Die Corona Pandemie hat uns voll im Griff. Auf all die schönen Dinge, auf die wir uns sonst vor den Feiertagen freuen, fallen in diesem Jahr leider aus. Selbst der heiß ersehnte Winterurlaub in den Weihnachtsferien oder das Weihnachtsfest im größeren Kreis der Angehörigen und Freunde muss ausfallen. Es bleibt lediglich der ganz enge Familienkreis. Die sonst üblichen Weihnachtsfeiern in den Firmen oder das traditionelle Martinsgansessen gehen nicht. Auch die wunderschönen Weihnachtsmärkte in unseren Stadtteilen finden nicht statt und der übliche Glühwein wird in die eigenen vier Wände verlegt. Das ist bitter.
Verschmerzen können wir sicherlich das Silvesterfeuerwerk. Das hilft sicherlich der Umwelt und den oft sehr erschreckten Haustieren. Besonders hart triff es die Gastronomie und das Hotelgewerbe auch in unserem Bezirk. Deswegen haben wir jetzt schon geplant, uns die übliche Weihnachtsgans in der regionalen Gastronomie zu bestellen, damit wenigstens etwas Umsatz läuft.
Was passiert allerdings in unserer Gesellschaft?
Es gibt immer noch Bürger, die ihre Verantwortung für ihre Mitmenschen durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen nicht wahrnehmen wollen und kein Bewusstsein für ihr Unrechttun entwickelt haben. Das enttäuscht, fordert aber jeden Einzelnen, mutig auf das offensichtliche Fehlverhalten hinzuweisen. Auch wenn es manchmal zu harten Dialogen kommt. In der Bezirksvertretung IX wird es in den ersten Wochen des neuen Jahres darauf anko-men, mit Augenmaß die geeigneten Finanzentscheidungen für das Jahr 2021 zu treffen, damit es nicht zu einem Stillstand unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems kommt. Auf Bezirksebene muss im Rahmen der Entscheidungsmöglichkeiten weiter an der Fortentwicklung der zugehörenden Stadtteile gearbeitet werden und das natürlich ohne ideologische Scheuklappen, sondern immer hart an der Sache. Hoffentlich wird die vorgesehene Impfaktion gut geplant und vorbereitet, so dass wir bald wieder zu unserem gewohnten, gesunden Leben zurückkehren können.
Für die kommenden Festtage wünschen wir ihnen, ihren Angehörigen, Freunden und Arbeitskollegen vor allem Gesundheit, ein Wunsch, der in diesen Zeiten in höchstem Maße im eigentlichen Sinne gemeint ist und keine leere Floskel darstellen soll.
Herzliche Grüße
Ihr stellvertretender Bezirksbürgermeister der FDP Gerd Kolbecher
Die Brücke ist endlich fertig: Der Zugang zum Brehm ist
wieder offen für alle.
Gebannt lauschen die Kinder den tiefen Klängen, die Rüdiger
Kohl aus dem Didgeridoo herausholt: Der
Musiker hat die Kita Pusteblume im Rahmen ihrer Australien-Projektwoche
besucht, in der sich alles um den Fünften Kontinent dreht.
Das Verhältnis zwischen der Verwaltung der Stadt Essen und
der Bezirksvertretung im Essener Süden gilt eher als angespannt. Die BV hatte
ein Rechtsgutachten verlangt, aus dem hervorgehen sollte, inwieweit die
Verwaltung sich an die BV-Beschlüsse halten müsse. Die Antwort hat ein Jahr auf
sich warten lassen und lautet: Fragen, die die Pflicht zur Verkehrssicherung
beträfen, lägen nicht in der Verantwortung der BV, sondern der Verwaltung. Ein Fall, über den sich die Bezirksvertretung
ärgerte, war der Fuß- und Radweg am Hardenbergufer. Die Bezirksvertretung hatte
vor einem Jahr eine Trennlinie von der Hausnummer 135 bis zum Haus Scheppen
beschlossen, um Radfahrer und Fußgänger besser voneinander fernzuhalten. Hier
hatte sich die Verwaltung im Einvernehmen mit der Polizei gegen den Vorschlag
der Bezirksvertretung entschieden.
