10 Jan

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 02/2019

„Zusammenwachsen“ lautet das Leitbild der Entwicklung der Propsteipfarrei St. Ludgerus. Damit ist primär das Zusammenwachsen der vier Gemeinden St. Markus, St. Kamillus, Christus König und St. Ludgerus gemeint – Ein Prozess, der mit der Neugründung der Pfarrei vor elf Jahren begonnen hat. Doch auch im ökumenischen Sinne lässt sich das Leitbild verstehen. Denn Propst Jürgen Schmidt will sich dafür einsetzen, dass die evangelische Jona-Kirche in Heidhausen künftig auch von der katholischen Gemeinde genutzt werden kann. Im Gegenzug soll die Christi Himmelfahrt Kirche vermutlich aufgegeben werden. Damit würden entscheidende Schritte des Votums zur Entwicklung der Propstpartei, das vor einem Jahr abgegeben wurde, umgesetzt.

Veränderungen prägen auch das Bild der Werdener Gastronomielandschaft: 1860 kamen noch auf 300 Wohnhäuser 60 Kneipen. Heute gibt es weitaus mehr Wohnraum, doch die Schankwirtschaft stirbt aus. Wenige Traditionsgaststätten halten noch die Stellung – wie die Tuchmacher Stuben.

Außerdem: Mark Forster, die fantastischen Vier, Marteria & Casper und Alligatoah: Sie alle kommen in diesem Jahr nach Essen – nicht etwa in die Grugahalle, sondern an den Baldeneysee. Der Seaside Beach Baldeney mausert sich zum Konzert-Standort Nummer eins der Stadt.

Ein Rapstar der nächsten Generation war indes zu Gast beim Mariengymnasium: Wie der 21-Jährige Horst Wegener wortgewaltig mit Vorurteilen spielt, war Gegenstand des Deutschunterrichts – und die Werdener Nachrichten waren dabei.

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26 Jul

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 30/2018

Wer an eine Ukulele denkt, fällt nicht selten als erstes Stefan Raab ein. Oder vielleicht auch Marilyn Monroe. Doch bald könnte einem auch Werden in den Sinn kommen. Denn das Festival „Ruhrkulele“, das ganz der kleinen Schwester der Gitarre gewidmet ist, soll ins Städtchen kommen. Der Werdener Michael Epke-Wessel ist nämlich fasziniert von diesem Instrument und organisiert derzeit ein Wochenende für alle Ukulelen-Fans und die, die es noch werden wollen.

Wer bei den heißen Temperaturen lieber ins kühle Nass springt, hatte dazu in den letzten Wochen reichlich Gelegenheit – auch im Seaside Beach Baldeney: Schon jetzt gab es dort mehr Badetage als im gesamten vergangenen Jahr.

Wer die Minuten bis zum Feierabend zählt, damit auch er ins kühle Nass springen kann, soll dabei künftig wieder bald auf die Uhr des Heidhauser Rathauses schauen können: Denn diese soll bald wieder funktionieren – dafür setzt sich der Werdener Bürger- und Heimatverein ein. Ebendieser hat auch eine Radtour volle Geschichte und Geschichten auf die Beine gestellt. Die Werdener Nachrichten traten mit in die Pedale.

Die Bilder der Woche