21 Jan

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 4/2021

Erster Schnee verweilte nur kurz

Bei den ersten Flocken dieses Winters musste man schnell sein: Kurz nach dieser Aufnahme am Sonntagmorgen begann der Regen, und graubraun wurde wieder zur vorherrschenden Farbe. Das Löwental ergab ein schönes Panorama vom Pastoratsberg aus, Werden im Hintergrund wurde vom nebligen Dunst fast verschluckt. 


Wenn alte Häuser abgerissen werden, dann blutet das Herz

So sind aktuell auch viele Werdener alarmiert, weil die Häuser auf der Velberter Straße mit den Nummern 70 bis 74 leergeräumt sind. Darunter Dagmar Reimus und Brigitte Suckert, die ihre Galerie nebenan in der Velberter Straße 68 haben: „Auch hier in Werden wird der soziale Frieden wieder einmal auf die Probe gestellt. Ein Stück Werdener Geschichte wird hier dem Profit geopfert.“ Und wie es aussieht, teils auf Kosten langjähriger Mieter. 


Kunstwerk für die Brehminsel

„In Kettwig gibt es viele wunderbare Skulpturen“, sagt Barbara Schröder über den Nachbars-Stadtteil. Diesbezüglich habe Werden noch Nachholbedarf. Zusammen mit dem Geschichts- und Kulturverein Werden setzt sie sich für mehr Kunst im öffentlichen Raum in ihrer Wahlheimat ein. Nun soll Werden ein weiteres Kunstwerk erhalten, das möglichst auf der Brehminsel Platz finden sollte. Diese könnte sich somit zu einem regelrechten Skulpturenpark entwickeln. 


Gabriele Kipphardt im Interview

Gabriele Kipphardt ist seit November die erste Frau im Amt des Bezirksbürgermeisters im Bezirk 9. Für die Mutter zweier erwachsener Kinder spielt die Geschlechterverteilung für Ihr Amt aber keine Rolle, sagt die Christdemokratin im Interview mit den Werdener Nachrichten. Außerdem verriet die 66-Jährige, welche wichtige Aufgaben sie in ihrem neuen Amt anpacken will – und ob es am Frühstückstisch mit ihrem Mann, dem Kettwiger Ratsherr Guntmar Kipphardt noch andere Themen gibt als Lokalpolitik


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Corona-Lockdwon verlängert: Was fehlt Ihnen am meisten? 

06 Feb

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 06/2020

Großer Andrang bei Thomas Kufen

Über seine Anziehungskraft muss sich Thomas Kufen wohl keine Sorgen lassen. Der angekündigte Besuch des Oberbürgermeisters in der Gastronomie des Tennisclubs am Volkswald am Mittwochabend sprengte den Rahmen des Raumes, viele mussten sich mit Stehplätzen begnügen. Yannick Lubisch, Vorsitzender der CDU Werden-Heidhausen, die den Abend organisiert hat, freute sich über den Andrang und gab zu: „Damit hätten wir nicht gerechnet.“ Kufen stellte sich indes gut gelaunt den Fragen der Bürger. 


Zentrum 60+ soll Treffpunkt werden

Werden bekommt ein neues Seniorenzentrum: Mit dem „Zentrum 60+“ will das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Träger an zentraler Stelle in der Altstadt einen offenen Treff mit eigenen Angeboten die Zielgruppe ansprechen, aber auch bereits in Werden Stadt und Land wie auch in Bredeney und Kettwig vorhandene Angebote miteinander vernetzen. Und: Die Senioren sollen mitbestimmen, was das neue Zentrum so anbietet. 


Bau der Brehm-Brücke geht weiter

Seit gut zwei Monaten ist der Zugang zur Brehminsel gesperrt, denn die alte Holzbrücke wurde abgerissen und wird gegen eine modernere robustere Stahlbrücke ersetzt. Am morgigen Samstag soll ein Kran dann den Überbau der neuen Brücke an seinen neuen Platz hieven. Nachdem der Überbau montiert ist, sollen noch einige Restarbeiten stattfinden: So müssen noch die neuen Flügelwände betoniert und kleinere Landschaftsarbeiten durchgeführt werden. Anschließend wird die Kran-Aufstellfläche zurückgebaut, bevor der Zugang zur Brehminsel wieder freigegeben wird – laut Stadt soll das voraussichtlich ab Anfang März der Fall sein. 


Werdener Nacht der Big Band begeistert

Premiere im Form Mariengymnasium feierte die erste „Werdener Nacht der Big Band“ mit der Schule und der Folkwang-Universität der Künste. Offenbar war die Neugierde groß, und über Besuchermangel brauchten sich die Musiker keine Sorgen zu machen. 


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Werden bekommt ein neues Seniorenzentrum. Wie beurteilen Sie die bereits bestehenden Angebote für ältere Menschen in Werden Stadt und Land? 

31 Okt

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 44/2019

Aussichtsplattform ins Schwarzbuch

Die Aussichtsplattformen auf der Brehminsel standen von Baubeginn an in der Kritik. Sogar überregionale Medien wie das ZDF berichteten – durchaus spöttisch – über die Plattformen, die in den Augen vieler sinnlos seien und daher nur unnötig Geld kosteten. Nun haben es die beiden Holzpodeste sogar ins Schwarzbuch NRW des Bundes der Steuerzahler 2018 geschafft. 


Kita kommt ins Löwental

Die Idee von einem Hotel im Löwental ist endgültig vom Tisch: Der Rat hat in seiner gestrigen Sitzung den Bau einer vierzügigen Kita auf dem Gelände der einstigen Flüchtlingsunterkunft einstimmig beschlossen. Die Politik in Werden zeigt sich enttäuscht. 