Das Apfelfest, das zum Ludgerusfest seine erfolgreiche
Premiere in der Werdener Altstadt feierte, soll eine zweite Auflage am 6.
September finden – der Werbering diskutiert darüber.
Nachdem die ersten Fälle von den am Corona-Virus erkrankten
Essenern bekannt geworden sind, hat die Angst um den Virus auch Werden
erreicht. Leser informieren die Werdener Nachrichten über leergekaufte Regale
bei Supermärkten in Werden Stadt und Land, das Gymnasium Werden erwägt Klassenfahrten
zu verschieben – und in den Werdener Krankenhäusern klauen Patienten
Atemschutzmasken. Die Ruhrlandklinik verhängt ein Besuchsverbot. Indes fallen
im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus auch immer mehr Veranstaltungen
in Werden aus.
Der Heimatverein verschiebt seine Mitgliederversammlung. Das
Spiel der 1. Mannschaft des DJK entfällt. Die Stadt Essen bestätigt einen weiteren
Coronavirus-Fall, es handelt sich um eine Person aus Werden, die aus der Lombardei
in Norditalien zurückgekehrt war.
Am 20. März ist klar: Die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus
bringen das öffentliche Leben auch in Werden gänzlich zum Erliegen – und zwar
häppchenweise. Darunter leiden nicht zuletzt die Händler vor Ort. Praktisch
stündlich rechnen sie mit neuen Anweisungen von Stadt oder Land, die über ihre
Zukunft in den nächsten Tagen und Wochen entscheiden.
Unbelehrbare unterwegs: Trotz Verbots durch die Stadt Essen
versammelten sich beim besten Frühlingswetter etliche Biker am Haus Scheppen –
darunter auch viele Ältere, die zur Risikogruppe gehören. Polizei und
Ordnungsamt mussten einschreiten, das Areal räumen und die Zufahrtswege
sperren. Um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen sind unter anderem
Personenansammlungen von mehr als 15 Personen auf öffentlichen zugänglichen
Flächen untersagt.
Bald einer der letzten seiner Art: ein einfühlsamer
Klavierabend über Chopin von Lutz Görner und Nadja Singer über den Komponisten
Frédéric Chopin (1810 – 1849) im Bürgermeisterhaus. 20 Jahre Hilfe in engster Partnerschaft
Serpaf feiert Jubiläum mit dem Musikkabarett-Abend „Altarnative Wahrheiten“ mit
dem Duo Camillo.
Folkwang-Studenten stellen Sonaten des
Kompositionsrevolutionärs Beethoven vor, während Frank Heidelberger im
Kammermusiksaal der Folkwang Universität über Anton Reichas Musiktheorie
zwischen Wien und Paris berichtete. Der Revolutionär sei zu Unrecht fast
vergessen und wurde zu seiner Zeit von Beethoven beneidet.
Das vierte Internationale Gitarrenfestival der Hochschule nimmt
mit einem Programm von Meisterkursen und Konzerten Studenten und Publikum für
sich ein. Leiter sind die Gitarrendozenten der Folkwang-Universität, Professor
Tomasz Zawierucha und Susanne Hilker-Kohl, mit vier in- und ausländischen Gastdozenten.
Die 20 Studententeilnehmer stammen aus 13 Ländern.
„Wenn nicht das Nützliche zählt, sondern man sich liebt, wie
man ist“ – Rosmari Trilling und Georg von Glasow stellen gemeinsam in
Kunstwerden aus: „Pietra, forma e luce“.
Jazz im JuBB: Vanesa Harbeck kann aber auch Jazz und Tango –
immerhin kommt sie aus Buenos Aires, aber zu Hause ist sie im Blues. Dabei ist
die Kombination von Gitarre und Trompete, die sie auch spielt, nicht oft zu
finden.
