12 März

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 11/2026: Kunstrasen, Studierendenwohnheim, Verkehrspolitik und ein Buchhandlungspreis

Buchhandlungspreis aus Protest abgelehnt

„Das war eine wilde Woche“. Das Telefon stand kaum still bei Dennis Hasemann, nachdem er aus Protest gegen politische Einflussnahme den Buchhandlungspreis abgelehnt hatte. Die mediale Aufmerksamkeit, die ihn „ziemlich im Mittelpunkt“ stehen ließ, sei „echt anstrengend“ gewesen.

Zahlreiche Medien, kontaktierten Hasemann, dem Deutschlandfunk gab er am vergangenen Dienstag ein live im radio ausgestrahltes Interview. Auch die Branchenpresse wie das Börsenblatt berichtete mehrfach.


Kunstrasen im Löwental wird erneuert

Im Sommer hat die Sanierungsbedürftigkeit des Kunstrasens im Löwental ein Ende. Der Ausschuss für Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) hat die „Erneuerung des Kunstrasens auf dem Kunstrasengroßspielfeld und Jugendspielfeld der Sportanlage Im Löwental“ beschlossen.

Vor dem größten Feriencamp in Nordrhein-Westfalen, ausgerichtet vom SC Werden-Heidhausen im Löwental im August, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, so Sebastian Paas, Jugendleiter des Vereins.


Ehemalige Jugendarrestanstalt wird Studierendenwohnheim

Früher brummten Jugendliche, die etwas ausgefressen haben, hier ihre Zeit auf Staatskosten ab. Bald sollen hier junge Menschen leben, die vornehmlich an der Folkwang Universität studieren. Die ehemalige Jugendarrestanstalt (JVA) in Werden, ein geschichtsträchtiges Denkmal aus dem Jahr 1912, erlebt derzeit eine bemerkenswerte Transformation. Unter der Federführung von Architekt und Stadtplaner Thomas Deilmann wird das ehrwürdige Gebäude zu einem modernen Studierendenwohnheim umgebaut.

Ein Projekt, das nicht nur dringend benötigten Wohnraum für junge Menschen in akademischer Ausbildung schafft, sondern auch ein bedeutendes Stück regionaler Geschichte bewahrt und mit neuem Leben füllt. Diese anspruchsvolle Sanierung wird unter anderem von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit 100 000 Euro unterstützt, wobei dieser Betrag explizit für die umfassende Instandsetzung des Daches vorgesehen ist.


Verkehrspolitik: Was wird aus dem Radweg?

Die rot-schwarze Koalition will die Prioritäten im Straßenverkehr verschieben. Hatte bislang, nicht zuletzt auch mit Blick auf den fraktionsübergreifenden Ratsbeschluss zum Radentscheid, der Ausbau des Radverkehrs im Vordergrund gestanden, rückt man nun den Fokus wieder auf die Sanierung vorhandener Straßen und Brücken, die vornehmlich dem Autoverkehr dienen. Doch was bedeutet das für den geplanten Radweg zwischen Werden und Velbert entlang der B224?


Vom Operationssaal in den „Ayurveda Space“

„Ich fresse einen Besen, wenn mir das hilft.“ Dieser Satz markiert einen Wendepunkt im Leben von Iris Rupprecht. Er steht für den Beginn einer tiefgreifenden persönlichen und beruflichen Veränderung, die die aus Essen stammende Fachärztin für Viszeralchirurgie – will heißen: Bauchchirurgie – vom Operationssaal in ihre eigene Praxis für Ayurveda und ganzheitliches Coaching führte.

Iris Rupprecht – Fachärztin für Viszeralchirurgie

In ihrem „Ayurveda Space“ im Tor 3 an der Ruhrtalstraße bietet sie nun einen Raum für Menschen, die einen anderen Weg zu mehr Wohlbefinden suchen.


SC Werden-Heidhausen: Wichtiger Punkt im Abstiegskampf

Der stark ersatzgeschwächte Landesligist SC Werden-Heidhausen konnte in Duisburg unter großen Anstrengungen ein Remis erzielen. Sogar ein wenig Glück war vonnöten. Umso wichtiger, dass so ein Konkurrent im Abstiegskampf auf Distanz gehalten werden konnte. Die Damen siegten überzeugend und überholten den Gegner in der Tabelle. Zwote und „Dreite“ bleiben im Aufstiegsrennen und die „Bierte“ ergatterte spät einen Zähler.

