06 Mrz

Erster Corona-Fall in Werden bestätigt

Am späten Freitagnachmittag hat die Stadt Essen einen weiteren Coronavirus-Fall bestätigt: Es handelt sich um eine Person aus Werden, die aus der Lombardei in Norditalien zurückgekehrt ist. Die Region gilt laut Robert Koch-Institut als sogenanntes Risikogebiet.

Da die Person Symptome einer Atemwegserkrankung zeigte, hat sie sich selbst freiwillig in häusliche Quarantäne begeben und den Kontakt zu Menschen gemieden. Auch eine weitere Person aus dem Familienumfeld ist vorsorglich zu Hause geblieben.

Nach einem Anruf beim Bürgertelefon der Stadt Essen wurde der Person eine Probe entnommen, die heute am späten Nachmittag positiv ausgewertet wurde. Für beide Personen bleibt eine angeordnete häusliche Quarantäne bestehen. Die Umfeldanalyse ergab, dass es keine weiteren Kontaktpersonen gibt.

05 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 10/2020


Australien-Projektwoche in der Kita Pusteblume

Gebannt lauschen die Kinder den tiefen Klängen, die Rüdiger Kohl aus dem Didgeridoo herausholt: Ganz erstaunt sind die Kleinen über den langen Atem, den der Musiker dabei beweist. Der Didgeridoo-Spieler hat die Kita Pusteblume im Rahmen ihrer Australien-Projektwoche besucht, in der sich alles um den Fünften Kontinent gedreht hat. Im Rahmen dieser Woche hat die Kita Geld gesammelt, das Koalas und Kängurus im Busch zu Gute kommen soll: Diese sind durch die australischen Waldbrände bedroht. 


Corona-Virus beschäftigt Werdener Bürger

Nachdem die ersten Fälle von den am Corona-Virus erkrankten Essenern bekannt geworden sind, hat die Angst um den Virus auch Werden erreicht. Leser informieren die Werdener Nachrichten über leergekaufte Regale bei Supermärkten in Werden Stadt und Land, das Gymnasium Werden sagt eine Fahrt nach Rom ab – und in den Werdener Krankenhäusern klauen Patienten Atemschutzmasken

>> Die Ruhrlandklinik verhängte unter anderem deswegen bereits ein Besuchsverbot.


Bücherschrank am Pelikanbrunnen zu gefährlich

Mit seiner „Unendlichen Geschichte“ schuf Michael Ende einen absoluten Jugendbuch-Klassiker. Der Roman wäre ideal aufgehoben in dem Bücherschrank, den die Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Bredeney) in Werden aufstellen will. Seit nunmehr zwei Jahren kämpft CDU-Bezirksvertreter Herbert Schermuly für das Freiluft-Mobiliar mit literarisch wertvoller Füllung. Nach einigem Hin und Her mit der Verwaltung sollte er jetzt endlich aufgestellt werden – doch die mit dem Aufstellen beauftragte Firma zog unverrichtete Dinge wieder ab: Sie hält den ausgewählten Standort am Pelikanbrunnen für gefährlich


Ehrung für Dorle Streffer

Am 1. Dezember 2017 schloss sich der Kreis, als Dorle Streffer in ihrem Christlichen Hospiz starb. Es trägt bereits ihren Namen. Geschäftsführer Franz K. Löhr betont: „Uns war sehr wichtig, dass sie noch vor ihrem Tod von dem Vorhaben erfuhr und es auch guthieß. Diese Aufgabe haben wir ihrem Gatten überlassen.“ Christian Streffer konnte im Hospiz ganz bewusst Abschied nehmen von seiner Frau, mit ihr auch den Wunsch nach Umbenennung des Hauses diskutieren: „Zunächst wehrte sie ab. Das wäre sie doch nicht alleine gewesen. Nach langem Zureden stimmte sie aber zu und hat sich dann doch gefreut.“ Heute soll Dorle Streffer eine weitere Ehrung erfahren. Ab jetzt ihr Ölporträt hängt im Entree und begrüßt die Gäste an der Dudenstraße. 


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04 Mrz

Corona: Ruhrlandklinik verhängt Besuchsverbot

Die Ruhrlandklinik.

Für die Ruhrlandklinik gilt ab sofort ein generelles Besuchsverbot: Damit will die Lungenfachklinik ihre Patienten, die eines besonderen Schutzes vor Viren bedürfen, vor dem Corona-Virus schützen, sagt die Universitätsmedizin Essen als Träger. Im St. Josef-Krankenhaus soll man nur noch von 15 bis 17 Uhr Patienten besuchen dürfen. Die Besuche seien dabei auf den engsten Familienkreis wie Lebenspartner und direkte Angehörige zu beschränken. Das gelte auch für das Universitätsklinikum und die die Herzchirurgie Huttrop.

Begründete Ausnahmen von diesen Besuchsregelungen sollen mit der jeweiligen Station vor dem geplanten Besuch telefonisch abgesprochen werden.

Mehr zum Thema am kommenden Freitag, 6. März, in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten!

27 Feb

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 09/2020

SPD stellt Bezirksbürgermeister für den Essener Süden

Der Essener Süden hat seinen ersten sozialdemokratischen Bezirksbürgermeister. Die Werdener Nachrichten waren bei der ungewöhnlichen Sitzung der Bezirksvertretung dabei und berichten, wie es zu der Wahl von Benjamin Brenk kam – und nehmen unter die Lupe, was dies über den Zustand der Essener CDU verrät. 


Oliver Kern setzt auf soziale Themen

Oliver Kern will für die Sozialdemokraten den Posten des Oberbürgermeisters erobern. Im Kettwiger Rathaus machte er deutlich, dass er vor allem dafür steht, soziale Themen in dieser Stadt wieder in den Vordergrund zu rücken: So moniert er, dass dem Essener Süden beim Bau von Kitas zu wenig Beachtung geschenkt wurde, klagt den schlechten Zustand der Schulen an und wünscht sich mehr geförderten Wohnraum


Karnevalstimmung auch ohne Umzug

Das Sturmtief machte den Jecken einen Strich durch die Rechnung: Doch auch wenn der Bollerwagenumzug am Sonntag zum ersten Mal in seiner Geschichte ausfallen musste, ließen sich die Jecken nicht die Laune verderben. Die Werdener Nachrichten waren dabei, wie die Narren auch sie auch ohne Umzug waddische Karneval feierten. 


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