Der Geschichts- und Kulturvereins Werden und des Werdener
Bürger- und Heimatverein laden ein zum Vortrag „Hebung des Geschmacks durch die
Kunst“ – Karl Ernst Osthaus und die Folkwang-Idee.
Bronze gibt es für die U12-Mädchen des WTB
Volleyball-Bezirksmeisterschaften in Werden.
Die erste Woche des neuen Schulhalbjahres steht in der
Ludgerusschule ganz im Zeichen von MINT–Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften, Technik.
Die Auswahl zwischen freiwilligem
sozialen Chillen und einer der anderen 29 Alternativen haben die Schüler beim
sechsten Berufsmarkt des Mariengymnasiums.
Die „Unendlichen Geschichte“ wäre ideal aufgehoben in dem
Bücherschrank, den Herbert Schermuly am Pelikanbrunnen plante. Hier das Kapitel
„Zu gefährlich – Weitersuchen“: Wegen Bedenken beim Brandschutz wird der
Schrank vorerst nicht aufgebaut.
Im Hospiz „Dorle-Streffer-Haus“ hängt nun ein Ölporträt der
Gründerin.
Die „Jungen Choreographen“ der Folkwang-Universität bringen
in Solo- bis Gruppenstücken unterschiedliche Stile auf die Bühne der Neuen
Aula.
Löwental im Sonnenschein:
Das Hochwasser ist noch einmal deutlich ansteigen und wird wohl den
zweiten Pegel am Wasserpegelhaus erreichen.
Beim Weltgebetstag blicken die Frauen der Welt und hier in St. Kamillus nach Simbabwe.
Wie jedes Jahr am ersten Freitag im März feierten Frauen ökumenische Gottesdienste zum Weltgebetstag – rund um den Globus über Konfessionsgrenzen hinweg in vielen verschiedenen Sprachen. Auch die Kirche St. Kamillus in Heidhausen war am 6. März mit vielen Frauen und wenigen mutigen Männern gut gefüllt.
Zu einem musikalisch breit angelegten Konzert hat das „Collegium
Musicale Essen“ ins Forum des Mariengymnasiums eingeladen und sich bestens
präsentiert. Es wirkt die Oboistin Sandra Schumacher mit.
Zu Besuch beim Awo-Treff ist der Essener Landtagsabgeordnete
und SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Kutschaty im Werdener Rathauskeller. Jürgen
Lukas, Vorsitzender der Awo Werden begrüßt auch den neu gewählten
Bezirksbürgermeister Benjamin Brenk und den SPD-Fraktionsvorsitzenden in der
Bezirksvertretung I, Daniel Behmenburg.
Zum Ende des Monats breitet sich die Corona-Krise aus. Auch
die Kirchen in Werden Stadt und Land sind von den Auswirkungen von Corona
betroffen: Bis auf weiteres müssen Christen auf ihre gewohnten Gottesdienste verzichten.
Einer der letzten findet mit viel Sicherheitsabstand in der Kirche von Christi-Himmelfahrt
statt.
Ein Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und
Soziales verbietet im Zuge der Corona-Pandemie nahezu alle Freizeit-,
Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land: Bars, Clubs, Diskotheken, Theater,
Kinos und Museen, Musik- und Volkshochschulen müssen ebenso schließen. Künstler
stellt dies vor ungeahnte Herausforderungen – brechen ihnen damit doch
beträchtliche Einnahmen weg. Für ausgefallene Honorare gab es zunächst von
staatlicher Seite momentan keine Entschädigungs-Zahlungen. Nur wer wegen des
Corona-Virus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot
unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über die
Landschaftsverbände Rheinland (LVR) eine Entschädigung beantragen. Nach dem
Infektionsschutzgesetz erhalten auch Selbstständige und Freiberufler den
Verdienstausfall ersetzt. Allerdings haben sowohl die Kulturstaatsministerin im
Bundeskanzleramt als auch die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes
NRW bereits Unterstützung angekündigt. Außerdem sammelt eine Petition
Unterschriften für Hilfen für und Freiberufler sowie Künstler und Künstler
während des „Corona-Shutdowns“. „Ein Stresstest für alle“, nennt das Carsten
Linck, der für Bürgeremeisterhaus das weitere
Programm wegen des Corona-Virus absagen muss.
