02 Juli

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 27/2026: Turmhahn, Stadtlastenrad, Wasserrettung und Werdener Geschichte

Turmhahn kehrt auf die Basilika St. Ludgerus zurück

Stolz strahlt der Hahn wieder auf der Spitze der Basilika St. Ludgerus: Im Zuge der Restaurierungsarbeiten am Kirchturm wurde gestern auch das golden schimmernde Federtier wieder aufs Kreuz der rund 40 Meter hohen Kirchturmspitze installiert. Zuvor hatte ein Team der Regionalen Kulturstiftung das Stück behutsam und fachgerecht instand gesetzt. Bei den Arbeiten zeigte sich, dass sich der Turmhahn offenbar seit längerer Zeit nicht mehr einwandfrei drehen konnte.

Um die Beweglichkeit wiederherzustellen, wurde die Lagerung angepasst und überarbeitet. Eine Kugel im Lager soll nun die Kontaktfläche möglichst klein halten, damit sich der Hahn mit geringer Reibung wieder leichter im Wind bewegen kann.


Wasserrettungseinsatz am Baldeneysee

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, DLRG und Polizei rückte am Samstagnachmittag zu einem Wasserrettungseinsatz am Baldeneysee aus. Gegen 17.35 Uhr war eine junge männliche Person im Bereich des Regattaturms nach einem Sprung zur Abkühlung im Wasser verschwunden. Nach Angaben der Feuerwehr hielt sich eine Gruppe junger Menschen am Seeufer auf, als der Mann in den See sprang und anschließend nicht wieder auftauchte.

Seine Begleiter machten sofort auf die Situation aufmerksam und alarmierten die Rettungskräfte.


Stadtlastenrad-Station am Werdener Markt rückt näher

Mit einem einstimmigen Votum hat die Bezirksvertretung IX am Dienstag im Kettwiger Rathaus den Weg für zwei weitere Stationen des Essener Stadtlastenrad-Systems freigemacht – eine davon am Werdener Markt. Für Werden empfiehlt die Verwaltung einen Standort an der Abteistraße, in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle „Werdener Markt“.

Nach kurzer Diskussion folgte die Bezirksvertretung dieser Einschätzung. Damit rückt ein neues Mobilitätsangebot für die Werdener Innenstadt näher.


Static Roots Welcome Night im Jubb

Das Ruhrgebiet gilt bundesweit als Zentrum der Americana-Szene. Diese Musikrichtung verbindet Folk, Country, Blues, Bluegrass und Rhythm & Blues und setzt auf handgemachtes Songwriting. Seit einer Dekade feiert sie sich und ihre internationalen Interpreten beim „Static Roots Festival“. Das Jubiläum steigt am 10. und 11. Juli im Oberhausener Zentrum Altenberg.

Aufwärmen können sich die Fans schon einen Tag vorher in Werden: Am Donnerstag, 9. Juli, lädt das Jubb zur „Static Roots Welcome Night“.


3D-Modell zeigt Werden im Jahr 1803

Wie sah Werden vor gut 200 Jahren aus? Ein neues 3D-Modell gibt darauf nun eine anschauliche Antwort. Am Samstag wurde es im Bürgermeisterhaus Werden feierlich an die Bürgerinnen und Bürger übergeben. Es zeigt Werden im Jahr 1803 – zu der Zeit, als der Ort an Preußen fiel. Die Idee zu dem Modell stammt vom Lokalpolitiker Hanslothar Kranz, der in diesem Jahr verstorben ist.

Vor rund zehn Jahren stieß der langjährige Vorsitzende der CDU Werden das Projekt an und ließ nicht mehr locker. Für Kranz war das Modell ein Symbol für Identität, Geschichte und Zukunft des Stadtteils.


SC-Jugend erlebt schwere Relegation

Für die C1-Junioren des SC Werden-Heidhausen gab es im zweiten Relegationsspiel zur Landesliga ein Debakel. Alle drei Qualifikationspartien der Jugend waren aufgrund der Hitze verlegt worden. Alle drei Begegnungen endeten mit deutlichen Niederlagen für den SC-Nachwuchs.

Nun dürfte es guttun, den jüngeren Kickern und Kickerinnen des Großvereins zuzuschauen, denn für die Jugendabteilung des SC Werden-Heidhausen steht der Saisonhöhepunkt an.


