21 Mai

Polizei fahndet mit Fotos nach Trickbetrügern

Von den Trickbetrügern, die von einer 84-Jährigen als falsche Polizisten Schmuck, Kreditkarten und andere Wertgegenständen erbeutet hatte, fahndet die Essener Kriminalpolizei nun mit Fotos, di eine Überwachungskamera von den Verdächtigen gemacht hat. Die Polizei sucht Zeugen: Wer kann Angaben zu der Identität der abgebildeten Männer und/oder deren Aufenthaltsort machen? Hinweise bitte an die Polizei Essen unter der Rufnummer 0201/829-0.

Zu sehen sind die Bilder unter folgendem Link: https://polizei.nrw/fahndungen/unbekannte-tatverdaechtige/essen-gewerbsmaessiger-bandenbetrug

20 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 21/2021

Ein zaghafter Schritt in Richtung Normalität

Seit über einer Woche sind die Inzidenzzahlen in Essen unter der magischen 100-Marke. Das heißt: Auch Werden kann wieder einen Schritt in Richtung Normalität gehen. Wenn auch zaghaft: Denn zwar darf man ab heute erstmals seit November wieder gemütlich einen Cappuccino auf der Terrasse seines Lieblingscafés schlürfen oder sich ein kühles Blondes im Biergarten gönnen – aber nur in den Außenbereichen der Lokale. Und nicht jeder Gastronom will so schnell mitziehen. 


Gesamtkonzept und Ideen für den ehemaligen Sportplatz am Volkswald

Die Diskussion um die Nutzung der Fläche des ehemaligen Sportplatzes Am Volkswald nimmt weiter Fahrt auf. CDU und FDP preschen voran und wollen in der Sitzung der Bezirksvertretung IX (BV IX) am kommenden Mittwoch einen Antrag stellen, in dem sie die Verwaltung bitten, ein Gesamtkonzept für das Areal zu erstellen, das Waldkita, Sportangebot und die Schaffung einer Grünfläche miteinbeziehen soll. Die Grünen haben indes Kontakt mit den Betreibern des Waldkindergartens Essen aufgenommen: Die würden gerne mit ihrem Hobbit-Bauwagen von der Gruga auf dem Platz Am Volkswald ziehen. 


Kleine Bauwerke mit großer Geschichte

Das kleinste Haus in Werden ist nicht die Kemnate an der Grafenstraße, sondern derer gibt es gleich mehrere – die Heiligenhäuschen am Weg der Flurprozession. Es sind kleine Bauwerke mit einer großen Geschichte, die leider oft viel zu wenig beachtet worden ist. Umso wichtiger ist es, dass sie mit der „digitalen Flurprozession“ wieder zu einer neuen Beachtung gelangt sind. 


Pfingst Open Air pausiert auch 2021 – Die Werdener Nachrichten blicken zurück auf die Anfänge

Früher war mehr Konfetti: Wieder vergeht ein Jahr ohne das Pfingst Open Air im Werdener Löwental. Bis zur Pandemie versammelten sich jährlich tausende Menschen, um zwischen Rock, Folk und Elektro zu pendeln. Doch nun muss es zum zweiten Mal in Folge pausieren. Die Werdener Nachrichten schwelgen in Erinnerungen: Wie kam das Konzept des besonders bei jungen Menschen beliebten Musikfestivals zustande? Wie sah es Anfang der 1980er aus? Und wie hat es sich seitdem entwickelt? 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Die Biergärten öffnen – werden Sie hingehen? 

17 Mai

Werdener Seniorin wird Opfer von Trickbetrügern

Eine Seniorin aus Werden wurde Opfer von einer Bande von Trickbetrügern: Mithilfe einer ausgedachten Geschichte nötigten sie die 84-Jährige zur Übergabe von Wertgegenständen.

