09 Jan

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 02/2020

Kostenpflichtiges Parken auf dem Feintuchwerkplatz im Gespräch

„In Werden ist das Parken ungewöhnlich billig: Mehr kostenpflichtige Parkplätze in der Werdener Altstadt fordert der Kreisverband Essen des Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Der Verkehr mit privaten Kraftfahrzeugen muss zugunsten des öffentlichen Verkehrs eingeschränkt werden, wenn wir unsere Wohnorte wieder lebens- und liebenswert machen wollen“, sagt Hans Jörgens vom Vorstand des Essener VCD-Kreisverbands. So könnten die bislang 250 kostenfreie Parkplätze auf dem Feintuchwerkeplatz „mit einfachen Mitteln für kostenpflichtiges Parken hergerichtet werden“. „Dafür gibt es brauchbare Vorbilder aus anderen Städten“, heißt es in einer Stellungnahme zum Vergleich zwischen der Deutschen Umwelthilfe und der Stadt Essen. 


Bonmann zieht Kandidatur zurück

Die Zeit für Michael Bonmann als Politiker in der Bezirksvertretung ist vorbei: Nachdem der CDU-Bezirksvorstand sich dem Votum des Bredeneyer Ortsverbands entgegenstellte und den einstigen Bezirksbürgermeister nicht für die Listenaufstellung für die Kommunalwahl im September empfohlen hatte, zog Bonmann seine Kandidatur zurück. Für seinen angestrebten Sitz im Rat will der vor allem parteiintern umstrittene Christdemokrat allerdings weiter kämpfen. 


Die Sternsinger waren los

Sehr erfolgreich sind die Sternsinger durch Fischlaken und Heidhausen gezogen. In der Gemeinde Christi Himmelfahrt waren in diesem Jahr 18 Kinder in Begleitung von 17 Leitern fleißig. Es wurden knapp 5000 Euro und viele Süßigkeiten eingesammelt. Auch die Sternsinger der Gemeinde St. Kamillus sammelten, unterstützt von der Jona-Gemeinde in Heidhausen die Rekordsumme von 4837 Euro. Mit dem Geld werden Kinder im Libanon unterstützt. Die Gruppen wurden durchgehend freundlich empfangen und teilweise schon erwartet. 


In Gerd Haehnels Band kann man spielen ohne Vorkenntnisse

„Seit über 35 Jahren habe ich den Wunsch Gitarre zu spielen.“ Vor vier bis fünf Jahren habe sich Christian Junker sogar eine gekauft. Doch näher ist er seinem Traum bislang nicht gekommen. „Ich habe keine Zeit gehabt, mich damit zu befassen“, räumt er ein – und ergänzt: „Vielleicht habe ich auch Angst.“ In der Salzgrotte Werden wagt er nun einen Schritt auf seinen Traum zu: Dort hat der pensionierte Musiklehrer Gerd Haehnel zum Schnupperkurs „In einer Band spielen ohne Vorkenntnisse“ eingeladen. Und Angst vor einem Musikinstrument zu nehmen, ist sein oberstes Gebot. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert Gebühren fürs Parken auf dem Platz der Werdener Feintuchwerke. Eine gute Idee? 

28 Jul

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 30/2017

Wir befassen uns mit parkenden Autos auf Radwegen, schauen schon einmal auf das Schützenfest an diesem Wochenende, und auf rote Nasen, starke Jugendfußballer, eine sehr schnelle Ruderin, großartiges Varieté, schöne Landschaften, eine besondere Buchhändlerin und einen schönen Spielplatz.

Unsere Frage der Woche dreht sich um eine App:

Wie finden Sie die App „Wegehelden“, mit der Falschparker auf Rad- und Gehwegen angezeigt werden können?

 

17 Aug

Radler an sich und überhaupt —

Durchaus nicht nur wenige Minuten stand dieses Rad auf dem Parkstreifen. Platzsparend, aber doch eigenwillig.

Durchaus nicht nur wenige Minuten stand dieses Rad auf dem Parkstreifen. Platzsparend, aber doch eigenwillig.

Gerade wird noch über Radler und ihre Wildcard als Masse diskutiert, da hat Werden schon wieder eine eigene Spezialität. Wenn es in der Brückstraße auf dem Fußweg zu eng ist, dann wird eben auf der Straße geparkt. Klar: Der Radfahrer darf nicht von der Straße verdrängt werden, und womöglich steht das E-Rad so in Sichtweite des Eigentümers. Also wahrscheinlich alles gut und richtig.

Doch das Parken der Autos wird dadurch nicht gerade erleichtert, auch wenn das Rad quer steht. Brauchen wir also bald keine Fahrradparkplätze und Ständer mehr; aber bedeutend mehr Parkplätze, auch für Zweirad-Kraftfahrer, die Roller und Größeres zunehmend auf Autoparkplätzen abstellen?

Braucht der Radler dieses Rades eigentlich einen Parkschein? Ich meine: Höchstens einen Viertelschein, der aber leider nicht diebstahlssicher angebracht werden kann.

11 Mai

Pusteblume, Post und Parken & Paradies

BlogPusteIch könnte ja . . . jetzt irgendetwas poetisches schreiben. Besser gesagt: Könnte ich nicht. Ich lasse es, jedenfalls habe ich heute auf dem Weg zur Arbeit so viele Pusteblumen gesehen, dass mir ganz leicht ums Herz wurde; geradezu beschwingt. Dann war die Werdener Post noch offen. Was will man mehr! Die Sonne scheint — noch. Nun gut Parkplätze bleiben Mangelware. Werden brummt eben. Und das ist doch gut.  Diese Pusteblume hier steht hinter der Evangelischen Kirche. Noch ein Lesetip: Heute Reportage in der NRZ von Matthias Maruhn, wieder sehr gut: Madagaskar, kein Paradies. — Es gibt so viel Elend, wo keiner hinschaut!

24 Okt

Frei, aber mit Gebühr — Parken

Donnerstag kümmerten sich ein starkes Reinigungsteam um die Mittelinsel auf der BRücke, die im Laufe des Sommers die Erde anzieht. Die Natur erobert sich zurück,w as sie kann.

Donnerstag kümmerte sich ein starkes Reinigungsteam um die Mittelinsel auf der Brücke, die im Laufe des Sommers die Erde anzieht. Die Natur erobert sich zurück, was sie kann.

Mittwoch zum Beispiel war der Lehrerparkplatz am Heyerstrang ganz leer. Die Kette war auch herunter, Dabei sind die Werdener Bürger doch sonst so findig, wenn es umsolche Fragen geht. In den Herbstferien sind das dann dort logischerweise gebührenpflichtige Parkplätze? Und da gibt es derzeit ausreichend.  Aber dennnoch wäre ein verhüllendes Säckchen über dem Schild gut, dass das Parken normaler Bürger vor 14 Uhr dort verbietet.

Die Parkpalette selbst wird  zudem immer mehr zum Dauerparkplatz der Anwohner, die dort ihre Autos nachts abstellen. Das ist ja gut so, aber dem Werbering ist es doch wichtig, dass dort tagsüber Kurzparker ein Plätzchen finden.

Wenn man bedenkt, wie alt der Beschluss ist, lässt die lange Wartezeit auf den Automaten Ex-Palette lächeln.