Impressionen: Kunst, Kultur und Musik in Werden

18 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 25/2026: Seniorentag, Abteistraßen-Stau, neue Gastronomie und Werdener Geschichte

Erster Seniorentag belebt den Werdener Markt

Mächtig Trubel herrschte am Mittwoch auf dem Werdener Markt vorm Rathaus: Der Runde Tisch Senioren im Bezirk hatte zusammen mit dem Zentrum 60plus den ersten Seniorentag in Werden organisiert. Zahlreiche Institutionen und Vereine informierten an eigenen Ständen, darunter Awo, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Bürger- und Heimatverein, Stiftung St. Ludgeri, Hirsch-Apotheke und die Stadtteilbibliothek. Mit Aktionen, Leckereien und Angeboten wie der Rollstuhl-Rikscha Rolfi wurde der Aktionstag zu einem lebendigen Treffpunkt für ältere Menschen im Stadtteil.


Staus auf der Abteistraße sorgen weiter für Ärger

Über die Abteistraße in Richtung Heidhausen und Velbert geht derzeit kaum etwas. Seit Anfang Juni legen die Stadtwerke Essen dort auf rund 120 Metern neue Versorgungsleitungen. In Stoßzeiten berichten Betroffene von Verzögerungen bis zu einer Stunde. Dass die Bauzeit nun von ursprünglich drei Monaten um zwei Wochen verkürzt werden soll, erscheint manchen nur als schwacher Trost. Der pensionierte Polizist Uwe Klein aus Fischlaken kritisiert fehlende verkehrsleitende Maßnahmen und fragt, warum Stadt und Polizei die Autofahrer aus seiner Sicht weitgehend sich selbst überlassen.


Fahrradständer an der Heckstraße sorgen für Kopfschütteln

Die neuen Fahrradständer vor der Boutique „Engel Werden“ an der Heckstraße 10 sorgen bei vielen Werdenern für Unverständnis. Einige halten sie für überflüssig, weil auf der gegenüberliegenden Straßenseite bereits Radständer vorhanden seien, die selten voll belegt wirkten. Zusätzlich kommt es offenbar immer wieder zu Problemen mit den rot-weißen Baken an den Stellplätzen: Lkw oder Lieferwagen fahren beim Wenden dagegen, wie ansässige Geschäftsleute beobachtet haben.


Sardisches Fine Dining in der Grafenstraße

In der Grafenstraße bietet Turhan Demirci nun Hummer und sardisch geprägte Küche an – genauer gesagt sein Sohn Luca, eigentlich Gianluca, der viele Gäste bereits aus Oberhausen mitgebracht hat. Der fehlende Name „La Maddalena“ auf der Scheibe ist Absicht: Gerade daran erkennen Stammgäste das Restaurant. Luca verbindet sardische Küche mit Fine Dining sowie modernen und asiatischen Einflüssen. Seine kulinarischen Wurzeln liegen in der Familie: Der Vater ist Koch mit türkischen Wurzeln, die Mutter Konditorin.


Werdener Grundschulen feiern ihre eigene Fußball-WM

Wer keine Lust hat, sich für die Fußball-WM in Amerika nachts den Wecker zu stellen, findet in Werden eine lautstarke Alternative: das zwölfte Fußballturnier der vier Werdener Grundschulen in der Sporthalle im Löwental. Diesmal ist die Ludgerusschule Ausrichterin.

Schulleiterin Kerstin Peiker musste am Mikrofon gegen einen enormen Lärmpegel ankommen, denn die jungen Fans sorgten mit Anfeuerungsrufen, Trommeln und Klangstäben für echte Turnieratmosphäre.


„Zeitfenster“ machen Werdener Geschichte sichtbar

Seit rund einem halben Jahr verwandeln großformatige historische Schwarz-Weiß-Fotos an Häuserwänden die Werdener Altstadt in eine Art Freilichtmuseum. Die Bilder stammen aus dem Archiv von Albert Mittweg. Nach dessen Tod entwickelte der pensionierte Lehrer Norbert Fabisch die Idee für das Projekt „Zeitfenster“.

