23 Nov

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 47/2023

Es geht ein Licht auf in der Altstadt – der 42. Weihnachtsmarkt steht vor der Eröffnung

Die Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt hat der neue Vorstand des Werdener Werberings am Samstagabend offiziell eingeschaltet. Nun arbeiten die Verantwortlichen fleißig an der Umsetzung des 42. Werdener Weihnachtsmarkts, der kommenden Donnerstag, 30. November, 17 Uhr, offiziell eröffnet. 


Verschönerung der Altstadt – Patenschaften, Spenden und Fördermittel sind auch zukünftig der Weg

Wie geht es weiter mit den 14 großen Blumenkübeln des Werdener Bürger- und Heimatvereins (WBHV) in der Altstadt? Nur mit Hilfe privater Patenschaften auf Spendenbasis konnten sie in diesem Jahr von professioneller Hand jahreszeitlich bepflanzt werden. Diesen Weg will man weiterverfolgen und zusätzlich Fördermittel akquirieren, beschloss der Verein auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Haus Fuhr am Dienstagabend. Auch auf die Geschäftswelt wolle man zugehen, so die Vorsitzende Martina Schürmann


Es ist nie zu spät – Christoph von Drachenfels erfüllt sich seinen musikalischen Traum

Christoph von Drachenfels überrascht: Der Werdener Jurist mit einer eigenen Kanzlei komponierte und arrangierte während der Corona-Zeit ein ganzes Oeuvre von Songs. Dieses begann er in diesem Jahr nach und nach auf alle gängigen Musikplattformen zu veröffentlichen. Die Geschichte ist ermutigend: Es geht darum, dass es nie zu spät ist, sich seinen Jugendtraum zu erfüllen. 


Vortrag zu Trost und Selbstmitgefühl in St. Kamillus

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland, Kfd, in Werden lud die Theologin und Psychologin Maria Henn ein, zu den Themen Trost und Selbstmitgefühl zu referieren. Im Pfarrsaal von St. Kamillus stärkten sich die Frauen nach dem Gottesdienst zunächst mit selbst gebackenem Blechkuchen aus dem Hause Lach. Dann, passend zum Monat November, und schon vor 18 Monaten geplant, wusste Maria Henn spannendes zu berichten. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Am ersten Adventswochenende lockt wieder der Weihnachtsmarkt in die Altstadt. Besuchen Sie den Budenzauber? 


Das große Weihnachtspreisrätsel der Werdener Nachrichten

Zuguterletzt: Das Werdener Weihnachtspreisrätsel hat angefangen. Machen Sie mit! Hier geht es zur Anmeldung:

02 Nov

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 44/2023

Wenn die Glasfaser-Baustellen zur Nervenprobe werden

Manche Anwohner beklagen sich über Schwierigkeiten mit Ruhrfibre

Zügig schreiten die Glasfaser-Bauarbeiten voran: Oft nur wenige Tage verstreichen, wenn die von „Ruhrfibre“ beauftragten Mitarbeiter die Straßen oder Bürgersteige aufreißen und die Kabel verlegen, die superschnelles Internet in die Haushalte in Werden Stadt und Land bringen sollen, und dann die Wege wieder in ihren alten Zustand versetzen. Auch Gerd Wagner-Emden staunte, wie schnell und sauber die Arbeiten erledigt waren. Umso mehr ärgert den Anwohner der Forstmannstraße, dass Bauschutt, Dixiklo und Bagger noch etliche Wochen nach Ende der Arbeiten in seiner Straße herumstehen.

Die Bauarbeiten im Auftrag von Ruhrfibre an der Forstmannstraße sind eigentlich seit Wochen beendet. Bagger und Bauschutt werden dort immer noch gelagert – sehr zum Ärger der Anwohner und Gerd Wagner-Emden und Patrick Wilkesmann.