01 Okt.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 40/2025: Kunstrasen, OB-Wahl und verkaufsoffener Sonntag

Abgenutzter Platz sorgt für Sicherheitsrisiken

Der Werdener Kunstrasen im Löwental stammt aus dem Jahr 2012 und ist seitdem Tag für Tag im Gebrauch. Neben den Kickern des SC Werden-Heidhausen nutzt die Leichtathletikabteilung des Werdener Turner Bundes den Kunstrasenplatz für Kinder und Jugendgruppen, die dort spielerisch an die Leichtathletik herangeführt werden.

Die 13 Jahre sieht man dem Kunstrasen allerdings immer deutlicher an. Die weißen Markierungslinien halten nicht mehr richtig und sind schief, und an vielen Stellen des Fußballplatzes gibt es Löcher und aufgehende Risse im Kunstrasen. Ein nicht zu akzeptierender Zustand, sind sich die Vereinsverantwortlichen rund um den Vorstandsvorsitzenden Christoph Steinmetz und Jugendleiter Sebastian Paas einig:

„Wir sind, was die Mannschaftsstärke betrifft, der zweitgrößte Verein in Essen. Der Austausch des Kunstrasens ist dringend notwendig, der Kunstrasen geht an vielen Stellen auf, wodurch gefährliche Situationen für Spielerinnen und Spieler aller Altersklassen entstehen.“, sagt Paas.


Thomas Kufen bleibt Oberbürgermeister

Thomas Kufen bliebt Oberbürgermeister von Essen: Mit 57,07 Prozent der stadtweiten Stimmen hat der bisherige Amtsinhaber die Stichwahl am vergangenen Sonntag für sich entscheiden können. Die SPD-Kandidatin Julia Klewin kommt auf achtbare 42,93 Prozent.

In Werden Stadt und Land sieht das Ergebnis noch eindeutiger aus: Hier ist der Abstand des Wahlsiegers zu seiner Kontrahentin weitaus größer.


Verkaufsoffener Sonntag lockt Besucher in die Abteistadt

Ein reges Treiben herrschte in der Abteistadt, wo die Fußgängerzone zeitweise eine große Menge an Publikum aufnahm, das sich zum Verkaufsoffenen Sonntag auf den Weg gemacht hatte. Besonders der Stoff- und Tuchmarkt auf Schulhof und Schulparkplatz an der Josef-Breuer-Straße war das Ziel der Besucher und strahlte in die Werdener Innenstadt aus.


Gymnasium Werden erhält neue Räume

„Nichts hält so lange wie ein Provisorium“, sagt der Volksmund. Doch für zumindest den ersten der Pavillons auf dem sogenannten C-Schulhof des Gymnasiums Werden an der Joseph-Breuer-Straße ist alsbald der Abriss in Aussicht. Dann wird das neue Gebäude an der Rückseite der alten Heckerschule gebaut.

Rektor Dominik Krister freut sich über die nunmehr sogar zwölf neuen Räume, von denen zwei Multifunktionsräume sein werden – einer wird wohl Lehrerzimmer, der andere soll für die Schüler als Arbeitsbereich zur Verfügung stehen.


Später Traum: Blues-Musiker im Ruhestand

„In meiner Kindheit und Jugend war mir das Musizieren verboten“, erinnert sich Dr. Rolf Chalupnik, geboren und aufgewachsen in Bremen, in einer Zeit, in der die Beatwelle die Jugend erfasste und die Musikszene der Hansestadt blühte.

Doch während seine Altersgenossen erste Gitarrenakkorde lernten und von Rockstar-Karrieren träumten, blieb ihm diese Erfahrung verwehrt. Doch es ist nie zu spät, um Träumen nachzujagen: Mit 64, als der im Energiewesen tätige Ingenieur den Ruhestand angetreten ist, wagte er den Griff zur Klampfe. Seit zehn Jahren spielt er an der Gitarre vor allem den Blues – und möchte mit seiner Musik auch Gutes tun.