Offen oder nicht offen? Vor dieser Frage standen bangend die
Einzelhändler und Gastronomen auch in Werden. Dienstags war die Gewissheit da:
Alles dicht, alles online, alles liefern.
Alle städtischen Sporteinrichtungen sollten zunächst bis zum
19. April geschlossen werden. Hierzu zählen Schwimmbäder, Turn-und Sporthallen,
Gymnastikräume und Außensportanlagen wie Fußballplätze und leichtathletische
Anlagen. Alle Essener Sportvereine müssen ihren Trainings- und Wettkampfbetrieb
einstellen, da sie keinen Zugang mehr zu städtischen Sporteinrichtungen haben.
Selbst wenn sie die jeweilige Sporteinrichtung über Schlüsselgewalt oder in
eigenverantwortlicher Nutzung betreiben: Saisonende für die Volleyballer des
WTB. Die erste Badmintonmannschaft wird Meister der Kreisliga. Bei den
Bürgerschützen schweigen zunächst die Sportwaffen. Die Schachfreunde gewinnen erneut in der
Verbandsbezirksliga 6. Mannschaft besiegeln Aufstieg in der Kreisklasse.
Die Betreuungsnotlage in Schulen und Kitas ist entspannt.
Noch befindet man sich in Findungsphase.
Die Stadtarchäologie Essen konnte durch einen aufmerksamen
Bürger eine interessante Entdeckung auf einer Baustelle an der Straße
Klemensborn machen: Es wurde ein alter Steinkanal des Bornbaches an St. Clemens
entdeckt.
Die Magnolienbäume erfreuen das Auge – doch eine einzige
Frostnacht schadet der Pracht.
In meinem Grußwort zum letzten Jahreswechsel habe ich dazu aufgerufen, 2020 zum Jahr des Ehrenamtes zu erklären. Heute wissen wir, welch hohe Bedeutung diesem zukommt und welche Mammutaufgabe auf unsere Gesellschaft in Corona-Zeiten noch wartet. Fest steht: Ehrenamtliches Engagement ist wichtiger denn je.
2020 und 2021 sind leider geprägt von der Corona-Krise. Wir blicken zurück auf ein trauriges Jahr mit Existenzverlusten, vielen neuen Verboten und teilweise fragwürdigen Grundrechtseinschränkungen, die in unserer Demokratie bislang nicht denkbar gewesen sind. Aber auch wenn die Krise noch immer nicht überwunden ist, sollten wir nach vorne und hoffnungsvoll auf das neue Jahr 2021 schauen. Die Nachricht zum neuen Impfstoff stimmt optimistisch: 2021 kann wieder gesünder, sicherer und normaler werden.
Für die Werdener Stadtteilpolitik hat uns das Jahr 2020 erfreuliche Entscheidungen gebracht. Die Bürger haben im September mehrheitlich einen bürgerlichen Politikwechsel gewählt und dafür einer Koalition der Mitte aus CDU und FDP das klare Mandat für fünf Jahre einer vernünftigen, zukunftsorientierten Politikgestaltung erteilt. Das schwarz-gelbe Bündnis im Stadtbezirk nimmt diese Herausforderung gerne und verantwortungsvoll an.
Unsere Bürger dürfen ab sofort eine Politik erwarten, die Bildung und Betreuung modernisiert, Sportvereine stärkt, eine mobilitätsfördernde Verkehrspolitik für alle Verkehrsteilnehmer verfolgt sowie Kultur, Ehrenamt und den Generationendialog fördert. Auch mehr Sicherheit, Sauberkeit und bessere Digitalisierung sind unser Ziel.
Ich wünsche allen Bürgern in Werden und Umgebung ein für sie persönlich gesundes, erfolgreiches und insgesamt gutes neues Jahr 2021, das uns hoffentlich auch wieder viele schöne Momente bringt.
