09 Okt.

Knöllchen-Team Freitagmorgens unterwegs

Polizist11.13 Uhr: Das Knöllchen-Team des Ordnungsamtes ist wieder in der Altstadt unterwegs. Zwar sind in den Herbstferien mehr Gratis-Plätze als sonst frei, doch so ein Freitag ist in der Altstadt schon belebter.

Ich habe zwar immer gedacht, dass sie bei Regen eigentlich nach Werden kommen, aber ein Leser versichert glaubhaft, auch vor zwei Wochen bei strömendem Regen ein Knöllchen bekommen zu haben. das Leben wird härter; für die Knöllchen Schreiber und die Parksünder.

08 Okt.

Die Werdener Nachrichten vom 9. Oktober

Von „beinharten“ Typen sprach Professor Jack Popell bei den Musical-Interessierten aus dem deutschsprachigen Raum. Im Raum zwischen Kettwig und Werden haben wir ein E-Bike getestet, das eine Werdener Agentur pressemäßig betreut. Wir beobachten Diskussionen im Netz und haben auf der Kulturseite 7 diesmal sogar die Besprechung einer Welturaufführung. „Werden hilft“ freut sich, dass es nun am Volkswald endlich losgehen kann, wenn auch das Kutel im Blick bei den Helfern bleibt.

Und noch einmal Folkwang: Neben Werden entsteht nun auf Zollverein ein zweiter Campus. Essen wollte es immer so, passt auch ganz gut, wenn auch eionst alles zusammen in Werden bestand und man den großen Parkplatz hätte überbauen können. So bleiben die Sichtachsen, und Werden hoffentlich der zentrale Campus der Ruhr-Kunstuni. Aprops Kunst: Wir haben wieder schöne Bilder und besprechen auch zwei Werdener Bildkalender.

Karikatur

07 Okt.

Mehr Ludgerus als in Werden — Billerbeck

Ich könnte ja . . .

Billerbecks Dom. Ein schönes Städtchen mit einem überragenden Griechischen Restaurant Rhodos.

Billerbecks Dom. Ein schönes Städtchen mit einem überragenden Griechischen Restaurant Rhodos.

behaupten, in Billerbeck ist Ludgerus mehr zuhause, als in Werden. Aber das scheint wahrscheinlich nur so, weil der gute Mann einem in diesem kleinen Ort an jeder Ecke begegnet. Dazu gibt es noch Wanderwege und eine Ludgerirast. Der Sterbeort des Ludgerus gedenkt dem an Werden verlorenen Leichnam sehr intensiv. Unter anderem mit einer sehr schönen Kirche, hell mit Licht durchflutete Konche, die zwar jünger ist, als ihr Baustil glauben lässt, aber das Neugotische Bauwerk hat was, und immerhin eine kleine Reliquie aus Ludgers Arm. Wer in Billerbeck noch nicht genug Ludgerus und Benediktiner hat, kann wenige Kilometer nach Gerleve gehen oder fahren. Dort auf halber Höhe einer Hügelkette ist ein gut 100 Jahre altes Kloster der Benediktiner zu finden, die dort eine Tagungsstätte betreiben:

Klar, klarer, Gerleve. Die Kirche ist auch innen eine Augenweide.

Klar, klarer, Gerleve. Die Kirche ist auch innen eine Augenweide.

Eine sehr schöne klare Kirche gehört dazu, eine spannender Buchladen und vieles mehr. Die Gerlever Mönche sind Werden eng verbunden. Sie versteckten auch die Werdener Bibliothek im II. Weltkrieg; mussten aber auch selber zu einem guten Teil in den Krieg, ins Konzentrationslager und das Kloster verlassen. Heute sind sie immer noch dort auch im öffentlichen Bereich sehr gegenwärtig und allemal einen Besuch wert.

Mit dem nicht so weit entfernten Gronau sind sie allemal einen Abstecher nach Norden wert.

Der Altarraum wurde von jenem Hahne aus Aachen geschaffen, der auch das Mariengymnasium entworfen hat.

Der Altarraum wurde von jenem Hahne aus Aachen geschaffen, der auch das Mariengymnasium entworfen hat.

06 Okt.

Hip Hibbi di Hop

BlogGronauIch könnte ja ….

tagelang durch die Ausstellung im Rockmuseum Gronau gehen, aber es war diesmal wieder nur ein Sonntagnachmittag. Zur Zeit ist dort die Sonderausstellung Hip Hop und wie begann alles? Wahrscheinlich mit „Hip Hibbi di Hop“ bei Rappers Delight; und es gibt vor allem viel über den deutschen Hip Hop zu erfahren. Nichts gegen die Fanta 4, aber so ein knackiger Rap aus Wattenscheid ist auch nicht schlecht. Es gibt so viel zu hören und sehen, mit 8.50 Euro ist der Erwachsene dabei und reist durch seine eigene Jugend und viel weiter.

Dazu eine sehr gelungene Platzgestaltung, ein riesiger Wasserspielplatz für Kinder gratis und dann noch die Nähe zu Holland und ein wenig Shopping dort. 100 km sind nicht nah, aber über die A31 schnell erreichbar.

http://rock-popmuseum.com/

03 Okt.

Der Thomas, die Hannelore und . . . Oktoberfest

Ich könnte ja . . . wieder sagen: Ich niemals!

Aber der Thomas war sicher da, unser neuer Bürgermeister, die Hannelore, unsere Ministerpräsidentin, habe ich ziemlich sicher erkannt; und mich hätte ich kaum wiedererkannt, aber man muss ja alles einmal im Leben gemacht haben. CAM00413Nicht alles, aber das bot sich nun einmal an. Die Eröffnung des Oktoberfestes 2015 auf dem Flughafen, nahe dem alten Werdener Galgenhügel, —  wobei es keine Verbindung gibt. Das Fest war das pure Leben. Um 19.30 Uhr stand ein guter Teil der Gäste schon auf den Tischen, noch mehr auf den Bänken und trotzdem waren die Gänge gefüllt mit Tanzenden. Das Bierzelt war riesig und hatte in den Seitenteilen noch viel Platz, dazu Lounge draußen. Die Musik wurde schnell immer besser. Das heißt: Die Rüttenscheider Schürzenjäger heizten mit internationalen Hits und guten deutschen Kompositionen ein. Das Maß Bier kostete knapp weniger als 10 Euro und schmeckte einem passionierten Cola-Trinker eigentlich gut. Die Bedienungen schafften sechs Krüge.

Fast alle Gäste waren als Bayern verkleidet; und das kleidet Ruhrgebietsfrauen und -männer tatsächlich; fesch!!!

Die Stimmung war gut; heißt: Fröhlich, und keine Exzesse sicht- und spürbar. Um 24 Uhr neigte sich das ganze dem Ende zu, also auch eine klar umgrenzte Sause. Häufigster müder Spruch: Die Stadt sollte es nach dem Fest für Flüchtlinge mieten, denn man wird es wohl brauchen.

Warum man dafür ein gutes Stück des Flughafen-Grüns platt machen musste, ist mir nicht ganz klar. Es gibt genügend planierte Flächen auf dem Gelände, auch wenn das dann Mülheimer Boden wäre. Noch weniger: Warum die Veranstalter dafür keine Parkplätze von der Messe angemietet haben. Noch zwei Wochenenden geht es rund, wie gesagt. Kann man gut hingehen! Sage ich mal so.