Archäologischer Pfad erstrahlt in neuem Glanz

Im buchstäblich neuen Glanz erstrahlt der Archäologische Pfad Werden: Drei Jahre Arbeit inklusive Vorbereitungszeit waren nötig, damit die arg in die Jahre gekommenen Schilder, die auf 15 Stationen einen wissenswerten Rundgang durch und um die Altstadt bis hin zur Alte- und Herrenburg ermöglichen, zu erneuern.

„Wir freuen uns, dass es und nach einem etwas längerem Anlauf gelungen ist, die Tafeln zu restaurieren“, betont Martina Schürmann, Vorsitzende des Werdener Bürger- und Heimatvereines, der die Restaurierung federführend in die Hand genommen hat.

12 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 24/2025: Pfingst Open Air, Workshops und Italienisches Flair

Pfingst Open Air: Premiere unter nassen Bedingungen, aber mit großem Erfolg

„In der Rückschau in ein paar Wochen werde ich den ganzen Regen wohl vergessen haben, und es als den glücklichsten Tag meines Lebens betrachten“: Erschöpft, aber glücklich zeigt sich Maximilian Janetzki nach dem Pfingst Open Air im Werdener Löwental: Mit seinem Unternehmen „Indie Radar Ruhr“ hat er das traditionsreiche Festival erstmals veranstaltet, nachdem der Rockförderverein Essen, der das Event bislang mit dem Jugendamt auf die Beine gestellt hatte, hinschmiss. Und wenngleich die Premiere, die zugleich 40. Jubiläum des Festivals war, mehr einer Wasser- denn Feuertaufe glich, sind 9000 Leute ins Löwental geströmt, um Bands und Musiker wie „Blumengarten“, Apsilon oder „Team Scheisse“ live zu erleben. Bereits jetzt kündigt Janetzki an: Nächstes Jahr kehrt das Pfingst Open Air zurück ins Löwental – und dann vielleicht sogar erstmals für zwei Tage.


Pfingstkirmes begeistert Jung und Alt

Bunte Lichter, verlockende Düfte und fröhliches Lachen erfüllten den Rundgang der Pfingstkirmes, die viele Besucher am vergangenen Wochenende auf den Platz der Werdener Feintuchwerke lockte.

Immer verließen junge Gäste den Platz mit einem riesigen Plüschtier. Ob Jung oder Alt – für jeden war etwas dabei.


Italienisches Flair in der Altstadt

Das Land des Stiefels, Italien, wurde am Freitag in der Nachmittags- und Abendzeit auf Werden übertragen. Die Landesfarben wehten als Fähnchen, Luftballone oder Tischdekoration. Vespas, teilweise im Wohnwagen nach Werden gefahren, dekorierten die Altstadt mit dem Flair des Mittelmeerparadieses. Aber auch einige Oldtimer der Marke Alfa Romeo konnten bestaunt werden.


Vikar Christian Koch verabschiedet sich von Werden

Zu Werden habe er schnell eine gute Verbindung gehabt, berichtet Christian Koch, Vikar an der Evangelischen Kirche Werden. „Ich habe mich hier super eingelebt“, zählt er begeistert „die Nähe zu Natur, Stadt und Kultur“ auf. Aber schon vor seiner zweieinhalbjährigen Vikarszeit habe Werden für seine Familie „zufällig“ eine Bedeutung bekommen: „Wir haben 2018 in Haus Fuhr unsere Hochzeit gefeiert. Meine Frau kommt aus Velbert.“ Nun steht mit Kochs Ordination die Einsetzung ins Pfarreramt und zugleich der berufliche Abschied von Werden an.


Kreativer Workshop im Bürgermeisterhaus

Bewegung und Kreativität verbinden sich auf faszinierende Weise in dem Workshop, zu dem Elena Schmitz und Hanna Buiting am Samstag, 28. Juni, ins Bürgermeisterhaus einladen: Unter dem Thema „Haltung“ lädt der ganztägige Kurs dazu ein, durch Yoga-Körperübungen und kreatives Schreiben zu einer inspirierenden Auseinandersetzung zu finden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich auf einen Tag voller Inspiration und Selbstreflexion freuen. Der Workshop beginnt mit sanften Yoga-Sequenzen, die dabei helfen, den Körper zu entspannen und die Wahrnehmung auf die eigene Haltung zu lenken – äußerlich wie innerlich.


