15 Okt

Sauberes Wasser und gutes Essen

Der Morgen beim Ruhrverband hat mich zeittechnisch etwas aus der Bahn geworfen, deshalb jetzt erst. Immerhin galt es aufzuschreiben, warum bestimmte Patienten bald eine Campingtoilette mitnehmen sollten. Das Baden in der Ruhr wird bearbeitet, die Fischtreppe am Wehr auch (Fische bekommen einen Fahrstuhl) und wir müssen uns überlegen, ob wir für die letzte zu rettende Amöbe im Fluss von dieser Welt gehen. Ja! Nix Provinzthemen! In der nächsten Ausgabe.

Andererseits: Heute haben mir drei Worte in einer Einladung eine stimmungsmäßige Achterbahn beschert: „Dinner im Festzelt.“

04 Okt

Letzter Abend — Wir werden See(n)

Irgendwie hatte es etwas von Abschied, der letzte Abend, noch im Sommer um den See. Ich weiß, es ist Herbst, aber wer will das schon so sehen. Die ersten Blätter liegen bereits, aber noch skatet es sich gut.

Am Haus Scheppen fehlen die üblichen Verdächtigen und ich setzte mich mit der doppelten Currywurst erstmals an den Stammtisch; bereit, jede Sekunde aufzuspringen.

Ein lachender Typ fragt, wo man so hässliche Skateschuhe bekommt. Ich antworte wahrheitsgemäß: Ebay. Wenn der wüsste, wie schlecht die auch verarbeitet sind, und eine Ratsche kaputt war, was nicht unter „übliche Gebrauchsspuren“ fällt, meine ich. Die 20 Euro für sehr leichte Speedschuhe waren für die Mülltonne, sehr schade. Die werden gehen wie der Sommer, oder ich bastele daran. Aber wenn das Leuchtblau (gibt es, siehe diese Schuhe) hässlich ist, lohnt es vielleicht doch nicht.

Auf dem Rückweg schmerzen sie auch noch, überholen aber zwei Angeber. Wie sagte VW zu seinem Käfer: „He is ugly, but he functions“.