Werbering will mit neuem Namen Mitglieder gewinnen

Vorsitzender Andreas Miksch will Kommunikation verbessern

Der Werdener Werbering ist bald Geschichte – zumindest dem Namen nach. Bei einem Mitglieder-Kick-Off am 16. Januar in Werdens Sternerestaurant „Kettner’s Komota“ sollen die Mitglieder über einen neuen Namen abstimmen, der auf „moderne Art unser Vorhaben transportieren soll“, so Andreas Miksch, der neue Vorsitzende des Noch-Werdener Werberings. Nicht nur Mitglieder sollen zu diesem Kick-Off eingeladen werden, „sondern auch die potenziellen Mitglieder“, betont Miksch.

Als der Versicherungsmakler und Eventmanager 2017 dem Werbering beitrat, habe es noch über 80 Mitglieder gegeben, jetzt habe er den Vorsitz des Vereins übernommen, dem mittlerweile nur „rund 64 Mitglieder“ angehören. Einige seien ausgetreten, weil sie nach der Ankündigung des vorherigen Vorstands, sich im Herbst komplett zurückzuziehen, zu unsicher über die Zukunft des Vereins gewesen seien, erläutert Miksch, andere aus Ärger über die Performance des damaligen Vorstands.


Mit ganzem Herzen Lokaljournalistin

Felicitas Kapteina feiert heute ihren 100. Geburtstag

„Huch, dafür habe ich doch gar keine Zeit! Ich muss noch so viel vorbereiten!“ Felicitas Kapteina ist eine geschäftige Frau – besonders so kurz vor ihrem besonderen Ehrentag, als ich versuche, sie telefonisch zu erreichen. Denn schließlich will die Heimatzeitung die Werdener Pionierin des Essener Lokaljournalismus ordentlich würdigen zu ihrem 100. Geburtstag, den sie heute, am 3. November, feiert. Wann passt es Ihnen denn für ein Interview? „Ein Treffen ist schlecht, können wir das nicht telefonisch machen?“, fragt sie. Aber gern, wann denn? „Jetzt Sind Sie ja gerade dran, also warum nicht gleich jetzt?“, antwortet sie – und berichtet sogleich aus ihrem langen, bewegten Leben.

Mehr in der aktuellen Ausgabe!


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Nun wird es fleißig verlegt, das Glasfaserkabel. Unsere Frage: Werden Sie es nutzen und ihr Haus anschließen lassen?

19 Okt

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 42/2023

Kastanienfest im Heissiwald bringt zusätzliches Winterfutter

Das mit Kastanien randvoll gefüllte Sandkasten-Eimerchen schleppte ein kleines Kind durch den Heissiwald – und es war damit nicht allein, die Baumfrüchte Kastanien und Eicheln zur Schutzhütte am Wildgehege zu bringen: Viele junge Eltern waren mit ihren Kindern zum Kastanienfest des Fördervereins Wildgatter Heissiwald gekommen und damit dem Aufruf gefolgt, mit dieser Herbstwaldernte für zusätzliches Winterfutter der Tiere im Wildgehege zu sorgen. 


Neuer Vorstand für den Werdener Werbering

Das gab es so in der Geschichte des Werberings wohl noch nie: Bei der Mitgliederversammlung des Werdener Werberings am Mittwochabend im Zentrum 60plus haben die Mitglieder einen komplett neuen Vorstand gewählt – keines der alten Vorstandsmitglieder hatte sich, wie bei der letzten Vorstandswahl im März angekündigt, zur Wiederwahl gestellt. Und bis zuletzt schien unklar, ob sich genügend Freiwillige finden, die sich bereit erklären, einen der Posten zu übernehmen und damit den Fortbestand des Vereins zu sichern. Doch der Super-GAU blieb aus: Ein neues Team um den frisch gewählten ersten Vorsitzenden Andreas Miksch hat sich nun auf die Fahne geschrieben, Werdens Attraktivität zu sichern und stärker nach außen zu präsentieren 


Immer in Bewegung – Fischlakerin feiert 100. Geburtstag

Am heutigen Freitag, 20. Oktober, wird in Fischlaken ein ganz besonders runder Geburtstag gefeiert. Elsbeth Schäfers wird 100 Jahre alt. Zwei Kinder, drei Enkelkinder und zwei Urenkel werden im schmucken Viergenerationenhaus Auf’m Kahr gratulieren. Ein ganzes Jahrhundert? Ihre Augen blitzen, der Geist ist rege. Möchte die Dame ihr Geheimnis verraten? „Ich habe immer Sport getrieben.“ Immer in Bewegung zu bleiben, war und ist für Elsbeth Schäfers pures Lebenselixier


