23 Jul

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 30/2020

Vermüllung auf der Brehm wird beklagt

An den Anblick von mit Pizzakartons vollgestopften Mülleimern hat man sich als Werdener beim Besuch der Brehminsel ja fast schon gewöhnt. Besonders nach sonnigen Wochenenden aber nimmt die Vermüllung der Grünanlagen in Werden immens zu, klagen viele hiesige Spaziergänger. Und tatsächlich: Wer an einen Montagmorgen auf dem Brehm spazieren geht, stößt immer wieder auf achtlos liegengelassene Restbestände von Grillfeierlichkeiten. Die Rufe nach einem Verbot des wilden Grillens werden immer lauter. 


Ludger Hicking-Göbels über Klima, Verkehr und bezahltes Parken in Werden

Radikaler will Ludger Hicking-Göbels, der neuerdings für die Grünen als stellvertretender Bezirksbürgermeister in der Bezirksvertretung IX sitzt, die Klimapolitik angehen. Gleiches gilt auch für die Verkehrspolitik in Werden: „Es gibt kein Recht auf öffentliche Parkplätze“, sagt er und regt an, für das Parken auf dem Platz der Werdener Feintuchwerke künftig zur Kasse zu bitten. Was er noch zu sagen hat, lesen Sie Im großen Interview der Werdener Nachrichten! 


Riesenpilz auf dem Hammer Kotten

Als Willi Unterstell den Rindern, die seine Wiesen auf dem Hammer Kotten mähen, am Freitagmorgen die Tränke auffüllte, staunte er nicht schlecht: Der Riesenpilz hatte sich wohl zunächst im Gras versteckt, um in der regenreichen Nacht zu einem Riesen heranzuwachsen. Seine Schwester benachrichtigte die Werdener Nachrichten. „Vielleicht kriegen wir so raus, was das für ein Pilz ist.“, hoffte sie. Mehr über den fast 3 Kilo schweren Riesenbovisten und darüber, was den Hof noch so besonders macht, verrät die Heimatzeitung in der neuen Ausgabe! 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche:  
Müssen ein Grillverbot oder feste Grillplätze im Löwental und auf dem Brehm her? 

Ein Gedanke zu „Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 30/2020

  1. Grillverbote für Werden werden lauter

    Es ist ein ernüchternde Tatsache, dass gerade in Werden, sei es auf der Brehminsel oder im Löwental, massive Verunreinigungen und deren Beseitigung fast an jedem Wochenende nach Grill- und Saufgelagen den Bewohnern und Steuerzahlern angelastet werden. Das hat nichts mit Gastfreundlichkeit, einer gesunden Rechtsauffassung und Toleranz zu tun.

    Merkwürdig ist aber, wie den WN zu entnehmen war, dass “wir zum Teil lernen müssen, dass es immer Menschen gibt, die sich verantwortungslos verhalten”. Das ist viel zu trivial. Nein, Herr Göbel-Hicking, ich muß Ihnen widersprechen. Ihre Einstellung der “Vogel-Strauss-Mentalität” ist inakzeptabel und spiegelt bestenfalls die vorauseilende Bankrotterklärung vor Rechtswidrigkeiten wider. So ändert oder verbessert man nichts. Mit dieser Einstellung hat man schon von Anfang an verloren. Unstrittig hingegen ist, dass es keine Komplettlösung geben wird. Aber man kann sich an eine akzeptable Lösung heranarbeiten.

    Insofern schlage ich vor, ein Eingangsschild vor Betreten der Brehminsel zu installieren mit einem als Anhang beigefügten Text. So hat der Unterzeichner dies mal für die neue “Heidhauser Mitte” vor 1.5 Jahren ins Gespräch bringen wollen.

    – Aufstellung des Werdener Wappens;
    – Eingangsschild vor Betreten der Brehminsel (Beispiel):

    Bewahre Deine Natur
    Seien Sie ein gern gesehener Gast!
    Bitte verlassen Sie die Flächen so,
    wie Sie gedenken, diese vorfinden
    zu wollen. Restmüll usw. ist in den
    vor der Brücke aufgestellten Container
    beim Verlassen der Insel zu entsorgen.
    Zerstörung und Vermüllung sind
    Ordnungswidrigkeiten und führen
    zu Regressansprüchen gegen
    Einzelne und Gruppen und haben
    den Platzverweis/-verbot zur Folge.

    Der Oberbürgermeister der Stadt Essen

    Vor der Brehminsel ist weiter ein Roll-Müllcontainer, ca. 1.100 Lt., jedoch in verz. Stahlblechausführung (!) aufzustellen. Dieser kann im Zuge laufender Müllbeseitigung wöchendlich bzw. nach Anforderung geleert werden. Weiter sind ohne Ankündigung nachmittags und in den Abendstunden Ordnungskräfte einzusetzen, die bei Mißachtung ordnungsrechtlicher Gepflogenheiten die Personenfeststellung vornehmen, ein angemessenes Bussgeld in 3-stelliger Größenordnung gem. gesetzl. Regelung je Person verhängt, Platzverbote erteilt und durchsetzt. Öffentliche Toleranz zum Rechtsbruch ist nicht immer angemessen.

    Bei der Vernetzung des Klientels spricht/What’s App sich das sehr schnell herum. Vielleicht kann man das vor dem “Stadium der Resignation” mal versuchen. Das kostet nicht viel, bedarf aber Durchsetzungswillen. Das entspräche m.W. auch dem Grundgedanken der CDU-Werden und mit großer Sicherheit dem Willen Werdener Bürger.

Kommentare sind geschlossen.