04 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 23/2026: Baustellen, Ortsbus, WM-Fieber und Orgelfestival in Werden

Abteistraße wird für drei Monate zum Nadelöhr

Frust ist vorprogrammiert bei vielen Autofahrern, die über die Abteistraße durch Werden gelangen wollen: Seit Montag verlegen dort die Stadtwerke Essen neue Trinkwasser- und Erdgasversorgungsleitungen sowie 19 Hausanschlüsse. Die Folge: Zwischen der Laupendahler Landstraße und der Straße Klemensborn ist die linke der beiden Fahrspuren Richtung Velbert gesperrt – und das für rund drei Monate. Voraussichtlich bis zum 31. August dauern die Arbeiten. Damit ist die Freude darüber, dass der Klemensborn wieder frei ist, wohl etwas getrübt, Autofahrer beklagen sich über Staus und Zeitverzögerungen durch das Nadelöhr. Und nach der Baustelle ist vor der Baustelle: Denn im Herbst wartet die Gustav-Heinemann-Brücke auf ihre Sanierung.


Haltestelle Schaphausstraße lässt weiter auf sich warten

Die Politik hat jüngst die vorgesehene Kürzung der Taktung des Ortsbusses verhindert. Doch die Haltestelle Schaphausstraße lässt trotz aller Versprechen immer noch auf sich warten. Mit einer „Rollator-Demo“ hatten Anwohner der Adolphi-Stiftung diese bereits am 17. August 2023 eingefordert und dafür auch Rückhalt aus der Politik erhalten. Seitdem brauchen die Bewohner dort einen langen Atem. Daran ändert auch der Fahrplanwechsel nichts, der am 14. Juni in Kraft tritt.


Public Viewing zur Fußball-WM in Werden

Bald rollt wieder das runde Leder: Am Donnerstag kommender Woche, 11. Juni, beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Kanada, Mexiko und die USA teilen sich die Austragungsorte. Spätestens seit der WM im eigenen Land 2006 gehört das „Public Viewing“ – das gemeinsame Schauen der Spiele an öffentlichen Orten – fest zum Turnier. Auch in Werden ist an einigen Orten wieder „Rudelgucken“ angesagt. Die „Werdener Nachrichten“ verraten, wo man gemeinschaftlich jubeln, bangen und prosten kann.


Ralph Ruthe signiert in der Buchhandlung Schmitz

Ralph Ruthe spendierte eine Signierstunde bei Inhaber Dennis Hasemann in der Buchhandlung Schmitz. Offenbar erreichte der Protest den Cartoonisten in Bielefeld, bei dem die Werdener Buchhandlung die geplante Verleihung des Gütesiegels des Deutschen Buchhandlungspreises 2025 als unabhängige Buchhandlung ablehnte. Sie monierte, dass der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in die Juryentscheidung eingriff und links orientierte Geschäfte von der Liste der unabhängigen Jury entfernt wurden.


Erstes Werdener Orgelfestival startet

Es wird ein Fest der Orgelpfeifen, wenn die Instrumentenköniginnen in Werden-Stadt beim ersten Werdener Orgelfestival in neun Konzerten einen Monat lang ebenso mit ihren Klangqualitäten wie mit ausgewählter Orgelliteratur einen Konzertklangraum bilden. „Klangraum“ meint die Abteistadt mit ihren vier Orgeln und es meint die Musik, die die Konzertbesucher umfangen möchte. Darum haben Eugene Kang, Organistin und Kantorin an der Abteikirche St. Ludgerus, und ihr Kollege von der Evangelischen Kirche, Musikwissenschaftler Matthias Geuting, ein Sommerprogramm mit neun Konzerten vom 10. Juni bis zum 6. Juli erstellt, bei denen aus der Region und darüber hinaus kommende renommierte Organisten mitwirken.


SC Werden-Heidhausen vor entscheidendem Spiel

Der SC Werden-Heidhausen steht vor einem der wichtigsten Spiele seines 139-jährigen Bestehens. Am Sonntag um 15 Uhr kommt es im Löwental zum „Endspiel“ gegen den Abstieg aus der Landesliga. Die „Bierte“ spielte 4:4 unentschieden. Die anderen drei Teams holten allesamt deutliche Siege bei 26:7 Toren.

