24 Sep.

Und ewig verwirrt das Klima

War das ein besonderer Sommer, und die Hochwasser zu seltsamen Zeiten? Das Klima ist unberechenbar; offenbar nicht einmal so leicht veränderbar. Jahrelang hieß es bei Anrufen beim Wetteramt: Nein, diese Besonderheit ist keinesfalls ein Hinweis auf eine generelle Änderung des Klimas. Dann war der ganzen Welt plötzlich klar: Es geht bergab, besser gesagt: Bergauf mit der Temperatur. Nun tritt eine neue Phase ein: Die Bedächtigen bekommen Stimme. In der FAZ am Sonntag meint Hans von Storch: unter „Hinterm Deich würde ich kein Haus bauen“ aber vor allem, dass die Pause in der Klimaerwärmung schon nachdenklich machen sollte. Und er meint spöttisch: Fleischverzicht sei nicht schlecht; weniger Auto fahren auch: „Ich habe noichts dagegen, solange sich diese Prediger nicht auf die Klimawissenschaftler berufen.“

Dazu einige Sprüche,die ich für nicht soi dumm halte: „Wir Menschen werden wohl mit der nuklearen Eiszeit rechtzeitig die Klimaerwärmung stoppen.“ Und : Der Menschen kann die Natur gar nicht zerstören, die Natur kann sich aber sehr wohl entschließen, den sehr kurzen Versuch Mensch zu beenden.“

23 Sep.

Hauer vor Hinz

Kai ich komm trotzdem in den Bundestag, und dann können wir uns ja ein Bahnticket teilen.

Kai ich komm trotzdem in den Bundestag, und dann können wir uns ja ein Bahnticket teilen.

So knapp! Der traditionell knappste Stimmbezirk im Ruhrgebiet konnte ja seine Spannung ins Unermeßliche  steigern: Drei Stimmen sollen es sein. Es wird noch einmal nachgezählt, sagt die SPD. Petra Hinz hat ohnehin einen sicheren Platz im Bundestag; Kai Gehring auch,  so dass wir nun Drei hätten, die sich für uns einsetzen könnten. Wer weiß, vielleicht muss es noch einmal Bundesmittel für einen Tunnel geben, den generellen Ausbau auf Zollverein für Folkwang oder Geld für Stadt-Landwirte.

 

23 Sep.

Dünne Beine mit Herz

Sie vermisst ein Puppen-Elterteil

Sie vermisst ein Puppen-Elterteil

Im Briefkasten der Werdener Nachrichten fand sich diese Stoffpuppe. Die Puppenmutter oder der Puppenvater können sie gerne abholen. Vielleicht gibt es Puppengroßeltern oder Onkel, die auf die Waddische Seite schauen und den Hinweis geben.

23 Sep.

Schaurig ist’s in der FAS

Der Hügel und sein neuer Herrscher sind das Thema in der aktuellen FAZ am Sonntag. Es geht um die Probleme von Heinrich Hiesinger und wie er sie bisher angepackt hat. Das Bild zeigt eine Villa im düsteren bis romantischen Licht, hat aber doch etwas von Untergang und passt zu der Überschrift: „Schaurig ist’s auf dem Hügel“; die eigentliche neue Chefin auf dem Hügel, die Kuratoriums-Leiterin der Stiftung, Ursula Gather, kommt nur am Rande vor. Bei Thyssen-Krupp gab es offenbar auch etliche Annehmlichkeiten. Da scheint Hiesinger schon mal ein wenig sparen zu wollen und können. Aber vor allem muss er wohl die Fehlinvestitionen in Amerika, Süd und Nord, verkaufen, eher verschenken. Sie haben offenbar das Eigenkapital bis auf 2,9 Milliarden aufgefressen. (Alle Zeitungen zitieren heute mit ihrer Meldung

DAZ am Sonntag, Aufmacher des Produktes "Wirtschaft"

FAZ am Sonntag, Aufmacher des Produktes „Wirtschaft“

20 Sep.

Tiefer geht es doch – und ein Hoch auf die BV

Ich könnte ja . . . über eine interessante Sendung gerade im WDR berichten, in der die Nichtwähler auch als aktive politische Gruppe, die protestiert gewürdigt wurden; unter anderem war das ein Ergebnis einer Forsa Umfrage. Aber ich halte es mit dem Schlusssatz von Präsident Gauck: Man solle wählen, auch wenn man von keinen überzeugt sei. Man müsse eben auch bereit sein, mal das geringere Übel zu wählen.

Ganz schon tief das Loch am Schuirweg

Ganz schon tief das Loch am Schuirweg

Übel ist ein Schlagloch am Schuirweg, dort wo es ohnehin eng und kurvig wird.

Am nächsten Dienstag ist Sitzung der Bezirksvertretung, 16 Uhr, Kettwiger Rathaus: Unter anderem stellen sich neue Fachbereichsleiter vor. Das Konzept des JUBB in Werden wird vorgestellt, die Verteilung der Nutzung der Sportplätze im Löwental. Gefahrenbäume werden vorgestellt, bevor sie fallen. Das Café Werden am Werdener Tor will den Platz besser nutzen. Und nicht zu vergessen: der Haushalt 2013 noch einmal.
Bei DM an der Brückstraße beginnt bald die Schließung und Umbauphase bis Mitte November. Es wird erweitert zur Abteistraße hin, wegen des Gefälles leider dort kein Zugang.