße sorgten stattliche Laster immer wieder für Einspurigkeit. Es geht bei allem Verkehr! Vielleicht ist das auch der Weg zu einem Kompromiss. Gleich eine Entladespur einplanen und vielleicht führt das zu weniger Verkehr, was den Anwohnern im neuen Konzept Recht sein könnte. Aber das schreibe ich mal ganz spontan, nicht als dritten Verkehrsplan.

Wo bleiben eigentlich städtische Ideen für offene Fragen beim Verkehrskonzept? Das Geld für 2016 wurde ja erst einmal für ein anderes Projekt verwendet. Aber nächstes Jahr soll es etwas werden.

Aldi ist leer, etwas trostlos, aber vielleicht hat ja jemand eine gute Idee für dieses große Ladenlokal, das so viele Chancen bietet.

13 Feb.

Abteistraße kann das

KomischerKauz

Ich könnte ja . . .  den Kopf schütteln über die Abteistraße, die immer noch eine Baustelle mehr verträgt, Es wird wieder gebuddelt, angeliefert und doppelt geparkt, und irgendwie klappt es. Ein Narr, wer irgendwelche Schlüsse daraus zieht.

Ach ja, die Lokführer wollen wieder streiken. Wo waren die eigentlich, während die fleißigen Piloten ein Unternehmen nach dem anderen bestreiken. Waren die Lokführer alle im Winterurlaub und fangen nun wieder hart an zu arb. . .  eher zu streiken.

Als Lukas habe ich gar keinen verkleidet gesehen, gestern, als die ersten Narren auf Altweiber im Straßenbild auftauchten. Aber auffallend viele christliche Verkleidungen: Nun ja, ist als einer der heiligen drei König zu gehen, christlich. Muslimisch ist es nicht, die gab es noch nicht um Null. Die sind ja noch jung, so in dem Alter, wo die Christen so langsam mit den Hexenverbrennungen anfingen, wenn wir also noch ein paar hundert Jahre Gedudl haben, werden sie vielleicht auch noch liberal. Apropos liberal: Bei dem Papst kommt man ja gar nicht mehr nach. Gestern noch unsere Frage, heute schon seine Mahnung, Kinder zu bekommen. Genial der Mann: So untergräbt er unbemerkt die Vatikanischen Hardliner. Es ist das Ende des Zölibats. Apropos Vorbilder: Als Nikolaus war gestern ein Werdener verkleidet. Praktisch so eine Doppelnutzung eines Kostüms: Osterhase hat kaum einer im Schrank, aber Skihase vielleicht, oder Strandurlauber . . .

17 Sep.

Eine Antenne für Einspurigkeit

Es sieht imponierend aus, und bisher fließt der Verkehr tagsüber einigermaßen vorbei.

Es sieht imponierend aus, und bisher fließt der Verkehr morgens einigermaßen vorbei. Mittags dann nicht mehr.

9 Uhr: Die nördliche Seite der Abteistraße kommt von den Sperrungen nicht los. Nach dem Rohrbruch vor der Sparkasse ist es nun eine Mobilfunk-Antenne auf dem Dach des Eckgebäudes von Füth, die gestern und heute einen stattlichen Kran erfordert. Am 26. September sind die Arbeiten abgeschlossen. „Guten Empfang überall wollen alle“, heißt es bei den Netzbetreibern.

In der Brückstraße wird für den Schipkapass gearbeitet. Werden ist also nun konsequent einspurig. Ein Schelm, wer da schon mal schauen will, wie es denn so klappt.

Aktuell an diesem Nachmittag 13.15 Uhr staute es sich nach Osten (bergauf)  mächtig. In der Rush Hour dürfte es nicht besser werden, vor allem die einspurige Zufahrt aus Schuir reagiert empfindlich.

 

Sehen Sie irgendwo Behinderungen in Straßen, Gefahren oder etwas Wichtiges, bitte mailen oder anrufen; wir nehmen es schnellstmöglich in den Blogg auf. Tel. 849419 oder 49977. email: g.buchholz@werdener-nachrichten.de