„85 Jahre im Dienste des heiligen Ludgerus“

So würde Rudolf Schütz sein Leben augenzwinkernd selbst beschreiben. Von seiner Großmutter, die ihn großzog, hat er die Ehrfurcht und die Begeisterung für den Gründervater des Klosters und der Stadt Werden quasi in die Wiege gelegt bekommen. Und wer sein Haus in der Kellerstraße betritt, sieht diese Begeisterung noch heute in quasi jeder Ecke: Überall sind Skulpturen, Bilder und Objekte rund um Liudger zu finden. „Die Sammlung sucht wohl ihresgleichen“, sagt Rudolf Schütz, dessen Zweitname – wie sollte es anders sein – Ludger lautet. 


Als die Presse in Werden Laufen lernte – 75 Jahre Waddische

Wie alt sind sie denn nun, die Werdener Nachrichten? Höchstens sechs Tage, schließlich landen hier Freitag für Freitag die aktuellsten Themen aus Werden, Fischlaken und Heidhausen. Dazu wöchentlich mit einem frischen Blick in die Geschichte, um den Sinn für das Wesentliche von heute zu schärfen. Seit mittlerweile 75 Jahren erscheint die gedruckte Ausgabe dieser Zeitung. Wir zeichnen die Ära von Wilhelm Flügge senior nach: Als die Presse in Werden laufen lernte… 


Abstimmen bei unserer Frage der Frage der Woche: 
Treiben Sie regelmäßig Sport? 

21 Sep

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 38/2023

Sportholzfäller messen sich am Seaside Beach Baldeney

Um die Wette sägen wird Denny Martin gegen neun Konkurrenten am 1. Oktober am Sea­side Beach Baldeney bei den Deutschen „Timbersports“-Meisterschaften. Bei einem Pressetermin zeigte der dreifache Deutsche Meister im Sportholzfällen aus dem hessischen Sinntal schon einmal, wie schnell er die Späne fliegen lassen kann. Mehr zum ungewöhnlichen Extremsportereignis am Beldeneysee in den neuen „Werdener Nachrichten“! 


Hut in den Ring geworfen – Andreas Miksch Kandidiert

Ab Oktober soll im Werdener Werbering ein frischer Wind wehen: Mit Andreas Miksch hat sich jedoch bislang nur ein Bewerber für die vakant werdenden Vorstandsposten den Mitgliedern bei einem Treffen im Bürgermeisterhaus vorgestellt. In der Zusammenkunft wurde noch vor der Mitgliederversammlung nach möglichen Freiwilligen gesucht, die die am 18. Oktober neu zu besetzenden Posten im Vorstand ehrenamtlich übernehmen. Da der bisherige Vorstand und Geschäftsführer Peter Allmang sich nicht zur Wiederwahl stellen, sind bis auf den Kassenwart mindestens drei Ämter vakant: erster und zweiter Vorsitzender und Geschäftsführer. Auch Beisitzer wären gewünscht. 


Mehr Platz für Fahrräder und Fußgänger – weniger Platz für parkende Autos

So lässt sich das Rezept zusammenfassen, mit der die Initiative „Gemeinsam für Stadtwandel Werden“ die Verkehrswende in Werden wuppen und damit einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten will. Mit zwei Veranstaltungen möchte sie für ihr Konzept werben: mit einer Fahrraddemo am Samstag, 23. September, und einem Vortrags- und Dialogabend am Mittwoch, 27. September. 


SG Werden 80 wird Geschichte

Wenn es wirklich nicht mehr geht, soll ein sauberer Schlussstrich her. Ende November wird die SG Werden 80 Geschichte sein. Gemeinsam mit seinem Kollegen Hans-Jürgen Koch, seines Zeichens Präsident des SC Werden-Heidhausen, konnte der SG-Vorsitzende Peter Büker nun im Dorle-Streffer-Haus dem „Verein zur Förderung der Ökumenischen Hospizgruppe Werden“ einen Scheck in Höhe von 1500 Euro überreichen. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Sollen kostenlose Parkplätze aus der Werdener Altstadt verschwinden, um so mehr Platz zu schaffen für Fußgänger und Radfahrer? 

