15 Juli

Alles genehmigt

Werden ist um einen offiziell genehmigten Imbissstand reicher. Unterhalb der Wintgenstraße an der B 224 steht nun der Wagen von Andreas Thorwein. Wir hatten berichtet, dass sich die Lokalpolitik gewundert hatte, nicht gefragt worden zu sein. Aber das ist auf privatem Grund offenbar nicht notwendig. Bei Gelegenheit werde ich mal testen.

14 Juli

Wir werden See(n) 5 — Bonanza sticht Lowrider

Haus Scheppen war um 16 Uhr so gut besucht, wie man es erwarten kann. Und es waren reichlich interessante Maschinen da; doch unter den Low Ridern fiel am meisten auf, als ein Bonanzarad vorbeikurvte, die motorlose Kopie der Chopper war irgendwie am coolsten, obwohl einige richtig alte und pure Harleys darunter waren.

Noch einen Musiktipp habe ich, die neue Soulstimme Alex Hepburn singt einem die Gänsehaut an den Rücken, große Balladen und lockerer R&B sind bei ihr echt gut.

Und die Meldungen von gestern machen auch Gänsehaut: Bedeutend mehr Flüge in Düsseldorf, die sich alle über Schuir auf den Leitstrahl sammeln. Immer noch geistert die Zahl von vier bis sechs zu späten Flügen durch die Medien. Die Werdener Nachrichten hatten ja mal ab 11 Uhr über Schuir gezählt, eigentlich nicht gezählt, aber den Abstand gemessen: 2 bis 3 Minuten bis 12 Uhr, was mindestens 20 macht.

Ulrich Reitz, Chefredakteur der WAZ, sucht eine Farbe für das Revier; und schlägt auch gleich Grün und Weiß vor. Erinnert mich irgendwie an NRZ. Aber so schlecht ist das nicht.

14 Juli

Wir werden See(n) 4

Gestern am Haus Scheppen war wieder mächtig etwas los so um 20 Uhr. Neben Harleys, zwei sehr schönen Ducatis und einer echten alten BSA waren vor allem entspannte Rentner zu sehen, die sich ihre Stühle wie eine Arena aufegbaut hatten. Eine BMW wurde mit Service-Laster betreut, kam aber durch den BMW-Experten auch so wieder in Fahrt. Das ist schon doll, was BMW bietet. Ich übe an dem Spiel: Raten, wer welche Maschine fährt. Bei den Männern hatte ich gestern 0 Prozent richtige Rateerfolge. Selbst die Harley-Jacken halfen nicht. Nur, dass ein besonders bunt gekleideter Senior einen Japsen-Chopper steuert, der zudem hässlich war, das ahnte ich. Bei einer blonden Mittvierzigerin allein wusste ich: Eine italienische Maschine. Richtig. Ich trainiere weiter.

14 Juli

Noch mal Hickory Cats im Hapa Haole

Ich könnte . . .

. . . immer noch mit den Füßen wippen. Nach dem Live Abend in Rüttenscheid habe ich zufällig die Hickory Cats wieder entdeckt. Die Band spielt irgendwo zwischen Rockabilly und Rock’n Roll. Country soll es auch sein; von mir aus. Kontrabass, zwei Hickory Cats Promotionfoto 1 ohne Schrifthervorragende Gitarristen (wobei Andreas Haferkamp irre gut spielt), ein reifer Kontrabassist und ein Sänger, der unterhält. Das geht mächtig ab.

Die größere Entdeckung ist für mich aber ein Lokal, das leider außerhalb Werdens liegt. Mülheim. Das Hapa Haole an der Sandstraße, Frachtbahnhof im Westen des Nachbarn, das einfach wunderschön ist, groß, Atmosphäre und eine Burger-Speisekarte, die sagenhaft Appetit macht. Leider bekam ich kein Essen, da man Burger nur an Tischen (leider ausgebucht) bekommt; auch die

Alte Frachthalle super Bühne und Gestaltung; hoier mit Hickory Cats gestern, kleiner Sänger, große Musik

Alte Frachthalle super Bühne und Gestaltung; hoier mit Hickory Cats gestern, kleiner Sänger, große Musik

10  Euro-Verzehrkarte, die einem aufgeschwatzt wird (nicht nehmen) ist Mist; aber sonst eine Tikibar mit sagenhafter  Atmosphäre. Alle Altersschichten.

13 Juli

Der gute alte Carryman Richard Unger

Richard Unger, Folkwang Absolvent, Fotograf, und Erfinder

Richard Unger, Folkwang Absolvent, Fotograf, und Erfinder

Wofür so Skatetouren gut sein können! Ich habe einige Werdener getroffen; und einen Ex-Werdener: Richard Unger, einst an der Brückstraße zuhause, ist nun erfolgreicher Fotograf in Düsseldorf (C&A, aber auch Fotostrecken in Zeitschriften). Der Designer entwarf damals einen sensationellen Rollschuh, den man per Segeltuch über die Schuhe ziehen konnte und dann normal im Büro gehen konnte. Doch die Industrie war zu vorsichtig damals. Inzwischen verhandelt er wieder.

CarrymanEin Patent hat er, das gerade Furore macht: Den Carryman, mit dem man Bierkästen und alles mögliche sehr gut tragen kann. Ein variabler, genial einfacher Tragegurt.

Siehe unter www.carryman.de

Werde bald mal einen Beitrag machen für die Werdener Nachrichten. Und ihn heute auch probieren. Überzeugend für alle, die gerade eine Hand frei brauchen. Dazu gibt es noch einen Sack/Tasche für Pet-Flaschen.

Das ist schon nicht schlecht.

CARRYMAN_Coke_Beetle