14 Juni

Neue Schmitz Katze

Wo ist die Katze

Wo ist die Katze

Es gibt eine neue Schmitz Katze, jenes legendäre Lesemagazin, das jenes nicht minder sagenhafte Team von Schmitz zusammenbringt. Ja! Ich bin befangen! Aber ich habe dafür mehrere Gründe, von denen die meisten in der Qualität des Ganzen liegt. Also unbedingt an der Grafenstraße 44 vorbeischauen und sich gegebenenfalls gegenüber noch eine Werdener Nachrichten Nr. 24 abholen mit Vorstellung des Heftes! Und mit einer wichtigen Initiative für Heidhausen!

14 Juni

Glück auf Werden

Ich könnte ja . . . stundenlang erzählen, wie schwer es ist Geschenke zu finden; aber ich habe zwei sogar direkt bei uns in der Geschäftsstelle der Werdener Nachrichten gefunden. Ehrlich! Das erste Präsent ist unsere Kniftenbox aus Metall, zwar etwas klein für mein Frühstück — ein ganzes Baguette passt nicht — aber 10,90 € für Abonnenten (auch WN; und das sind Sie ja wohl!!!) und einen seltsam schönen Becher mit Schnaps drin. Nicht so mein Ding, aber doch mal ein Ansatz.

Mit Schnaps, leider nicht ohne. 10,95 €

Mit Schnaps, leider nicht ohne. 10,95 €

 

14 Juni

Haus Scheppen für die Sportjugend

Es ist schon einiges eingefallen bei dem alten Landhaus, das erst 1933 ein Wasserschloss wurde, aber nie als solches gebaut worden war.

Es ist schon einiges eingefallen bei dem alten Landhaus, das erst 1933 ein Wasserschloss wurde, aber nie als solches gebaut worden war.

Ich könnte ja . . . aus den vergangenen drei Jahrzehnten plaudern, in denen große Pläne mit den Steinen des Haus Scheppen untergingen, aber das kommt erst später ganz kurz; und andererseits ist jeder Versuch lobenswert: Laut Meldung von Radio Essen entscheidet sich heute im Ratsausschuss womöglich, ob die Sportjugend Essen das Lokal in der Ruine des Haus Scheppen pachtet. Das Gartenlokal mit einem Raum im nahezu letzten noch verbliebenen Gebäudeteil, außer dem Segelclub, ist wieder verwaist. Heute im Jugendhilfeausschuss entscheidet sich, ob die Sportjugend Zuschüsse bekommt, um das Lokal anzumieten. Dort wäre dann der Kernpunkt eines Jugend- und Sportzentrums, von dem aus Boote verliehen und Kurs vergeben werden. Dafür gibt es einen Plan, der durchaus ehrgeizig klingt. Sogar der Verfall des Gebäudes soll damit gestoppt werden.Blogschepp3

Für das Gebäude-Viereck gab es in den vergangenen Jahren schon einige Pläne,vom Hotel bis zum Tagungszentrum. Da planten einst Karstadt und andere Schwergewichte. Doch nichts ließ sich umsetzen. Stattdessen fiel eine Mauer nach dem anderen; oder wurde sicherheitshalber umgeworfen. Man darf gespannt sein, ob es einen Plan gibt, der nicht nur der Stadtkasse pur auf der Tasche liegt. Der Anfang klingt doch jetzt etwas danach. Aber andererseits klingt das Vorhaben gut und naheliegend. Das könnte was werden.

Alte Pracht des Gebäuderechtecks

Alte Pracht des Gebäuderechtecks

13 Juni

So viel Grün und doch keine Freude überall

Der Ruhrverband erläutert:

 

Die Wasserpflanzen erreichten am Südufer des Baldeneysees auf dem Teilstück vom Hafen Scheppen bis zum Schloss Baldeney bereits im Mai dieses Jahres die Wasseroberfläche.

Die Wasserpflanzen erreichten am Südufer des Baldeneysees auf dem Teilstück vom Hafen Scheppen
bis zum Schloss Baldeney bereits im Mai dieses Jahres die Wasseroberfläche.

