31 Okt

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 44/2019

Aussichtsplattform ins Schwarzbuch

Die Aussichtsplattformen auf der Brehminsel standen von Baubeginn an in der Kritik. Sogar überregionale Medien wie das ZDF berichteten – durchaus spöttisch – über die Plattformen, die in den Augen vieler sinnlos seien und daher nur unnötig Geld kosteten. Nun haben es die beiden Holzpodeste sogar ins Schwarzbuch NRW des Bundes der Steuerzahler 2018 geschafft. 


Kita kommt ins Löwental

Die Idee von einem Hotel im Löwental ist endgültig vom Tisch: Der Rat hat in seiner gestrigen Sitzung den Bau einer vierzügigen Kita auf dem Gelände der einstigen Flüchtlingsunterkunft einstimmig beschlossen. Die Politik in Werden zeigt sich enttäuscht. 


Werdenerin mit Kakao-Start-Up in Berlin

Werden ist die Heimat von Madita Best, in Fischlaken aufgewachsen, im Werdener Gymnasium zur Schule gegangen. Nun hat sie ein eigenes Unternehmen ins Leben gerufen – in Berlin. „In der Hauptstadt sind die Bedingungen für Start-Ups einfach besser“, sagt sie. Mit „guten, fairen Kakao-Bohnen will die 30-Jährige sich am Snack-Markt etablieren. Warum Berlin für sie ein besseres Pflaster ist – und warum sie sich dennoch vorstellen kann, in absehbarer Zeit in ihre Heimat zurückzukehren verrät sie den Werdener Nachrichten! 


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Der Rat hat die Hotel-Idee im im Löwental endgültig abgeschmettert und sich für den Bau einer reinen Kita entschieden. Eine kluge Entscheidung? 

08 Aug

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 32/2019

Kaum ein Projekt in Werden hat im vergangenen Jahr so viel Wirbel verursacht wie die Aussichtsplattformen auf der Brehminsel. Dabei haben sie ihren Zweck, für den sie eigentlich gebaut worden sind, noch gar nicht erfüllt: Sitzgelegenheiten an exponierter Stelle zu bieten. Doch jetzt soll nichts mehr auf die lange Bank geschoben werden: Ende des Monats will Grün und Gruga an den beiden Plattformen endlich jeweils eine Hockerbank aufbauen. Die Details dazu verraten die Werdener Nachrichten in ihrer neuesten Ausgabe! 


Ausstellung über Wohnkonzepte in Werden

Vom Brehm ins Löwental: Dafür fordert die Werdener Politik fordert nun schon lange ein Gesamtkonzept. Am einem solchen hat der Architekt Dr. Wilhelm Seidensticker bereits vor über 50 Jahren gearbeitet: Es sah vor allem eine Wohnbauverdichtung am S-Bahnhof vor, um Leute zum Umsteigen vom Auto in die Bahn zu bringen. An diesem Konzept aus dem Jahr 1968, also aus einer zutiefst autovernarrten Zeit, hat der Architekt Hein Köppchen mitgearbeitet: Diese und weitere seiner Arbeiten sind aktuell im Gemeinschaftsraum der Wohnanlage der St. Ludgeri-Stiftung an der Kirchhofsallee 46 zu sehen. Wir haben uns vom Meister selbst durch die Ausstellung führen lassen- 


Vor 90 Jahren: Eingemeindung Werdens

Außerdem reisen wir in die Geschichte: Für viele Werdener war das, 1925 nur als ein Gerücht herumgeisterte, eine Horrorvorstellung: „Nachbar Essen will Werden fressen”. Nur ein Jahr später wird die Befürchtung zur Gewissheit. Wie auch andere Großstädte des Ruhrgebietes strebt auch Essen nach neuem Land im Norden und Süden. Durch vorherige Eingemeindungen konnte die Stadt immerhin schon zur für damalige Verhältnisse beachtlichen Ruhrmetropole anwachsen. Doch kampflos wollten sich die Werdener nicht schlucken lassen. Dennoch konnten sie nicht verhindern, dass Werden seit dem 1. August 1929 ein Stadtteil Essens ist.


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Machen Bänke die Brehm-Plattformen attraktiver? 

09 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 19/2019

Eins der beliebtesten Freizeit-Ziele Werdens wird für drei Monate nicht betretbar sein: Wenn nach den Herbstferien Ende Oktober die Brücke zur Brehminsel erneuert wird, muss der populäre grüne Treffpunkt an der Ruhr gesperrt werden. Zudem gehen zusätzlich notwendig gewordene Änderungen der ursprünglichen Planungen ins Geld: Der Neubau wird teurer als zunächst gedacht. Die Details stehen in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten! 


