30 Jan

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 05/2020

Widerstand gegen das Bauvorhaben Im Hesgarten

Mit seinem vielen Grün und doch nah an der Altstadt gilt das Werdener Land als beliebter Wohnort. Nicht zuletzt deshalb entstehen in Heidhausen und Fischlaken immer wieder neue Bebauungen. Doch nicht jedem Alteingesessenen schmeckt das, fürchten diese doch um ihre Idylle vor der Haustür. Gegen ein Bauvorhaben Im Hesgarten regt sich nun Widerstand: Anwohner haben gegen die Bauvoranfrage für das Grundstück Im Hesgarten 23 Beschwerde beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eingelegt. 


FDP-Staatssekretär besuchte Mariengymnasium

Staatssekretär Mathias Richter besuchte das Mariengymnasium und richtete Grüße der Bildungsministerin Yvonne Gebauer aus. Sie sei aus bedauerlichen familiären Gründen verhindert. Die Schulform des Mariengymnasiums mag den den FDP-Politiker an seine eigene erinnert haben: Der vierfache Vater besuchte bis zum Abitur das Gymnasium Private Bischöfliche Fürstenberg-Schule Recke. Im Forum ging es dann schnell vor allem um Schulpolitik. 


Ersatz für verschwundenes Christusmonogram

Nicht wenige halten die Grabstätte der Evangelischen Kirchengemeinde auf dem Friedhof Werden II für denkmalwürdig – wurde sie doch nicht zuletzt 1906 vom bedeutenden Architekten Hans Bernoulli gefertigt. Doch die Zeit ist auch an dieser über hundert Jahre alten Grabstätte nicht spurlos vorüber gegangen. So ist ein bronzenes Christusmonogram, das der Bildhauer Hans Krückeberg gefertigt hat, auf dem zentralen Grabmal längst verschwunden. Doch nun haben Conrad Schlimm und Edith Telkof Ersatz organisiert. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Sollte die Stadt mehr Vorgaben bei Wohn-Neubauten machen?

30 Jan

Halteverbot wegen Brücken-Bauarbeiten am Brehm

Die Überbauarbeiten für die neue Fußgängerbrücke zur Brehminsel beginnen am 8. Februar. Damit der Kran durchfahren kann und die Vor- und Nacharbeiten sich nicht verzögern, richtet die Stadt Essen an der Heckstraße ab Ecke Grafenstraße über die Joseph-Breuer-Straße bis zur Grafenstraße ein Halteverbot ein: Von Dienstag, 4. Februar, bis Freitag, 14. Februar ist dort montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr das Parken verboten. Die Stadt Essen bittet, sich ans Verbot zu halten. Andernfalls könnte abgeschleppt werden.

28 Jan

Franzosen begehen Fahrerflucht

Die Polizei sucht nach einem vermutlich aus Frankreich stammenden Fahrzeug, das am Dienstag, 21. Januar in einem Verkehrsunfall verwickelt wurde und daraufhin flüchtete.

Gegen 15:15 Uhr meldete sich der Fahrer (72) eines Mercedes beim Notruf der Polizei. Er schilderte den Beamten, dass er von der Grafenstraße auf die Brückstraße abbiegen wollte. In diesem Augenblick sei von rechts ein blauer Peugeot mit französischem Kennzeichen angefahren gekommen und habe ihn touchiert.

Nach dem Zusammenstoß stieg der Fahrer des Fahrzeugs mit einer weiteren unbekannten Person aus. Daraufhin unterhielten sie sich auf Französisch. Als der 72-jährige Wuppertaler die Polizei erwähnte, steigen die Männer plötzlich ins Auto und fuhren in unbekannte Richtung davon. Die Personen sollen circa 25-30 Jahre alt sein, ungefähr 1,65 bis 1,70 Meter groß sein und laut des Wuppertalers ein “südländisches” Aussehen haben. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen rund vier Jahre alten blauen Peugeot, vermutlich Modell 305. Durch den Unfall müsste es einen Schaden hinten links aufweisen. Die Polizei erbittet Hinweise zu den Männern oder zum Fahrzeug unter Tel.: 0201/829-0. 

27 Jan

Schüler gedenken des Holocausts

Mit einer Aktion zum Gedenktag an die Opfer des Holocausts haben Schüler des Gymnasiums Werden am Montag an den nationalsozialistischen Völkermord an rund 6 Millionen Juden erinnert. Während der großen Pause legten Schüler ein Dreieck aus Steinen auf dem Schulhof. „Im jüdischen Glauben legt man Steine auf die Gräber“, erläutert Tim Flores, einer der Schüler, den Hintergrund der Aktion. „Mit Dreiecken wurden die Häftlinge in Konzentrationslagern gekennzeichnet, um sie nach Herkunft, Vorverurteilung und anderen Kategorien einzuteilen“, ergänzt Mitschülerin Nele Lammers. Zuvor sind die Schüler auf dem Schulhof zu einer Schweigeminute zusammengekommen.

Die Idee zu der Gedenk-Aktion haben die Schüler ist im Nachgang einer Exkursion nach Auschwitz entwickelt: 58 Schüler des Gymnasiums Werden fuhren in das einstige Konzentrationslager und spürten dort den Leidensweg der Juden und anderer Opfer der Nationalsozialisten nach.

23 Jan

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 04/2020

Kinder der Jahrgänge 2011 bis 2013 waren eingeladen, sich bei einem Schnuppertraining bei der DJK Grün-Weiß Werden mit dem Handballsport anzufreunden. Circa 20 Jungen und Mädchen hatten sich mitsamt Eltern in der Halle eingefunden, wobei die Eltern zum passiven Zuschauen „verdonnert“ waren. 


Graffiti auf gestalteten Wandbildern

Erst im November gestalteten Schüler eines Kunst-Leistungskurses des Werdener Gymnasiums die Aufgänge zum Treidelplatz am Werdener Ruhrufer mit großformatigen Wandbildern. Der Werdener Bürger- und Heimatverein hatte die Idee an die Schule und ans Jugend- und Bürgerzentrum am Wesselswerth herangetragen, um die tristen und wild beschmierten Wände zu verschönern. Doch die Freude darüber währte nur kurz: Die kunstvoll bemalten Wände wurden mit Graffiti-Tags beschmiert. 


Neue Reihe in der Heimatzeitung

„Auf ein Gläschen mit—“: Unter diesem Motto starten die Werdener Nachrichten eine neue Porträtreihe: In loser Folge stellen wir darin Werdener vor und lassen sie uns in gemütlicher Atmosphäre berichten, was ihr Leben besonders macht. Für die erste Folge hat sich WN-Redakteur Gordon K. Strahl mit Ulrich Dörner alias DJ UD im Ristorante Amalfi getroffen. 


Auf den Spuren der Hirschland-Familie

„Berthold Beitz ist in aller Munde doch über die Hirschland-Familie weiß kaum jemand etwas – dabei war sie für das Ruhrgebiet der Vorkriegszeit wirtschaftlich von höchster Bedeutung.“ Und auch in kultureller Hinsicht waren die Hirschlands wichtig für Essen, hob Georg Hirschland doch das Museum Folkwang mit aus der Taufe, berichtet Norbert Fabisch. Seit fast einem Jahr forscht er intensiv zu den Hirschlands, die einst eine so große Rolle in dieser Region gespielt haben – und die auch ihre Spuren in Werden hinterlassen haben. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Manche Jugendliche finden sie cool, für die meisten sind sie ein Ärgernis: Was kann man tun gegen Graffiti-Schmierereien?