Abschied der Karmelitinnen aus dem St. Josef Krankenhaus

Mit einer Messe in der Kapelle des St. Josef Krankenhaus Werden haben Diakon Frank Kühbacher und Pater Siegmund Malinowski die Ordensschwestern Gini und Rocksey feierlich verabschiedet. Mit deren Weggang geht für die Werdener Klinik gleichzeitig eine besondere Ära zu Ende: Nach mehr als 33 Jahren verlässt der Orden der indischen Karmelitinnen das St. Josef Krankenhaus Werden.


Ruder-Nachwuchs sammelt Erfahrungen in Hamburg

Für die Juniorinnen und Junioren des Essen-Werdener Ruderclubs (EWRC) ging es zu einem letzten Erfahrungensammeln vor den Deutschen Meisterschaften, die vom 19. bis 22. Juni in Köln steigen, nach Hamburg zur internationalen Juniorenregatta auf der Regattastrecke Allermöhe.

20 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 25/2024

Jubel auf den Werdener Wies’n beim Rudelgucken zum EM-Auftaktspiel Deutschland gegen Schottland. Auch ein kräftiger Schauer gegen Ende des Spiels konnte keinen erschüttern.


Alternativflächen zum Löwental angeboten – Viele Bedenken von Bezirksregierung und Stadtverwaltung

Es wird unwahrscheinlich, dass die Veranstalter die polizeiliche Genehmigung erhalten, die geplante Versammlung mit 2 000 bis 6 000 Menschen im Löwental wie geplant mit Events und in Zelten abzuhalten. Allerdings hat die Stadt ihre rechtlichen Möglichkeiten nicht voll ausgeschöpft, um den AfD Parteitag in der Grugahalle zu verhindern – so wird der Protest nicht auf sich warten lassen. Eine Alternative, die Gesellschaft in einem eigenen Licht darzustellen, soll friedlich auf dem Parkplatz P2 stattfinden. Auch der Werdener Propst und Stadtdechant Jürgen Schmidt und Marion Greve, Superintendentin des Kirchenkreises Essen, unterstützen diese Aktion.


Übergabe für nächstes Jahr in Aussicht gestellt – Entkernungs- und Rohbauarbeiten am Gymnasium Werden fast fertig.

Die umfassenden Sanierungsarbeiten an dem 2021 durch Hochwasser geschädigten Gymnasium Werden schreiten weiter voran. Die gegenwärtig in Durchführung befindlichen Entkernungsarbeiten und die verschiedensten Rohbauarbeiten, inklusive Mauerdurchbrüche und neuer Fensteröffnungen, stehen kurz vor dem Abschluss. Die Arbeiten an der Entwässerung unterhalb der Bodenplatte gehen ebenfalls in die finale Phase.

Mit dem nahenden Ende dieser ersten großen Bauabschnitte ist der Weg frei für die nächste Etappe des Wiederaufbaus: die Ausbaugewerke. Hierzu zählen die Installationen im Sanitärbereich sowie die Heizungs- und Elektrosysteme. Der aktuelle Terminplan sieht vor, dass das sanierte Gebäude Anfang des nächsten Jahres fertiggestellt und übergeben wird.


Der singende Pizzabäcker – DSDS-Kandidat eröffnet Pizzeria in Werden

„Der Gesang ist meine Leidenschaft“ sagte der DSDS-Kandidat von 2021 Vincenzo „Enzo“ Decaro (21). Mit seinem Gesang möchte Decaro Menschen unterhalten und erreichen. Als weiteres Standbein neben seiner Gesangskarriere eröffnete er Anfang dieses Jahres das italienische Restaurant „Spaccanapoli da Enzo“ in der Wigstraße in Werden und singt vor Ort gerne für seine Gäste. Er sorgte bei DSDS für große Augen bei der Jurorin Maite Kelly, bekannt aus der Kelly-Family, und erreichte den Recall. Im Recall schied er nach einem Texthänger und einer nicht allzu starken Gruppenperformance allerdings schon wieder aus der Sendung aus. Sein Traum vom professionellen Musiker lebt trotzdem weiter. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Nehmen Sie Teil an den Veranstaltungen oder Demonstrationen gegen rechts? Vielleicht der Veranstaltung für Demokratie und Vielfalt auf P2 der Gruga?