28 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 22/2026: Pfingst Open Air, Baldeneysee-Rundlauf und wenig Hoffnung bei der Alten Post

Pfingst Open Air lockt 18.000 Besucher ins Löwental

Über 18.000 Besucher feierten bei strahlendem Sonnenschein die 41. Ausgabe des Pfingst Open Airs im Werdener Löwental – erstmals mit drei Bühnen und damit doppelt so vielen Gästen wie im verregneten Vorjahr. „Das Lumpenpack“, Yassin und weitere Acts auf der großen Bühne begeisterten ebenso wie die DJs, die auf der E-Wiese Tanzfieber entfachten. Gut angenommen wurde zudem die dritte Bühne mit lokalen Künstlern, die Premiere gefeiert hat.


Werden verliert Hoffnung auf Nahversorger in der Alten Post

Der Traum von einem Supermarkt oder Discounter in der Alten Post ist geplatzt: „Die traurige Nachricht ist, dass der Lebensmittelmarkt nicht kommen wird“, bestätigt Horst Giesen von der Eigentümerfamilie der Immobilie.

Nicht nur für den 91-Jährigen bedeutet dies, dass er sich von einem persönlichen Herzensprojekt verabschieden muss: Auch viele Werdener dürften enttäuscht sein darüber, dass mit dem geplanten Auszug von Edeka an der Heckstraße die Altstadt nun auf absehbare Zeit ohne Nahversorger mit breitem Sortiment dastehen wird. Stattdessen sollen nun neue Wohnungen im bestehenden Postgebäude entstehen.


Katja Michalek macht den Baldeneysee-Rundlauf zum Kult

„Ich war überzeugte Nicht-Joggerin“, sagt Katja Michalek, deren Baldeneysee-Rundlauf in seiner siebten Auflage immer mehr zum Kult wird. Der Stock des Anstoßes waren Nordic-Walking-Stöcke, die sie zuhause vergessen hatte und nun doch schon mal am See war. Zurückfahren hätte nur drei Minuten gedauert, aber schneller war eine App heruntergeladen.

Eine Trainingsapp, die den Spaziergang aufpeppen sollte. „8 mal 2 Minuten und 2 Minuten gehen. Ich dachte nach den ersten 2 Minuten: Ich muss sterben.“ Dann sprang der Wille an. Mit Freunden, die Zeugen sein sollten und einem Laufpartner schaffte sie ihr Ziel unter der vorgegebenen Zeit: 30 Minuten laufen ohne Pause in sechs Wochen.


Bürgermeisterhaus hält finanziell die Waage

Manfred Schunk, Vorsitzender der Freude und Förderer des Bürgermeisterhauses, verriet, dass er die Schatzmeisterin „in sein Morgengebet“ miteinschließe, so dankbar sei er für den „Elan und das Feuer“, mit der sie die „wichtigste und schwierigste Aufgabe“ des Vereins betreue.

Bärbel Schröder, die später die Zahlen präsentierte, hatte gut Lächeln. Durch vereinte Anstrengungen war es wieder gelungen, finanziell die Waage zu halten. Keine leichte Aufgabe in Zeiten, in denen sich die Stadt Essen zwar das Schlachtschiff von Theater und Philharmonie sowie Museen leistet, jedoch bei den jährlichen Zuzahlungen bei den freien Kulturstätten zunächst zauderte.


Vortrag erinnert an Bombardierung am Klemensborn

Am 13. Januar 1943 erlebte die Stadt Essen, einschließlich Werden, einen schweren alliierten Luftangriff durch die britische Royal Air Force. Dies war der erste von insgesamt acht großen Nachtangriffen auf das Ruhrgebiet im Januar 1943, bei denen britische Bomber Tagesziele im Essener Raum angriffen.

Damals flogen 101 Flugzeuge der Royal Air Force nach Essen und warfen rund 326 Tonnen Bomben ab, was zu erheblichen Zerstörungen und Schäden in der Zivilbevölkerung und Infrastruktur führte. Die Luftangriffe zielten im Zweiten Weltkrieg darauf ab, die Rüstungsindustrie (vor allem die Krupp-Werke) zu schwächen und die Moral der Bevölkerung im Ruhrgebiet zu brechen.

Unter der Führung des Waddisch-Clubs Komm-Omend im Werdener Bürger- und Heimatverein hatte Herbert Soer zu einem Ausflug in die Geschichte im Zentrum 60plus eingeladen. Das Thema des Vortrags handelte von der Bombardierung von Wohnhäusern am oberen Klemensborn.

