21 Mrz

Seniorin an der Bushaltestelle Werdener Markt beraubt

Eine 86-jährige Seniorin ist am Montagmittag gegen 13.30 Uhr an der Bushaltestelle Werdener Markt von einem Unbekannten beraubt worden. Der Mann nutzte das dichte Gedränge, das wegen vieler Schulkinder an der Haltestelle herrschte, um der Werdenerin Portemonnaie und Brillenetui aus der Handtasche zu ziehen.

Dies bemerkte jedoch die Seniorin beim Einsteigen in die Buslinie 180, da der Unbekannte ihre Umhängetasche nach hinten zog. Als sie sich zur Seite drehte und „Hey!“ rief, schubste sie der Mann. Um nicht hinzufallen, musste sich die Seniorin festhalten. Im Bus sitzend stellte sie fest, dass der Reißverschluss ihrer Tasche offen stand und Geldbörse und Brillenetui fehlten.

Der Unbekannte ist circa 35 Jahre alt und 165 cm groß. Er hat dunklere Haut und trug zum Tatzeitpunkt eine schwarze Hose, ein schwarzes Cappy und eine schwarze Sonnenbrille. In der Hand hielt er eine auffällige große, rote Tüte.
Hinweise zu seiner Identität nimmt das Kommissariat 31 unter Tel: 0201/829-0 entgegen.

20 Mrz

Werdener gewinnt Wohnzimmerkonzert mit den 257ers

Wenn es heute Abend am ansonsten so beschaulichen Werdener Ruhrufer etwas lauter zugeht als sonst, könnte das an diese beiden jungen Herren liegen: Mike und Shneezin heißen sie jeder für sich – und zusammen sind sie die “257ers”. Das Rap-Duo, das sich nach den letzten drei Ziffern ihrer Heimat-Postleitzahl Kupferdreh benannt hat und mit Hits wie “Holland” und “Holz” , landesweit für Furore gesorgt hat, fährt nämlich heute heute an die andere Seite des Baldeneysees, nach Werden: Dort wohnt der Gewinner eines Wohnzimmer-Konzerts, das Radio Essen zusammen mit der Aktion Lichtblicke verlost hat. Und heute machen sie eben dieses Wohnzimmer unsicher.

Das Hip-Hop-Duo verspricht eine “totale Abriss-Party”: “Eins steht fest”, sagt Mike: “Der kann seine Hütte nach dem Auftritt renovieren.” Oha.

Mehr zu den 257ers – und warum sie sich bald “Köpfe des Jahres” nennen dürfen – gibt es am Freitag in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten!

15 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 11/2019

Durchfall, Krämpfe, Gehirnschäden und meist ein tödlicher Ausgang: Die Staupe gilt als Tierkrankheit mit schwerem Verlauf. Am Mittwoch bestätigte das Essener Veterinäramt gegenüber einem der Jagdpächter für das Revier Fischlaken, Dr. Ernst Viehausen: Bei einem in Kettwig gefundenen Fuchs ist das Staupevirus nachgewiesen worden, daher geht das Veterinäramt von einer flächendeckenden Seuche im Essener Süden aus. Inzwischen haben Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt auch bestätigt, dass ein auffällig apathischer Fuchs, der Mitte Februar in Heidhausen erlegt wurde, an Staupe erkrankt war.

Schlechte Nachrichten für Stammgäste der Domstuben

Frank Hahn, dem Wirt der Domstuben hat der Kirchenvorstand der Propsteipfarrei St. Ludgerus den Pachtvertrag zum Ende des Jahres gekündigt. Das bedeutet das Ende der nicht zuletzt als Veranstaltungsort beliebten Gastronomie in seiner jetzigen Form. Wie es weitergeht, bleibt noch offen. Klar ist nur: Manch ein Verein muss sich nun nach Alternativen umschauen. Für die Fischlaker Narren könnte die Nachricht sogar das Aus für beliebte Veranstaltungen wie dem Hausfrauennachmittag oder die Gala-Sitzung bedeuten.

Gute Nachrichten für Appeltate-Fans

Bessere Aussichten gibt es für Freunde der traditionellen waddischen Appeltate: Die hat mancher bislang auf der namensgebenden Appeltaten-Kirmes vermisst, die das Ludgerusfest im September begleitet. Abhilfe schafft nun das neue Appeltatenfest, das der Werdener Werbering erstmals im kommenden September in der Altstadt steigen lassen will. Und nicht nur der Apfelkuchen, sondern etliche Werdener Köstlichkeiten sollen dabei eine Rolle spielen.

Die appetitlichen Details stehen in den neuen Werdener Nachrichten!

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08 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 10/2019

Heidhausen als Schwerpunktaufgabe: 60 000 Euro stellt die Bezirksvertretung für den Stadtteil bereit. Mit dem Geld wollen die Stadtteilpolitiker dazu beitragen, einen Mittelpunkt rund um den Heidhauser Platz und das Rathaus zu schaffen. Der Werdener Bürger und Heimatverein ruft indes auf, sich mit Ideen an der Umgestaltung zu beteiligen. 

Dauerparker blockieren den P+R am Werdener Bahnhof.

Pendlerparkplätze sollen Leuten die Gelegenheit geben, auf Bus und Bahn umzusteigen. Auch am Werdener Bahnhof gibt es zwei solcher mit „P+R“ gekennzeichneten Flächen: Dumm nur, wenn viele diese voller Dauerparker sind. Zum Beispiel blockieren Caravans und abgestellte Anhänger über die Wochen die für flexible Nutzer gedachten Stellplätze. 

Außerdem: Standpunkte für und wider die Seilbahn im öffentlichen Nahverkehr, die letzten Berichte der Saison über die närrische Zeit und das neueste aus Sport, Kultur und Gesellschaft in Werden Stadt und Land! 

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