26 Juli

Müllwagen kommen weiter früher

Hier noch eine aktuelle Meldung+

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Die EBE teilt mit: „Tonnen und Sperrmüll bitte ab 6 Uhr bereitstellen

 

Auch nächste Woche kommen die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) weiterhin etwas früher als gewohnt: Wegen der sommerlichen Wärme dürfen die Mitarbeiter ihren Schweiß treibenden Dienst bereits ab 6 Uhr aufnehmen, um mittags früher fertig zu sein. Das gilt für sämtliche Bereiche, also Müllabfuhr, Sperrmüllsammlung, Tonnentausch, Straßenreinigung und Containerdienst.

 

Die EBE bittet daher, den Zugang zu den Mülltonnen bereits ab 6 Uhr zu ermöglichen und Sperrmüll entsprechend zeitig bereitzustellen. Entsprechend früh oder am Abend zuvor sollten auch die Blauen (Papier) und Braunen (Bio) Tonnen bereitgestellt werden, damit eine Leerung sichergestellt ist (Teilservice).“

26 Juli

Schnell, aber großflächig

Ich könnte ja . .  mal was Positives schreiben, mache ich gleich auch. Aber erst einmal muss man sagen, dass beim Abriss der Parkpalette zwar großzügig abgesperrt wurde. Aber offenbar musste der Bagger heute trotzdem noch die verbleibende Straßenfläche für das Aufladen nutzen. Es kam um 9.30 Uhr zu einem Stau.

Aber sonst ist das Team schon sehr effizient. Der kann baggern.

Anderes Thema: Nächtlichen Lärm hatte die Deutsche Bahn den Anwohnern ja vorausgesagt. Aber dass sie in einer Begründung schreibt, das geschehe um den Schienenverkehr tagsüber aufrecht zu erhalten, ist etwas seltsam. Es fehlt der Hinweis, dass die Züge tagsüber ja auch nicht verkehren. Nun ja, auch hier das Positive: Die Nachtschichten sind wohl notwendig, um am Ferienende fertig zu sein.

24 Juli

Der Bagger ist da – ein Nachruf

Bagger1Sie war nicht schön, aber erfüllte ihren Zweck, wie einst der Volkswagen oder die Mondfähre. Nun ist sie von Werden gegangen.

An diesem Nachmittag kam schon der Bagger zur Parkpalette. Die sie im Stich gelassen hatten, konnten es mit dem Begräbnis nicht eilig genug haben.

Zwei Jahre interessierte das Bauwerk die Verwaltung nicht und auch keinen Ratsherren außer Kranz, dann wollten alle im Ausschuss außer dem Vorsitzenden auf einmal blitzschnell den Abriss, ohne die BV zu fragen. Ein Blitzantrag, der erst zwei Tage vor der Sitzung fertig war. Nicht einmal der Rat wurde damit befasst.
Sie wurde nicht älter als 25 Jahre, und hätte bei allen häßlichen Tags (Buchstaben-Schmierereien) doch ein würdigeres Ende verdient; zumal die Zukunft offen ist. Sie war keine Schönheit von Geburt, hat sich aber immer gern üppig in Grün gekleidet. Geduldig hat sie die verrücktesten Parkversuche erduldet, Schmierereien im Unterleib ertragen; hat Schülern in den Pausen auch als Versteck gedient; kleine Streits gehört, aber viel öfter das Weitergeben eines Parkscheins erleben dürfen. Sie hat den Politesses des Ordnungsamtes das spärliche Licht nicht verweigert. Im Winter hat sie dem Frost getrotzt; und musste sich doch dem üblen Biss des Salzes ergeben. Die sinnlosen Sicherheitsstützen hat sie belächelt.

Nie hat die Parkpalette erfahren, welcher Ingenieur vor zwei Jahren bescheinigte: Nicht mehr zu retten.

Ihre Hilferufe um ein zweites Gutachten blieben unerhört. Sie bekam nie die Chance einer alternativen Therapie. Anonym blieben ihre Gegner. Nie hat es jemand interessiert, wer 1986 den Pfusch zugelassen hat; wusste man damals doch sicher schon Einiges über Beton.

Keine CSI-Spezialisten werden auch nur eine rostige Stange untersuchen, um heraus zu finden: Wer hat sie verletzt? Und wer durch Unterlassung dann ermordet? Wann wäre sie noch zu retten gewesen?

Werden ist ohne sie nicht hässlicher, aber ärmer dran.

G.B.