Nun erweitert er es um Schaukästen gegenüber dem Werdener Gymnasium. Zum Auftakt zeigt er Motive zur Strafanstalt in der alten Abtei sowie zum Karneval der frühen Nachkriegszeit. Ein besonderes Bild erzählt von drei jungen Frauen, die in Bergleute auf der Zeche Pörtingsiepen verliebt waren und unbedingt einmal die Arbeitswelt unter Tage kennenlernen wollten.


04 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 23/2026: Baustellen, Ortsbus, WM-Fieber und Orgelfestival in Werden

Abteistraße wird für drei Monate zum Nadelöhr

Frust ist vorprogrammiert bei vielen Autofahrern, die über die Abteistraße durch Werden gelangen wollen: Seit Montag verlegen dort die Stadtwerke Essen neue Trinkwasser- und Erdgasversorgungsleitungen sowie 19 Hausanschlüsse. Die Folge: Zwischen der Laupendahler Landstraße und der Straße Klemensborn ist die linke der beiden Fahrspuren Richtung Velbert gesperrt – und das für rund drei Monate. Voraussichtlich bis zum 31. August dauern die Arbeiten. Damit ist die Freude darüber, dass der Klemensborn wieder frei ist, wohl etwas getrübt, Autofahrer beklagen sich über Staus und Zeitverzögerungen durch das Nadelöhr. Und nach der Baustelle ist vor der Baustelle: Denn im Herbst wartet die Gustav-Heinemann-Brücke auf ihre Sanierung.


Haltestelle Schaphausstraße lässt weiter auf sich warten

Die Politik hat jüngst die vorgesehene Kürzung der Taktung des Ortsbusses verhindert. Doch die Haltestelle Schaphausstraße lässt trotz aller Versprechen immer noch auf sich warten. Mit einer „Rollator-Demo“ hatten Anwohner der Adolphi-Stiftung diese bereits am 17. August 2023 eingefordert und dafür auch Rückhalt aus der Politik erhalten. Seitdem brauchen die Bewohner dort einen langen Atem. Daran ändert auch der Fahrplanwechsel nichts, der am 14. Juni in Kraft tritt.


Public Viewing zur Fußball-WM in Werden

Bald rollt wieder das runde Leder: Am Donnerstag kommender Woche, 11. Juni, beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Kanada, Mexiko und die USA teilen sich die Austragungsorte. Spätestens seit der WM im eigenen Land 2006 gehört das „Public Viewing“ – das gemeinsame Schauen der Spiele an öffentlichen Orten – fest zum Turnier. Auch in Werden ist an einigen Orten wieder „Rudelgucken“ angesagt. Die „Werdener Nachrichten“ verraten, wo man gemeinschaftlich jubeln, bangen und prosten kann.


Ralph Ruthe signiert in der Buchhandlung Schmitz

Ralph Ruthe spendierte eine Signierstunde bei Inhaber Dennis Hasemann in der Buchhandlung Schmitz. Offenbar erreichte der Protest den Cartoonisten in Bielefeld, bei dem die Werdener Buchhandlung die geplante Verleihung des Gütesiegels des Deutschen Buchhandlungspreises 2025 als unabhängige Buchhandlung ablehnte. Sie monierte, dass der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in die Juryentscheidung eingriff und links orientierte Geschäfte von der Liste der unabhängigen Jury entfernt wurden.


Erstes Werdener Orgelfestival startet

Es wird ein Fest der Orgelpfeifen, wenn die Instrumentenköniginnen in Werden-Stadt beim ersten Werdener Orgelfestival in neun Konzerten einen Monat lang ebenso mit ihren Klangqualitäten wie mit ausgewählter Orgelliteratur einen Konzertklangraum bilden. „Klangraum“ meint die Abteistadt mit ihren vier Orgeln und es meint die Musik, die die Konzertbesucher umfangen möchte. Darum haben Eugene Kang, Organistin und Kantorin an der Abteikirche St. Ludgerus, und ihr Kollege von der Evangelischen Kirche, Musikwissenschaftler Matthias Geuting, ein Sommerprogramm mit neun Konzerten vom 10. Juni bis zum 6. Juli erstellt, bei denen aus der Region und darüber hinaus kommende renommierte Organisten mitwirken.


