26 Mai

Polizei sucht vermisste Werdenerin

Seit vergangener Samstagnacht sucht die Polizei intensiv nach der vermissten Werdenerin Sandra H.

Vermisst: Sandra H.

Am Freitagmorgen, 22. Mai, verließ sie ihre Wohnung an der Kirchhofsallee und begab sich zur Arbeit. Wegen ihres gesundheitlichen Zustandes konnte sie jedoch nicht arbeiten, weshalb sie ihre Arbeitsstelle wieder verließ – seitdem ist sie verschwunden. Möglicherweise ist sie in einer psychischen Ausnahmesituation, so die Polizei Essen. Sandra H.s Ehemann meldete seine Frau Samstagabend bei der Polizei als vermisst. Noch in der Nacht begann die Polizei mit den Ermittlungen. Aber auch mit Hilfe eines Mantrailerhundes konnte sie die 44-Jährige bislang nicht auffinden.

Nun bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe: Sandra H.ist 1,75 Meter groß, hat eine normale bis schlanke Gestalt, hat mittellange blonde Haare und ist vermutlich mit einer Jeans, einer beigefarbenen Bluse sowie einem beigefarbenen Schal bekleidet. Auf dem linken Oberarm hat sie ein Tribal-Tattoo. Hinweise unter dem Notruf 110 oder an jede Polizeidienststelle. 

24 Apr

Mann beleidigt Teenagerin und Polizisten

S-Bahnhof Werden.

Wieder ist der Werdener S-Bahnhof zum Tatort geworden: Ein 49-Jähriger hat am gestrigen Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr dort eine 17-Jährige sexuell beleidigt. Anschließend warf er sein Handy nach der Jugendlichen und verletzte sie damit leicht im Gesicht.

Zeugen hielten den Mann fest, bis die alarmierte Polizei eintraf. Um weiter Straftaten zu verhindern, wollte die Polizei den Mann in Gewahrsam nehmen. Er sperrte sich jedoch zunächst dagegen, in den Streifenwagen gebracht zu werden. Auch auf dem Weg zur Polizeiwache und in der Wache wehrte sich der Mann gegen die Polizisten und leistete wiederholt Widerstand. Außerdem beleidigte er die Beamten mehrfach.

Da der Verdacht bestand, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, hat ein Arzt ihm Blutproben entnommen. Anschließend kam er in Polizeigewahrsam. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung auf sexueller Grundlage und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. 

Erst in der letzen Woche kam es in der Unterführung des S-Bahnhofs Werden zu einem Überfall: Mehrere Jugendliche hatten am Sonntagabend Geld und die Musikbox eines Zehnjährigen erbeutet.

20 Apr

Zeugen gesucht: Überfall am Werdener Bahnhof

Ein Zwölfjähriger wurde am vergangenen Sonntag, 19. April, gegen 18.10 Uhr in einer Unterführung am Bahnhof Werden von mehreren Jugendlichen überfallen. Das berichtet die Polizei Essen.

In dieser Unterführung kam es zum Überfall auf einen Zwölfjährigen.

Als der Zwölfjährige die Unterführung durchqueren wollte, wurde er von zehn bis 15 Jugendlichen umringt. Sie forderten den Jungen auf, seine Wertsachen herauszugeben und drohten ihm Prügel an. Zwei der Täter hielten dabei zugeklappte Messer in der Hand. Der Zwölfjährige händigte ihnen Bargeld und eine Musikbox aus. Daraufhin flohen die Jugendlichen durch die Unterführung in Richtung Werdener Altstadt. Die Tatverdächtigen waren etwa 15 bis 16 Jahre alt und schwarz gekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die Verdächtigen geben können, sich melden unter; 0201/829-0.

09 Apr

Corona: Stadt Essen verhängt Haushaltssperre

Noch vor den Osterfeiertagen hat der Stadtkämmerer Gerhard Grabenkamp mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre verhängt: Damit zieht er die Konsequenzen aus den „gewaltigen Corona-bedingten Haushaltsrisiken“, wie es in einem Schreiben an die Ratsmitglieder heißt, das den Werdener Nachrichten vorliegt. Diese Haushaltssperre erlaubt es auch nicht mehr der Bezirksvertretung, Geld für Maßnahmen auszugeben.

Vom Essener Rathaus aus wurde eine Haushaltssperre verhängt.

Der Stadtkämmerer begründet die Haushaltsperre mit „gravierenden Haushaltsbelastungen“, von denen man wegen der Corona-Pandemie ausgehen müsse. So rechnet er mit weniger Steuereinnahmen auf der einen und mit erhöhten Ausgaben auf der anderen Seite, die die Bewältigung der Krise mit sich bringen wird.

Die Haushaltssperre erlaubt es der Kommune nur noch, für Maßnahmen Geld auszugeben, die rechtlich verpflichtend oder für „die Weiterführung notwendiger Maßnahmen nötig und unaufschiebbar“ sind. Dazu gehören insbesondere Maßnahmen, „die der Gefahren- und Schadensabwehr oder der Vermeidung von Schadenersatzansprüchen“ dienen. Die Budgets der Fachbereiche, auch die der Bezirksvertretungen sind gesperrt, neue finanzielle Verpflichtungen dürfen sie nicht mehr eingehen. Auf Auszahlungen für Leistungen und Maßnahmen, die bereits bis zum 8. April beauftragt wurden, hat die Haushaltssperre laut Schreiben keine Auswirkungen.

Immerhin: Zusammen mit der Verwaltungsbeauftragten für den Bezirk IX (Werden/Kettwig/Bredeny) habe Bezirksbürgermeister Benjamin Brenk klären können, dass die bisher beschlossenen Ausgaben an externe Antragsteller auch tatsächlich fließen, berichtet er den Werdener Nachrichten. „Die entsprechenden Bewilligungsbescheide sind rausgegangen“, so Brenk. Knapp die Hälfte ihres Budgets von 300.000 Euro hat die Bezirksvertretung immerhin schon ausgeben können, jedoch sind 159.202 Euro nun erst einmal eingefroren. Benjamin Brenk geht zudem davon aus, dass auch die 100.000 Euro aus dem Sondertopf, die der Bezirksvertretung eigentlich für besondere Aufgaben dreier Fachbereiche zur Verfügung stehen, von der Sperre betroffen sind.

Mehr zum Thema nächste Woche in den Werdener Nachrichten – ab den 17. April im Handel!