07 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 23/2024

Vom Fensterplatz im Erdgeschoss der Folkwang Universität konnten diese Zuschauerinnen das Konzert „Serenaten für einen Sommerabend“, besonders gut verfolgen, das am Freitagabend hochklassige Blasmusik von Folkwang-Studierenden wechselhafter Wetteraussichten zum Trotz in den Abtei-Innenhof gebracht hat. 


Tausende Anti-AfD-Protestler wollen im Löwental campen

„Friedlich und freundlich“ wollen sich die Protestler Ende Juni dem geplanten Bundesparteitag der AfD entgegenstellen. Und das soll auch in Werden gelten: Im Löwental nämlich planen die Organisatoren ein Camp für tausende AfD-Gegner aus ganz Deutschland, die vom 28. bis 30. Juni dort übernachten, diskutieren und auch feiern können sollen.


Jazz-Format „Werden swingt“ feiert Premiere in der Altstadt

Musik kann Menschen zusammenbringen und ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Andreas Miksch, Vorsitzender des Werdener Werberings setzt dafür auf „leichte Musik für Jung und Alt“. Jazz spreche ein „breites Spektrum“ an und sei somit „perfekt geeignet“ für das neue Veranstaltungsformat „Werden swingt“. Am kommenden Wochenende, Samstag, 8. Juni und Sonntag, 9. Juni, feiert das Event Premiere. Der Werdener Werbering unter der Leitung von Andreas Miksch hat sich damit für eine Veränderung in der Eventplanung entschieden, die Menschen zu einem Besuch in der Werdener Altstadt bewegen soll. 


Werden als „Scharnier zum Baldeneysee“ – barrierefreier Umbau des Werdener Wehrs im Fokus der Planung

Ein „Scharnier zum See“ soll Werden sein – zumindest nennen die Planer der Stadt die Funktion, die das Abteistädtchen ihrer Ansicht nach in Bezug auf den Baldeneysee einnehmen soll, so. Denn der Baldeneysee ist beliebt – so beliebt, dass die Verantwortlichen die Besucherströme entzerren und damit den Blick auch auf andere, nahe gelegene potenzielle Touristenattraktionen lenken wollen. Auch der barrierefreie Umbau des Werdener Wehrs rückt dabei wieder in den Fokus der Planer. Eine Lösung der damit einhergehenden Probleme ist allerdings weiter nicht in Sicht. 


SC Werden-Heidhausen spielte zuhause um den Aufstieg in Kreisliga A

Eigentlich ist die Saison beendet. Doch der SC Werden-Heidhausen geht in die Verlängerung. Die Reserve darf gegen punktgleiche Eiberger in Hin- und Rückspiel um den Aufstieg in die Kreisliga A spielen. Trainer Jason Munsch gab die Richtung vor: „Nach einer sehr starken Saison haben sich die Jungs den Aufstieg verdient. Wir sind heiß und machen unsere Hausaufgaben – auch wenn wir jetzt zum Nachsitzen in die Relegation müssen.“ Doch der erste Versuch scheiterte kläglich: Zuhause unterliegt die Reserve den Eibergern mit 1:5


Werdener Kult-Eisdiele wechselt den Besitzer

„Schon vor 40 Jahren habe ich mir als kleiner Junge bei Kika‘s mein Eis geholt“, erzählt Lars Schulte fröhlich und verdeutlicht dadurch seine Verbundenheit mit Werden. Die Brüder Lars (50) und Justus Schulte (27), Geschäftsführer der Schulte Immobiliengruppe, sind in Werden aufgewachsen und mit dem Stadtteil verbunden. Der Kauf des Kika‘s-Hauses ist für die Familie Schulte eine „Herzensangelegenheit“.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Braucht das Werdener Wehr einen barrierefreien Ausbau?