SC Werden-Heidhausen vor entscheidendem Spiel

Der SC Werden-Heidhausen steht vor einem der wichtigsten Spiele seines 139-jährigen Bestehens. Am Sonntag um 15 Uhr kommt es im Löwental zum „Endspiel“ gegen den Abstieg aus der Landesliga. Die „Bierte“ spielte 4:4 unentschieden. Die anderen drei Teams holten allesamt deutliche Siege bei 26:7 Toren.

14 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 20/2026: Wohnbau, Baustellen und Denkmalschutz

70 neue Wohnungen an der Barkhovenallee

Ein weiteres Wohnbauprojekt entsteht in Heidhausen: Im und um das Gebäude an der Barkhovenallee 1, in dem bis vor einigen Jahren der Stifterverband ansässig war, entstehen 70 Wohnungen – davon 34 in einem Neubau. Bauherr ist die in Bottrop ansässige TSW Wohnbau GmbH, die vor drei Jahren an gleicher Stelle noch eine Unterkunft für Geflüchtete bauen wollte.

Nach massiven Protesten aus der Bevölkerung hatte sie das entsprechende Angebot an die Stadt zurückgezogen. Nun werden sich vorwiegend Besserverdienende die neuen Wohnungen leisten können, bei denen vor allem Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen soll.


Neue Großbaustelle auf der Abteistraße

Auf die Autofahrer in Werden kommen in den nächsten Monaten wieder große Verkehrseinschränkungen zu: Erneut wird die Abteistraße Schauplatz einer Großbaustelle. Da die Stadtwerke Essen ab dem ersten Juni neue Trinkwasser- und Erdgasversorgungsleitungen sowie 19 Hausanschlüsse dort verlegen, wird eine Spur in Richtung Heidhausen gesperrt. Der Klemensborn ist bereits seit Freitag vergangener Woche wegen Arbeiten der Stadtwerke voll gesperrt.


Einsatz für die Domstuben und den Denkmalschutz

„Die Domstuben gehören zu Werden und nicht nur der Kirche.“ Lange ist es still geworden um die einst so beliebte Gaststätte an der Brückstraße. Seit über sechs Jahren steht das ehemalige Kolpinghaus leer. Zwischenzeitlich war sogar von Abriss und Neubau die Rede.

Dies will Ludger Hicking-Göbels in seiner neuen Funktion als Denkmalschutzbeauftragter der Bezirksvertretung verhindern. Der Grünen-Politiker, der in dem Gremium auch den Posten des dritten stellvertretenden Bezirksbürgermeisters innehat, setzt sich darüber hinaus für eine Denkmalbereichssatzung für Werden ein.

Ludger Hicking-Göbels 

Bergmann-Ausstellung beim First Friday

Eine kleine Bergmann-Ausstellung zierte die Grafenstraße in Werden zum ersten First Friday in diesem Jahr. Blitzblank, das Gerät, und selbst das sogenannte Arschleder zeigte keine Spuren der Kohle. Von Schaufel, Stock und Licht bis zum Geschirrhandtuch und Unterwäsche zeugten die Gegenstände dennoch, die sich der Vorsitzende des Werdener Werberings ausgeliehen hatte: ein knochenharter Job.


SC Werden-Heidhausen verliert direkten Vergleich

Fußball: Nach einer 0:3-Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten PSV Wesel-Lackhausen hat der SC Werden-Heidhausen immer schlechtere Karten im Abstiegskampf. Sollten nämlich am Ende dieser Landesliga-Saison Teams punktgleich sein, zählt nicht das Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich. Und der wurde gegen den PSV Wesel-Lackhausen mit 5:6 verloren. Damen und „Bierte“ konnten daheim nicht punkten. Die Zwote dagegen holte sich einen zweistelligen Auswärtserfolg und hat den Aufstieg nun in der eigenen Hand.


Kunstwerden blickt zum Jubiläum nach innen

Zum 20-jährigen Bestehen erlaubte sich Kunstwerden, den Blick nach innen zu richten: „Machst du mit?“ lautete die Einladung. Nach Einschätzung der Kuratorin Petra Steinhardt, die im Kunstrat des Vereins die Idee aufgriff, hat der Aufruf möglicherweise nicht alle Mitglieder erreicht, allerdings Odile Baumann, Redakteurin der Werdener Nachrichten. Sie beschreibt, wie es ist Teil einer Ausstellung zu sein.