07 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 19/2026: Lärm, Maifeiertag und neue Treffpunkte

Stadt bittet um Beteiligung zum Thema Lärm

Am 29. April war „Tag des Lärms“, der für Werden eine zweischneidige Sache ist: einerseits ein städtisches Naherholungsgebiet, gibt es andererseits gefühlt einen deutlichen Qualitätsverlust durch Fluglärm. Auch die B224 führt zu Belastungen. Nun bittet die Stadt, dass sich die Bürger einbringen.


Frühlingsfest lockt viele Besucher an

Das Gartenhaus Dingerkus, das Haus Wunderbar und erstmals auch die Salzgrotte Werden haben am vergangenen Wochenende zum gemeinsamen Frühlingsfest geladen – und wurden förmlich überrannt von Besuchern, die das bunte Angebot der Einrichtungen kennenlernen, wiederentdecken oder schlicht genießen wollten. Musik und frühlingshafte Rezitationen gab es im und am einstigen Gartenhaus des abteilichen Kanzleidirektors Dingerkus zu erleben. Am Glücksrad von Haus Wunderbar konnten Besucher ihr Pflanzenwissen zu Fragen, die ihnen Martina Schmitz-Strehlau (r.) stellte, testen. Und Entspannung pur bot die Salzgrotte Werden.


Sturz an der Heckstraße sorgt für Ärger

Seit gut einer Woche läuft Jael Tilders mit bösen Schrammen im Gesicht herum. Die 79-Jährige sieht fast so aus, als sei sie Opfer eines tätlichen Angriffs geworden. Doch tatsächlich ist sie böse gestürzt: „Über eine schlecht verlegte Gehwegplatte“, ärgert sie sich. Das Unglück ist am Anfang der Heckstraße vor der Bäckerei Döbbe geschehen, als sie die Ampel vom Rathaus überquert hat.

Offenbar wurde bei den Arbeiten zum Verlegen der Glasfaserkabel schlampig gearbeitet, mutmaßt sie. Besonders ärgerlich fand sie es, dass sich bei der Stadt niemand zuständig fühlte, als sie vor der gefährlichen Stelle warnen wollte.


Maifeiertag im Löwental: Freude und Frust

Der sonnige Maifeiertag hat auch dieses Mal wieder zahlreiche Menschen ins Löwental gelockt – und viele von ihnen packten den Grill aus. Während sich die einen über einen schönen Tag im Freien mit leckeren Speisen frisch vom Rost freuen, ärgern sich andere über Rauchschwaden, Lärm, wild parkende Autos und nicht zuletzt über die Müllberge, die manche Grillgruppen rücksichtslos in der Grünanlage hinterlassen haben. Die Stadt Essen bestätigt ein hohes Besucheraufkommen am ersten Mai-Wochenende im Löwental, im Großen und Ganzen sei es jedoch ruhig geblieben


Troll-Café öffnet für alle

Das Café auf dem Campus der Folkwang Universität war bisher nur Hochschulangehörigen vorbehalten. Nun gibt es bio, vegetarisch und vegan für alle. Im neueröffneten Troll-Café werden Snacks, belegte Brötchen, Quiches und Pizzen, Zimtschnecken, Kuchen und vieles mehr angeboten. Dazu fair gehandelter Kaffee. Luana Lang schmunzelt: „Ich weiß gar nicht, wie viele mir am Eröffnungstag herzlich gratuliert haben. Die haben sich richtig gefreut, dass es hier wieder eine Anlaufstelle für sie gibt.“

Im ehemaligen Asta-Café am Klemensborn 39 fallen sich Studierende fröhlich in die Arme. Die Sprachen wirbeln durcheinander, aber der Tenor ist gleich: „Endlich ist wieder geöffnet.“ Nach über einem Jahr Leerstand verständlich. Luana Lang und Tanja Hachmann haben auf jeden Fall direkt alle Hände voll zu tun.


SC Werden-Heidhausen rutscht tiefer in den Abstiegskampf

Der Landesligist SC Werden-Heidhausen konnte beim Heimspiel gegen den VfB Bottrop trotz Überzahl eine 1:0-Führung nicht halten, verlor schlussendlich mit 2:4 und muss sich nun wirklich ernsthaft mit den Abstiegsregelungen befassen. Zum Beispiel sieht es in Sachen „Direkter Vergleich“ nicht gut aus für die Löwentaler. Während die Zwote einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg in die Kreisliga A machte, geht der Dreiten wohl die Luft aus.

