01 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 9/2018

Da wird schwer gerungen: Was soll im Löwental zwischen ehemals Dicker Engel und Löwental entstehen? Wieder ein Hotel, etwas mit Sport, Parkplätze oder eben doch eine Kita, wie es die Verwaltung offenbar durchziehen will, ohne die Politik richtig zu fragen.

Das beleuchten wir ebenso, wie wir Brummi und seine Disco feiern, aber auch der Neubau an der Velberter Straße auf dem ehemaligen Lelgemann-Gelände schauen wir uns an.

Beim Sport siegen die Fußballer weiter, während die Handballer ausgerechnet gegen den Nachbar patzen. Wir staunen, wie groß eigentlich Heidhausen ist, und was unter Denkmalschutz steht, und was nicht: Die Post nicht, allerdings wird das geprüft. Es gibt den Nachbericht für ein großartiges Konzert und vieles mehr.

 Stimmen Sie bei unserer aktuelle Umfrage ab!
Essen ist nur noch zehntgrößte Stadt Deutschlands. Bald soll ein Bürgerforum über Möglichkeiten beraten. Was muss geschehen?

Das alles und mehr in der neuen Werdener!

22 Feb

Gekaufter Polizeischutz

Ich könnte . . . nun nichts Erhellendes zur Diskussion über die Bezahlung der Polizei bei kritischen Fußball-Großereignissen beitragen. Bremen-Urteil. Aber ich denke nur: Hoffentlich geht das gut!

Nicht, dass in wenigen Jahren auch gute andere Ereignisse die Kosten tragen müssen.

Und: Das Gefühl im Notfall immer die Polizei rufen zu können, ohne mit der Bank Rücksprache zu halten, ist mir sehr wichtig.

Natürlich ist es lange noch nicht so weit. Aber solche Entwicklungen sind ein Nachteil unserer sehr guten Republik.

Und da ist schon die Überschrift, die mich nachdenken lässt: Rudeljubel …. nur unter bezahltem Polizeischutz?

28 Jan

Ein Hoch auf das Ruhrgebiet und die Fankultur

Ich liebe die Fankultur im Ruhrgebiet, kenne so viele nette Dortmund- und Schalke-Fans und ihre gepflegte Feindschaft. Gestern auf einer schönen Fete spotteten sie übereinander und schauten mitleidig auf den Verfasser dieser Zeilen, der sich einfach freut, wenn wenigstens einer der Ruhrgebietsvereine siegt und sich hinter den Bayern auf einem Championsleague-Platz festsetzt. Natürlich werde ich so nie ein echter, anerkannter Fan sein, immer als feige gelten. Ich kann nur sagen: Diese pragmatsiche Haltung erfordert – – nicht an diesem Abend — schon bisweilen Mut. Weil für echte Fans so einer eben noch hinter dem Anhänger des verfeindeten Vereins kommt. Dabei zeigen doch solche Abwerbungen, die beide Vereine derzeit erleben, dass es genügend gemeinsame Gegner gibt. Ich bleibe dabei: Bei aller Rivalität war 1997  doch ein wunderbares Jahr. Beide Fangruppen wissen, was ich meine.