02 Feb.

Aktuell: Es gibt keine Kleiderkammer

im letzten  Absatz „Kleiderkammer Christi Himmelfahrt“

Dies ist nicht richtig:

Es gibt keine Kleiderkammer in Christi Himmelfahrt.

Es muss heissen:

Außerhalb von Spendenaktionen können weitere Spenden

in der Erstaufnahmeeinrichtung, Overmannshof – ehemals Kutel –

am Eingang abgegeben werden.

Bitte berichtigen, sonst stehen die Spenden einfach vor dem

Pfarrsaal herum. Danke

02 Feb.

Nicht gesund : Sanaa

Das Sanaa Gebäude auf Zollverein soll an die Zollverein-Gesellschaft zurückgehen. Der einmalige Kubus mit den unregelmäßigen Fenstern wird seit 2010 von der Folkwang Uni genutzt, die aber dort jetzt eigenen Gebäude hat. Von Anfang an schwebte ein seltsamer Vogel über dem Gebäude, die Design-School ging schnell Pleite, der Geier flog; dann also an Folkwang, dass es nie als Bestandteil seines  Raumprogramms ansehen wollte, mit Recht! Es wurde immer wieder genutzt, nicht nur für die Vorstellung des Siegerentwurfs für die Design-Hochschule, auch für Ausstellungen, aber es bleibt ein seltsam großer Raum,, hell mit tollen Aussichten, aber auch immer mit Mängeln: Das Dach zu rutschig, um es zu nutzen, immer irgendwie defekt. Als Museum und Ausstellungsraum immer vorstellbar: Vielleicht für überdimensionuerte Skulpturen oder so etwas, aber wahrscheinlich bekäme man die nie wieder raus.

Die Stickstoffbelastung an der Messstelle Schuir (Landesumweltamt) ist in den letzten Jahren leicht gesunken von 33 auf 31 µg/m³. Das ist für Essen gut, wenn auch Vogelheim seit Jahren deutlich besser liegt. Was man erreichen kann, zeigt das Rothaargebierge mit 6 µg/m³.  Die 40 überschreiten die Gladbecker Straße, sonst Messstationen in Köln, Düsseldorf. Dortmund und Hagen.

Noch ein bisschen Statistik: In Essen kosten die ersten zehn Kilometer Taxifahrt 24 Euro, damit 1.5 Euro über dem Durchschnitt der Großstädte..

 

01 Feb.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 5/2018

Diese Woche steigen die Werdener Nachrichten ganz tief in die Statistik. Trotzdem sollte es spannend und unterhaltend sein. Werden überaltert, wenn, dann nur ganz langsam und vorsichtig. Unsere Leser diskutieren eifrig.

Die Bezirksvertretung hat im Löwental und im Tal des Volkswaldes eine Entscheidung getroffen. Die Handballer sind richtig gut. Wir schauen nach Mintard und noch viel weiter.

Es gibt jede Menge Musik und noch viel mehr Karneval. Sogar ein Bauchredner ist diesmal dabei, und wir besuchen einen Hausbauer am Wohnwagen.

Dazu mehr über den Leinpfad, der die Radfahrer und Denkmalschützer scheidet, glaubt jedenfalls Grün & Gruga.

Das und noch viel mehr in der Werdener!

31 Jan.

Schauspiel im Exil

Die Abteilung Schauspiel der Folkwang-Uni ist ja leider nicht mehr in Werden. Aber in dem alten Thürmer Saal-Gebäude haben sie eine üppige Unterkunft gefunden, die durchaus mal den Besuch wert ist. Jetzt ist eine gute und günstige Gelegenheit, was auch in der nächsten WN angekündigt wird. Hier ist schon einmal vorab die komplette Info von Folkwang zu lesen.

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30 Jan.

Mintarder Brücke – zu kurz gedacht

Die Mintarder Brücke soll also mittelfristig ausgebaut oder abgerissen werden, oder einen platonischen Partner bekommen; eine weitere Brücke ohne Berührung daneben. Sechs Spuren würden dann entstehen, passend zum Ausbau der A 52 vor und hinter der Brücke. 52 Jahre ist die Mintarder jetzt alt, was ja gut zur A 52 passt. Zum Vergleich, der selbstverständlich absurd ist: Die vorletzte Brücke von Werden hat dieses Alter nicht erreicht, die letzte ist zwei Jahre jünger, hätte aber wenigstens genug Spuren. In der Breite schenken sich beide Brücken nichts. Leider dürfte Werdens Brücke zu kurz sein, und zu kurze Beine haben. Schade. Diesen „Flugzeugträger“ könnte Werden gut abgeben.

Ein Abriss der Mintarder Brücke wäre wirklich seltsam, nicht nur wegen eines zumindest für Menschen noch akzeptablen Alters, indem man noch nützlich sein kann, oder? Aber auch so wäre es seltsam: Ist die letzte Reparatur nicht erst gerade gewesen? Nun ja, genaugenommen ist das doch schon viereinhalb Jahre her. Eigentlich wurde sie schon immer repariert. Der Bau der heute noch längsten Stahlbrücke Deutschlands (1800 Meter, immerhin bei allen Brücken Deutschlands knapp auf Platz 8) war ein Schnäppchen: Umgerechnet 20 Millionen Euro. Nun gut, in den ersten Jahren mussten kleine Nacharbeiten für 8,4 Millionen € vorgenommen werden. Damit kostete sie immer noch weniger, als vor 30 Jahren für den Werdener Tunnel (ca. 300 Meter) mit umgerechnet 30 Millionen € veranschlagt wurden. Doch dann kam über Mintard die Reparatur vor 13 Jahren mit 14 Millionen € dazu, und nun 2013 noch einmal 2,5 Millionen €.

80.000 Fahrzeuge fahren täglich hoch über Mintard. In Werden sind es 40.000; und wie gesagt: Sieben Fahrspuren in Werden! Bekanntlich weniger ein Problem der Werdener Brücke als der B224 in Werdens Innenstadt.

Ich gebe zu: das kann man alles nicht vergleichen. Also zurück zur Mintarder Brücke: Der Verkehr der Zukunft braucht diesen Ausbau, sonst wären der Ausbau der B 52  davor und danach Unsinn. Eine Frage: Hat man sich das nicht vorher überlegt?

Und dann doch noch eine Feststellung für Werden, wo die heute noch viel zu breite Brücke ja den Verkehr einer A 31 aufnehmen sollte, die nie gebaut wurde. Da hatte man vorher überlegt, aber falsch.

Ich könnte . . . drüber schmunzeln, wenn es nicht in Werden und über Mintard so traurig wäre. Aber vielleicht reicht es ja auch, wenn man über das Ruhrtal bei Werden eine Brücke zur Entlastung der B 52 baut —  von  Bredeney nach Ober-Heidhausen (Preutenborbeck) oder gleich nach Velbert . Das sähe sicher nicht schön aus, aber die Italiener machen so etwas locker zwischen Venedig und Cortina d’Ampezzo. Da steht ein Brückenpfeiler mitten in der historischen Stadt Vittorio de Veneto. Ein kleines Opfer für eine Entlastung um 20 Prozent .  (Ich bitte inständig, die vorangegangenen Zeilen nicht ernst zu nehmen; und hoffe trotzdem, Sie nicht gelangweilt zu haben)