30 Juli

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 31/2026: 

Rathaus Werden bleibt auf unbestimmte Zeit eingerüstet

Das Rathaus Werden bleibt vorerst eingerüstet. Grund dafür sind Schäden an der bröckelnden Fassade. „Das Gerüst wurde aufgestellt, um Fußgängerinnen und Fußgänger vor herabfallendem Material zu schützen“, erklärte Pressesprecherin Silke Lenz. Bevor die Fassade und die historischen Fenster saniert werden können, sei eine umfangreiche Grundlagenermittlung erforderlich.

Die geplante Fenstersanierung ruhe daher derzeit. Für die Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes müsse erneut die Denkmalbehörde eingebunden werden. Nach deren Freigabe seien die zuständigen politischen Gremien zu beteiligen. Mit einem baldigen Abbau des Gerüstes ist somit nicht zu rechnen.

„Solange die Sanierung der Fassade nicht abgeschlossen ist, wird das Gerüst vor Ort bleiben müssen“, so Lenz.


Essener Kinderprinzenpaar kommt aus Werden

Beim designierten Essener Kinderprinzenpaar Prinz Jakob I. und Prinzessin Assindia Ida I. wird es bei so manchem jecken Werdener klingeln: „Auch die sind das…“ Jakob Husemann und Ida Classen, beide zehn Jahre jung, kommen beide von der 1. Großen Karnevalsgesellschaft Völl-Freud. Beide freuen sich schon auf ihre Inthronisierung am 14. November.

Unter dem Motto „Grenzenlos Jeck“ werden sie die Säle rocken. Nach einer knapp dreimonatigen Regentschaft sind die beiden ab dem 10. Februar 2027 wieder „Bürgerliche“.


© FUNKE Foto Services | Ralf Rottmann Funke Foto Services

Abschied von einer prägenden Lokaljournalistin

Eine wichtige Stimme des Lokaljournalismus ist verstummt: Felicitas Kapteina ist im Alter von 102 Jahren gestorben.

Mit der Werdenerin verliert die Stadt nicht nur eine Frau mit einer außergewöhnlich langen journalistischen Biografie, sondern eine, die auch das lokale Schreiben über Jahrzehnte hinweg mit Haltung, Mut, Beharrlichkeit und großer Menschenkenntnis geprägt hat.


Neuer Beautysalon setzt auf Selbstliebe und Qualität

Isabelita Park startet mit Mut und guter Energie in die Selbstständigkeit in der Heckstraße. Fragt man sie nach ihrer Definition von Schönheit, dann ist es diese: „Schönheit ist, glücklich zu sein und sich mit Haut und Haaren wohlzufühlen. Es ist das Wertschätzen dessen, was die Natur Dir gegeben hat, und das von der Natur Gegebene zu achten und zu erhalten.“

Erst danach weist sie darauf hin, wie wichtig es sei, bei Beauty-Produkten dafür besonders auf Qualität zu achten. Zum „First Friday“, dem langen Freitag in der Werdener Altstadt, der am 7. August das Motto „Weltreise“ trägt, will sie zu einem Abstecher zu einem wichtigen Strang ihrer Wurzeln laden: nach Spanien. Deshalb hieße ihr Salon auch „Ámate“, was im Spanischen bedeutet: „Liebe dich selbst!“.


SC Werden-Heidhausen am Wochenende in Burgaltendorf im Einsatz

Wer am Wochenende Teams des SC Werden-Heidhausen sehen möchte, sollte nach Burgaltendorf reisen. Beim Geno-Cup testete der Landesligist ausgiebig den großen Kader und trifft nun im Halbfinale auf Rellinghausen. Beim Burg-Cup verpassten die 4. Herren nur knapp den Finaleinzug. Am Samstag greifen die Altherren Ü32 beim Stauder-Cup ins Geschehen ein.


Historisches Notizbuch kehrt nach Essen zurück

Ein wahres Schatzkästlein kann auch mal in Form eines kleinen Oktavheftes daherkommen. In unserem Fall 230 Jahre alt. Mit fast hundert Sinnsprüchen wie „Üb‘ immer Treu und Redlichkeit…“, mit Redewendungen und Versen. Sehr ordentliche Schrift, in deutscher, französischer und lateinischer Sprache, da war jemand gebildet.

