01 Aug

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 31/2019

Wir alle kennen die Fernsehbilder von mit Plastikmüll bedeckten Meeren. Das renommierte Fraunhofer-Institut schlägt Alarm: „Die zunehmend erkannte Verbreitung von Kunststoffabfällen und Mikroplastik in der terrestrischen und aquatischen Umwelt gibt Anlass zur Sorge.“ Wir alle würden wohl vorbehaltlos unterschreiben, dass man dagegen etwas unternehmen muss. Doch sind deswegen nun die Kunstrasenfußballfelder in Gefahr? Könnten Kunststofflaufbahnen gefährdet sein? Was wird aus dem Sportpark Löwental? Antworten geben die Werdener Nachrichten in ihrer neuen Ausgabe! 


Quarks drehte in Werden

in Sozialexperiment hat das Filmteam des Werdener TV-Journalisten Dirk Gion für die WDR-Wissenschaftssendung „Quarks“ gedreht. Titel der Sendung: „Wem gehört die Straße? – Aggressionen im Verkehr.“ Dafür wurden mit Hilfe von eingeweihten Studenten ahnungslose Autofahrer in Situationen versetzt, die mach einen ins Schwitzen bringen können. Zu sehen ist die Sendung am 13. August im WDR. Die Reportage zu den Dreharbeiten gibt es in dieser Ausgabe der Werdener Nachrichten. 


Das Landgasthaus macht zu

Zwei Wanderer haben den gemütlichen Biergarten Krüger’s Landgasthaus entdeckt und schauen auch entsprechend durstig. Doch da muss ihnen der Wirt einen Strich durch die Rechnung machen: „Sorry Leute, aber heute ist Ruhetag.“ Man wird sich dran gewöhnen müssen, denn am 4. August öffnet Björn Krüger zum letzten Mal die Pforten seines überaus beliebten Landgasthauses zum Hespertal: „Wir machen dicht. Hier wird wohl auch keine Gastronomie mehr hinkommen.“ 


Das Ruhrkulele-Festival geht in die zweite Runde

„Dafür, dass ich eigentlich nie ein Festival organisieren wollte, ist das jetzt ganz schön groß geworden.“ Nach der erfolgreichen Premiere der „Ruhrkulele“ im vergangenen November, die Michael Epke-Wessel praktisch im Alleingang organisiert hat, steckt der Werdener nun mitten in den Vorbereitungen für die zweite Ausgabe des Ukulelen-Fests. Und die wird noch um einiges größer ausfallen als die erste, die sich vor allem in den Vereinsräumen der Kanu-Gesellschaft Wanderfalken im Löwental abgespielt hat. 


Ausgezeichnete Pferdehaltung

Von Werden sind es nur wenige Schritte in einer andere Welt: Grüne, wildwachsend anmutende Wiesen breiten sich aus, darauf tollen Pferde, Hühner picken herum, ein Hund rollt sich im Gras. Hier und da stehen Bauwagen im freien Feld. Der Architekt Dieter Michael hat sich hier sein eigenes kleines Paradies geschaffen. Für sich – und für sieben Pferde, die hier ein unbeschwertes Leben führen können. Für diese vorbildliche Haltung ist er wieder von der Laufstall-Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Pferdehaltung (LAG) ausgezeichnet worden. 


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Klimademos, Dieselfahrverbote, Verbot von Mikroplastik: Sind solche Maßnahmen gerechtfertigt? 

29 Nov

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 48/2018

Gut ein Jahr ist es her, dass das Jugendstilhaus an der Forstmannstraße 27 Protesten zum Trotz dem Bagger zum Opfer fiel. Seitdem klafft dort ein Loch, wo einst das stolze Gebäude stand, das wegen der nahe gelegenen Statue am Rondell auch „Kaiser-Friedrich-Haus“ genannt wurde. Das wird sich wohl bald ändern. Die Stadt erteilt bald eine Baugenehmigung für ein Mehrfamilienhaus, das dort entstehen soll. In der Bezirksvertretung sorgten die Pläne für das Haus für Kopfschütteln.

Werden soll einen eigenen Bücherschrank bekommen. Sich am Pelikanbrunnen auf eine Bank setzen und in einem Buch schmökern, das man sich zuvor im neben stehenden Schrank ausgesucht hat: Dafür dass das möglich wird, für setzen sich zehn „Freunde des Bücherschranks“ ein.

Apropos Buch: Rüdiger Bertram erinnert in seinem Jugend-Roman „Der Pfad“ an Zeiten, in denen viele Deutsche Flüchtlinge waren. Im Gymnasium Werden stellte der Kinderbuch-Autor seine Geschichte den Sechstklässern vor. Und die folgten gebannt dem Abenteuer des kleinen Rolfs, der mit seinem Vater und seinem Hund während des Zweiten Weltkriegs nach New York fliehen will.

Außerdem lassen wir die erste Ruhrkulele Revue-Passieren: mit dem Genre-Festival im Löwental will Michael Epke-Wessel ein „Wacken für Ukulele-Fans“ schaffen.

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Die Bilder der Woche

26 Jul

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 30/2018

Wer an eine Ukulele denkt, fällt nicht selten als erstes Stefan Raab ein. Oder vielleicht auch Marilyn Monroe. Doch bald könnte einem auch Werden in den Sinn kommen. Denn das Festival „Ruhrkulele“, das ganz der kleinen Schwester der Gitarre gewidmet ist, soll ins Städtchen kommen. Der Werdener Michael Epke-Wessel ist nämlich fasziniert von diesem Instrument und organisiert derzeit ein Wochenende für alle Ukulelen-Fans und die, die es noch werden wollen.

Wer bei den heißen Temperaturen lieber ins kühle Nass springt, hatte dazu in den letzten Wochen reichlich Gelegenheit – auch im Seaside Beach Baldeney: Schon jetzt gab es dort mehr Badetage als im gesamten vergangenen Jahr.

Wer die Minuten bis zum Feierabend zählt, damit auch er ins kühle Nass springen kann, soll dabei künftig wieder bald auf die Uhr des Heidhauser Rathauses schauen können: Denn diese soll bald wieder funktionieren – dafür setzt sich der Werdener Bürger- und Heimatverein ein. Ebendieser hat auch eine Radtour volle Geschichte und Geschichten auf die Beine gestellt. Die Werdener Nachrichten traten mit in die Pedale.

Die Bilder der Woche