19 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 12/2020

Corona bestimmt den Alltag in Werden

Corona bestimmt momentan das Geschehen in vielen Teilen der Erde – und auch in Werden bringen die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Virus das öffentliche Leben gänzlich zum Erliegen – und zwar häppchenweise. Die Werdener Nachrichten berichten in ihrer aktuellen Ausgabe ausführlich, welche Auswirkungen die Gefahr in Werden Stadt und Land haben. 

Nicht jeder hält sich an die Allgemeinverfügungen und Erlasse: Trotz Verbots durch die Stadt Essen haben sich am Mittwoch beim besten Frühlingswetter etliche Biker am Haus Scheppen versammelt – darunter auch viele Ältere, die zur Risikogruppe gehören. Polizei und Ordnungsamt mussten einschreiten, das Areal räumen und die Zufahrtswege sperren. 
Nicht zuletzt leiden die Händler und Gastronomen vor Ort. In dieser Woche mussten sie ihre Läden schließen.

Auch Künstler stellt die neue Situation vor ungeahnte Herausforderungen – brechen ihnen damit doch beträchtliche Einnahmen weg. Wie sie mit der Situation umgehen, haben Betroffene den Werdener Nachrichten erzählt. 

Was soll ich tun, wenn ich den Verdacht habe, selbst betroffen zu sein? Finde ich vor Ort die richtige Behandlung? Darüber sprachen die Werdener Nachrichten mit den Krankenhäusern in Werden


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Weil viele Bürger die Mahnungen, zuhause zu bleiben, ignorieren, werden die Stimmen nach einer Ausgangssperre lauter. Wie sehen Sie das? 

13 Mrz

Corona: Stoff- und Tuchmarkt entfällt

Auch der beliebte Frühjahrs-Stoff- und Tuchmarkt, der am 5. April in der Werdener Altstadt stattfinden sollte, fällt dem Corona-Virus zum Opfer. Damit entfällt auch der verkaufsoffene Sonntag an diesem Tag: “Ohne die Veranstaltung fehlt für die Durchführung des verkaufsoffenen Sonntags die rechtliche Grundlage”, so Benjamin Neubert vom Werdener Werbering.

Alle Schulen in NRW – und somit auch die Schulen in Werden Stadt und Land – schließen laut Weisung der NRW-Landesregierung bereits ab kommendem Montag und gehen somit verfrüht in die Osterferien. Die Folkwang Universität der Künste verschiebt indes den Vorlesungsbeginn auf den 20. April und setzt somit ihrerseits den Erlass der Landesregierung um.


12 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 11/2020

Über Kita und Skater im Löwental

Löwental im Sonnenschein. Die Idylle von Narzissen, Spaziergängern, Wanderern und Radlern wird bei einigermaßen trockenem Asphalt auch wieder durch Skater ergänzt. Einen ausführlichen Bericht widmet diese Ausgabe nicht nur den neuesten Erkenntnissen über die Kita, sondern auch den Jugendlichen und ihrem Skaterjargon, der seinen ganz besonderen Charme hat. In der nächsten Woche soll das Hochwasser noch einmal deutlich ansteigen und wird wohl den zweiten Pegel am Wasserpegelhaus erreichen. 


Corona sorgt für Absagen

Das Corona-Virus hat weitreichende Folgen für den Schulalltag. So hat das NRW-Schulministerium alle Schulen empfohlen, auf sämtliche Schulveranstaltungen, zunächst bis zu den Osterferien, zu verzichten. Auch die Werdener Gymnasien sind betroffen. Zudem sagen etliche Veranastlter in Werden ihre geplanten Konzerte, Lesungen, Vorträge etc. ab. 


Rechtsgutachten zu BV-Beschlüssen

Das Verhältnis zwischen der Verwaltung der Stadt Essen und der Bezirksvertretung im Essener Süden gilt eher als angespannt. Quer über Parteien- und Fraktionsgrenzen hinweg erheben die Politiker in den Stadtteilen immer wieder den Vorwurf, die Verwaltung ignoriere ihre Beschlüsse. Im Mai vergangenen Jahres gipfelte der Konflikt in einem Antrag der BV, aus dem der Ärger der Vorort-Politiker sprach: Sie verlangten ein Rechtsgutachten, aus dem hervorgehen sollte, inwieweit die Verwaltung sich an die BV-Beschlüsse halten müsse. Ein knappes Jahr hat sich die Verwaltung Zeit gelassen – und die Antwort dürfte nicht jedem BV-Mitglied gefallen. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche
Auch diese Woche beschäftigt uns Corona: Die Stadt Essen hat Großveranstaltungen ab 1000 Besucher bis auf Weiteres untersagt. Aber auch viele kleinere Veranstaltungen sind betroffen, etliche Veranstalter haben ihre Konzerte,Lesungen, Vorträge etc. abgesagt, um einen Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus zu leisten. Halten Sie das für den richtigen Weg? 

