Die Werdener Nachrichten vom 10. Juni
Wenn Sie das schon auf oder nach der Sommerreise mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin lesen, ist das nicht so gut. Denn Ludger Fischer, Werdener Bestsellerautor, erläutert in seinem neuen Buch, warum man weder mit frau noch mit man verreisen kann. Diese Ausgabe hat ein ungeheure Weite, das schaffen Bilder von Karsten Schiefelbein, die er mit seiner Drohne gemacht hat.
Wir haben natürlich wieder eine treffende Karikatur von Thomas Plaßmann, diesmal zur Laupendahler; besser geht eben nicht. Kennen Sie Heribert Rüsing noch. Der wurde 75 Jahre alt und wir sprachen mit ihm über heute und die Zeit, als er Ideen einbrachte, die heute umgesetzt werden. In Fischlaken gibt es dieses Wochenende das große Schützenfest. Willi Lieverscheidt kommt mit seiner Compagnia Buffo, er bringt sich also selber mit; und das ist sehr viel.
Wie schauen zurück auf den Firmenlauf, English Drama, Physical Theatre, Sundance, den Tanz des Gymnasiums und der Folkwang-Uni, sind im Jubb zu Gast beim Ferienprogramm, geradezu locker klingen die Nachrichten aus den Schützengräben im Sommer 1915; wenn gerade der Feind nicht angreift.

Heute rücken die Erstaufnahmeeinrichtungen verstärkt in den Blick. Ab Dezember wird die Große auf dem Kutel-Gelände mit 800 Plätzen fertig sein. Ob die dann auch einmal wegen Überlast geschlossen werden muss? In jedem Fall wird sie jetzt schon dringend gebraucht. Manche Experten bezweifeln, dass die schnelle Weiterleitung klappen wird. Angesichts des Mangels an Übergangswohnheimen würden die Menschen dort womöglich gar nicht so schnell weitergeleitet werden können. Das würde dem Sinn der Einrichtung widersprechen, aber bessere Möglichkeiten für „Werden hilft“ bieten.
Mit dabei hat er das Stück „Leben. Der begnadete Mime, der kreativ Grenzen sprengt, ja missachtet, ist immer einen Besuch wert. Vorstellungen täglich um 20 Uhr. Vergleichbares gibt es kaum. Karten Tel. 0171-4756584
Er ist wieder da, und in welcher Größe und Dichte! Der Riesenbärenklau säumt unter anderem den Bredeneyer Berg. Die Pflanze aus Kasachstan war in Werden mit Erfolg weitgehend ausgegraben worden, aber die zahlreichen riesigen Blüten lassen nun annehmen, dass der Samen sich schnell wieder weithin ausbreiten wird. Der Saft aus dem Stengel der Pflanze zerstört den Sonnenschutz der menschlichen Haut und ist daher hoch gefährlich, quasi ätzend. Schon im vergangen jahr waren erste Pflanzen auf dem Brehm wieder aufgetaucht.









