18 Nov

Feuerwehreinsatz am Mariengymnasium

Der defekte Motor einer Belüftungsanlage im Mariengymnasium hat am Montagmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst: Vor Ort konnten die Einsatzkräfte noch einen Brand auf der Toilette verhindern.

Gegen 10.20 Uhr hat der Hausmeister der Schule einen verschmorten Geruch festgestellt, berichtet die Feuerwehr Essen. Daraufhin alarmierte er die Feuerwehr und löste zudem den Handmelde-Alarm aus, der dafür sorgte, dass die Schule evakuiert wurde.

Mit neun Einsatzfahrzeugen, darunter auch welche der Freiwilligen Feuerwehr Werden/Heidhausen, rückten die Rettungskräfte vor. Die Feuerwehrleute haben schnell die Ursache für den Geruch gefunden: Einer der beiden Motoren der Belüftungsanlage war stark erhitzt. Die Einsatzkräfte konnten den Motor erst außer Betrieb nehmen und ihn dann wieder instand setzen.

Die Feuerwehr wollte gerade wieder abrücken, als ein Lehrer sie darauf aufmerksam machte, dass Rauch aus einer Toilette trat. Ebendort fanden die Rettungskräfte dann auch schwelendes Toilettenpapier vor. Die Glut machten die Feuerwehrleute schnell unschädlich. Die Vermutung nach Brandstiftung liegt nahe, die genaue Brandursache werde allerdings die Polizei klären, so die Feuerwehr: Anzeige gegen Unbekannt wurde erstattet.

12 Nov

Falsche Polizisten bestehlen Werdenerin

Falsche Polizisten legten am vergangenen Sonntagabend eine Seniorin in Werden rein und konnten dabei eine hohe Beute machen. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 20:25 Uhr klingelte das Telefon einer älteren Dame in der Nähe der Brehminsel. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein angeblicher Kriminalbeamter. Mit einer erfundenen Geschichte täuschte er einen Kriminalfall vor: Einbrecher seien in der Umgebung aktiv gewesen. Die Polizei habe bei der Durchsuchung einer Täterwohnung einen Zettel gefunden. Auf diesem sei Name und Anschrift der Angerufenen aufgeführt. Zudem habe man neben ihrem Namen das Wort “Tresor” geschrieben.

Die 77 Jahre alte Frau war offenbar über diese Infos sehr bestürzt und schenkte dem Unbekannten ihr volles Vertrauen. Dieser gab ihr den Rat, ihr Hab und Gut in einem Beutel zu verstauen und diesen hinter einem bestimmten Autoreifen auf der Straße zu verstauen. Die ganze Aktion müsse schnell verlaufen, da die Bande auch gewalttätig sei. Zwei Zivilpolizisten seien schon auf dem Weg, um ihre Wertsachen abzuholen. Danach sollten die Gegenstände angeblich zur sicheren Aufbewahrung ins Polizeipräsidium gebracht werden.

Rund eine Stunde lang hielt der zirka 50-jährige Anrufer die Werdenerin am Telefon. Als seine Komplizen die Beute sicher hatten, legte er auf. Momentan geht die echte Kriminalpolizei von einem Schaden im fünfstelligen Euro-Bereich in Form von Schmuck und Bargeld aus.

Die Polizei sucht Zeugen, die vor oder nach der Tat östlich der Brehminsel verdächtige Personen- oder Fahrzeuge beobachtet haben: 0201/829-0.

24 Okt

Überfall nahe der Brehminsel: Zeugen gesucht

Ein 17-Jähriger wurde am gestrigen Mittwoch, 23. Oktober, auf der Joseph-Breuer-Straße, nahe der Brehminsel, von mehreren Jugendlichen überfallen. Gegen 21.40 Uhr wurde der 17-Jährige von einer größeren Gruppe Jugendlichen beleidigt und von einem der Jugendlichen geschlagen. Anschließend forderten sie den Essener auf, seine Taschen zu leeren. Als sich herausstellte, dass der 17-Jährige keine Wertgegenstände dabei hatte, flohen die Täter in Richtung des S-Bahnhofs Essen-Werden. Eine Fahndung der alarmierten Polizei blieb ergebnislos. Laut Angaben des 17-Jährigen soll es sich um etwa zehn bis 15 Jugendliche gehandelt haben. Sie sollen etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß gewesen sein und “südländisch” ausgesehen haben. Einer der Täter hatte blonde Haare. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den gesuchten Jugendlichen geben können, sich bei der Polizei zu melden unter der Telefonnummer: 0201/829-0.

23 Okt

Polizei nimmt Brandstifter in Werden fest

Die Polizei hat heute Nacht einen Brandstifter festgenommen. Der stark alkoholisierte Mann hatte einen Sperrmüllhaufen an der Bungertstraße in Brand gesetzt und einen Zeugen angegriffen.

Zeugen alarmierten gegen 1.20 Uhr die Polizei, weil ein Mann in der Bungertstraße brennbares Material in einen bereits brennenden Sperrmüllhaufen geworfen haben soll. Als ein Zeuge (33) den Mann aufforderte dies zu unterlassen, kam es zum Streit: Der Mann stieß dem 33-Jährigen mit einem Longboard vor den Kopf. Anschließend floh er auf dem Longboard in Richtung Abteistraße. Ein 54-jähriger Autofahrer und ein 26-jähriger Anwohner konnten den Vorfall beobachten.

Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr löschte den brennenden Sperrmüll, sodass an dem Mehrfamilienhaus, gegen dessen Fassade der Sperrmüll lehnte, nur leichter Sachschaden entstand.

Die Polizei erkannte kurze Zeit später auf der Grafenstraße einen Mann, auf den die Personenbeschreibung des Flüchtigen zutraf. Als die Beamten mit dem Mann sprachen, fiel ihnen ein deutlicher Alkoholgeruch auf. Ein Alkoholtest bei dem 45-Jährigen verlief positiv. Um weitere Straftaten zu verhindern, hat die Polizei ihn in Gewahrsam genommen und am nächsten Morgen wieder entlassen. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Sachbeschädigung und vorsätzlichen Brandstiftung gegen den 45-Jährigen.

07 Okt

Jugendliche auf Abteistraße angefriffen

 Am frühen Samstagmorgen, 5. Oktober, gegen 1.40 Uhr, haben mehrere Unbekannte vier Jugendliche auf der Abteistraße angegriffen.

Die Jugendlichen im Alter von 16, 17, 18 und 19 Jahren hatten eine Kneipe besucht und wollten den Heimweg antreten, als sie in Höhe der Sparkasse von wahrscheinlich vier Unbekannten attackiert wurden, so die Polizei Essen. Der 16- und der 19-jährige Jugendliche wurden dabei verletzt. Als Anwohner die Polizei riefen, flohen die Unbekannten in unbekannte Richtung.

Die Unbekannten sollen 18 bis 19 Jahre alt sein, zwei von ihnen sind circa 185 cm groß. Die beiden anderen sollen mit 180 cm bzw. 170 cm etwas kleiner sein. Alle vier sollen dunkle Haare und dunkle Kleidung getragen haben. Einer der Unbekannten soll mit einer Holzlatte bewaffnet gewesen sein und eine blaue Mütze getragen haben.