Bisher waren die Angriffe auf den Hamburger und mit dem Hamburger in Werden ja begrenzt. Ohne Mc Donalds, und wer einen Hamburger briet, nahm dafür gutes Rind. Nun zwei Meldungen an einem Tag: Diskussion über den Vegetariertag, den die Grünen fordern, und ein Hamburger aus der 99 Prozent Retorte. Da soll einem nicht der Appetit vergehen. Als Kind habe ich mal davon geträumt, als Forscher aus Algen ein Essen zu erfinden, das die Überbevölkerung der Erde sättigt. Aber unsere Schule bot keinen Bio-Leistungskurs. So kleine Hindernisse zerstören die Weltrettung.
Aber so einen Hamburger? Nun ist Hack ja auch nicht der optisch schönste Grundstoff. Und der Vegetariertag? Ja nun, als Kinder einer richtig katholischen Familie war der Freitag sowieso kein guter Tag (Fisch mochte und kochte meine Mutter nicht), und der Samstag als Suppentag danach auch kritisch. Die Grünen werden katholisch, und der holländische Entwickler sollte dann doch gleich besser auf seine Behauptung verzichten, es sei Fleisch. So hätte er doch gleich etwas für den Grünen Tag statt Tofu.
Heute habe ich sowieso keinen Hunger, Magenvirus. Werde das noch einmal mit Appetit durchdenken.