24 Juni

Sprechpausen

Es sollten ja eigentlich die Tage der Sprachlosigkeit zwischen Staaten anbrechen: die USA sprechen nicht mehr mit Russland, Ecuador und Hongkong, weil sie dem Mann helfen, Snowden, der alles verraten hat, was ihrer Meinung nach alle wussten und was sie sicher durften.

Deutschland und ein paar andere Staaten, auch Rußland, sollten nicht mehr mit England sprechen, weil das schon superdreist war bei dem Gipfel; und dann noch die Überseekabel unter See anzapfen. Das geht nun gar nicht. Mit den USA sollten wir schon gar nicht sprechen, weil die nur in Hollywoodfilmen (Staatsfeind Nr. 1) verraten haben, was wir schon ahnten.

So sprachlos zwischen den Staaten könnte die NSA besser herausfiltern, was die Terroristen so planen. Vielleicht reicht es ihnen ja, aus den Westlichen Ländern Schurkenstaaten zu machen, die alle demokratischen Rechte brechen. Das Argument, wir schenken diese Daten ja ohnehin Google und Facebook, zieht gar nicht, weil die englische Gipfelaffäre damit gar nichts zu tun hat.

Bei dem Zustand wird es reichen, wenn Merkel einfach in ihrem Dienstzimmer sagt, was sie von GB und den USA hält. Ich will nicht hoffen, dass der BND die Anwort unmittelbar aus dem Weißen Haus und Downing Street 10 erhält.

24 Juni

Aufs Schiff gratis mit Politik

Ich könnte ja…

… einiges vermuten, ich könnte auch fragen, aber ich genieße die Ungewissheit, wie morgen die Sitzung der Bezirksvertretung auf dem Schiff stattfinden wird. Eins habe ich erfragt: Es wird ablegen. Wenn ja, ich werde das noch erfragen, können Sie bei der öffentlichen Sitzung mitfahren, quasi eine Gratisfahrt. Es wird unter anderem einen Bericht über das Entwicklungskonzept Baldeneysee geben.

 

23 Juni

Nächstes Mal den Shrimpsburger

Ich könnte ja…

… schwärmen von der Rockabilly-Band, die ich gestern im Sailors Pub an der Alfredstraße gehört habe. Phantastische sichere Breaks, Rhythmus wie eine Eisenbahn, super Gitarre, aber reden wir von Werden. HungerDa spielte (spontan?) ein Bluestrio; und das war echt nicht schlecht. Kristian von der Stein scheint es wahr zu machen mit dem Live-Programm, das ihm im Alt Werden verboten worden war.
Seinen Shrimps-Hamburger habe ich leider nciht probiert. Kommt noch. Aber die Chicken Wings waren o.k. Zwar habe ich nicht die Teriyaki-Sauce bekommen, die ich besetellt hatte, sondern eine normale rote scharfe; aber da ich mich nicht beschwert habe, darf ich auch nicht meckern. Also streichen Sie das bitte.
Es bleibt dabei: Ich muss doch noch mal an den Shrimpsburger a’la Forrest Gump machen, den mir Kristian schon vor der Eröffnung ans Herz gelegt hatte.

23 Juni

Pizza und Einfamilienhäuser

Eine Leserin lästerte Freitag beim Gespräch in der Grafenstraße: „Was bisher die Pizzerien in Werden waren, werden nun die Immobilienbüros.“ Sie sah darin eine Gefahr für die individuellen Geschäfte. Das glaube ich zwar weniger; aber die WAZ machte gerade bekannt: Der Essener Süden bleibt attraktiv; Heidhausen und Fischlaken teilen sich die Spitze mit Bredeney, Rüttenscheid und – man staune – Huttrop.

Immobilie mit wichtigem Mieter

Immobilie mit wichtigem Mieter

Der Bedarf und die Preise für Einfamilienhäuser steigen. Vor allem die besseren Lagen sind gefragt. Aber die Gefahr, dass bald nur noch Immobilienmakler Pizza essen gehen oder gar die Pizzerien verdrängen, sehe ich weniger. Aber was essen denn so Immobilienmakler eigentlich gerne? Eine Aufgabe für unausgelastete Statistiker.

22 Juni

Schuirweg Doppelt gemoppelt

Pinkeln

Den anderen anpinkeln ist nicht fein; aber zumindest in Prag öffentlich zu sehen.

Ich könnt ja . . .
. . .  staunen, wie gut es mit der Koordination von Baustellen klappt. Auf dem Schuirweg sind zur Zeit zwei Baustellen direkt hintereinander, zwei Baustellen zum Kanal, zwei Ampeln und eine kurze Wartestrecke. Böse Zungen würden sagen, das sei nicht sehe geschickt. Ich bin sicher es ist eine perfekte Abstimmung; wenn dann beide gleichzeitig. Es hakt bisweilen, aber so sieht man mehr von der Landschaft.  Apropos: Nun stehen schon drei Werbetafeln entlang des Schuirweges. Bei Eigenwerbung ist das ja o.k. ; aber für eine Waschstraße.