Wasserpflanzen wachsen ungewöhnlich früh in den Stauseen des Ruhrverbands
Hohe Artenvielfalt ist gewässerökologisch positiv – aber Einschränkungen für Wassersport
Der Ruhrverband beobachtet in diesem Jahr in den Stauseen an der unteren Ruhr ein ungewöhnlich frühes Wachstum der Wasserpflanzen. Vor allem im Baldeneysee reichten die Pflanzenbestände in den Flachwasserbereichen am Südufer bereits im Mai bis an die Wasseroberfläche oder knapp darunter.
Eine im Auftrag des Ruhrverbands unternommene Betauchung des Baldeneysees durch einen Gewässerökologen hat zudem ergeben, dass auch in einigen tieferen Seebereichen Wasserpflanzen wachsen. Sie sind zwar derzeit noch niederwüchsig, aber werden vermutlich im Laufe des Sommers ebenfalls die Wasseroberfläche erreichen.
Der Baldeneysee war in den vergangenen Jahren von diesem Naturphänomen weniger stark betroffen als Hengstey-, Harkort- und Kemnader See. Dass die Verkrautung in diesem Jahr besonders früh einsetzt, hat unter anderem folgenden Grund: Neben der in den drei oberen Ruhrstauseen hauptsächlich anzutreffenden und bei Wassersportlern besonders unbeliebten Elodea nuttallii wurden im Baldeneysee auch größere Bestände von Igelkolben (Sparganium), Wasserstern (Callitriche obtusangula) und Kleinem Laichkraut (Potamogeton berchtoldii) nachgewiesen. Aus gewässerökologischer Sicht ist diese große Vielfalt an Wasserpflanzen ein erfreulicher Indikator für den guten Zustand des Gewässers. Während jedoch die schnellwüchsige Elodea jedes Jahr aus Restbeständen am Gewässergrund neu austreibt und deshalb erst im Hochsommer ihre volle Ausdehnung erreicht, bleiben der Wasserstern und die Laichkrautarten auch im Winter im Bestand erhalten und setzen ihr Längen- und Dichtewachstum bei steigenden Wassertemperaturen und zunehmendem Lichteinfall ungehindert fort.
Begünstigt wurde das Wachstum der Wasserpflanzen in allen Ruhrstauseen in diesem Jahr zudem durch den milden Winter und durch das Ausbleiben stärkerer Frühjahrshochwässer, die die jungen Pflänzchen ausgerissen oder übersandet und dadurch ihr Wachstum verlangsamt hätten. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass in den kommenden Sommermonaten weite Bereiche aller Ruhrstauseen zumindest abschnittsweise durch massives Wasserpflanzenaufkommen für die sportliche Nutzung nur eingeschränkt zur Verfügung stehen werden.
Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass eine dauerhafte Bekämpfung der Wasserpflanzenausbreitung durch den Einsatz von Mähbooten unmöglich ist. Der Ruhrverband kann allenfalls in Teilbereichen wie Steg- und Hafenanlagen durch den Einsatz seines Mähboots „Manati“ Erleichterung verschaffen. Überall dort, wo der Igelkolben die dominierende Art bildet, ist allerdings selbst das nicht möglich, denn anders als die relativ „störrische“ Elodea werden die bandförmigen, in der Strömung flutenden Blättern des Igelkolbens von den Sensen des Mähboots nicht erfasst.
Auch die in der Vergangenheit vom Ruhrverband vorgenommenen Versuche, den Gewässergrund mit schwerem Gerät wie Pflug oder Schleppketten zu bearbeiten und so das Wachstum der Wasserpflanzen bereits in einer frühen Wachstumsphase zu stören, haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Bisher konnte weder im Zuge eines mehrjährigen Forschungsprojekts noch durch entsprechende Ideenwettbewerbe ein probates Mittel gegen das Wachstum der Wasserpflanzen gefunden werden. Der Ruhrverband sucht trotzdem weiter nach praktikablen Lösungen und setzt zusätzlich auf die Eigeninitiative der ansässigen Wassersportvereine, wenn es darum geht, die Wassersportausübung auf den gewässerökologisch immer besseren, aber dadurch eben auch zunehmend von Wasserpflanzen besiedelten Ruhrstauseen weiterhin zu ermöglichen.

13 Juni

Mit Glück und Spucke

Jubel beim Einszunull unter der Brücke.

Jubel beim Einszunull unter der Brücke.

Das ging ja noch einmal gut, mit Schweini sehr gut. Unter der Brücke bei den Werdner Wiesn von Mali Sirin war es nicht zu voll, aber gute Stimmung. Mit Schweini war dann auch alles gut, obwohl diese Abwehr und dieser auch nicht schlagkräftige Sturm noch Platz nach oben lassen, was der deutschen Elf ja in der Regel gelingt, dort noch etwas hinein zu packen. Doch ich muss sagen: Die Bild traf es heute am besten.

Übrigens scheint in diesem Moment die Sonne wieder. Erstaunlich wie viele große Pfützen schon bei etwas Regen in Werden entstehen, ob an der Körholzstraße oder auf dem Blockbinnenweg.