Außerdem: Das Gymnasium Werden ist seit fünf Jahren Europaschule und begeht den Europatag jedes Jahr auf besondere Weise. „Wir verstehen den Europatag als bewusstes Zeichen der Zugehörigkeit zur Europäischen Union,“ bekannte die Schulleiterin Felicitas Schönau. Wenige Wochen vor der Europawahl begrüßte sie am vergangenen Dienstag in der voll besetzten Aula der Schule sechs Europapolitiker zu einer Diskussion über Europa. Auf dem Podium saßen der Europaabgeordnete Dennis Radtke (CDU), die Kandidaten Kirsten Eink (SPD), Alexandra Geese (Bündnis90/Die Grünen), Hagen Schulz-Thomale (FDP) und Guido Reil (AfD), sowie Jules El-Khatib, Mitglied im Landesvorstand NRW (Die Linke). Was sie zu Themen wie Umweltschutz, Bildung und Verteidigung zu sagen hatten, verraten die Werdener Nachrichten. 


Außerdem: Vor seinem Auftritt im Bürgermeisterhaus hat der TV-Star Ralph Caspers mit der Heimatzeitung über seine eigene Kindheit, seine Schauspiel-Ambitionen und seinen Einstand als Kinderbuchautor gesprochen. 


Zudem gratulieren wir den SC Werden-Heidhausen zum verdienten Aufstieg, verraten den Headliner beim Pfingst Open Air und besuchten zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Kufen ein Konzert des Blasorchesters Essen-Werden. 


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Drei Monate kein Zugang zur Brehminsel: Ist das verschmerzbar?

21 Feb

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 8/2019

Nicht wenige verorten das Problem Vandalismus an der Brehminsel und am Löwental in die wärmere Jahreszeit. Doch gerade die vergangenen Wintermonate sei es besonders schlimm zugegangen. Dies hat Mali Sirin, Wirt der Werdener Wiesn beobachtet. Beim CDU-Stammtisch in den Domstuben in der zeichnete er ein düsteres Bild randalierender Jugendliche, die auch vor Bedrohungen nicht Halt machten. Bei der Polizei ist das Problem bekannt. 

Das Gelände rund um Haus Scheppen ist bei schönem Wetter ein wahrer Ausflugsmagnet. Die Schattenseite sind Rennradfahrer, die im Slalomstil viel zu schnell durch die Menschenmenge rasen, Motorräder, die Gehwege zuparken, Spaziergängergruppen, die an schmalen Durchgangsstellen stehenbleiben und den Weg blockieren, Autofahrer, die sich hupend ihren Weg bahnen und verkehrswidrig parken und den fließenden Verkehr blockieren. 

Außerdem: Vom Flüchtlingskind zum Fußballstar: Der Ausnahmefußballer Neki M‘bala kam nach 20 Jahren auf Stippvisite zurück in Werden. 

„Wir haben hier eins der bedeutendsten Kunstwerke im gesamten Ruhrgebiet.“

Andrea Wegner, Vorsitzende der Schatzkammer Werden, über das Werdener Kruzifix.
Das Werdener Kruzifix

Andrea Wegener, Vorsitzende der Schatzkammer Werden, ist stolz auf das Werdener Kruzifix, das auch als „Helmstedter Kreuz“ bekannt ist. Die vollständige Bedeutung dieses aus dem 11. Jahrhundert stammenden, ein Meter hohen Metallkreuzes wurde erst mit seiner Restaurierung vor zwei Jahren richtig klar: Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind nun in dem Buch „Goldene Zeiten?“ gesammelt. 

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Wie kann man dem Verkehrschaos am Haus Scheppen an sonnigen Sonntagen Herr werden? 

31 Jan

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 5/2019

Immer wieder hat es in den vergangenen Monaten Klagen geben über Müll und Vandalismus an Orten, die eigentlich für die Erholung gedacht sind – besonders an der Brehminsel und im Löwental gibt es viele Probleme, räumten Polizei und Ordnungsamt in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung ein. Daniel Behmenburg brachte eine Lösungsmöglichkeit ins Spiel:

„Es fällt auf, dass an den betroffenen Orten eine ausreichende Beleuchtung fehlt“

SPD-Fraktionssprecher Daniel Behmenburg

Für mehr Sicherheitsgefühl in Werden könnte indes sorgen, dass die Polizei näher ins Zentrum grückt ist:  Vor einer Woche ist die Polizei-Bezirksdienststelle ins Werdener Rathaus umgezogen. Auch wenn die neuen Räumlichkeiten in der einstigen Heimat der CDU-Bezirksfraktion kleiner sind als am vorherigen Standort an der Bungertstraße, gefällt es der Bezirksdienstbeamtin Nicole Siemund hier deutlich besser: „Der neue Standort ist wesentlich zentraler.“

Glücklicherweise wenig Einsätze hat der Polizei im Essener Süden bislang der Wintereinbruch beschert: Unübersehbar hat dieser auch Werden und das Werdener Land in eine weiße Schneedecke gehüllt. Das von manchen befürchtete Chaos ist zumindest im Essener Süden jedoch weitestgehend ausgeblieben. Allerdings haben die glatten Straßen dem öffentlichen Nahverkehr Probleme bereitet.

Außerdem in den Werdener Nachrichten: Wie der Regattabereich am Baldeneysee verschönert werden soll, wie Lach-Yoga dem karnevalistischen Bollerwagen-Umzug hilft und: Aktuelles aus Sport, Schule und Kultur.

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