Werdenerin mit Kakao-Start-Up in Berlin

Werden ist die Heimat von Madita Best, in Fischlaken aufgewachsen, im Werdener Gymnasium zur Schule gegangen. Nun hat sie ein eigenes Unternehmen ins Leben gerufen – in Berlin. „In der Hauptstadt sind die Bedingungen für Start-Ups einfach besser“, sagt sie. Mit „guten, fairen Kakao-Bohnen will die 30-Jährige sich am Snack-Markt etablieren. Warum Berlin für sie ein besseres Pflaster ist – und warum sie sich dennoch vorstellen kann, in absehbarer Zeit in ihre Heimat zurückzukehren verrät sie den Werdener Nachrichten! 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche
Der Rat hat die Hotel-Idee im im Löwental endgültig abgeschmettert und sich für den Bau einer reinen Kita entschieden. Eine kluge Entscheidung? 

08 Aug

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 32/2019

Kaum ein Projekt in Werden hat im vergangenen Jahr so viel Wirbel verursacht wie die Aussichtsplattformen auf der Brehminsel. Dabei haben sie ihren Zweck, für den sie eigentlich gebaut worden sind, noch gar nicht erfüllt: Sitzgelegenheiten an exponierter Stelle zu bieten. Doch jetzt soll nichts mehr auf die lange Bank geschoben werden: Ende des Monats will Grün und Gruga an den beiden Plattformen endlich jeweils eine Hockerbank aufbauen. Die Details dazu verraten die Werdener Nachrichten in ihrer neuesten Ausgabe! 


Ausstellung über Wohnkonzepte in Werden

Vom Brehm ins Löwental: Dafür fordert die Werdener Politik fordert nun schon lange ein Gesamtkonzept. Am einem solchen hat der Architekt Dr. Wilhelm Seidensticker bereits vor über 50 Jahren gearbeitet: Es sah vor allem eine Wohnbauverdichtung am S-Bahnhof vor, um Leute zum Umsteigen vom Auto in die Bahn zu bringen. An diesem Konzept aus dem Jahr 1968, also aus einer zutiefst autovernarrten Zeit, hat der Architekt Hein Köppchen mitgearbeitet: Diese und weitere seiner Arbeiten sind aktuell im Gemeinschaftsraum der Wohnanlage der St. Ludgeri-Stiftung an der Kirchhofsallee 46 zu sehen. Wir haben uns vom Meister selbst durch die Ausstellung führen lassen- 


Vor 90 Jahren: Eingemeindung Werdens

Außerdem reisen wir in die Geschichte: Für viele Werdener war das, 1925 nur als ein Gerücht herumgeisterte, eine Horrorvorstellung: „Nachbar Essen will Werden fressen”. Nur ein Jahr später wird die Befürchtung zur Gewissheit. Wie auch andere Großstädte des Ruhrgebietes strebt auch Essen nach neuem Land im Norden und Süden. Durch vorherige Eingemeindungen konnte die Stadt immerhin schon zur für damalige Verhältnisse beachtlichen Ruhrmetropole anwachsen. Doch kampflos wollten sich die Werdener nicht schlucken lassen. Dennoch konnten sie nicht verhindern, dass Werden seit dem 1. August 1929 ein Stadtteil Essens ist.


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Machen Bänke die Brehm-Plattformen attraktiver? 

09 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 19/2019

Eins der beliebtesten Freizeit-Ziele Werdens wird für drei Monate nicht betretbar sein: Wenn nach den Herbstferien Ende Oktober die Brücke zur Brehminsel erneuert wird, muss der populäre grüne Treffpunkt an der Ruhr gesperrt werden. Zudem gehen zusätzlich notwendig gewordene Änderungen der ursprünglichen Planungen ins Geld: Der Neubau wird teurer als zunächst gedacht. Die Details stehen in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten! 


Außerdem: Das Gymnasium Werden ist seit fünf Jahren Europaschule und begeht den Europatag jedes Jahr auf besondere Weise. „Wir verstehen den Europatag als bewusstes Zeichen der Zugehörigkeit zur Europäischen Union,“ bekannte die Schulleiterin Felicitas Schönau. Wenige Wochen vor der Europawahl begrüßte sie am vergangenen Dienstag in der voll besetzten Aula der Schule sechs Europapolitiker zu einer Diskussion über Europa. Auf dem Podium saßen der Europaabgeordnete Dennis Radtke (CDU), die Kandidaten Kirsten Eink (SPD), Alexandra Geese (Bündnis90/Die Grünen), Hagen Schulz-Thomale (FDP) und Guido Reil (AfD), sowie Jules El-Khatib, Mitglied im Landesvorstand NRW (Die Linke). Was sie zu Themen wie Umweltschutz, Bildung und Verteidigung zu sagen hatten, verraten die Werdener Nachrichten. 


Außerdem: Vor seinem Auftritt im Bürgermeisterhaus hat der TV-Star Ralph Caspers mit der Heimatzeitung über seine eigene Kindheit, seine Schauspiel-Ambitionen und seinen Einstand als Kinderbuchautor gesprochen. 


Zudem gratulieren wir den SC Werden-Heidhausen zum verdienten Aufstieg, verraten den Headliner beim Pfingst Open Air und besuchten zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Kufen ein Konzert des Blasorchesters Essen-Werden. 


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Drei Monate kein Zugang zur Brehminsel: Ist das verschmerzbar?