12 Juli

Bahn und Brücke

Ich könnte ja . . .

. . . schreiben, dass wir es immer schon gesagt haben, aber das wäre blöd. Trotzdem, wenn jetzt Straßenbau mit der Brückensperrung und Bahn mit den S6-Gleisen behaupten, sie hätten nichts voneinander gewusst, dann ist das schon ein starkes Stück. Sie müssen ja nicht gleich alle die Werdener Nachrichten lesen, in der das im März ausdrücklich stand; auch mit der Gleichzeitigkeit. Aber das gar kein Bahnplaner und ebenso kein Straßenplaner vom anderen gelesen hat (von mirt auch auch in den Tageszeitungen), das ist doch „abgefahren“. Nun ist der Verkehr vor den Prellbock gedonnert. Es lebe das Elektrobike, siehe diese Ausgabe.
Und noch eine Eigenwerbung habe ich: Alle reden vom PFT; und wir haben die Pflicht zu Messungen und Informationen bei unserer Berichterstattung über das Ruhrbaden ausführlich thematisiert. Danke, dass Sie bei dem Selbstlob bis hierin durchgehalten haben.

11 Juli

Wir Werden See(n)

Ich könnte ja . . .
. . . jetzt noch schreien vor Wut. Es fing gerade vor zwei Minuten ganz harmlos an. Am Wehr biegt ein Kleinlaster von Stauder langsam auf eine Parkbox ab. Zwei Rennradfahrer müssen bremsen, kommen gut fünf Meter vor der Seite des Kleinlasters zum Stehen und fangen an, auf den jungen Fahrer ein zu schimpfen. So weit so gut, so sind sie ja auch im Recht.
Der eine von ihnen donnert mit der Hand gegen die Seite des Wagens. Der andere droht dem Fahrer schon Prügel an. Immerhin hat er noch die fünf Prozent originelle Bemerkung: „Selber wohl zu viel Stauder getrunken.“
Der bleibt zum Glück ruhig, hat auch ein wenig Respekt, denn die Radfahrer sind gestandene Männer und beherrschen das Schimpfwort-Vokabular des Rheinischen.

Der schmächtige Fahrer  steigt nicht aus. Es droht trotzdem zu eskalieren und langsam wird einem als Zuschauer auch mulmig, aus Recht wird Übermaß und Gewalt. Also mal ein Versuch zur Deeskalation: „Ist doch noch mal gut gegangen.“ Wirkt nicht! Nun ist man selber auch der Böse. Sie würden es auch mit Zwei aufnehmen. „Macht mal halblang“. Schimpfend fahren sie weiter und drohen noch, beim nächsten Mal würden wir beide eine Tracht bekommen.

Das ist schon unwahrscheinlich, weil wir beide wohl nicht mehr zusammenkommen werden; während die beiden Radaubiker wohl zu einem Verein gehören, in doppelter Hinsicht.

11 Juli

Folge Sie nicht Ihrem Navi!

Ich war nicht . ..

… gestern bei Robbie, doch ein Detail des Konzertes fand ich in den Berichten köstlich. Auf dem Rückweg im Verkehschaos leuchteten den Heimkehr-Willigen riesige Schilder entgegen: „Folgen Sie nicht Ihrem Navi“. Das könnte ein philosophisches Statement unserer Zeit werden.

Übrigens: Gestern haben wir einmal die Baustellen gesammelt hier, und werden es morgen in der Ausgabe auch tun. Aber eine setzt dem Ganzen noch die Krone auf: Die Gasse Haus Fuhr ist auch noch gesperrt.

10 Juli

Spitze Karikatur

Ich könnte ja . . .

… schon einmal verraten, dass die nächste WN-Karikatur von Thomas Plaßmann spitze wird; aber das wäre ja fies wegen des Wartens. Also heute in der NRZ ist eine ebenso gute von unserem Thomas.

10 Juli

Baustellen im Weg

Ich könnte ja…

… wieder mal über Radfahrer meckern. Aber das lasse ich. Nur so viel: Vier freie Parkplätze auf dem Platz Feintuchwerke, und doch nicht nutzbar, weil dort einige ältere Radler ihre Pause machen müssen. Werden hat ja nun genug Freiflächen, zum Beispiel die Boule-Fläche. DSC_0130Das ist schon dreist.

Aber nun lieber zu den Baustellen: Es gibt derer einige, die auch nett im Weg sind: Oben an der Einfahrt von der Hammer Straße in den Scheppener Weg; wieder einmal die Kreuzung von Propsteistraße und Dückerstraße.

Wissen Sie auch welche? g.buchholz@werdener-nachrichten.de oder 49977.