12 März

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 11/2026: Kunstrasen, Studierendenwohnheim, Verkehrspolitik und ein Buchhandlungspreis

Buchhandlungspreis aus Protest abgelehnt

„Das war eine wilde Woche“. Das Telefon stand kaum still bei Dennis Hasemann, nachdem er aus Protest gegen politische Einflussnahme den Buchhandlungspreis abgelehnt hatte. Die mediale Aufmerksamkeit, die ihn „ziemlich im Mittelpunkt“ stehen ließ, sei „echt anstrengend“ gewesen.

Zahlreiche Medien, kontaktierten Hasemann, dem Deutschlandfunk gab er am vergangenen Dienstag ein live im radio ausgestrahltes Interview. Auch die Branchenpresse wie das Börsenblatt berichtete mehrfach.


Kunstrasen im Löwental wird erneuert

Im Sommer hat die Sanierungsbedürftigkeit des Kunstrasens im Löwental ein Ende. Der Ausschuss für Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) hat die „Erneuerung des Kunstrasens auf dem Kunstrasengroßspielfeld und Jugendspielfeld der Sportanlage Im Löwental“ beschlossen.

Vor dem größten Feriencamp in Nordrhein-Westfalen, ausgerichtet vom SC Werden-Heidhausen im Löwental im August, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, so Sebastian Paas, Jugendleiter des Vereins.


Ehemalige Jugendarrestanstalt wird Studierendenwohnheim

Früher brummten Jugendliche, die etwas ausgefressen haben, hier ihre Zeit auf Staatskosten ab. Bald sollen hier junge Menschen leben, die vornehmlich an der Folkwang Universität studieren. Die ehemalige Jugendarrestanstalt (JVA) in Werden, ein geschichtsträchtiges Denkmal aus dem Jahr 1912, erlebt derzeit eine bemerkenswerte Transformation. Unter der Federführung von Architekt und Stadtplaner Thomas Deilmann wird das ehrwürdige Gebäude zu einem modernen Studierendenwohnheim umgebaut.

Ein Projekt, das nicht nur dringend benötigten Wohnraum für junge Menschen in akademischer Ausbildung schafft, sondern auch ein bedeutendes Stück regionaler Geschichte bewahrt und mit neuem Leben füllt. Diese anspruchsvolle Sanierung wird unter anderem von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit 100 000 Euro unterstützt, wobei dieser Betrag explizit für die umfassende Instandsetzung des Daches vorgesehen ist.


Verkehrspolitik: Was wird aus dem Radweg?

Die rot-schwarze Koalition will die Prioritäten im Straßenverkehr verschieben. Hatte bislang, nicht zuletzt auch mit Blick auf den fraktionsübergreifenden Ratsbeschluss zum Radentscheid, der Ausbau des Radverkehrs im Vordergrund gestanden, rückt man nun den Fokus wieder auf die Sanierung vorhandener Straßen und Brücken, die vornehmlich dem Autoverkehr dienen. Doch was bedeutet das für den geplanten Radweg zwischen Werden und Velbert entlang der B224?


Vom Operationssaal in den „Ayurveda Space“

„Ich fresse einen Besen, wenn mir das hilft.“ Dieser Satz markiert einen Wendepunkt im Leben von Iris Rupprecht. Er steht für den Beginn einer tiefgreifenden persönlichen und beruflichen Veränderung, die die aus Essen stammende Fachärztin für Viszeralchirurgie – will heißen: Bauchchirurgie – vom Operationssaal in ihre eigene Praxis für Ayurveda und ganzheitliches Coaching führte.

Iris Rupprecht – Fachärztin für Viszeralchirurgie

In ihrem „Ayurveda Space“ im Tor 3 an der Ruhrtalstraße bietet sie nun einen Raum für Menschen, die einen anderen Weg zu mehr Wohlbefinden suchen.


SC Werden-Heidhausen: Wichtiger Punkt im Abstiegskampf

Der stark ersatzgeschwächte Landesligist SC Werden-Heidhausen konnte in Duisburg unter großen Anstrengungen ein Remis erzielen. Sogar ein wenig Glück war vonnöten. Umso wichtiger, dass so ein Konkurrent im Abstiegskampf auf Distanz gehalten werden konnte. Die Damen siegten überzeugend und überholten den Gegner in der Tabelle. Zwote und „Dreite“ bleiben im Aufstiegsrennen und die „Bierte“ ergatterte spät einen Zähler.