Sabine Kneser aus Göttingen, geborene Köster, Nachfahrin einer Werdener Familie, übergab nun ein Notizbuch aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert sowie weitere Dokumente von Frauen ihrer Familie persönlich an das Haus der Essener Geschichte (HdEG): „In Werden, wo ich ja herstamme, gibt es leider kein Heimatmuseum.“


100% Solarstrom bis 2030

Die aus dem Werdener Klimaseminar hervorgegangene Initiative Gemeinsam Für Stadtwandel Werden hat im Frühjahr 2020 verschiedenen Arbeitsgemeinschaften im Rahmen einer Bürgerinitiative gebildet. Eine der Arbeitsgemeinschaften ist Solar WERDEN.  

> Zur Website der Initiative

02 Nov.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 44/2023

Wenn die Glasfaser-Baustellen zur Nervenprobe werden

Manche Anwohner beklagen sich über Schwierigkeiten mit Ruhrfibre

Zügig schreiten die Glasfaser-Bauarbeiten voran: Oft nur wenige Tage verstreichen, wenn die von „Ruhrfibre“ beauftragten Mitarbeiter die Straßen oder Bürgersteige aufreißen und die Kabel verlegen, die superschnelles Internet in die Haushalte in Werden Stadt und Land bringen sollen, und dann die Wege wieder in ihren alten Zustand versetzen. Auch Gerd Wagner-Emden staunte, wie schnell und sauber die Arbeiten erledigt waren. Umso mehr ärgert den Anwohner der Forstmannstraße, dass Bauschutt, Dixiklo und Bagger noch etliche Wochen nach Ende der Arbeiten in seiner Straße herumstehen.

Die Bauarbeiten im Auftrag von Ruhrfibre an der Forstmannstraße sind eigentlich seit Wochen beendet. Bagger und Bauschutt werden dort immer noch gelagert – sehr zum Ärger der Anwohner und Gerd Wagner-Emden und Patrick Wilkesmann.

Werbering will mit neuem Namen Mitglieder gewinnen

Vorsitzender Andreas Miksch will Kommunikation verbessern

Der Werdener Werbering ist bald Geschichte – zumindest dem Namen nach. Bei einem Mitglieder-Kick-Off am 16. Januar in Werdens Sternerestaurant „Kettner’s Komota“ sollen die Mitglieder über einen neuen Namen abstimmen, der auf „moderne Art unser Vorhaben transportieren soll“, so Andreas Miksch, der neue Vorsitzende des Noch-Werdener Werberings. Nicht nur Mitglieder sollen zu diesem Kick-Off eingeladen werden, „sondern auch die potenziellen Mitglieder“, betont Miksch.

Als der Versicherungsmakler und Eventmanager 2017 dem Werbering beitrat, habe es noch über 80 Mitglieder gegeben, jetzt habe er den Vorsitz des Vereins übernommen, dem mittlerweile nur „rund 64 Mitglieder“ angehören. Einige seien ausgetreten, weil sie nach der Ankündigung des vorherigen Vorstands, sich im Herbst komplett zurückzuziehen, zu unsicher über die Zukunft des Vereins gewesen seien, erläutert Miksch, andere aus Ärger über die Performance des damaligen Vorstands.


Mit ganzem Herzen Lokaljournalistin

Felicitas Kapteina feiert heute ihren 100. Geburtstag

„Huch, dafür habe ich doch gar keine Zeit! Ich muss noch so viel vorbereiten!“ Felicitas Kapteina ist eine geschäftige Frau – besonders so kurz vor ihrem besonderen Ehrentag, als ich versuche, sie telefonisch zu erreichen. Denn schließlich will die Heimatzeitung die Werdener Pionierin des Essener Lokaljournalismus ordentlich würdigen zu ihrem 100. Geburtstag, den sie heute, am 3. November, feiert. Wann passt es Ihnen denn für ein Interview? „Ein Treffen ist schlecht, können wir das nicht telefonisch machen?“, fragt sie. Aber gern, wann denn? „Jetzt Sind Sie ja gerade dran, also warum nicht gleich jetzt?“, antwortet sie – und berichtet sogleich aus ihrem langen, bewegten Leben.

Mehr in der aktuellen Ausgabe!


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Nun wird es fleißig verlegt, das Glasfaserkabel. Unsere Frage: Werden Sie es nutzen und ihr Haus anschließen lassen?