Ralf Witzel FDP-Landtagsabgeordneter für Werden und den Essener Süden
das Jahr neigt sich dem Ende zu und man fragt sich: Wie war es? Jeder wird das sicherlich unterschiedlich bewerten, aber eins kann man generell festhalten – 2020 war ein Jahr der schweren Prüfungen für einen jeden von uns. Weihnachtliche Stimmung, Geselligkeit in der Familie und Treffen mit guten Freunden- so waren wir es gewohnt. Leider mussten und müssen wir auf das alles verzichten, um unsere Familien und Mitmenschen zu schützen.
Doch diese Situation hat auch positive Aspekte nach vorne gebracht: Wir sind mehr zusammengewachsen und haben das Miteinander wieder zu schätzen gelernt. Die gegenseitige Hilfe, große Rücksichtnahme und das gemeinsame Bewältigen der neuen Bedingungen haben uns enger zusammenwachsen lassen. Diese Aspekte sollten wir uns bewahren und zukünftig zu unserem persönlichen Anspruch machen.
An dieser Stelle möchte ich einen Dank an die Menschen richten, die sich in diesem ungewöhnlichen Jahr beruflich und ehrenamtlich mit der Bewältigung der Krise beschäftigt haben. Nur durch sie war es möglich, das System aufrecht zu erhalten und den Alltag gut zu meistern. Lassen Sie uns gemeinsam positiv in das neue Jahr schauen, in der Hoffnung, dass wir wieder zu einem Stück Normalität zurückfinden. Geben wir weiter Acht aufeinander und üben weiterhin Rücksicht.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein frohes neues Jahr, Glück und viel Gesundheit.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ein sehr außergewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir standen vor neuen, nie dagewesenen Herausforderungen und Aufgaben. Die Pandemie hat unsere Belastbarkeit, unsere Geduld und unsere Zuversicht auf eine harte Probe gestellt.
Aktuell haben die zwischen der Bundesregierung und den Ländern abgestimmten Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie noch einmal den Ernst der Lage verdeutlicht. Ich weiß um die Härten der Einschränkungen, gerade jetzt zum Jahreswechsel. Ich darf Ihnen aber versichern, dass alle Entscheidungen sorgfältig abgewogen wurden und dem Ziel untergeordnet sind, die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Dieser Kompass wird uns auch im neuen Jahr leiten.
Manch einer kann der Corona-Pandemie auch etwas Positives abgewinnen. Das Jahr hat neue Ideen hervorgebracht, unsere Kreativität angeregt, mehr Flexibilität gefordert und den Zusammenhalt gestärkt. Ich bin sehr stolz auf unsere Bürgerinnen und Bürger, die mit zahlreichen Initiativen, mit großer Hilfsbereitschaft und durch vielfältiges Engagement dazu beigetragen haben, dass wir diese Krise bisher gut meistern konnten. Lassen Sie uns zuversichtlich nach vorn schauen: Die entwickelten Impfstoffe sind im Zulassungsverfahren und werden uns bald zur Verfügung stehen. Im neu eingerichteten Impfzentrum in der Messe Essen kann der Betrieb sofort starten, alles ist bereit. Mir ist bewusst, dass gerade viele Berufstätige und Selbstständige in unserer Stadt mit existenziellen Nöten zu kämpfen haben. Hier wollen Bund und Länder mit zielgerichteten Hilfen unterstützen – mit dem größten Hilfspaket in der Geschichte der Bundesrepublik. Nehmen Sie jederzeit Kontakt auf, wenn Sie Fragen dazu haben.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sie blicken auf ungewöhnliche und mitunter auch anstrengende Wochen und Monate zurück, sowohl im Privaten als auch im Beruflichen. Umso mehr haben wir uns jetzt alle eine kleine Atempause verdient. Kommen Sie zur Ruhe, genießen Sie Zeit mit Ihren Lieben und schöpfen Sie Kraft für das Kommende.