24 Juli

Graugänse sind rotes Tuch

Ich könnte ja . . . jede Graugans adoptieren. Süß sehen sie aus, haben keine Angst vor Menschen, ziehen ihre Kleinen gern auf der Promenade auf, und irgendwie ist es doch stark, dass Kanadische Graugänse lieber bei uns leben als in Kanada. Was für ein Bekenntnis! —  Ist natürlich Quatsch.

Aber es sind viele und werden immer mehr; — subjektiv betrachtet. Objektiv offenbar nicht. Denn als sich in der Nachbarstadt Mülheim Widerstand regte gegen die Tiere, die ihr Geschäft auf der Promeniermeile machten und auch sonst Kindern zu nahe kamen, da gab es aus Essen die Auskunft: „Wir? Keine Probleme.“

Siehste!

Sponti 6: Es gibt viel Huhn, backen wir es an.

Übrigens: Das Problem des Riesenbärenklaus, vor fünf Wochen in den Werdener Nachrichten angesprochen hat es nun zum ruhrgebietsweiten Thema gebracht. Motto: Aufgeben. Eigentlich schade, denn in Werden hatte man es gemeinsam geschafft, den Wildwuchs für bestimmt fünf Jahre zurückzudrängen. Aber nun heißt es wieder: Der Mensch ist machtlos.

Heute soll der Abriss der Parkpalette beginnen. Auf der Straße gibt es nur ein Thema: Wie blöd ist das denn nun  nach zwei Jahren!

 

23 Juli

Nun ganz offiziell Sperrung

Baumaßnahme in Essen-Werden

Vorbereitende Arbeiten beginnen am kommenden Mittwoch

23.07.2013

 

In der Zeit vom 24. Juli bis 3. September erfolgt der Um- und Abbau von Stellplatzanlagen an der Joseph-Breuer-Straße in Essen-Werden. Die Stadt Essen informiert über die Verkehrsführung.

Der Zeitraum der vom Bau- und Verkehrsausschuss beschlossenen Baumaßnahmen liegt in den Sommerferien, so dass die Beeinträchtigungen möglichst gering ausfallen. Während der Gesamtbauzeit wird im Streckenabschnitt von der Heckstraße in Fahrtrichtung Körholzstraße die Josef-Breuer- Straße als Einbahnstraße eingerichtet. Anwohner der Heckstraße können während der Bauzeit die Garagenhöfe wie bisher über die ehemalige Zufahrt zum Tiefgeschoss der Parkpalette erreichen.

23 Juli

Einbahnstraße Breuer Malefiz

Ich könnte . . . mich kaputt lachen, wenn ich es nicht schon ein wenig wäre von dem Wetter. Als ich gestern auch noch die Einbahnstraßen-Regelung in der Joseph-Breuer-Straße gesehen hatte, dachte ich: Jetzt hackt es. Aber auch Anwohner haben schon diskutiert mit den Fachkräften vor Ort, die ihre Anweisungen haben. Trotzdem: Meiden Sie Werden nicht. Irgendetwas geht immer. Genießen sie es als Sommerfahrtraining. Es hat etwas von einem Gesellschaftsspiel. Malefiz hieß das glaube ich, bei dem man dem Gegner mit weißen Rundsteinen stetig den Weg verbauen konnte.

Sponti 5: Verkehrsstau – da macht der Planer blau

22 Juli

Auf die Füße? Middelhoff

Er ist mit dem richtigen Untergang von Karstadt eng verbunden, doch von seiner Bredeneyer Zeit und etwa Schuld will Middlehoff im neuen Interview der SZ nichts wissen; obwohl da manche Immobiliendoppelverantwortung nicht koscher war. Nun will er wieder in Medien machen, da gibt es für den Ex-Bertelsmann Macher ja genügend sinkende Schiffe, die er noch weiter reinreiten kann. Solche Menschen fallen immer wieder auf die Füße. Männer wie Ackermann und er wollen die besten der Welt sein, auch so bezahlt werden, wollen ganze Konzerne retten, und können nicht einmal ihr eigenes Image unter Kontrolle halten.

Wir hoffen einfach, dass er nicht noch einmal im Ruhrgebiet arbeiten will.