Den für sie folgenschweren Anruf nahm die Dame am vergangenen Samstagmittag gegen 11:30 Uhr an. Zunächst gab sich ein Mann als Mitarbeiter einer Bank aus und gab der Dame gegenüber an, dass Unbekannte versucht hätten, Zugriff auf Ihr Konto zu erlangen. Das Konto sei daraufhin gesperrt worden. Der angebliche Bankmitarbeitersagte, er stelle den Anruf direkt an einen Polizisten durch, der weitere Instruktionen mit der Dame besprechen sollte. Der angebliche Polizist tat dann so, als leite er den Anruf direkt an einen zuständigen Kollegen weiter. Dieser bat die Seniorin, Wertgegenstände, darunter Schmuck und Kreditkarten, in einer Tüte vor die Eingangstür zu stellen. Ein Ermittler würde die Tüte abholen und bis zum Abschluss der Ermittlungen sicher verwahren. Kontakt zu dem Beamten durfte sie aufgrund der “Schweigepflicht” nicht aufnehmen. Das Telefonat dauerte, mit einer Unterbrechung, beinahe sechs Stunden.

Mit seiner Beute, Wertgegenstände im fünfstelligen Bereich, flüchtete der Betrüger unerkannt.

Der Abholer soll zirka 1,90 Meter groß und zwischen 30 und 35 Jahre alt sein. Er hatte sehr kurze dunkle Haare, fast Glatze, und trug einen schwarzen Rollkragenpullover und eine schwarze Jacke, vermutlich ein Strickoberteil.

Die professionellen Trickbetrüger versuchen in den langen Gesprächen durch vorspielen falscher Tatsachen glaubwürdig zu klingeln, um die angerufenen Senioren derart in ihren Bann zu ziehen, dass sie allen Anweisungen Folge leisten. Die Polizei warnt: “Legen Sie am besten direkt auf! Achten Sie darauf, dass ihr Telefon wirklich auf dem Apparat liegt und informieren Sie dann die Polizei unter 110.”

17 Mai

Ludgerus-Pfarrei lässt Regenbogenflaggen wehen

Heute ist der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, und Transphobie. Und auch die katholische St-Ludgerus-Pfarrei zeigt Flagge – Regenbogenflagge, um genau zu sein: Dieses Symbol hat der amerikanische Künstler Gilbert Baker im Jahr 1978 als Symbol für die Akzeptanz und die Vielfalt lesbischen und schwulen Lebensweise entworfen. Heute hat sich die Regenbohnenfahne weltweit als Zeichen für die Zugehörigkeit oder die Solidarität mit der Schwul-/Lesben-/Trans-Szene durchgesetzt

Nun hat sich die Ludgerus-Gemeinde mit zwei solcher Fahnen, die aus den Fenstern der Büros an der Abteistraße neben den einstigen Domstuben hängen, gegen Homo-, Bi-, Inter-, und Transphobie positioniert.

Zuvor hatten bereits die Jugendgruppen der Pfarrei und der Gemeinderat sich eindeutig gegen die Haltung des Vatikans positioniert, dass gleichgeschlechtliche Liebe keinen Segen verdiene. “Wir positionieren uns für eine offene Kirche, die niemanden ausschließt, abwertet oder diskriminiert”, ist auch auf einem regenbogenfarbenen Aushang in der Vitrine vor dem Gemeindebüro zu lesen.

14 Mai

Aufdringlicher Taschendieb vorm Supermarkt

Foto: Capri23auto/pixabay  

Sich von Fremden umarmen zu lassen, ist nicht nur wegen den Kontaktverboten zur Bekämpfung zur Corona-Pandemie eine schlechte Idee. Ein Senior vermisste am vergangenen Mittwochmorgen seine Geldbörse, nachdem ihn ein Unbekannter auf dem Parkplatz des Edeka Supermarktes an der Velberter Straße umarmt hatte. Die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 11 Uhr sprach ein zirka 30 bis 40 Jahre alter Mann den Senior an. Aufdringlich hielt er dem 85-Jährigen eine Spendenliste vor. Der Rentner lehnte jegliches weitere Gespräch ab und ging weiter. Der Mann folgte ihm und umarmte ihn aus heiterem Himmel. Danach verschwand der Verdächtige. Wenig später stellte der ältere Herr fest, dass der Unbekannte ihm die Geldbörse samt Bargeld aus der Jackentasche klaute.
Der mutmaßliche Taschendieb soll ungefähr 1,70 Meter groß sein. Er hat dunkle Haare. Seinem Aussehen nach könnte es sich um einen Südosteuropäer handeln, so die Polizei, die hofft, dass mögliche Zeugen weitere Angaben zu dem Flüchtigen machen können. Hinweise bitte an Tel.: 0201/829-0.