10 Mrz

Corona: Viele Veranstaltungen in Werden fallen aus

Wegen der Corona-Pandemie fallen auch in Werden viele Veranstaltungen aus.

So hat der Bürger- und Heimatverein seine ursprünglich für Mittwoch, 11. März, im Pfarrsaal Christi Himmelfahrt terminierte Mitgliederversammlung auf einen noch festzulegenden Termin verschoben.

Auch die CDU Werden hat sich entschlossen, den für ursprünglich für Donnerstag, 12. März, anberaumten Stammtisch mit Dieter Schmitz, Leiter des städtischen Bauordnungsamtes, zu verschieben – auch dafür werde noch ein Termin bekanntgegeben, so Hanslothar Kranz, Vorsitzender der CDU Werden.

Die ebenfalls für Donnerstag, den 12. März geplante nächste Veranstaltung der Reihe Jazz im JuBB muss ebenfalls wegen des Coronavirus ausfallen. “Der Veranstaltungsort JuBB Werden ist eine Einrichtung des Jugendamtes und das hat aufgrund der Entwicklung alle Projekte/ underanstaltungen mit über 25 Personen in ihren Häusern untersagt”, so Gerd Dubiel vom Veranstaltungs-Team.

Das Gymnasium Werden muss das lange geplante und geprobte Chor- und Orchesterkonzert mit 200 Beteiligten, das für den 24. März in der Basilika geplant war, ausfallen lassen. Damit folgt es einer Empfehlung des NRW-Schulministeriums, auf sämtliche Schulveranstaltungen, zunächst bis zu den Osterferien, zu verzichten. Auch die vor den Osterferien geplanten Infoabende im Gymnasium Werden fallen aus und werden voraussichtlich auf die Woche nach den Osterferien verschoben, heißt es aus der Schulpflegschaft.

Die Ökumenischen Jona-Kinderbibeltage, die von Freitag, 13., bis Sonntag, 15. März, stattfinden sollten, werden verschoben: In Anlehnung der Empfehlung des Landes-Schulministeriums wolle man auch diese Veranstaltung, die sich ganz überwiegend an Grundschulkinder richtet, an einem späteren Zeitpunkt nachholen, so Pfarrer Klaus Baltes. Der Familiengottesdienst mit Musik am Sonntag, 15. März, 11 Uhr in der Jonakirche werde aber stattfinden.

10 Mrz

Senior aus Heidhausen wurde Opfer eines Telefon-Betrugs

Ein 77-Jähriger Heidhauser ist am vergangenen Sonntag Opfer eines Betruges geworden. Gegen 13 Uhr rief bei ihm ein unbekannter Mann an, der sich als Polizist ausgab. Der Anrufer sagte, zuvor in der Nachbarschaft seien Einbrecher festgenommen worden, bei denen man einen Zettel mit dem Namen und der Adresse des 77-Jährigen gefunden hätte. Deshalb solle der Senior seine Wertsachen vorsichtshalber der Polizei übergeben. Außerdem solle er die Türen verschließen und niemanden ins Haus lassen.

Bei einem weiteren Anruf kündigte der falsche Polizist an, dass ein Kollege die Wertgegenstände am Folgetag abholen und zur Bank bringen würde, wo sie für den Senior und seine Frau verwahrt werden würden.

Noch am selben Sonntagabend klingelte dann ein unbekannter Mann an der Haustür des 77-Jährigen und ließ sich die Wertgegenstände aushändigen. Dann stieg der Mann in ein Auto und fuhr in unbekannte Richtung davon.

Der Unbekannte ist etwa 30 bis 40 Jahre alt, zirka 1,76 Meter groß und von stabiler Statur. Er sprach akzentfrei Deutsch und trug eine helle Hose und ansonsten dunkle Kleidung. Die Polizei bittet Zeugen, die am Sonntagabend, im Bereich der Straßen Landwehr, Bremerstraße oder Heidhauser Straße Verdächtiges beobachtet haben, oder Hinweise auf den Unbekannten geben können, sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 bei der Polizei zu melden.

Außerdem warnt die Polizei vor derartigen Betrugsmaschen. “Kriminelle Anrufer sind dreist und skrupellos”, heißt es von der Polizei Essen. Sie nutzten die Angst der Menschen vor Einbrechern oder Betrügern aus, gäben sich als Polizisten aus und brächten die meist älteren Menschen dann um ihr Erspartes. Die Polizei rät: “Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Ihre Vermögensverhältnisse! Hinterfragen Sie verdächtige Anrufe und legen Sie im Zweifel auf! Die Polizei ruft nicht mit der Telefonnummer 110 an und nimmt auch keine Wertgegenstände in Verwahrung. Sprechen Sie auch mit Ihren Freunden und Verwandten über die Maschen der Kriminellen!”