22 Juli

Müllmänner kommen früher wegen der Mittagshitze

Die Gelben Tonnen, die Freitag in Heidhausen nicht abgeholt wurden, werden nun in dieser Woche noch geholt. Stehen lassen! Durchsichtige Tüten können neben die Tonne gelegt werden und werden mitgenommen.

 

Nachricht: „Tonnen bitte früher bereitstellen

 

Ab dem morgigen Dienstag, 23.07.2013, und vorerst bis Ende der Woche kommen die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) früher als gewohnt: Wegen der großen Mittagshitze dürfen die Mitarbeiter ihren Schweiß treibenden Dienst bereits ab 6 Uhr aufnehmen, um mittags früher fertig zu sein. Das gilt für sämtliche Bereiche, also Müllabfuhr, Tonnentausch, Straßenreinigung und Containerdienst.

Die EBE bittet daher, den Zugang zu den Mülltonnen bereits ab 6 Uhr zu ermöglichen. Entsprechend früh oder am Abend zuvor sollten auch die Blauen (Papier) und Braunen (Bio) Tonnen bereitgestellt werden, damit eine Leerung sichergestellt ist (Teilservice).“

22 Juli

Krasse Absperungen – noch mehr Parkplätze weg

Es ist gekommen, wie kommen musste. Es wird zwar pünktlich mit dem Abriss begonnen, aber es wird mehr als großzügig abgesperrt. Zwar ist es in der Urlaubszeit nicht so dramatisch, aber von der Heckstraße  bis Post ist jetzt alles zu, auch eine Fahrbahn. Macht Werden ruhig so eng, wie Ihr könnt. Umso gemütlicher wird es:). Werdener können auch fliegen, wenn man alle ihre Straße zu macht (Ironie!).

Sponti 4: Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.

22 Juli

Schuhe bestellt – neutral verpackt

Ich könnte ja . . . manches gestehen, aber hier ein kleines Outing. Ich habe Schuhe bestellt, sehr spezielle, die es in Werden absolut nicht gibt; auch nicht zu bestellen. Ich habe gefragt. Aber was mich wunderte, war die Angabe des Schuhversenders: Alle Schuhe, auch die normalen, würden in neutraler Verpackung versendet. Und in der Tat: In schwarzem Plastik ohne einen Hinweis, aber natürlich fühlbar ein Schuhkarton darin, wie meine Kollegin ihn mir süffisant übergab: „Kann das sein: Männer, die Schuhe bestellen.“ Und in diese Richtung ging auch ihre Antwort, als ich fragte: Warum?

Sie: Es wäre für manche Frauen besser, weil etliche Männer mit „Schuhe bestellen“ ein Problem hätten.  Ich langsam auch! Was sollen CIA, BND und NSA denken, was ich bestellt habe: „Ein kleine Schreibmaschine statt PC?“

Spontisprüche 3: Kinder kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten.

21 Juli

Nietzsche, Touristen und Wir Werden See(n) 7

Sie seien „Touristen“ meinten die beiden, die mich nach meinen Skates gefragt, haben, und dann bei der Seerunde auch nicht mehr los wurden. Das Paar kam aus Hagen, es verbindet Shopping am Limbecker Platz, ein Essen im Roadstop und eine Skaterunde um den See gerne miteinander. Am Kemnader See sei der Asphalt besser, meinten sie, wenn es auch noch dreckig wegen der Baustelle wäre, aber der Baldeneysee sei schon schöner, und Essen eine tolle Einkaufsstadt. Sie parken immer am „Grugaturm“, wie sie den Regattaturm nannten. Beide waren sehr sportlich und hatten ein nettes Tempo, aber zu einem Marathon zum Beispiel in Berlin konnte ich sie nicht überreden.

Danach traf ich am Wehr zwei junge Männer zu Fuß, die nach dem Werdener Bahnhof fragten. Höflich und gegen meine Überzeugung meinte ich, weil sie so erschöpft aussahen: „Näher ist der Bahnhof Hügel“, und es würden eh keine Züge fahren.“ Sie sagten, erstens wüssten sie das, zweitens kämen sie vom Hügel, und drittens seien sie auch von der Bahn.“ Mich ließen sie mit einem sehr fragenden Gesicht zurück.

Spontispruch 2 zum Sonntag, und einer meiner Lieblingssprüche: Steht auf einer Bahnhofstoilette mit einem schwarzen Edding geschrieben: „Gott ist tot — Nietzsche“ Darunter in Druckschrift: „Nietzsche ist tot — Gott“

((Nach den 68ern kamen die Sprüche, man wollte echt locker bleiben und vor allem musste im Ruhrgebiet vor alles ein echt oder besser noch ein ast, also hier noch einmal die astreinen Sprüche, die damals entstanden. Zu schade, ums sie zu vergessen. Mal passend, mal unpassend. In dem Sinne: Legalize Erdbeereis. Oder: Haste Haschisch in den Taschen, haste immer was zu naschen.))

20 Juli

Ist die Frage der Woche schon beantwortet?

Dieser Brief passt wunderbar zur Frage der Woche:

Wir leben schon mehr als 20 Jahre in der Schweiz und etwa genau so lange kennen wir unsere Freunde Cinzia und Martin. Sie mit italienischem Hintergrund, er ein waschechter Schweizer (wenn auch mit Nachnamen „Friedrich“ und somit mit dem berühmten Caspar David verwandt!).
Viele Wochenenden haben wir schon zusammen verbracht und wir wissen: die Beiden sind Musicalbegeistert. Nur „Starlight Express“ fehlt noch in ihrer Sammlung und so entstand vor fast einem Jahr die Idee, dieses zusammen in Bochum anzuschauen.
Wir sind sehr regelmässig in Werden und es war von Anfang an klar: Unseren Freunden werden wir nebenbei die schönste Seite des Ruhrgebiets zeigen!
Und das wurde vor zwei Wochen ein voller Erfolg:
Landung Freitagsabends in Düsseldorf – Der Wetterbericht sagt ein Traumwochenende voraus.
Zum Glück hat in der Arche Noah die Küche lange genug auf und es fliesst das erste Altbier.
Die Nacht in unserer „Ferienwohnung“ ist dank der Sperrung des Klemensborns wunderbar ruhig!
Knusprige Brötchen von Küpper auf dem Frühstückstisch und dann der erste Bummel durch Werdens Altstadt. Unsere Freunde sind begeistert, ein Bier in den Tuchmacher Stuben, ein Eis bei Kikas und dann die Fahrradtour um den Baldeneysee mit vielen Stopps und Curry-Wurst in Haus Scheppen. so hatten sie sich den Kohlenpott nicht vorgestellt und sind voll des Lobes.
Abends sitzen wir mit Tappas beim Spanier an der Ruhr und können unsere schweizer- und deutschen Freunde bei netten Gesprächen mischen.
Am Sonntag dann die Nachmittagsvorstellung von Starlight Express. auch nach 25 Jahren noch wunderbar! Dann reicht es leider nur noch für ein frühes Abendessen im Hügoloss mit dem schönsten Ausblick auf den See und schon müssen wir wieder Abschied nehmen. Aber dieses Wochenende bleibt noch lange in guter Erinnerung!
Danke Werden!!!!
Anja und Wolfgang Soer-Gremmelmaier aus Birmensdorf (CH)