Mehr Infos auf kunstwerden.de


Mit dem E-Bike von Werden nach Utrecht

Utrecht und Werden verbindet viel – nicht zuletzt der Heilige Ludger. Der Gründer der Abtei und Stadt Werden wurde nämlich im Jahr 742 ganz in der Nähe der heute viertgrößten Stadt der Niederlande geboren, ist an der dortigen Domschule unterrichtet worden und erhielt dort seine theologische Grundausbildung.

Grund genug für Gordon K. Strahl, Redaktionsleiter der Werdener Nachrichten, eine kleine Reise in dieses schöne holländische Kleinod zu unternehmen – und zwar mit dem Fahrrad, genauer gesagt mit dem E-Bike. Den Reisebericht gibt es in der neuen Ausgabe der „Werdener Nachrichten“!

12 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 33/2021

Olympisches Silber glänzt wie Gold

Jakob Schneider feierte im Ruderklub am Baldeneysee seine Silbermedaille im Deutschlandachter mit Oberbürgermeister Kufen.

Wie Silber schmeckt, wusste Jakob Schneider am Sonntag nicht. Er habe die Medaille noch nicht probiert, sagte der Gefeierte aus dem Deutschlandachter, der in seinem Wahlverein, dem Ruderklub am Baldeneysee, für die herausragende Leistung gefeiert wurde, die er bei Olympia in Tokio gemeinsam mit seinen Mitstreitern erbrachte.


Erdgasspürgeräte  schlugen Alarm – Erdgasleitungs- und Wasser-Baumaßnahmen auf der Abteistraße

Mindestens zwei weitere Wochen werden sich die Baumaßnahmen an der Abteistraße hinziehen. Dazu berichtete Dirk Pomplun, Unternehmenssprecher der Stadtwerke Essen, dass die Stadtwerke ihre Rohrnetze regelmäßig überprüfen. „Hierbei werden alle Kanäle, alle Wasserleitungen und auch Erdgasleitungen kontrolliert. Die Abwasserkanäle werden begangen oder mit der Videokamera befahren.“ 

So kommt bei den Wasserleitungen auch ein „Wasserhorcher“ zum Einsatz. „Das ist ein Kollege, der mit Geräten in den Boden hineinhorcht und so Wasserrauschen im Boden aufspüren kann.“ so der Pressesprecher. 

Zum zeitlichen Rahmen, der derzeit zeitweise Staus bis auf den Bredeneyer Berg verursacht gibt er an:  „Derzeit gehen wir davon aus, dass wir hier noch mindestens 14 Tage tätig sind.“


Baustellen am Viehauser Berg 

„Gleiches gilt für den Viehauser Berg. Auch hier ist der „Gasspürteppich“ fündig geworden und es wurden minimale Undichtigkeiten gemessen. Wir sind auf Höhe der Hausnummern 17, 64 und 103a derzeit tätig.“ 

Aktuell laufen die Reparaturarbeiten an den Erdgasleitungen. Wie lange es hier noch dauert kann er allerdings derzeit nicht sagen. Es bestehe durchaus die Möglichkeit, dass die Baugruben noch einmal etwas vergrößert werden müssen. „Vorsorglich wird dann ein größeres Teilstück der Erdgasleitung erneuert, um nicht zu einem späteren Zeitpunkt an fast der gleichen Stelle wieder erneut reparieren zu müssen. Auch unter Kostengesichtspunkten ist das die beste Lösung.“   


Warnung vor unseriösen Teppichreinigern – Nach der Reinigung kommt der Wucherpreis-Schock

Mohsen Sabeti war, bevor er Herr der Werdener Salzgrotte wurde, 36 Jahre lang als Teppich-Restaurator tätig. Noch heute wenden sich viele seiner früheren Stammkunden an ihn. In letzter Zeit allerdings suchen ihn zunehmend verzweifelte Menschen auf, die eine böse Überraschung erlebt haben, nachdem sie ihren Teppich woanders reinigen ließen: Bis zu 40.000 Euro sollte zum Beispiel ein Werdener dafür berappen. Für Sabeti eindeutig „nicht seriös, ein klarer Fall von Wucher!“ Er will nun andere vor solcherlei Bauernfängerei warnen.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat gestreikt. Hat Sie der Streik  ausgebremst?