23 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 12/2023

Naturdenkmalschutz im Löwental

Insgesamt 36 Winterlinden sollen im Löwental unter Naturdenkmalschutz gestellt werden. Im September 2022 ist der entsprechende Antrag der Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Bredeney) zunächst abgelehnt worden, mit „fachlich falscher Begründung“, meint Ludger Hicking-Göbels, zweiter stellvertretender Bezirksbürgermeister und Fraktionssprecher der Grünen. 


Werdener Werbering vor radikalem Umbruch

Auf der vergangenen Mitgliederversammlung im Seecafé Lujo hat der gesamte Vorstand seinen Abschied angekündigt: Bei der kommenden Vorstandswahl im Oktober werde sich keiner der amtierenden Vorstandsmitglieder erneut zur Wahl stellen, verkündete der Vorsitzende Peter Allmang den anwesenden – und zum Großteil darüber überraschten – Mitgliedern. Sollte es bis dahin nicht gelingen, Nachfolger zu finden, könnte das bedeuten, dass der Verein abgewickelt werden muss. 


Großzügige Spende zum 25. Jubiläum der AÖH

Ein Vierteljahrhundert bereits gibt es die Ambulante Ökumenische Hospizgruppe (AÖH) Werden. Beim Filmabend über ihre Reise in die Provence luden Erika und Clemens Clasen Lisa Weiler ein. Sie ist eine der beiden Koordinatorinnen der AÖH und warb am Abend der Filmvorführung für die Unterstützung dieses Vereins. Das hatte Erfolg: 808 Euro sammelten sich im Spendenkörbchen. „Absolut unüblich hoch“, freute sich Filmemacher Clemens Clasen. Er beschloss, den Betrag nicht nur auf 1000 Euro großzügig aufzurunden und offiziell per Scheck zu übergeben, sondern bei dieser Gelegenheit auch die Beteiligten ins Rampenlicht zu holen. 


Abschlussbericht zur Visitation von Bischof Overbeck wird erwartet

Gut zehn Monate hat bislang die außerordentliche Visitation angedauert, die der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck per am 1. Mai vergangenen Jahres angeordneten Dekret in der Propsteipfarrei St. Ludgerus angeordnet hatte: Grund waren Beschwerden aus der Gemeinde über die Amtsführung des Propst Jürgen Schmidt und über die Umsetzung des Pfarrentwicklungsprozesses. Nun stehen die Visitatoren wohl kurz vor dem Ende ihrer Arbeit: „Der Abschlussbericht wird in den kommenden Tagen fertiggestellt und dem Bischof vorgelegt“, verkündet Ulrich Lota, Sprecher des Bistums Essen, auf Nachfrage der Werdener Nachrichten. 


Regelmäßiges Wunschsingen im Zentrum 60plus startet

„Wer laufen kann, kann tanzen und wer sprechen kann, kann singen“, zitiert Gerd Haehnel am vergangenen Montagnachmittag ein afrikanisches Sprichwort, während sich die Teilnehmer des Wunschliedersingens aufs Einsingen vorbereiten. Der ehemalige Musiklehrer weiß, wovon er spricht. Schließlich hat er in seinem früheren Beruf Jahrzehnte lang Erfahrung sammeln können – nicht nur mit Kindern, sondern auch mit Erwachsenen. Noch vor Ausbruch der Coronapandemie hat er ein regelmäßiges Treffen für alle Singbegeisterten in der Werdener Salzgrotte veranstaltet. Seit kurzem ist jetzt das Zentrum 60plus Heckstraße Veranstaltungsort. Jeden zweiten Montagnachmittag ab 16.30 Uhr sind alle willkommen, die Spaß am Singen haben und dies gerne in der Gruppe tun. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Ist eine Stadtteil-Werbegemeinschaft wie der „Werdener Werbering“ noch zeitgemäß?