08 Okt

Misslungener Halsketten-Raub

Am gestrigen Donnerstagmittag, 7. Oktober, verwickelte ein Unbekannter eine 88-jährige Essenerin in ein Gespräch und versuchte ihr die Halskette zu entreißen. Der Täter flüchtete ohne Beute in einem Fahrzeug vom Tatort.

Gegen 12 Uhr liefen die 88-jährige Geschädigte und ihre Begleiterin über den Gehweg der Heckstraße. In Höhe der Joseph-Breuer-Straße wurden die beiden Frauen durch einen Unbekannten aus einem Fahrzeug angesprochen und nach einer Adresse gefragt. Während die Begleiterin der 88-Jährigen Auskunft gab, sprach ein weiterer Mann die Seniorin an und verwickelte sie in ein Gespräch.

Unvermittelt griff der Täter nach der Halskette der Geschädigten und versuchte diese zu entreißen. Da dies nicht gelang, flüchtete der Täter ohne Beute in unbekannte Richtung.

Der flüchtige Tatverdächtige war nach Angaben der Geschädigten mit einer grünen Jacke und einer Mütze bekleidet. Zudem soll er einen Rucksack getragen haben.

Der zweite Unbekannte soll in einem dunklen Fahrzeug gesessen haben. Er soll etwa 40 Jahre alt sein, dunkles, lichtes Haar und außerdem einen 5-Tage-Bart haben. Die Seniorin beschreibt seine Erscheinung als südländisch.

Zudem erhielt die Polizei Essen durch einen unbeteiligten Zeugen den Hinweis auf einen dunkelgrünen Renault Megane mit Dortmunder Kennzeichen, der im Umfeld des Tatortes gesehen wurde.

Zeugen, die Hinweise auf die beiden Täter oder das Fluchtfahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter 0201/829-0 bei der Polizei Essen zu melden

30 Sep

Politik will Denkmalschutz für Domstuben prüfen lassen

Die Politik erhöht den Druck auf die Propsteifarrei St. Ludgerus: Die Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Heidhausen) lässt in einem gemeinsamen Antrag von CDU, Grüne, SPD und FDP die Stadtverwaltung prüfen, ob die Domstuben vorläufig unter Schutz gestellt und zeitnah in die Denkmalliste der Stadt Essen eingetragen werden können. „Es ist wichtig, ein Zeichen zu setzen“, stellt Bezirksbürgermeisterin Gabriele Kipphardt in der Sitzung am Mittwochnachmittag im Essener Rathaus fest.

Mehr dazu morgen in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten – im Zeitschriftenhandel, am Kiosk oder als Abo in die Briefkästen oder als E-Paper!

23 Sep

Baustelle an der Abteistraße dauert an

Die Baustelle an der Abteistraße dauert bis mindestens Ende nächster Woche an: Ein etwas längeres Teilstück als ursprünglich geplant mussten die Stadtwerke an den defekten Rohren austauschen. Insgesamt wurden hier rund 80 Meter neue Erdgas- und Wasserleitungen verlegt.
Nach der Einbindung der Wasserleitung werde das Loch wieder verfüllt, so die Stadtwerke Essen. In der nächsten Woche soll die Straßenoberfläche wieder hergestellt werden. Wenn das Wetter mitspiele, könnte Ende nächster Woche der Verkehr wieder ungehindert fließen.

Auch an der Brückstraße, Höhe Domstuben, wird gebaut: Dort suchen die Stadtwerke Essen nach einem Leck in der Erdgasleitung. „Es ist durchaus möglich, dass wir auch im Bereich der Bushaltestelle arbeiten müssen. Hierzu wird gerade ein Termin abgestimmt, um mit allen Beteiligten, den Stadtwerken Essen, Ruhrbahn und der Stadt Essen die weitere Vorgehensweise zu besprechen“, so Dirk Pomplun, Sprecher der Stadtwerke Essen.

21 Sep

S-Bahn der Linie 6 entfällt bis Mitte Oktober

„Dieser Zug fällt heute aus.“ Auf diese Meldung müssen sich Bahnreisende auf der S 6 jetzt bis mindestens Mitte Oktober einstellen. Bei einer Routine-Untersuchung am letzten Freitag wurden erhebliche Schäden am Höseler Tunnel festgestellt, teilt DB-Sprecher Dirk Pohlmann auf Anfrage der Werdener Nachrichten mit.

Vorsichtshalber wurde der Bahnverkehr auf der Strecke von Essen nach Düsseldorf eingestellt, erst seit Sonntag verkehrt wieder ein Pendelverkehr zwischen Kettwig und Essen. Das sorgt in der nun zweiten Woche auch in Werden für irritierte Pendlerinnen und Pendler, denn, wie Pohlmann einräumt: „Derzeit läuft leider noch alles holprig, wir arbeiten mit Provisorien.“ Auch am fünften Tag der Störung gibt es keinen planmäßigen Ersatzverkehr, denn, so Pohlmann: „Wir haben gehofft, dass es schnell erledigt ist, doch die Schäden sind wohl größer als erwartet.“ Ursache dafür sei der Starkregen Mitte Juli, der zu zahlreichen Überschwemmungen, örtlich aber auch Unterspülungen geführt hat.

Mehr zum Thema kommenden Freitag in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten!

21 Mai

Radfahrerin bei Unfall im Hespertal schwer verletzt

Schwer verletzt wurde eine 57-jährige Radfahrerin, als sie am Donnerstagmittag im Hespertal mit einem 49-jährigen Motorradfahrer frontal zusammenstieß..

Die Radfahrerin befuhr die Straße Hespertal in Richtung Hammer Straße und wollte nach links in einen Radweg abbiegen. Dabei übersah sie vermutlich den entgegenkommenden Kawasaki-Fahrer. Doch auch ein starkes Bremsmanöver konnte den Zusammenstoß zwischen den beiden Zweirädern nicht mehr verhindert. Beide Fahrer stürzten zu Boden. Während die Radfahrerin schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde, blieb der Motorradfahrer unverletzt.