27 Juni

S 6 bis August, aber immerhin Arbeiten am Bahnhof

Mit dem Bahnverkehr auf der Linie S6 zwischen Essen und Kettwig wird es wohl bis August nichts werden. Daran ändert wohl nichts, dass heute immerhin Kräfte der DB am Werdener S-Bahnhof gearbeitet haben und auch ein Leitungswagen im alten Löwental zu sehen war, immerhin muss er bis dort gekommen sein.

26 Juni

Die Werdener Nachrichten vom 27. Juni 2014

Der Orkan wirkt noch nach, so schauen wir uns den Zug an, die Verbindungen, die Feuerwehr feiert und verdient Dank. Wir blicken auf zwei Werdener, die früh verstorben sind, blicken auf Frintrup, das Fachgeschäft, das 95 Jahre Werden mit geprägt hat. Wie hier schon zu lesen war, wird Werden einen Großteil der Flüchtlinge Essens aufnehmen, wieder im Kutel. Was gilt da noch ein: Nie mehr. Längst müsste die Fläche renaturiert sein. Wir blicken zurück auf die Fete de la Musique, ein tolles Fest. Erinnern an den Ghana Abend. Werdener fuhren in einem Tag nach Rom mit dem Rad. Und wir schauen auch ins Universum. Das alles und noch viel mehr in dieser Werdener.BahanhofKa06

24 Juni

Kutel und Schuir nun doch wieder auf der Liste für Übergangswohnheime

KutelcontDas wollte sicher keiner der Bezirksvertreter. Das Kutel ist wieder auf der Liste der Übergangswohnheime und Asylbewerberstandorte in Essen; weitab von jeder Infrastruktur, schon zum Abriss beschlossen. Und auch an die Wallneyer Straße (neben Wetteramt) sollen 150 bis 200 Menschen.  Am Staadt (Meckenstock) ebenfalls 150 bis 200. Das steht in einem Eilantrag, der heute in die Bezirksvertretung kommt und danach sofort in den Rat. Übrigens;: Kettwig bekommt auch 100 bis 150 Asylbewerbver an die Ruhrtalstraße im Bereich Bahnhof.

Der Essener Südwesten bekommt also einige Unterkünfte nach dieser Planung.

Die gerade neu konstituierte Bezirksvertretung wird also gleich einen ziemlichen Brocken zu bearbeiten haben. Ob der Rat der Vorlage folgt, ist nicht bekannt.

Aus dem Rennen ist aber damit wohl die Jacobsallee und das Löwental.Kutel2

24 Juni

Essen ist grün, aber wird nicht die Grüne Hauptstadt 2016

BackEssen ist in Kopenhagen heute Morgen nicht zur Grünen Hauptstadt 2016 erkoren worden. Gewonnen hat Ljubljana (Essen wäre leichter zu schreiben gewesen in ganz Europa), das sich schon mehrmals beworben hat. Essen will das womöglich auch noch einmal tun.

Schade: Bei aller Provinzialität dieser Großstadt sind die Wälder im Süden und öffentlichen Grünflächen im Norden tatsächlich eine echte Stärke dieser Stadt. Je nach Rechnung liegen wir da bundesweit auf Platz 1 bis 3; und das ist sensationell finde ich für eine Großstadt. Vielleicht ließe sich das mal in eine gute Imagepflege umsetzen, dieses Pfund.

Aber als ich las, dass die in Werden wieder angestoßene Idee des Badens in der Ruhr eines der Argumente sein sollte, da war doch ein Schmunzeln fällig: Da war die Stadt meiner Beobachtung nach nur in letzter Zeit Mitläufer und wahrlich nicht Vorreiter; und auch jetzt ist nicht so viel Zug drin, wie es sein könnte.

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23 Juni

Land hilft

idr: Das Land hat den vom Pfingstunwetter geschädigten Kommunen in NRW eine „schnelle und unbürokratische Hilfe“ versprochen. Das sagte Innenminister Ralf Jäger den Oberbürgermeistern, Landräten und Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände bei einem Gespräch in Düsseldorf zu. Die Landesregierung hat in ihrer Kabinettsitzung einen Hilfsfonds des Landes für die betroffenen Städte und Gemeinden beschlossen.
Das Land wartet jetzt auf eine Schadensbilanz, um über die Höhe der finanziellen Unterstützung zu entscheiden. Bislang haben 13 kreisfreie Städte und 14 Kreise vorläufige Schätzungen zur Schadenshöhe gemeldet. Den höchsten Schaden hat mit 63,3 Millionen Euro Essen mitgeteilt.