01 Okt.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 40/2025: Kunstrasen, OB-Wahl und verkaufsoffener Sonntag

Abgenutzter Platz sorgt für Sicherheitsrisiken

Der Werdener Kunstrasen im Löwental stammt aus dem Jahr 2012 und ist seitdem Tag für Tag im Gebrauch. Neben den Kickern des SC Werden-Heidhausen nutzt die Leichtathletikabteilung des Werdener Turner Bundes den Kunstrasenplatz für Kinder und Jugendgruppen, die dort spielerisch an die Leichtathletik herangeführt werden.

Die 13 Jahre sieht man dem Kunstrasen allerdings immer deutlicher an. Die weißen Markierungslinien halten nicht mehr richtig und sind schief, und an vielen Stellen des Fußballplatzes gibt es Löcher und aufgehende Risse im Kunstrasen. Ein nicht zu akzeptierender Zustand, sind sich die Vereinsverantwortlichen rund um den Vorstandsvorsitzenden Christoph Steinmetz und Jugendleiter Sebastian Paas einig:

„Wir sind, was die Mannschaftsstärke betrifft, der zweitgrößte Verein in Essen. Der Austausch des Kunstrasens ist dringend notwendig, der Kunstrasen geht an vielen Stellen auf, wodurch gefährliche Situationen für Spielerinnen und Spieler aller Altersklassen entstehen.“, sagt Paas.


Thomas Kufen bleibt Oberbürgermeister

Thomas Kufen bliebt Oberbürgermeister von Essen: Mit 57,07 Prozent der stadtweiten Stimmen hat der bisherige Amtsinhaber die Stichwahl am vergangenen Sonntag für sich entscheiden können. Die SPD-Kandidatin Julia Klewin kommt auf achtbare 42,93 Prozent.

In Werden Stadt und Land sieht das Ergebnis noch eindeutiger aus: Hier ist der Abstand des Wahlsiegers zu seiner Kontrahentin weitaus größer.


Verkaufsoffener Sonntag lockt Besucher in die Abteistadt

Ein reges Treiben herrschte in der Abteistadt, wo die Fußgängerzone zeitweise eine große Menge an Publikum aufnahm, das sich zum Verkaufsoffenen Sonntag auf den Weg gemacht hatte. Besonders der Stoff- und Tuchmarkt auf Schulhof und Schulparkplatz an der Josef-Breuer-Straße war das Ziel der Besucher und strahlte in die Werdener Innenstadt aus.


Gymnasium Werden erhält neue Räume

„Nichts hält so lange wie ein Provisorium“, sagt der Volksmund. Doch für zumindest den ersten der Pavillons auf dem sogenannten C-Schulhof des Gymnasiums Werden an der Joseph-Breuer-Straße ist alsbald der Abriss in Aussicht. Dann wird das neue Gebäude an der Rückseite der alten Heckerschule gebaut.

Rektor Dominik Krister freut sich über die nunmehr sogar zwölf neuen Räume, von denen zwei Multifunktionsräume sein werden – einer wird wohl Lehrerzimmer, der andere soll für die Schüler als Arbeitsbereich zur Verfügung stehen.


Später Traum: Blues-Musiker im Ruhestand

„In meiner Kindheit und Jugend war mir das Musizieren verboten“, erinnert sich Dr. Rolf Chalupnik, geboren und aufgewachsen in Bremen, in einer Zeit, in der die Beatwelle die Jugend erfasste und die Musikszene der Hansestadt blühte.

Doch während seine Altersgenossen erste Gitarrenakkorde lernten und von Rockstar-Karrieren träumten, blieb ihm diese Erfahrung verwehrt. Doch es ist nie zu spät, um Träumen nachzujagen: Mit 64, als der im Energiewesen tätige Ingenieur den Ruhestand angetreten ist, wagte er den Griff zur Klampfe. Seit zehn Jahren spielt er an der Gitarre vor allem den Blues – und möchte mit seiner Musik auch Gutes tun.


Archäologischer Pfad erstrahlt in neuem Glanz

Im buchstäblich neuen Glanz erstrahlt der Archäologische Pfad Werden: Drei Jahre Arbeit inklusive Vorbereitungszeit waren nötig, damit die arg in die Jahre gekommenen Schilder, die auf 15 Stationen einen wissenswerten Rundgang durch und um die Altstadt bis hin zur Alte- und Herrenburg ermöglichen, zu erneuern.

„Wir freuen uns, dass es und nach einem etwas längerem Anlauf gelungen ist, die Tafeln zu restaurieren“, betont Martina Schürmann, Vorsitzende des Werdener Bürger- und Heimatvereines, der die Restaurierung federführend in die Hand genommen hat.