Stau über der schönen Aussicht
Es ist seit Wochen so. An diesem Morgen reichte der Stau oben am Bredeneyer Berg wieder bis zum Bellavista. Abends ist es umgekehrt: Stau in Bredeney. Bis Frühjahr sollen die Arbeiten dauern. Dazu die inzwischen etwas flüssigere Baustellenumfahrung in Höhe des alten Straßenbahndepot in Bredeney. Auf der Meisenburgstraße gibt es auch eine wandernde Baustelle. Zum Glück ist auch die Baustelle auf dem Schuirweg abgebaut, aber ohnehin hat die nicht so gestört. Trotzdem: Die Fahrbahn muss nun auch noch gemacht werden, vor allem das abgebrochene Stück unterhalb von Feldmann.
Und dazu noch ein Bild vom Werdener Hof im Löwental. Erste Erinnerungen trudeln ein, weitere sind immer willkommen.
Werden kurz vor sieben Uhr. Der Parkplatz ist leer und das Auto parkt am rechten Rand. Der nächste, ein roter SUV stellt isch daneben. Was heißt „daneben“? Er stellt seinen Wagen in einem Abstand auf, der einer Elefantenherde den Durchlass ermöglichen würde, ohne die beiden Autos auch nur leicht zu streifen. Klar, um diese Zeit herrscht keine Parknot, eher Gehirnfrost. Am Ende wird in dieser Reihe nicht nur dieser eine Parkplatz fehlen, sondern dieses Muster wird sich fortsetzen. Die ersten werden die breitesten sein. Das Leben könnte einfacher sein, wenn nicht jeder nur sich selbst sehen würde. Ich klinge wie ein Rufer in der Wüste? Ja, es gibt schlimmeres, aber auch kaum leichteres, als ein wenig nach zu denken.
Endlich schneit es wieder,
mit den Freunden und Nachbarn und all‘ den anderen loszurodeln. Vielleicht Ketten mit den Schlitten zu bilden. das wünsche ich den Kindern am besten heute nachmittag noch. Dafür würde ich gern auf Fahrsicherheit im Lauf des heutigen Tages verzichten. Oh heiliger Petrus, lass es bitte weiter schneien!