30 Sep

Politik will Denkmalschutz für Domstuben prüfen lassen

Die Politik erhöht den Druck auf die Propsteifarrei St. Ludgerus: Die Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Heidhausen) lässt in einem gemeinsamen Antrag von CDU, Grüne, SPD und FDP die Stadtverwaltung prüfen, ob die Domstuben vorläufig unter Schutz gestellt und zeitnah in die Denkmalliste der Stadt Essen eingetragen werden können. „Es ist wichtig, ein Zeichen zu setzen“, stellt Bezirksbürgermeisterin Gabriele Kipphardt in der Sitzung am Mittwochnachmittag im Essener Rathaus fest.

Mehr dazu morgen in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten – im Zeitschriftenhandel, am Kiosk oder als Abo in die Briefkästen oder als E-Paper!

27 Sep

Die Bilder der Woche, Ausgabe 38/2021

24 Sep

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 38/2021

Wohnraumbedarf muss Klima und Umwelt im Blick behalten

Die Entscheidung von CDU und Grüne im Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen, die geplante Bebauung auf dem 1,7 Hektar großen Areal an der Jacobas-/Barkhovenallee zu beschränken, stößt bei der SPD auf Kritik: Deren Ratsfraktion wirft der schwarz-grünen Koalition vor, ihr „selbstgestecktes Leitbild“, den Wohnraumbedarf in dieser Stadt zu stillen und dabei Klima und Umwelt nicht aus den Augen zu verlieren, zu konterkarieren. 


Wildgatter im Heissiwald ist während Corona sehr beliebt

Spaziergänge waren wohl die Freizeitbeschäftigung Nummer eins während der Corona-Pandemie — gerade während der Lockdowns war auch kaum etwas anderes möglich. Und so verwundert es nicht, dass die Pandemie den Besucherzahlen des Wildgatters Heissiwald nichts anhaben konnte: Armin Wuttke, zweiter Vorsitzender des Fördervereins Wildgatter Essen Heissiwald, schätzt sogar, dass doppelt so viele Menschen den Waldweg entlang des fünf Hektar großen Geheges für Rot- und Damwild, Wildschweine und Mufflons entlangspaziert sind wie zu Vor-Coronazeiten.


Wellness für Hunde bald auch in Werden?

Jörg Müller ist seit 1978 Hundetrainer. Zunächst in Werden ansässig, fand er ein Hausgrundstück in Velbert, in dem er ein Therapie- und Pflegezentrum für Hunde betreibt. Nun wünscht er, ein größeres und besseres in Werden zu finden, um es um auszubauen: Eine Wellness-Oase für Hunde, nebst Therapiezentrum für Angsthunde plant er. Langfristig soll dies auch Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen helfen. Denn entspannte Hunde sind offenbar ein Segen für Menschen mit Ängsten, Depressionen und Zwängen. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Ist der Bau von Einfamilienhäusern noch zeitgemäß? 

23 Sep

Baustelle an der Abteistraße dauert an

Die Baustelle an der Abteistraße dauert bis mindestens Ende nächster Woche an: Ein etwas längeres Teilstück als ursprünglich geplant mussten die Stadtwerke an den defekten Rohren austauschen. Insgesamt wurden hier rund 80 Meter neue Erdgas- und Wasserleitungen verlegt.
Nach der Einbindung der Wasserleitung werde das Loch wieder verfüllt, so die Stadtwerke Essen. In der nächsten Woche soll die Straßenoberfläche wieder hergestellt werden. Wenn das Wetter mitspiele, könnte Ende nächster Woche der Verkehr wieder ungehindert fließen.

Auch an der Brückstraße, Höhe Domstuben, wird gebaut: Dort suchen die Stadtwerke Essen nach einem Leck in der Erdgasleitung. „Es ist durchaus möglich, dass wir auch im Bereich der Bushaltestelle arbeiten müssen. Hierzu wird gerade ein Termin abgestimmt, um mit allen Beteiligten, den Stadtwerken Essen, Ruhrbahn und der Stadt Essen die weitere Vorgehensweise zu besprechen“, so Dirk Pomplun, Sprecher der Stadtwerke Essen.

21 Sep

S-Bahn der Linie 6 entfällt bis Mitte Oktober

„Dieser Zug fällt heute aus.“ Auf diese Meldung müssen sich Bahnreisende auf der S 6 jetzt bis mindestens Mitte Oktober einstellen. Bei einer Routine-Untersuchung am letzten Freitag wurden erhebliche Schäden am Höseler Tunnel festgestellt, teilt DB-Sprecher Dirk Pohlmann auf Anfrage der Werdener Nachrichten mit.

Vorsichtshalber wurde der Bahnverkehr auf der Strecke von Essen nach Düsseldorf eingestellt, erst seit Sonntag verkehrt wieder ein Pendelverkehr zwischen Kettwig und Essen. Das sorgt in der nun zweiten Woche auch in Werden für irritierte Pendlerinnen und Pendler, denn, wie Pohlmann einräumt: „Derzeit läuft leider noch alles holprig, wir arbeiten mit Provisorien.“ Auch am fünften Tag der Störung gibt es keinen planmäßigen Ersatzverkehr, denn, so Pohlmann: „Wir haben gehofft, dass es schnell erledigt ist, doch die Schäden sind wohl größer als erwartet.“ Ursache dafür sei der Starkregen Mitte Juli, der zu zahlreichen Überschwemmungen, örtlich aber auch Unterspülungen geführt hat.

Mehr zum Thema kommenden Freitag in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten!